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Verkehrsregeln gelten für viele Zeitgenossen immer noch als frei auslegbare Kann-Bestimmungen. Wenn’s dann teuer wird ist die Entrüstung ob der behördlichen “Abzocke” meist groß.

Im Land Brandenburg wurden Verkehrssünder 2008 mit insgesamt 47 Millionen Euro zu Kasse gebeten. Allein in Eberswalde spülten Raser und “doppelmobile” Handy-Telefonierer ca. 274.000 “Talerchen” in die Stadtkasse (Zahlen aus 2007). Gegen die Vorwürfe der Betroffenen wehrt sich Innenminister Jörg Schönbohm.

“Verkehrskontrollen sind weder ‘Abzocke’ noch ‘Wegelagerei’. Wer sie so in Verruf bringt, der diskreditiert eines der wirksamsten Instrumente zur Verbesserung der Verkehrssicherheit”, betonte Schönbohm.
(Quelle: Berliner Morgenpost)

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