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Marktplatz Bernau – Händler und Hubert Handke wollen Parkplatz zurück

Nichts hält länger als ein Provisorium. So gesehen ist es fast folgerichtig, dass der Bernauer Marktplatz erst seit heute seinen namensgebenden Nutzungszweck zurückerhalten hat.
Markthändler und anliegende Geschäftsinhaber sind sauer und wollen „ihre Kundenparkplätze“ unbedingt behalten. Stadtbild vs. Umsatz – es verwundert nicht was den Gewerbetreibenden mehr am Herzen liegt.

Auch der Bürgermeister trauert dem Parkplatz auf dem Markt offensichtlich nach. Die MOZ schreibt:

„Ich bin dankbar, dass die Markthändler nochmal auf das Problem aufmerksam gemacht haben, wie wichtig für sie das Parken auf dem Marktplatz ist und dass sie den Markt in der Bürgermeisterstraße als Erfolg ansehen“, sagt (…) Hubert Handke (CDU). Er will nun den Hauptausschuss bitten, den Antrag an die Straßenverkehrsbehörde zu befürworten, dass ab März/April die Ausnahme für Parken auf dem Marktplatz erteilt wird.“

„Gleichwohl hätten die Stadtverordneten letztlich abzuwägen, ob der Marktplatz ein Marktplatz bleiben oder daraus dauerhaft ein Parkplatz werden soll, so Handke. Es gebe Unterschriftensammlungen für den Marktplatz. Wir müssen auch diese Interessen wahren.“

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Veröffentlicht von

Stefan ist von Beruf Sozialarbeiter und arbeitet mit chronisch kranken Menschen. Der 2-fache Familienvater ist Autor verschiedener Websites und gelegentlich auch noch als Sänger aktiv. Als leidenschaftlicher Naturschützer wurde er unlängst in die Panketaler Gemeindevertretung gewählt. Weitere politische Schwerpunkte sind die Ortsentwicklung, sowie soziale Themen.

2 Kommentare » Schreiben Sie einen Kommentar

  1. Als Mieter, der vom Büro direkt auf den Marktplatz schaut, kann ich nur sagen, dass ich die neuen Gegebenheiten begrüße. Ich habe das Büro angemietet als der Marktplatz noch Marktplatz war – beim Einzug war es dann ein Parkplatz – und das nervt extrem. Vor allem im Sommer wenn man das Fenster offen lassen will.