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Zoo Eberswalde soll 400.000 Euro erhalten – 100.000 gehen an die WITO

Die „große Koalition“ hat entschieden. Gestern setzten die „Experten“ von SPD, CDU und Linke den finalen Rotstift an und kürzten den von der Stadt Eberswalde erbetenden Zoo-Zuschuss des Kreises vorab um lockere 150.000,- €. Am 28.01. soll der „Restkreistag“ das Ganze absegnen. Ob der Betrag ausreicht um den Bestand des Zoos zu sichern wurde seitens der Beteiligten offenbar nicht mal ansatzweise diskutiert.

An die wirklich Bedürftigen haben Danko Jur, Petra Bierwirth und Margitta Mächtig aber durchaus gedacht. Der „Löwenanteil“ des „eingesparten Geldes“ geht an die WITO.

Der Begriff „notleidende Banken“ hat derzeit große Chancen, Unwort des Jahres 2008 zu werden. „Notleidende Wirtschaftsförderungsgesellschaften“ sind  immerhin mal was Neues.

PS: Die Darstellung der Rechnung ist nicht ganz korrekt. Wie die MOZ berichtete soll Rüdiger Thunemanns WITO „nur“ 100.000,- € (siehe Titel) erhalten. 50.000,- € sind kulturellen Zwecken zugedacht.

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17 Kommentare » Schreiben Sie einen Kommentar

  1. @Karl-Heinz
    Ich möchte empfehlen, im Barnim-Blog die neue Option für die Rubrik „Neues aus Absurdistan“ bereit zu stellen. Hier würde dieser Artikel reinpassen.

  2. @Dr.Andreas Steiner: Wenn man die Hauptdarsteller bei dieser Schmierenkomödiie nur nach Absurdistan schicken könnte !

  3. Wie die MOZ schrieb sollen die WITO-Gelder für die Schaffung einer weiteren Stelle im Tourismus-Bereich verwendet werden.Eine solche war allerdings vor Wochen bereits ausgeschrieben (wir berichteten). Interessant , ob die Zweckbindung hier ebenso ernstgenommen wird wie beim Zoo.

  4. hier zeigt sich das sich leider wenig mit der Materie – was ist notwendig beschäftigt wird nicht sachlich in die vorhandenen Notwendigkeiten beim Zoo eingegangen wird sondern wieder Konzeptfrei per Gießkanne verteilt wird.

    Der Zoo sollte ein konzept vorlegen wie das geld ausgegeben werden soll – wo sollen die 150000 denn nun abgeknappst werden – mann könnte doch auf die reduzierten preise für sozial schwache verzichten oder wie stellt man sich das hier vor.

    Die wito bekommt wieder eine weitere Stelle finanziert warum? was bringt die dem Barnim – keine transparentes konzept keine Abrechenbare Zielsetzung – Was soll da denn raus kommen?

  5. Das passt zwar nicht ganz zum Thema, aber:

    Interessant ist auch der Ansatz der WITO, den Wirtschaftsstandort Barnim auf Messen bekannt zu machen: In Bernau und Eberswalde!
    Ja super, da wird unser Standort ja richtig bekannt und die Investoren werden in Scharen kommen…

  6. @Marc Büttner
    sehe ich auch so. Wenn jedoch die Kürzung der finanziellen Mittel für den Zoo Eberswalde zum Nachteil der sozial Bedürftigen ausfallen sollte, gibts Stunk. Dann müssen sich SPD und Linke fragen, was ihre Versprechungen auf den Wahlkampfflyern zur Kommunalwahl 2008 wirklich wert sind (von der CDU ist man es ja gewohnt).

    Was die WITO so Großartiges für die Region leistet, dass sie jetzt noch eine zusätzliche Finanzspritze erhält, ist mir auch nicht klar. Da sollte man mal den Wirtschaftsdezernenten Carsten Bockhardt fragen, der doch ein großer Freund und Unterstützer dieses Vereins ist.

  7. Ich hätte ja eine Sinnvolle Lösung für diese Verteilung die tatsächlich beiden „Unternehmen“ nützen könnte. Die neu besetzte Stelle der Wito erarbeitet und betreut das Marketingkonzept des Eberswalder Zoos. Der Erfolg dessen lässt sich messen. Die Wito hat mal eine klare Aufgabe welche auch noch touristisch wirksam ist. Wenn mann die Vielen Zoobesucher (250 000/Jahr) dann auch noch als Potenzial begreift welches mann auch für andere Attraktionen der Region gewinnen kann könnte man dies zur Kultur und Tourismusvermarktung im ganzen Barnim nutzen. Zugegeben das setzt Offenheit, ein Gespühr für das Machbare und auch Kompetenz voraus aber wenn mann diese Stelle gut bestetzt und nicht bremst kann das was werden.

    Was meint Ihr?

  8. Ich hätte ja eine Sinnvolle Lösung für diese Verteilung die tatsächlich beiden „Unternehmen“ nützen könnte.

    Die neu besetzte Stelle der Wito erarbeitet und betreut das Marketingkonzept des Eberswalder Zoos. Der Erfolg dessen lässt sich messen. Die Wito hat mal eine klare Aufgabe welche auch noch touristisch wirksam ist.

    Wenn mann die Vielen Zoobesucher (250 000/Jahr) dann auch noch als Potenzial begreift welches mann auch für andere Attraktionen der Region gewinnen kann könnte man dies zur Kultur und Tourismusvermarktung im ganzen Barnim nutzen.

    Zugegeben das setzt Offenheit, ein Gespühr für das Machbare und auch Kompetenz voraus aber wenn mann diese Stelle gut bestetzt und nicht bremst kann das was werden.

    Was meint Ihr?

  9. @Marc Büttner
    Tolle Idee, herzlichen Dank!
    Ich werde heute stellvertretend an der Sitzung des Finanzausschusses der Stadt Eberswalde teilnehmen und diese Idee mal vortragen. Da steht das Zoo-Thema nämlich auch auf der Agenda.
    Außerdem wird das BAR-Blog mittlerweile von so vielen kommunalpolitisch Tätigen, den Presseleuten und den Verwaltungsleuten gelesen, dass Deine neue Idee nun sicherlich nicht „im stillen Kämmerlein“ verbleiben wird. ;-)

  10. @ Dr. andreas Steiner

    Ja tun Sie das, gute Ideen nur im stillen Kämmerlein zu halten nutzt ja niemandem.

    Austausch von Ideen Argumenten und nutzbringenden Lösungsansätzen im Internet halte ich mittlerweile für eine Gute Möglichkeit Parteigrenzen und andere Blockaden zu überwinden. Basisdemokratie lebt von der Basis und ist Bottem Up. durch die öffnung von vorgefilterten Informationsstruckturen ist es halt möglich das Wissen vieler zu einer sinnvollen Lösung zu bündeln.

  11. …vorher aber bitte die verantwortlichen für öffentlichkeitsarbeit beim zoo fragen, ob sie auf eine „verschlimmbesserung“ ihrer konzepte durch die WITO überhaupt wert legen…

  12. Noch eine Idee: An der FH gibt es Hunderte von Studenten. Da fallen doch bestimmt eine Menge Diplomarbeiten ab für die Vermarktung des Zoos oder eine „Potenzialanalyse mit anschließendem Soll-Ist-Vergleich der WITO – Verpuffung von Steuergeldern oder das sinnlose Drucken von Broschüren“.

  13. Pingback: „Kulturdarwinismus“? – SPD, CDU und Linke fordern Veränderung der Kulturförderrichtlinie im Barnim