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First Orient Food – Fertig-Döner aus Werneuchen

Panketaler Döner

Panketaler Döner

Fleischprodukte sind, in unterschiedlichster Darreichungsform, im Moment eines der TOP-Themen auf dem Barnim-Blog. Während wir nach der besten Currywurst noch fahnden, steht die Heimat des Fertig-Döners weitgehend fest. Sie liegt in Werneuchen. Hier produzieren Tarkan Tasyumruk und seine Crew nicht nur das „beliebteste Fastfood Deutschlands“, sondern auch Falafel, Börek & Co. Die Kunden des „schnellen Döners“ (z.B. Studentenwerke) finden sich inzwischen in ganz Europa.


„Forum – Das Wirtschaftsmagazin Ostbrandenburg“ schreibt:

„Die Idee ist so erfolgreich, dass die Firma stetig wachsen kann. (…) Der Umsatz von First Orient Food erreichte erstmals die Millionengrenze. 15 feste Mitarbeiter arbeiten mittlerweile in dem Unternehmen – begonnen hatte man vor zwei Jahren mit nur fünf. Außerdem konnte Tasyumruk 2008 seinen ersten Auszubildenden einstellen. Dies war etwas, das ihm besonders am Herzen lag. Da die meisten der Angestellten muslimischen Glaubens sind, gibt es in dem Flachbau, in dem die Firma ihren Sitz hat, sogar einen Gebetsraum mit fünf gen Mekka ausgerichteten Gebetsteppichen.“

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Veröffentlicht von

Stefan ist von Beruf Sozialarbeiter und arbeitet mit chronisch kranken Menschen. Der 2-fache Familienvater ist Autor verschiedener Websites und gelegentlich auch noch als Sänger aktiv. Als leidenschaftlicher Naturschützer wurde er unlängst in die Panketaler Gemeindevertretung gewählt. Weitere politische Schwerpunkte sind die Ortsentwicklung, sowie soziale Themen.

60 Kommentare » Schreiben Sie einen Kommentar

  1. Es sollte dennoch hinterfragt werden, auf welche Weise hierbei das Fleisch „gewonnen“ wird.
    Wenn die Firma von Muslimen betrieben wird, gehe ich davon aus, dass die Tiere geschächtet werden, eine besonders grausame Art der Schlachtung, wobei Rindern die Kehle durchgeschnitten wird und sie langsam ausbluten. Das wird mit Religionsfreiheit begründet, verstößt aber gegen das deutsche Tierschutzgesetz.

  2. …sorry, hier der Link zu einem Schächt-Video. Wer die Nerven hat, kann es sich ja mal anschauen:

    Ansonsten kursieren zahlreiche Videos von solchen oder ähnlichen Horrorschlachtungen im Internet. Man braucht bei Google nur den Begriff „Schächtung“ eingeben.

  3. Dieser Kommentar ist wieder typischer Tierschutz. Statt die Ursachen zu bekämpfen wird an Symptomen gebastelt. Tiere werden [b]umgebracht[/b], das ist der entscheidende Punkt. Wie bei der Ermordung vorgegangen wird, ist dabei allenfalls ein Randaspekt. Aber statt sich für Tierrechte und Veganismus ( http://veganismus.de/ ) einzusetzen werden Absurditäten wie „schonende Schlachtung“ gefordert. Welcher Menschenrechtler setzt sich für bequemere Folter und angenehmere Hinrichtung ein?

  4. @Achim Stößer
    Gut, man kann sich natürlich die moralische Frage stellen, ob die Menschheit im Sinne des Tierschutzes nicht ganz auf Fleisch verzichten sollte? Doch soweit möchte ich persönlich nicht gehen. Als nächstes würde man dann wohl versuchen, dem Leoparden zu verordnen, auf Antilopen ganz zu verzichten, auf dass er sich gefälligst an den Baobabs gütlich tut. ;-)
    Doch Scherz beiseite: Wenn Sie nicht möchten, dass Tiere aufgrund der Nahrungsmittelproduktion für die Menschheit sterben, dann müssten Sie konsequenterweise auch den irdischen Mitbürger Salat vor diesem Schicksal bewahren. Denn wenn Sie den essen, vernichten Sie ebenfalls Leben. Im Übrigen haben Wissenschaftler in den letzten Jahren bewiesen, dass Bäume (und andere Pflanzen) nicht nur auf ihre Art miteinander kommunizieren können, sondern auch mit Stresssignalen auf „unangenehme“ Ereignisse reagieren, z.B. wenn eine Kettensäge an sie angesetzt wird. Die Fällung ist für einen solchen Baum bestimmt kein schönes Ende seiner Existenz, auch wenn dieser nicht schreien kann. Ich empfehle allen Veganern, sich dies mal durch den Kopf gehen zu lassen.

  5. @Achim Steiner
    Gut geschrieben, wir vergessen manchmal zu schnell, dass es auch noch andere beseelte, anstatt nur Menschen und Tiere auf dieser Erde gibt!

    @Achim Stösser
    Es werden auch Tiere getötet dessen Fleisch nicht benutzt wird.Oftmals sind das die ach so heiss geliebten Haustiere, die, wenn sie mal krank werden humaner weise eingeschläfert werden. Oder die Alt geworden sind, die Treppen nicht mehr so gut hochkommen und der Halter sich dem Tier anpassen sollte. Aber wenn der Hund, die Katze nicht mehr funktioniert, werden sie aus Gründen wie……ich kann dieses Leiden nicht mehr sehen, mit guten Gewissen eingeschläfert. Herr Stösser, was denken Sie darüber? Haben Menschen eigentlich das Recht über Leben und Tod zu entscheiden, egal bei welcher Spezie?Dem Hund, der Katze oder dem Hausschwein wird es doch egal sein, wenn nach seinem Tod sein Körper genutzt wird. Es geht da um das sterben und nicht um das was anschliessend mit dem „Kadaver“ gemacht wird. Ist nun Sterben besser schmerzfrei? Tod ist doch Tod oder, und der Mensch entscheidet wann Tod !!!!!!!

    Ich grüsse Sie freundlich
    Natascha

  6. Betäubungsloses Schächten von warmblütigen Tieren ist zweifellos als vorsätzliche Tierquälerei einzustufen – sonst wäre diese Tötungsart nicht explizit laut regulärem Tierschutzgesetz verboten.
    Auf den Gedanken dass sich die Ureinwohner hier ( im Bewußtsein von Albert Schweitzer`s Ethiklehre „Ehrfurcht vor allem Leben“) sich von anachronistischen importieren Schächtsitten in ihrem Empfinden schwerstens verletzt sehen , kommen unsere islamischen (und jüdischen) Mitbürger leider nur selten.
    Natürlich bestehen auch in „normalen“ Schlachthöfen Mißstände und Tiere werden dort nicht zärtlich totgestreichelt. Doch werden sie dort nicht bewusst und vorsätzlich betäubungslos zu Tode geschunden. Hier eventuell Vergleiche anzustellen, wäre der perfide Vergleich eine unabsichtlich mit einer absichtlich zugefügten Qual zu vergleichen. Es ist gewisslich ein Unterschied langsam zu Tode gefoltert zu werden, oder vorher dabei zumindest eine „gnädige“ Betäubung zu erfahren.
    So steht bei dieser Debatte ausschließlich das betäubungslose Schächten in der Kritik, nicht das Schächten per reversibler In-Ohnmacht-Versetzung durch Elektobetäubung – und diese ist zweifellos auch religionskonform, da zur Zeit der Schriftlegung der „Heiligen Schriften“ eine solche Betäubungsform nicht existent war, also auch nicht verboten aufgeführt sein kann. (Die Tiere müssen nur gesund, nicht „beschädigt“ sein und richtige Positionierung, Kehlschnitt und Gebete sind vorgegeben.)
    Übrigens, demonstratives Schwenken der Fahne von Tierrechtlern mit der genialen Aufschrift „…ich bin gegen jegliches Töten etc.“ ( sic !) hilft keinem einzigen Tier/Individium – außer vielleicht dem eigenen Ego sich so als ethisch perfekter Gutmensch mit Maximalforderungen, nach außen hin zu präsentieren. Die Fleischesgier der Menschen ist nun mal unendlich. Wer vor diesen Fakten – aus welchen Gründen auch immer – die Augen zukneift, lügt sich selbst in die Tasche und geht traumtänzerisch von theoretischem schönen Wunschdenken aus – und knallhart an der Realität vorbei.
    Es ist besser, Ketten von (Tier-)Sklaven zumindest zu lockern – wenn wir sie schon nicht ganz davon befreien können. Keinesfalls reicht es edle maximale Gesinnungsethik vor sich herzutragen; es gilt mit praktischer Handlungsethik in den Niederungen des Alltagsgeschehens zunächst alle Qualverminderungsmöglichkeiten auszunutzen – ohne natürlich je das Ziel, die Tiere von allen Fesseln zu befreien, aus den Augen zu verlieren.
    Es kommt leider nicht darauf an, was wir wünschen, wollen und fordern, was logisch ist und der gesunde Menschenverstand aufzeigt , sondern was politisch und juristisch durchsetzbar ist und rechtlich Bestand hat.
    Ulrich Dittmann / 14.01.2009
    Arbeitskreis für humanen Tierschutz und gegen Tierversuche e.V.

  7. Countdown zur größten Tierquälerei des Jahres: link

    Schächten (ohne Betäubung) ist die grausamste Art, Tiere zu töten. Islam und Judentum berufen sich dabei auf ihre Religion. Wir sind in Deutschland. Und nachweislich will die übergroße Mehrheit der Deutschen diese unsägliche Tierquä-lerei nicht. Und wieso wird dann an der übergroßen Mehrheit des deutschen Volkes vorbeiregiert? Wie lange noch?

    Sie werden vom Volk gewählt, von Steuergeldern bezahlt – sind also unsere Arbeitnehmer. Und trotzdem regieren sie am Volk – an ihrem Arbeitgeber – vorbei. Wie dumm ist der Arbeitgeber „deutsches Volk“ eigentlich? In der Wirtschaft wäre man da schon entlassen worden.

    Wir fordern: Keine Ausnahmegenehmigung für betäubungsloses Schächten!

    DER § 4a DES DEUTSCHEN TIERSCHUTZGESETZES IST ERSATZLOS ZU STREICHEN!

    Menschenverachtend und zutiefst bösartig ist der taktische Vorwurf vieler Schächter, die Schächtgegner seien fremden-feindlich, antisemitisch usw., wohl wissend, dass es den Tierfreunden um die misshandelten Tiere geht. Denn wer sich für die Rechte der Schwächsten einsetzt, kann von seiner ethischen Grundeinstellung her nicht fremdenfeindlich sein.

    „Ich habe es mir zum Gesetz gemacht, nach meiner inneren Stimme zu handeln, unbekümmert, welchen Anstrich es mir gibt
    und ob es nicht vielleicht falsch verstanden wird.“
    (Johann Wolfgang von Goethe)

  8. @ Heidrun Schultz:

    Nun lassen Sie aber bitte mal die Kirche im Dorf, und kommen Sie zum Thema dieses Artikels zurück. Hier geht es um lecker Döner aus Werneuchen, ein kulinarisches Highlight und Exportschlager unseres Landkreises.

    Mögen Sie Döner auch so gern wie ich?

  9. Tierschutz kann und soll hier auf diesem Blog gern in allen erdenklichen Facetten diskutiert werden. Von Döner sofort auf schächten zu schließen ist allerdings eine fragwürdige Vorverurteilung.
    Wie ich schon im „Currywurst-Beitrag“ von Dr- Andreas Steiner mitteilte setzt eine wachsende Zahl von Döner-Produzenten inzwischen auf Neuland-Fleisch. Tot sind die Tiere allerdings in jedem Fall.
    Übrigens stellen die Werneuchener (auch das wurde berichtet) auch diverse vegetarische Spezialitäten her.

  10. Bin vollkommen Deiner Meinung, Stefan! Bin sehr für Diskussionen, habe aber etwas gegen Copy & Paste – Aktionismus und Linkschleuderei. Dazu ist mir der Plattenplatz zu schade.
    Ich hau mir jetzt wohl noch ein Spiegelei in die Pfanne, hab Hunger bekommen. Night!

  11. @Karl-Heinz,
    Auch wenn es Dir nicht passen sollte, dürfte es doch wohl erlaubt sein, hier zu diskutieren, wie diese Döner produziert werden! Da muss ich Heidrun Schultz unterstützend unter die Arme greifen, wenngleich ihre Sätze nicht nur Dir provokant erscheinen mögen. Doch manchmal ist es nötig, polemisch zu argumentieren, damit Menschen aufgerüttelt werden. Das ist bei diesem Thema durchaus der notwendige Fall. Und alle Diskutanten sind auch vom Thema nicht abgewichen.

    @Stefan Stahlbaum
    Wenn Döner von sich bekennenden Muslimen produziert werden, ist es keine Vorverurteilung anzunehmen, dass diese Fleischklopse von Tieren stammen, die geschächtet worden sind. Ich kann gern bei First Orient Food nachfragen, ob das Fleisch „halal“ ist. Religionsfreiheit hört für mich dort auf, wo Bundesgesetze gebrochen werden. Da habe ich überhaupt kein Verständnis für. Das ist nur konsequent. Ich toleriere schließlich auch nicht das Beschneiden junger Mädchen (Genitalverstümmelung) in islamisch geprägten Regionen Afrikas.

  12. Den Ausführungen von U. Dittmann kann ich mich nur vollumfänglich anschließen
    Allen, die das Schächten als gegeben hinnehmen bzw. befürworten kann ich nur sagen – es ist pure Grausamkeit u. hat mit k e i n e r Religion etwas zu tun.(Die vorgegebenen Regeln entsprechen der Zeit,in der sie entstanden sind, ) Es ist eine TRADITION, die hier in falscher Auffassung u. politischer Angst vom Gesetzgeber geschützt wird. Wer das unbetäubte Schächten noch fordert, schönredet oder hinnimmt, sollte konsequenterweise auch auf jegliche Betäubung bei Operationen u. Zahnbehandlungen verzichten.Aber diese Segnungen der Neuzeit werden von den Schächtbefürwortern für sich selbstverständlich eingefordert.
    Die Sache mit dem Fleisch essen – leider hat es irre zugenommen. Die Werbung hat ja auch genügend sugerriert, daß es ein Stück Lebenskraft ist, Ja, wir nehmen den Tieren ihre Lebenskraft durch Zucht-u. Haltungsbedingungen u. ihren Tod. Die lecker dekorierten Auslagen in den Supermärkten lassen kaum noch eine gedankliche Verbindung zum Tier zu, das für ein Stück Fleisch sterben mußte. Daß wir durch zu hohen Fleischkonsum unserer eigenen Gesundheit nichts Gutes tun, ist zwar bekannt, wird aber verdrängt. Auch Gemüse und Obst ist nicht nur gesünder sondern auch nahrhaft u. sättigend u. ein Genuß

  13. @ Andreas: Ich finde die Diskussion hier sehr gut und freue mich sehr darüber. Vielen Dank an Natascha, Ulrich Dittmann, Stefan Stahlbaum, Karin Oehl, Achim Stößer und Dich. Hoffe, keinen vergessen zu haben.

    Was ich jedoch sehr ärgerlich finde, sind „Kommentare“ wie der von Heidrun Schultz, die folgendermaßen entstehen: Da wird in Google nach einem Reizwort wie „Tierschutz“ gesucht, dann wird ein fertiger Text (der sich tausendfach im Internet findet) hineinkopiert, irgendwelche Links zu irgendwelchen merkwürdigen Seiten hinterlassen und auf „Kommentar absenden“ gedrückt. 5 Minuten später macht dieselbe Person das auf dem nächsten Blog.

    Was hast Du von solch einem „Diskussionsbeitrag“? Ich brauche solch einen „Kommentar“ wie den von Heidrun Schultz wirklich nicht.

  14. @Karl-Heinz
    Ich glaube nicht, dass Heidrun Schultz es nötig hat, Passagen zu kopieren und vielfach in Blogs zu setzen. Als Tierschützerin steht sie gut im Thema und kann Argumente schon selbst formulieren.

    Außerdem, ist es nicht so, dass einige von uns Autoren aus der MOZ auch Passagen und Schlagworte übernehmen und sie dann kommentieren? Nicht alles an unseren Artikeln ist „handmade“. Oder vielgesuchte Begriffe extra in den Titel des Beitrags bringen, damit möglichst viele Besucher auf das Barnimblog gelangen? Das ist doch alles legitim, so auch die Vorgehensweise von Heidrun, den Tierschutz einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen und aufzurütteln.

    So etwas muss unser Blog aushalten können, ja, ich finde die Erweiterung des Themenspektrums im Sinne des Pluralismus sogar sehr befruchtend. Zudem entstehen kontroverse Diskussionen, die wenn sie sachlich geführt werden, nur zu begrüßen sind. Manch andere Artikel lösen noch nicht einmal einen Kommentar aus.

  15. @ Andreas: Du weißt genau, was ich meine.
    Der Kommentar Nr. 7 zeichnet sich dadurch aus, dass er mit keiner Silbe Bezug auf den Artikel von Stefan oder die Kommentare 1 bis 6 nimmt. Wenn es kein maschinell erstellter Spam sein sollte (ich habe das nicht geprüft), so bringt doch der Kommentator „Heidrun Schultz“ mit dieser Art von Kommentar-Spam auch andere in Verruf, die sich ehrlich für eine gute Sache, z.B. den Tierschutz, engagieren.

  16. Tut mir leid, Karl-Heinz, das sehe ich doch etwas anders. Der Bezug zum Artikel von Stefan ist vollends hergestellt, zudem bekräftigt durch meinen ersten Kommentar.
    Und Heidrun zu unterstellen, dass sie sich nicht ehrlich für den Tierschutz einsetzt, finde ich etwas befremdlich.

  17. @Andreas: Ich unterstelle „Heidrun“ garnichts. Ich habe auch den Inhalt des Kommentars nicht bewertet. Ich gehe nur davon aus, dass wir „Heidrun“ hier nicht wieder sehen werden, weil sie inzwischen woanders mechanisch „kommentiert“. Er oder sie mag das alles mit ehrlicher Überzeugung und guter Absicht tun – das Ergebnis ist ein Eigentor für „Heidrun“.

  18. @Karl-Heinz,
    Heidrun hat hier nicht das erste Mal kommentiert; deshalb wird sie bestimmt wiederkommen und auch hierzu eine Stellungnahme abgeben.

    Mechanisch “kommentiert” finde ich ihre Passagen auch nicht. Genauso wenig, dass es sich dabei um ein Eigentor ihrerseits handelt.

    Aber egal, wollen wir uns hier nicht endlos agitieren, das bringt uns nicht weiter. ;-)

  19. Lieber Dr. Steiner,

    auch wenn man ultimative Forderungen nicht mag, sollte man doch einsehen, dass das Essen von Pflanzen zum Überleben notwendig ist, das von Tierfleisch jedoch nicht. Selbst Beutegreifer von Natur, und dazu zählt nicht der Mensch, der biologisch ein Vegetarier ist, brauchen Pflanzennahrung in Form des Darminhalts der von ihnen getöteten Tiere. Insoweit ist das Argument, dass auch Pflanzen „leiden“, ziemlich dürr, um nicht zu sagen scheinheilig, um den menschlichen Fleisch- oder Tierproduktekonsum zu rechtfertigen.

    Wer Fleisch isst, verbraucht weitaus mehr an Pflanzen als ein Veganer, da das Tier rund 9/10 der aufgenommenen Pflanzen für seinen eigenen Stoffwechsel beansprucht und der menschliche Fleischesser zudem noch zusätzlich Pflanzennahrung auf seinem Speiseplan hat. Die Pflanzenschutzargumentation eines menschlichen Fleischessers ist folglich absurd. Fleischessende Tiere sorgen zudem für einen gesunden Genpool bei ihren Beutetieren. Der fleischessende Mensch hingegen verschlechtert diesen durch seine manipulativen Eingriffe bei der einseitig interessierten Zucht.

    Zum Schächten: Die kulturellen Handlungen der Menschen in Form von Riten entledigen die Menschen vom eigenständigen Denken und folglich der Übernahme eigener Verantwortung. Zudem handeln bis heute wohl nur wenige Menschen in einer Verantwortung, die auch die Zukunft aller Lebewesen auf diesem Planeten betrifft. Es fehlt der Weitblick auf die Folgen des Fleischkonsumverhaltens bei einer exponentiell steigenden Weltbevölkerung. Vielmehr werden stur Traditionen wie das Fleischessen ohne Blick auf die Leiden der getöteten Individuen sowie die ökologischen und gesundheitlichen Folgen für Tier, Mensch und Umwelt gepflegt. Wenn Menschen bestimmter Kulturen nur das Fleisch unbetäubter Tiere essen wollen, verhalten sie sich nicht weniger rückwärtsgewandt und verantwortungslos in Hinblick auf die Folgen dieses Konsums wie diejenigen menschlichen Fleischesser, die sich einbilden, dass das Betäuben der Schlachttiere den Konsum an und für sich rechtfertigt. Richtig ist allerdings, dass dem betäubten Tier, sofern es fachgerecht geschieht, ein (!) Leidens-Ausschnitt in seinem manipulierten Leben erspart wird. Darauf kann man als Mensch, der die Begabung zu ethischen Entscheidungen für sich in Anspruch nimmt, wahrlich nicht besonders stolz sein, weil hier nur eine der größten Grausamkeiten unterbunden werden soll.

    Dennoch muss man ja irgendwo anfangen, wenn die Masse der Menschen zu einem Begreifen dessen, was sie den anderen Tieren und letztlich auch sich selbst antut, mangels Empathie und wegen anthropozentrischer Ethik noch nicht fähig ist. Unser Tierschutzgesetz schützt die Tiere um ihrer selbst willen und stellt die Nutzung der Tiere unter den Rechtfertigungszwang des vernünftigen Grundes. Dabei entscheidet der Grad der vorhandenen Vernunft im Volk, womit auch Unvernünftigkeit als Vernunft durchgeht, solange es nur genügend Unvernünftige gibt, die sich lediglich für Vernunftwesen halten. So passiert es, dass tradierte Geschmackserlebnisse, teilweise auch noch Luxusprodukte als vernünftiger Grund durchgehen, um Tieren Leiden, Schmerzen und Schäden zuzufügen. Verantwortungslose Politiker und anthropozentrische Juristen haben die ethische Komponente der Abwägung ebenfalls nicht verinnerlicht.

  20. In der Zeit, den es gedauert hat, den letzten Kommentar zu schreiben, hab ich mir glatt drei steaks in die Pfanne gehauen. ;-)
    Aber mal im Ernst, dass der Mensch ein Vegetarier sein soll, halte ich für ein Gerücht.

    Ausgehend vom menschlichen Gebiss ist der Mensch ein Allesfresser. Denn er hat Backenzähne zum Zermahlen von (pflanzlicher) Nahrung und Schneide- und Eckzähne zum Teilen und „Reißen“ von Fleisch. Auch der Organismus ist darauf ausgerichtet tierische und pflanzliche Produkte aufzunehmen. Zum Beispiel kann tierisches Eiweiß wesentlich besser vom Körper aufgenommen werden, als pflanzliches. Auf der anderen Seite bekommen wir lebenswichtige Vitamine durch Obst und Gemüse. So könnte man das jetzt fortführen und noch mit vielen Beispielen belegen.

  21. Hallöchen in die Runde, ich habe es wirklich nicht nötig, Texte zu kupfern. Das Thema „Schächten“ beschäftigt mich schon lange. Ich habe hierzu auch mal eine Petition an den Deutschen Bundestag geschickt – leider abgeschmettert. Allerdings möchte ich anschließend allen eineen Text zur Kenntnis geben, der nicht von mir stammt – Verfasser steht aber drunter. Zuvor möchte ich noch sagen, dass ich Andreas sehr dankbar bin, dass er diese Probleme aufgreift. Eine sehr schlimme Sache ixt auch „Sodomie“. Und wer es noch nicht weiß: Der sexuelle Missbrauch von Tieren ist kein Straftatbestand mehr.

    Die anatomisch – physiologischen Vorgänge beim Schächten

    [Rest des Kommentars entfernt wegen Urheberrechtsverletzung, KHW, 15.01.2009, 19:07]

  22. Schächten ist eine Schlachtart aus früherer Zeit, da ausgeblutetes Fleisch länger hält. Auch ohne Kühlschrank. Tiere hatten damals auch einen anderen Stellenwert. Da wir aber in moderneren Zeiten leben, sollten wir umdenken. Zur Glaunbensfrage kann man sagen: Das Gott auch in der muslimischen Religion die Tiere erschaffen hat, und Gottes Schöpfung soll man achten. Es heißt schließlich nicht, quäle die Tiere und erfreue dich an ihrem Todeskampf. Also ist eine schnelle, schmerzlose Schlachtung angebracht. Auschließlicher Vegetarismus ist auch keine Lösung, da wir nicht die Ressourcen haben, um genügend Getreide, Gemüse und Obst für 6 Milliarden Menschen (und die Tiere nicht zu vergessen)anzubauen.
    Fleischfresser haben schon ihre Berechtigung.

  23. @Barbara Hohensee
    Dass der Mensch ein Vegetarier sein soll, halte ich auch für ein Gerücht. Es gibt für die Ernährung des Menschen einige Bestandteile im Fleisch, die nur schwer durch pflanzliche Nahrung ausgeglichen werden können. Die Erfahrung habe ich als Wenig-Fleischesser auch gemacht, als ich plötzlich nicht mehr Bluts penden durfte, weil meine Eisenwerte zu niedrig waren.
    Ich wollte nur klar herausstellen, dass man auch B (keine Pflanzen essen) sagen muss, wenn man A (kein Fleisch essen) sagt. Scheinheilig ist es vielmehr, wenn man sich als Gutmensch fühlt, weil man nur Pflanzen auf den Speiseplan hat, die nach neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen ähnlich leiden.
    Vielmehr plädiere ich nicht nur aus ökologischen und ernährungsphysiologischen Gründen für einen maßvollen Fleischkonsum und weniger Leiden der Schlachttiere, sowohl während ihres kurzen Lebens als auch bei ihrem letzten Gang.

  24. hallo zusammen.
    ich darf zu diesem beitrag nun schon den 24. kommentar anreißen, hätte mich aber, um das eigentliche thema zu erfahren bis zur Nr.1 durcharbeiten müssen. zum schächten darf man sicherlich geteilter meinung sein und meine will ich hier mit sicherheit nicht auch noch hinzufügen. was ich jedoch keinesfalls glaube ist, daß der gesamte in deutschland verfutterte dönerfleischberg von geschächteten rindern gewonnen wird. die schlächtereien mit entsprechender genehmigung hätten wohl nicht mal ansatzweise die kapazitäten dazu.
    mich stört am döner eher, dass er nicht mehr wie traditionelles kebap aus geschnittenen feischstücken sondern überwiegend aus hackfleich besteht. da kommt schnell mal der verdacht undefinierbarer herkunft auf.
    ich bevorzuge daher eher die teigtaschen arabischer ibissläden…wie z.b. Rissani in Bernau…was das thema schächten allerdings keinesfalls entschärfen dürfte

  25. Berichtigung:
    ich darf zu diesem beitrag nun schon den 24. kommentar anreißen, hätte mich aber, um das eigentliche thema zu bis zur Nr.1 durcharbeiten müssen….WENN ICH VON HINTEN ANGEFANGEN HÄTTE ZU LESEN…

  26. @Michael

    Der weltbekannte Evolutionsbiologe Jared Diamond schreibt in seinem Buch „Der Dritte Schimpanse“, S.87: „In den letzten Jahrmillionen wichen wir vom Vegetariertum unserer Affenvorfahren ab und wurden sowohl zu Fleisch- als auch Pflanzenfressern. Dabei blieben unsere Zähne und Pfoten jedoch die von Affen, nicht von Tigern.“ Wie Du Dein „Steak“ fängst, ihm mit den Eckzähnen den tödlichen Nackenbiss verabreichst und das rohe Fleisch dann mit den Schneidezähnen reißt und den Molaren kaust, wäre sicher ein Eintrittsgeld wert. Im Ernst: Unsere natürlichen Werkzeuge reichen dazu bei weitem nicht hin. Der rein pflanzlich lebende Gorilla hat ein furchteinflössendes Gebiss mit dolchartigen Eckzähnen. Andere Merkmale für die artgemäße Ernährung des Menschen sind daher aussagekräftiger, so z.B. die Zahnstellung, die Art der Kieferbewegung, die Beschaffenheit des Magens, die Beschaffenheit der Verdauungssäfte, die Länge der Eingeweide. Auch wenn der Mensch Fleisch zu sich nehmen kann, ohne gleich tot umzufallen – jeder Organismus muss aus Überlebensgründen eine solche Flexibilität aufweisen – ist Fleischgenuss gesundheitlich risikoerhöhend und in zahlreichen Studien nachgewiesen. Auch die Mär vom hochwertigeren Tiereiweiß lässt sich nicht halten, seit man z.B. weiß, was in der Sojabohne und weiteren nicht überzüchteten Pflanzen steckt. Wie der Körper was aufnehmen kann, hängt auch von der Kombination der einzelnen Nahrungsmittel zusammen und auch die seit langer Zeit vegetarisch oder vegan lebenden Völker – bei letzteren reicht die Palette vom Kochveganer über den Rohköstler bis zum Fruchtesser – beweisen, dass es keine Notwendigkeit für Fleisch in der Ernährung gibt. Wenn man sich das ehrlicherweise gegen eigene tradierte Vorlieben einräumen kann, stellt sich die Frage, wie man damit umgeht, vor allem auf dem Hintergrund des Selbstverständnisses als humanes Wesen.

    Leonard Nelson (1882-1927, Philosoph, Jurist):
    Ein Arbeiter, der nicht nur ein „verhinderter Kapitalist“ sein will, und dem es also ernst ist mit dem Kampf gegen jede Ausbeutung, der beugt sich nicht der verächtlichen Gewohnheit, harmlose Tiere auszubeuten, der beteiligt sich nicht an dem täglichen millionenfachen Mord, der an Grausamkeit, Rohheit und Feigheit alle Schrecknisse des Weltkrieges in den Schatten stellt. Das sind Angelegenheiten, Genossen, die entziehen sich der Abstimmung … Entweder man will gegen die Ausbeutung kämpfen, oder man lässt es bleiben. Aber wer als Sozialist über diese Forderungen lacht, der weiß nicht, was er tut. Der beweist, dass er nie im Ernst bedacht hat, was das Wort Sozialismus bedeutet.

    @Viktor
    Der weltweite Flächenverbrauch für Obst, Gemüse und Getreide beträgt derzeit nur einen winzigen Bruchteil der Fläche für den Anbau von Futtermittel für die Masttiere der westlichen Welt. Die Bevölkerung der armen Länder kann sich weder die steigenden Getreidepreise am Weltmarkt leisten noch das „veredelte“ Fleisch kaufen. Der Fleischverzehr des Westens sorgt somit nicht nur für eine weitere Verelendung der dortigen Bevölkerung, sondern auch für das weitere Abbrennen/Abholzen der Regenwälder, um noch mehr Flächen für Futtermittelsoja zu schaffen. Die ökologischen Folgen dieser Wirtschaftsweise sind schon heute katastrophal.

    @ Dr. Steiner
    Wenn Ihre Eisenwerte zu niedrig waren, liegt das entweder an einem unbemerkten inneren Blutverlust oder an Fehlern in der Ernährung. Dadurch ausgelöste Eisenmangelanämien sind bei Omnivoren bekannt. Es geht i.ü. nicht um das eitle Unterfangen, sich als Gutmensch zu fühlen, dazu reichte auch ein Ablass-Scheck an eine wohltätige Organisation, sondern um die Vermeidung von unnötigen Leiden und Schmerzen empfindungsfähiger Lebewesen. Diese werden nicht nur durch das betäubungslose Schlachten erzeugt, sondern auch durch das Fleischessen an sich. Und so man die größere Grausamkeit des Schächtens abgeschafft wissen will, kann man sich nicht auf der relativ kleineren gemütlich ausruhen wollen. Der Verzicht auf Tierfleisch ist möglich, zumutbar, und bei der immer dramatischeren Welternährungslage ohnehin bald notwendig, der auf Pflanzenfleisch nicht! Wie schon ausgeführt, verbraucht ein menschlicher Fleischesser über den Umweg Tier weitaus mehr Pflanzen als ein direkter Pflanzenesser, so dass auch Ihr Pflanzenschutzargument nicht stichhaltig ist.

  27. Es sollte bei dieser Kette recherchiert werden, ob es sich bei ihrem Fleischangebot um geschächtete Tiere handelt.
    Kaum ertragbar ist das Wissen um die barbarische Grausamkeit des Schächtens, obwohl das betäubungslose Töten eines Tieres auch nach dem Koran nicht zwingend ist; denn nur totes Tier darf nicht gegessen werden, was einem Betäuben nicht entgegensteht.
    Allerdings kann ich auch das schreckliche Leben und Sterben, das den Tieren, die dem Fleischverzehr den Menschen dienen sollen, als von mitfühlenden Menschen gewollt, nicht nachvollziehen. Vielleicht sollte sich jeder einmal diese Vorgänge in den Schlachthöfen selbst anschauen, bevor er dieses grauenvolle Leid durch sein eigenes Verhalten zulässt.
    Es ist hier wohl nicht die Diskussion, ob irgendjemand einen Eisenmangel aufweist; ich z. B. hatte nie einen und lebe seit 30 Jahren vegetarisch; genauso wie meine Haustiere, die alle als Veganer bis ins hohe Alter fit und gesund waren/sind, je einen Mangel aufwiesen.
    Es geht auch nicht um die Eitelkeit ein Gutmensch zu sein, nein, es geht darum, ob es im Respekt vor jedem Lebewesen unter der Berücksichtigung, ob es hierfür überhaupt eine Notwendigkeit gibt, zulässig ist, einem Tier zum Verzehr für den Menschen das Leben zu nehmen.
    Albert Einstein sagte: Die Menschen werden nur überleben, wenn ein Großteil davon Vegetarier werden.
    Und er hatte so Recht, denn um ein Kilo Fleisch zu gewinnen, werden bis zu 22 kg Getreide und 50.000 Liter Wasser verbraucht, was doch beim Weiterrechnen den Wahsinn klarmacht, wie der Hunger dieser Welt produziert wird neben vielen anderen Faktoren.
    Und am Rande sei überschlagend vermerkt: Ist es eher Zufall, dass mit der Zunahme des Fleischkonsums Darmkrebs in der Zwischenzeit an erste Stelle gerückt ist?
    Ich werde es bestimmt in diesem Leben nicht mehr verstehen können, dass die Menschen, die sich aller Fakten durch Fleischkonsum bewusst sind, überhaupt einem Tier dies zumuten lassen, was sie selbst nie in der Lage wären zu ertragen. Denn Ethik ist nicht teilbar, wie Albert Schweitzer sagte.

  28. @Barbara Hohensee
    @Doris Mundinger
    Ich hatte der Firma First Orient Food vor Tagen eine E-Mail geschrieben mit der Anfrage, ob es sich bei dem Fleisch, was sie als Endprodukt verkaufen, um Fleisch von geschächteten Tieren handelt. Bislang habe ich noch keine Antwort erhalten. Ich warte noch ein paar Tage ab und wende mich dann telefonisch an die Firma.
    Wenn ich zwischenzeitlich eine Antwort per Mail erhalten sollte, dass es von geschächteten Tieren stammt, so werde ich nachfragen, wie die Schächtmethode aussieht, explizit, ob es sich um betäubte Schlachtiere (Rinder, Lämmer) handelt. Wenn dies so sein sollte, wäre für mich der Fall erst einmal abgeschlossen.

    Zum Eisenmangel im Blut: Wenn Sie immer so regelmäßig Blut gespendet hätten wie ich – und gerade Sie als Veganer – dann hätten Sie mit Sicherheit Eisenmangel bekommen und wären eine zeitlang auf Eisenpräperate angewiesen, bis Sie wieder Ihren normalen Fe-Level erreicht haben. Die so genannte vollwertige vegetarische Ernährung mag in Einzelfällen zutreffen, unter besonderen Situationen (auch bei Schwangerschaften) wird das nur schwer klappen.

  29. http://schaechten-apg.org/index.php/

    Allen hier schreibenden Menschen möchte ich diese HP unbedingt ans Herz legen, damit die Diskussion nicht nur aus dem Bauch heraus stattfinden muß, sondern man sich mit wesentlichen Fakten auseinander setzten kann.

  30. @ Dr. Steiner:

    Danke, dass Sie bei First Orient Food nachfragen.

    Ihre Argumentation des Blutspendens ist nur ein Fakt, der vom Thema ablenkt und kein Recht auf Allgemeingültigkeit erheben kann, außer man nimmt sich automatisch das Recht heraus, andere, z. B. Tiere, nur für seine Vorteile nutzen zu dürfen.
    Erstens können auch Fleisch essende Schwangere Eisenmangel bekommen, also nicht nur Vegetarier/Veganer, was ohne Weiteres ausgeglichen werden kann, ohne dass auch nur irgendjemand und schon gar kein Tier dafür sein Leben lassen muss. Die vollwertige veg. Ernährung bei Schwangerschaften stellte in meiner und anderen Familien, die vegetarisch leben, kein Problem dar.

    Und zweitens erlauben Sie mir den Hinweis, dass vegetarisch großgezogene/essende Söhne einer Bekannten schon seit einiger Zeit regelmäßig Blut spenden.

    Ich bedauere für unsere Mitgeschöpfe, dass es zu diesem Nebenschauplatz, wo es nicht um irreparable Schäden geht, in der Sache kommen musste und deren Leid, bzw. Existenzrecht als selbstbestimmende Lebewesen dabei immer wieder in den Hintergrund gedrängt wird. Und dies, obwohl die Zeit immer knapper wird sowohl für die steigende Anzahl an leidenden Tieren als auch an hungernden Menschen; von der Belastung für die Umwelt mal gar nicht gesprochen!

  31. Stimmt – Eisenmangel bei Vegetariern muß nicht zwangsläufig sein.
    Leider werden Menschen mit vorhandenem Eisenmangel immmer wieder zum Fleischessen von den Ärzten aufgefordert. Mag sein, daß Eisen aus dem Fleisch schneller u. intensiver ausgewertet werden kann, als das Eisen aus Pflanzen. Aber es geht. Man muß sich nur mit der Sache etwas intensiver beschäftigen

  32. Was haben sie gegen den Beitrag von Heidrun Schultz? Nur weil sie die Wahrheit über diese schreckliche Tierquälerei schreibt ? Tiere schächten ist mit Abstand die grausamste Tötungsmethode die es gibt!! Die Menschen reden sich immer auf die Religion aus. In keinem Glauben ist Tierquälerei gewünscht1. Es kommt immer darauf an, wie Tiere getötet werden. Aber wenn sie bewusst barbarisch bis zum letzten Atemzug grausamt niedergemetzelt werden, kann ich dafür null Verständnis aufbringen und dann kommt mir verzeihung den Ausdruck die Kotze hoch, wenn ich nur an Döner denke

  33. Auf ungeheuer dummen Tierausbeutungspropagandaunfug von den Leoparden-Antilopen, den Pflanzenrechten usw. muß ich wohl nicht weiter eingehen. Wer sich unbedingt lächerlich machen will … nun ja, für die, die nicht selbst drauf kommen, dieser abstruse Müll wird ausführlich im FAQ von veganismus.de unter „Rechtfertigungsversuche“ (auch wenn es dort Löwen sind) ausführlich abgehandelt: http://veganismus.de/vegan/faq-rechtfertigungsversuche.html/ . Naja, manchen ist wohl nichts zu peinlich.

    @Claudia Kirchberger: „schächten ist mit Abstand die grausamste Tötungsmethode die es gibt“ – wirklich? Was ist etwa mit den Eintagsküken, die, weil männlich und somit für die Eiproduktion ungeeignet, in Tonnen geschüttet und dort erstickt/vergast oder einfach lebend vermust werden – etwa 40 Millionen jährlich in Deutschland, für jeden Eierfresser im Mittel etwa 70 Küken? „In keinem Glauben ist Tierquälerei gewünscht“- wirklich? Mal einen Blick in eine Bibel werfen und nachlesen, wie etwa Tauben getötet werden sollen, ziemlich blutige Angelegenheit, siehe http://antispe.de/txt/furchtundschrecken.html .

    Die Lösung ist einfach: (und nebenbei: ).

    Aber solange Leute, die vorgeben, sich für Tiere einzusetzen, Tiere ermorden, indem sie Leichen ( ) fressen oder sonstwie nicht vegan leben ( ) legen diese Heuchler der veganen Gesellschaft ( ) natürlich nichts als Steine in den Weg.

    Bilder aus dem Alltag ihrer Oper unter .

  34. Die Bibel widerspiegelt nur, was die Schreiber oder Übersetzer der Bibel sagen. Wenn ich Glauben sage, dann gehe ich von Gott oder Allah aus,
    nicht aber von den Menschen, die wie gesagt, die Bibel übersetzen. Oder glauben sie Gott wünscht, daß die Tiere grausamst und barbarisch
    umgebracht werden????? Warum schwenken sie von einer Tötungsart auf die andere um? Gut, dann ist daß Töten von den Eintagsküken natürlich genauso grausam? Aber was haben die Eintagsküken mit dem Schächten zu tun????? Rechtfertigt ihrer Meinung nach etwa eine Tierquälerei eine andere? Hier geht es um das Schächten!! Wenn man sich dann auch noch auf den Glauben ausreden kann, daß ist immer die gemeinste Ausrede! Aber die Hersteller von den Dönern erreichen nur, daß über die Döner und somit über die Leute, die die Döner dort herstellen, schlecht gesprochen wird! Negative Beispiele wie diese, bringen einen letzendlich nur dazu, den Leuten zu sagen, wie Döner hergestellt werden, und ich bin überzeugt, sie werden noch weniger verkauft

  35. Was hier in der diskussion noch garn icht deutlich wurde:
    Um ein Kilo Fleisch zu produzieren, müssen unverhältnismäßig viele Pflanzen angebaut werden, die der menschlichen Ernährung fehlen.
    So ist der hohe Fleischkonsum mitverantwortlich für den Hunger in der Welt und noch was – der CO2-Ausstoß der Tiermengen trägt zum Klimawandel im negativen Sinne bei. Schon gewußt?

  36. Claudia Kirchberger und alle diese Tierschützer:
    In der Bibel heißt es erst einmal: macht Euch die Erde untertan. Auch Tiere. Was Menschen mit Tieren machen ist vollkommen ihnen überlassen.

  37. Hallo Rick
    Da hat die Kirche einen dicken Übersetzungsfehler gemacht, der bis heute nicht ausreichend korrigiert wurde.
    Ja, wir haben die Erde in unsere Verantwortung bekommen, aber nicht zum Zwecke der Ausbeutung sowohl des Landes, wie auch der Lebewesen. Wenn wir sie nutzen dürfen, dürfen wir sie noch lange nicht quälen und damit umgehen, als wären wir die Herren der Welt
    Und genau das geschieht
    Wir sind gierig nach eigenen Vorteilen und nach Genuss und vergessen unsere Verantwortung.
    Es stehen aber auch noch ganz andere Texte in der Bibel,die gern ungenutzt bleiben, weil sie auf diese Verantwortung hinweisen
    Nun sind wir vom Döner bie der Bibel angekommen
    Bin mal gespannt, wohin die Reise noch geht.
    Also wer mit der Bibel kommt, sollte sie gut kennen!

  38. „Also wer mit der Bibel kommt, sollte sie gut kennen!“? Sehr richtig, also mal ein bißchen informieren, was wirklich drin steht:

    Wie Bibeln und Christen zu Nichtmenschen stehen
    Teil 1: Furcht und Schrecken sei über allen Tieren
    http://antispe.de/txt/furchtundschrecken.html/
    (hatte ich aber oben schon verlinkt)

    und

    Wie Bibeln und Christen zu Nichtmenschen stehen
    Teil 2: Unser tägliches Fleisch gib uns heute
    http://antispe.de/txt/unsertaeglichesfleisch.html/

  39. Unterschätze nie
    die Macht dummer Leute,
    die einer Meinung sind“
    Kurt Tucholsky

    Auch dieser angesprochene Bibeltext ist mir in Gänze sehr wohl bekannt,
    Aber sind Euch auch die Zusammenhänge bekannt? Nachlesen!
    Zunächste einmal wurde dem Menschen nur Grünzeug zur Nahrung zugestanden, erst nach der Sintflut kam Fleischgenuß dazu,
    Und:
    Von solchen Fleischorgien, wie sie heute veranstaltet werden, war nie die Rede.Nie die Rede von solcher Massentierhaltung, derartigen Tiertransporten u. der Ernährung der Tiere, die ihren Bedürfnissen ihrer Art widerspricht, die nur schnellen Profit durch schnelle Mast verspricht
    Nun, dann genießt mal Eure Fleischorgien, Beschwert Euch aber nicht , wenn Ihr Gicht, verfrühte Arthrose und vor allem Arteriosklerose u. Herz-Kreislauferkrankungen bekommt.

    1 Mose 9, 2-3

    „Frucht und Schrecken vor euch sei über allen Tieren auf Erden und über allen Vögeln unter dem Himmel, über allem was auf dem Erdboden wimmelt, und über allen Fischen im Meer; in eure Hände seien sie gegeben.

    Alles was sich regt und lebt, das sei eure Speise; wie das grüne Kraut habe ich es auch alles gegeben.“

  40. Nachtrag

    „Reichtum spendet die Erde verschwenderisch, friedsame Nahrung. Und sie gewährt Euch Gerichte, die frei sind vom Mord und vom Blute.“
    Pythagoras (6. Jh. v. Chr.), griechischer Philosoph und Mathematiker …

  41. Pingback: Was von der Woche übrig blieb (09/6) : Fritten, Fastfood & Co.

  42. Nachgehakt: Ich habe soeben mit einer Mitarbeiterin von First Orient Food /Final Ta aus Werneuchen, Frau Jentzsch, bezüglich der Herkunft der Fleischprodukte gesprochen, explizit, ob es sich um Schächtprodukte (Fleisch geschächteter Tiere) handelt.
    Über das Telefonat mit wenig konkreten Antworten auf meine eindeutigen Fragen werde ich im BAR-Blog in einem gesonderten Artikel schreiben. Frau Jentzsch habe ich nun gebeten, dass mir ihr Chef, Herr Tarkan Tasyumruk, die gewünschten Informationen, die sie nach eigenen Angaben selbst nicht nennen möchte oder kann, im Sinne der Transparenz gegenüber dem Endverbraucher, geben möge. Vielleicht erhalte ich sie in den nächsten Tagen, so dass ich diese im Artikel einfließen lassen kann.
    70% der Bundesbürger lehnen die Schächtung von Tieren ohne Betäubung ab.
    Einige religiöse Gemeinschaften, darunter Muslime und Juden, dürfen nach ihrem Glauben nur Fleisch verzehren, welches „halal“ oder „koscher“ ist, also u.a. von geschächteten Tieren stammt.

    Deshalb muss für den Endverbraucher, ganz egal welcher Herkunft, klar sein, wie Fleischprodukte hergestellt werden. Das ist mein Ansinnen der Nachfrage.

  43. Hallo in die Runde, der Hehler ist nicht besser als der Stehler. Fleischer, Jäger, Kirschner, … sind Auftragsmörder. Der Auftraggeber sind die gewissenlosen „Verbraucher“. Wenn die Nachfrage da ist, dann wird gequält, gemordet , missbraucht …! Der Umgang mit den Tieren ist eine einzige Kulturschande! Und wenn sich diese verkommene Verbrauchermentalität nicht ändert, dann wird sich auch nichts an der Kulturschande ändern.
    Wir sind hier beim rituellen Schlachten ohne Betäubung Es ist eine von vielen Grausamkeiten. Da hat Achim Stößer völlig recht.

    Lieber Andreas, hier ist nochmals der von Dir gelöschte Link. Hier werden keine Urheberrechte verletzt. Ich habe ihn von meiner HP kopiert:

    Es wäre schön, wenn hier noch abgestimmt würde:

    Und noch ein Amen: Ich bin ein absoluter Forenmuffel. Es ist eine der ganz wenigen Ausnahmen, dass man mich hier trifft Gute Nacht!

  44. Entschuldigung, habe Mist gebaut. Hietr wird abgestimmt:

  45. Liebe Frau Schultz,

    Sie verwechseln da etwas. Dies hier ist kein Forum, sondern ein Blog. Und als solches einfach nur eine private Webseite.
    Schauen Sie einfach mal ins Impressum und lesen Sie sich bitte einmal durch, weshalb wir das hier machen: Über uns.
    Und dann gehen Sie bitte woanders missionieren.

    Mit herzlichen Grüßen
    Karl-Heinz

  46. Lieber Herr Wenzlaff, ich hatte das alles auf den Meinungsaustausch bezogen.Und das tut man im Blog ja auch. Ansonsten will ich niemand bekehren. Ich sage nur meine Meinung. Konnten Sie das nicht erkennen?
    Wenn jemand Ihrer Ansicht nach einen F ehler macht – sind Sie dann immer derart intolerant? Das ist aber nicht gut!!!!!!!!
    Nun aber wirklich: Gute Nacht!

  47. @Karl-Heinz: Ein Blog ist nichts als eine technisch unzulängliches Forum mit einer Machthierarchie bezüglich der Berechtigung, Startbeiträge zu schreiben. Einer diesbezüglichen Unterscheidung kann ich kein Argument entnehmen. Vor allem aber empfehle ich einen Blick ins Wörterbuch, was denn „missionieren“ heißt. Wie ich immer sage: informieren statt blamieren.

    @Dr. Andreas Steiner „Deshalb muss für den Endverbraucher, ganz egal welcher Herkunft, klar sein, wie Fleischprodukte hergestellt werden. Das ist mein Ansinnen der Nachfrage.“ Auch ohne Nachfrage kann wohl schon jeder Dreijährige wissen, daß „Fleischprodukte“ durch die Ermordung der Tiere „hergestellt“ werden. Eine solche Nachfrage ist demnach völliger Unfug, es sei denn, jemand versucht eine künstliche Unterscheidung zwuschen „bösen“ und „guten“ Morden zu konstruerien, um seine eigenen Mordtaten zu rechtfertigen (vgl. http://maqi.de/glossar/moerder/ und )

  48. Ach Achim Stösser, es ist absolut kein Blödsinn, mal genauer nachzufragen. In einem sind wir uns ja einig – Fleischessen heißt mitmorden,Tiermord in Auftrag geben, auch wenn wir selbst kein Messer in die Hand nehmen, aber – wir sollten so realistisch sein, daß wir den Fleischverzehr in unserem Leben nicht mehr weltweit auslöschen können und es ist schon nachfragenswert, ob die Tiere betäubt oder noch viel qualvoller als ohnehin schon , zum Tode befördert wurden.

    Danke Dr Steiner für die Nachfrage beim Dönerhersteller.
    Allein schon das Verhalten der Mitarbeiterin läßt bei mir die Glocken läuten.
    Ob Sie jemals eine befriedigend Antwort vom Hersteller bekommen werden?
    Übrigens – viele Döner werden z. Teil oder in Lagen aus Hackfleischmasse hergestellt, Die Gewürze machen es u. immer wieder fallen Dönerbuden den Lebensmittelkontrolleuren auch negativ auf.
    Na dann guten Appetit!
    Außerdem , ich sehe es wie Frau Schultz – nicht missionieren, informieren und vor allem vom gesetzlich verbrieften Recht der freien Meinungsäußerung Gebrauch machen und wem die Wahrheit weht tut, wehrt sich immer mit den fadenscheinigsten Argumenten. das kennen wir von den Jägern zuhauf, u. div. anderen .Ich z.B. bin da relativ resistent u. hart im Nehmen. Natürlich haben auch Andersdenkende das Recht klar ihre Stellung darzulegen.Man kann nur lernen u. für sich daraus Konsequenzen ziehen. Übrigens – vor einigen Jahren war ich auch noch Fleischesser, weiß noch , wie es schmeckt. Heute kann ich es kaum noch riechen.

  49. @Achim Stößer: Was Sie da über Blogs schreiben, ist Unsinn. Das wissen Sie auch, Sie möchten hier nur provozieren. „Foren“ (im Internet) sind technisch oft völlig überholte Webseiten, die ihre Blüte in den 90er Jahren des letzten Jahrhunderts hatten. „Web 1.0“ nennen das die Fachleute heute.

    „Missionieren“ heißt im allgemeinen Sprachgebrauch, wenn jemand mit „missionarischem“ Eifer (der zugegeben oft religiös begründet wird) versucht, die Welt in seinem Sinne zu verbessern. Das fing nicht mit dem Christentum an und lässt sich auch nicht auf dieses beschränken.

  50. @Karl-Heinz:
    Als „Fachleut“ (Informatiker) erlaube ich mir, das anders zu sehen, ist mir aber nicht wichtig genug, das weiter zu elaborieren.

    Daß Aufklärung als „Missionierung“ diffamiert wird, geschieht jedoch permanent und ist inakzeptabel.

    [Rest des Kommentars gelöscht, KHW, 13.02., 11:07]

  51. Für mein Empfinden ufert die ganze Diskussion hier zunehmend aus. Diese Bezüge auf KZs und das NS – Regime sind ja wohl abartig.(Ironie an) Hitler war Vegetarier, war er deshalb ein besserer Mensch ? Oder sind Vegetarier – weil Hitler einer war – notorische Massenmörder ? Ironie aus) Ich glaube, wir sollten die Diskussion hier langsam beenden, sie bietet nur noch eine Bühne für Fanatiker, die anderen Menschen mittels unmöglicher und vor allem unsäglicher Vergleiche unbedingt einbleuen wollen, wie die zu leben haben. Und bei einigen der Argumente wird mir Angst.

  52. @Reinhard Pichl: Sie haben vollkommen Recht. Aus diesem Grund habe ich die entsprechenden Passagen im Kommentar 58 gelöscht und schließe jetzt diese Döner-Diskussion. Vielen Dank allen Beteiligten!