Barnimer Direktkandidaten für die Landtagswahlen in Brandenburg 2009 – heute: Die CDU

Sie gilt als der ambitioniertester „Karnevalsverein“ des Landkreises, „unsere“ CDU-Barnim. Skandälchen in Serie, Scharmützel, Postengerempel und jede Menge unterhaltsame Intrigen. Wenn der Landtag ruft sind sie aber doch in politischer Mission zur Stelle. Folgende Direktkandidaten bieten SPD, Linken und anderen Mitbewerbern mutig die Stirn.

Die Eberswalder, Joachimsthaler und Schorfheider (Wahlkreis 14) dürfen Thomas Lunacek ihre Stimme geben. Ob sie sich dieser Ehre würdig erweisen wird sich im September zeigen. Lunacek bringt reichlich Erfahrung mit, ist seit 14 Jahren in der Berufpolitik, hat aber auch einen „ordentlichen Beruf“ erlernt (Funkmechaniker). Mitte 1989 verließ er die DDR über Ungarn und trat im selben Jahr den Christdemokraten bei. Lunaceks Tage im Landesparlament scheinen gezählt, denn an das Direktmandat wird er wohl selbst kaum glauben.Und was die Landesliste angeht hat der Vorstand nicht grade zu Gunsten seines Fraktionsvorsitzenden (vor)entschieden.
Thomas Lunacek ist 44 Jahre alt, verheiratet und Vater von 3 Kindern.

Wahlkreis 14 (Panketal,Bernau) könnte von Prof. Dr. Sabine Friehe vertreten werden.
In Friesland geboren, verschlug es die 48-jährige Verwaltungsrechtlerin im Jahr 2000 nach Panketal. Seit Oktober 2008 vertritt sie die CDU im Kreistag.
Die 2-fache Mutter ist verheiratet. Auch Ehemann Heinz-Josef ist kommunalpolisch aktiv.

Erst 30 Jahre alt und schon Direktkandidat ist Matthias Dumke. Im Wahlkreis 15 (Ahrensfelde, Biesenthal, Werneuchen) will sich der „gelernte Eisenbahner (..) für nachhaltige Mobilitäts- und Infrastrukturkonzepte einsetzen. Dazu gehört neben dem Bau wichtiger Umgehungsstraßen für Ahrensfelde, Bernau und Eberswalde auch die Stärkung des Nahverkehrs in der Region.“ (Quelle: cdu-ahrensfelde.de)


Ähnliche Artikel:

2 Kommentare » Schreiben Sie einen Kommentar

  1. Mich interessiert vor allem, wie sich die Kandidaten zur von Vattenfall geplanten 380-kV-Freileitung stellen.

    Sind sie dafür oder plädieren sie für die
    Erdverkabelung, die ja der Kreistag und die
    STVV-Eberswalde auf befürwortet.
    Wenn ja, weshalb haben sie dann nicht ihrer Partei die Êinbringung eines Erdkabelgesetzes wie ihre Kollegen in Niedersachsen nahegelegt?
    Also wie steht es liebe Kandidaten? Wir sind gespannt auf Ihre Stellungnahmen!

  2. Es wäre auf jeden fall spannend was die Kandidaten zu dem Thema der 380 KV Leitung meinen – Wichtig währe mir persönlich auch was diese tun wollen um Mehr gut bezahlte Arbeitsplätze in Brandenburg zu schaffen und wie sie es erreichen wollen das unsere perspektivlose Jugend hier noch eine Zukunft sieht und welche möglichkeiten sie sehen hierauf Einfluss nehmen zu können.