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WITO-Bilanz 2008 – Eine Erfolgsgeschichte?

Die WITO und ihr Geschäftsführer Rüdiger Thunemann waren schon häufig Gegegnstand der Berichterstattung des Barnim-Blogs. Da ist es nur fair die ersten Zahlen aus 2008, die MOZ schreibt von einer Erfolgsbilanz, nicht unerwähnt zu lassen. Besonders in der defizitiären Vermietungssparte scheint sich etwas bewegt zu haben.

„Die Vermietung ist von 57 Prozent auf 90 Prozent gestiegen. Wir haben zehn neue Mieter gewinnen können. Die Mieteinnahmen erhöhten sich innerhalb eines Jahres von 214 000 Euro auf 420 000 Euro“, meldet Thunemann zum Jahresbeginn 2009. Sicher profitiert die InnoZent von der Landesforstanstalt, die als Großmieter Räume buchte und im TGE die Zeit bis zur Sanierung der eigenen Liegenschaft komfortabel überbrückt. „Bis 2011 ist die finanzielle Situation der InnoZent stabil, danach wird es durch die Kreditbelastung problematisch“,(…)
Die WITO beendet 2008 mit sechs neuen Ansiedlungen. Das sind die Hebezeuge Eberswalde GmbH, die SBU Photovoltaik GmbH, die Flex Stone GmbH, die C &N Food Technologies GmbH, die Matthies GmbH & Co. Rauchfleisch KG und die MEGA Tierernährung GmbH & Co KG. Insgesamt lagen der WITO 2008 38 Ansiedlungsanfragen von Unternehmen vor. „Es besteht ein harter Kampf um Grundstückspreise und Förderungen, zudem bekommen wir die Konkurrenz in Berlin Schönefeld zu spüren“, so Thunemann.


Dass der Landkreis bei Firmenpleiten den Spitzenplatz belegt, kann der Geschäftsführer nicht so recht nachvollziehen, denn: „aus meiner Arbeit kann ich das so nicht bestätigen. Ohne Namen zu nennen, wir haben mehreren Firmen bei Krisen geholfen. Sie wären ohne unser Engagement möglicherweise nicht mehr am Markt und die Leute zu Hause. Eine Pleitewelle kann ich daher nicht bestätigen. Wir stehen zu unserem Angebot: Wir helfen und unterstützen nach Kräften“.

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2 Kommentare » Schreiben Sie einen Kommentar

  1. Drei Fragen dazu:
    1. Meines Erachtens sollte doch die WITO ursprünglich für den gesamten Kreis Barnim zuständig sein. Und die Kommunen des Kreises zahlen doch auch für die WITO, oder ? Warum dann also diese einseitige Fixierung auf EW?
    2. Warum beschäftigt sich die Kreisverwaltung Barnim über die WITO mit der Vermietung von Immobilien ?
    3.Kann man das Vermietungsgeschäft nicht privatisieren ?

  2. Ebenso fragwürdig,warum Thunemann sich offensichtlich nicht mal ansatzweise nach den Ursachen für die Firmenpleiten im Barnim fragt.
    „Ich bin`s nicht gewesen“ ist nicht grade der professionellste Herangehensweise.