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Diese baulichen Mängel in Finow müssen dringend beseitigt werden!

Ich möchte auf zwei bauliche Mängel im Eberswalder Ortsteil Finow hinweisen, denen man sich in absehbarer Zeit widmen sollte. Zum einen ist es die Sanierung des Abwasserkanalsystems in der Franz-Brüning-Straße, zum anderen das verkehrstechnische Nadelöhr der Ein-/Ausfahrt des Parkplatzes vom Supermarkt NETTO.
Auch zukünftig möchte ich mich als Abgeordneter im Eberswalder Stadtparlament solchen Misständen annehmen und bin für jeden Hinweis seitens der Bürgerinnen und Bürgern dankbar.

1. Sanierung des Abwasserkanalsystems in der Franz-Brüning-Straße in 16227 Eberswalde (Ortsteil Finow)
Im ersten Fall handelt es sich um einen Straßenablauf (ugs. Gully) in der Franz-Brüning-Straße/Ecke Erich-Weinert-Straße in 16227 Eberswalde (auf der Straßenseite bzw. in Höhe der Fleischerei Nießner). Nach starken Regenfällen kann er das Niederschlagswasser nicht mehr oder nur noch unzureichend aufnehmen. Dann bildet sich eine mehrere Quadratmeter große und nach Auskunft der Anwohner etwa 50 cm tiefe Pfütze nahe der Kreuzung. Diese gefährdet nicht nur die Verkehrssicherheit. Gerade für Kleinkinder kann sie zu einer erheblichen Gefahr werden. Nach meinen Kenntnissen besteht dieser Missstand schon seit 18 Jahren. Mehrmals wurde seitens der Stadt Eberswalde versucht, mit einfachen Maßnahmen den Gully bzw. das Abwasserkanalsystem in der Franz-Brüning-Straße zu reinigen – dies bislang ohne nachhaltigen Erfolg.
Über den Ausschuss für Bau, Planung und Umwelt habe ich im Dezember vergangenen Jahres die Stadtverwaltung Eberswalde aufgefordert, eine dringend notwendige Sanierung des Kanalsystems in der Franz-Brüning-Straße zu prüfen. Ziel soll es sein, finanzielle Mittel bereit zu stellen, um das Kanalsystem dahingehend zu sanieren, dass der in der Begründung beschriebene Missstand zeitnah und vollständig beseitigt wird. Nach Auskunft des Fachamtes der Stadt Eberswalde soll die Angelegenheit nun mit Nachdruck angegangen werden. Ich werde an der Sache weiter dranbleiben.

2. Verkehrstechnisches Nadelöhr der Ein-/Ausfahrt des Parkplatzes vom Supermarkt NETTO, Eberswalder Straße 74A, in 16227 Eberswalde (Ortsteil Finow)
Die Ausfahrt des Netto-Parkplatzes im Ortsteil Finow ist bezüglich des Begegnungsverkehrs zweier PKW viel zu schmal. Zudem müssen Rechtsabbieger, die vom Parkplatz in die Eberswalder Straße einmünden, einen sehr engen Kurvenradius fahren, um nicht auf die Gegenfahrbahn zu gelangen. Der bauliche Zustand dieser Ein-/Ausfahrt ist für viele Nutzer des öffentlichen Parkplatzes deshalb tagtäglich eine Zumutung. In der Januar-Sitzung des Ausschusses für Bau, Planung und Umwelt werde ich einen Antrag einbringen lassen, der vorsieht, die Stadtverwaltung Eberswalde aufzufordern, sich darum zu kümmern, dass eine verkehrstechnische Problemlösung bezüglich der Ein-/Ausfahrt des NETTO-Parkplatzes herbeigeführt wird. Hierzu muss es im Vorfeld natürlich zunächst um die Klärung der Eigentumsverhältnisse gehen.

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Dr. Andreas Steiner, Diplom-Geograph und Waldökologe, lebt seit 1999 im Barnim. Als Fachgutachter ist er bei einem Projektträger des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie in Berlin beschäftigt, der innovative Forschungs- und Entwicklungsprojekte von klein- und mittelständischen Unternehmen im Bereich Technologie betreut. Seit mehr als 10 Jahren engagiert sich der Querdenker und -tuer ehrenamtlich in der Umwelt- und Sozialpolitik. Im Rahmen der Brandenburger Kommunalwahlen 2008 wurde er als Parteiloser für Bündnis 90/Die Grünen in die Eberswalder Stadtverordnetenversammlung gewählt. Ende 2011 musste er aufgrund eines Wohnsitzwechsels dieses Mandat niederlegen. Derzeit gehört er der Gemeindevertretung Schorfheide an und ist Vorsitzender der Fraktion Freie Wähler/Bürgergemeinschaft Kommunalabgaben (BKB). Steiner hat Mitgliedschaften der GRÜNEn LIGA Brandenburg und der NaturFreunde Oberbarnim-Oderland. Seine Hobbys sind Wandern, Radfahren, Schwimmen, Saunieren, Kochen – und natürlich der ehrenamtliche Journalismus, insbesondere wenn es um die Behandlung kritischer und brisanter Themen geht. Folgenden Leitspruch eines großen deutschen Gewerkschafters hat er sich zum Lebensmotto gemacht: „Nicht Ruhe, nicht Unterwürfigkeit gegenüber der Obrigkeit ist die erste Bürgerpflicht, sondern Kritik und ständige demokratische Wachsamkeit“ (Otto Brenner, 1968).

8 Kommentare » Schreiben Sie einen Kommentar

  1. Verkehrstechnische Lösung bedeutet die Zufahrt baulich umzugestalten. Die Stadt wird und kann hier nicht die Kosten tragen, hat aber im damaligen Baurechtsverfahren bestimmt die ihre Zustimmung erteilt.
    Netto müsste die Zufahrt also baulich umgestalten. Scotty hat doch ein berechtigtes Interesse, dass potenzielle Kunden mit dem Auto bis zur „Kasse“ fahren können.
    Falls die Unfallstatistik hier einen Unfallschwerpunkt aufweist, kann eine verkehrsrechtliche Anordnung (Beschilderung z.B. rechts rein, rechts raus) helfen.
    Die Stadt als Verkehrsbehörde kann diese Anordnung selbst erlassen. Kosten 2 Schilder a 300 €.
    Alternativ: § 1 der StVO, ja die gibt es noch, Vorsicht und gegenseitige Rücksichtnahme …. .

  2. @Badusan
    das sind interessante und hilfreiche Anregungen.

    Rücksicht ist gut und das eine, doch es gibt einige Autofahrer die echte Schwierigkeiten haben, sich dort auf engem Raum zu bewegen.
    Eine bauliche Lösung wäre hier schon dringend notwendig.

    Ich möchte zu bedenken geben, dass so viele Horrorszenarien bezüglich der K6005 (Danewitzer Allee) gezeichnet wurden, weil angeblich die Straßenbreite für den Begegnungsverkehr zu schmal sei. Dort kann ich es wirklich nicht nachvollziehen, jedoch im Fall NETTO in Finow durchaus.
    Ich bin bekannterweise kein Baufetischist, doch hier muss was getan werden.

  3. Die Dahlwitzer Allee ist eine freie Strecke.
    Das „Horrorszenarien bezüglich der K 6005“ hat z.B. etwas mit Lichtraumprofilen an Landstraßen zu tun.
    Mindestfahrbahnbreite 5,50 (LKW-LKW Begegnung) plus beitseitigen Sicherheitsabstand von 0.5 cm = 6,50 lichte Breite. Hinzu kommt eine Höhe von 4,30m . Diese Maße kommen letztendlich aus der StVZO und werden in den Straßenbauvorschriften verwendet.
    In Ortsdurchfahrten sieht es etwas anders aus. Hier kann mann davon ausgehen, dass die Qualität des Verkehrs, Fußgänger, häufige Kreuzungen, geringe Geschwindigkeiten etc. ein höhe Aufmerksamkeit im Verkehr aufbringen muss.
    Deshalb gelten für innerstädtische Straßen andere Regelungen.
    Die Dahlwitzer Allee mit der Netto-Zufahrt zu vergleichen, heißt Äpfel mit Birnen zu vergleichen.

  4. @badus
    Es ist mir schon klar, dass ich damit Äpfel und Birnen verglichen habe.
    Doch ich möchte an die Sache nicht so bürokratisch herangehen.
    Denn es gibt diesen Fakt: Bei der Ein-/Ausfahrt von NETTO in Finow liegt für viele Autofahrer ein Nadelöhr vor und folglich muss eine verkehrstechnische Lösung her.
    Wie man das bewerkstelligen könnte, ist nicht meine Aufgabe als Stadtverordneter. Da gibt es gut besetzte Fachämter, in deren Zuständigkeit die Problemlösung liegt.
    Was können Sie mir also für eine Strategie vorschlagen, wie wir hier eine Verbesserung hinbekommen?
    Ich schätze Ihre Meinung, weil aus Ihren Sätzen hervorgeht, dass Sie möglicherweise vom Fach sind.

  5. Der Parkplatz wir sicherlich in Eigentum von Netto stehen. Die Zufahrt ist Teil des Gehweges und steht eigentlich in Baulast der Stadt.

    2 Sachen würde ich als erstes tun:
    1. Bei der Polizei nachfragen, ob die Zufahrt einen Unfallschwerpunkt darstellt.
    2. Die breite der Zufahrt messen.
    3. Verkehrssituation beobachten und analysieren.

    Schlussfolgerungen:

    Zu 1. Ist das gefühlte Chaos mit Fakten zu belegen, so dass ein Handlungsbedarf besteht.
    Zu 2. Gibt die Breite der Zufahrt es her, dass 2 PKW sich begegnen können? -> Handlungsbedarf !
    Zu 3 Was passiert auf dem Parkplatz? Stehen die Kunden mit dem PKW schon quer in der Zufahrt und warten/suchen einen Parkplatz und blockieren so den Verkehr? -> Verkehrsorganisation auf den Parkplatz ändern.

  6. Pingback: Ein Bienchen für das Bauamt der Stadt Eberswalde!

  7. Pingback: NETTO-Parkplatz in Finow: Prüfungsauftrag an die Stadtverwaltung Eberswalde - Von Dr. Andreas Steiner