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Eberswalde: Kostenlos Parken im Januar 2009

Ziemlich konfus, was da im Eberswalder Rathaus in Sachen Parkraumbewirtschaftung so abläuft, oder? Wir zitieren mal direkt von der Website der Stadtverwaltung:

Mit Beginn des neuen Jahres soll das im November 2008 beschlossene Parkraumbewirtschaftungskonzept umgesetzt werden. In den ersten Januarwochen werden durch den Bauhof sowohl Parkzonen geändert als auch zusätzliche Straßen mit in die Bewirtschaftung einbezogen und dementsprechend beschildert.

In dieser Übergangszeit sollen die Bewohnerparkausweise aus dem Jahr 2008 noch in den Fahrzeugen sichtbar eingelegt werden. Die Bewohnerparkausweise für 2009 sind ab 26.01.2009 bei der Stadtverwaltung für 24,00 EUR jährlich erhältlich. Ein Flyer über die künftig zu bewirtschafteten Straßen wird ab Ende Januar 2009 von der Stadtverwaltung herausgegeben. Während der Übergangszeit bis Ende Januar 2009 wird das Ordnungsamt der Stadt Eberswalde in den künftig zu bewirtschaftenden Bereichen nicht verwarnen.

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7 Kommentare » Schreiben Sie einen Kommentar

  1. Was soll hier konfus sein?
    Es wird doch eindeutig erklärt, dass das von der Stadt beschlossene Parkraumbewirtschaftungskonzept 2009 umgesetzt wird. Bis Ende Januar gibt es eine „Übergangsphase“ und dann wird (Ironie an) scharf (Ironie aus) auf Falschparker geschossen.

  2. Als Eberswalder Stadtverordneter habe ich gegen dieses Parkraumbewirtschaftungskonzept gestimmt.
    Warum? Es bringt zwar zusätzliches, dringend benötigtes Geld in die Stadtkasse, doch dies zu Lasten betroffener Bürgerinnen und Bürger. Diese Art von Haushaltsplanung kann ich nicht befürworten.

  3. Also ich find auch nix konfus, ist doch klar erklärt wie´s abläuft. Einzig unklar ist vielleicht, warum die Umsetzung zum 01.01.09 nicht geklappt hat. Aber auch egal oder, ändert ja nichts an den Tatsachen und tut keinem weh.

    Klar Andreas, dass Du dagegen gestimmt hast. Hab nichts anderes erwartet, aber Einnahmen braucht man, wenn man etwas ausgeben will. Wenn Du auf die Erlöse aus Knöllchen verzichten willst, dann müssest hier aber auch Ersatzeinnahmen anbieten oder Ausgaben streichen. Und das bei einem nur formell ausgeglichenen Haushalt. Wieder nur mal heiße Luft!

    Im Übrigen sehe ich die Abzocke durch das Bewirtschaftungskonzept nicht! Es dient doch grad den Anwohner, da Parken für „Fremdparker“ teuerer wird/etwas kostet und Anwohner eine günstigen Parkausweis kaufen können. 2Euro im Monat sind doch ein Lacher. Und ich hab immer einen Parkplatz direkt vorm Haus direkt in der Innenstadt. Ziel erfüllt. Mal zum Vergleich, ich war vor Kurzem in der Beliner City, notgedrungen mit dem Auto diesmal. Da hab ich für 15 Minuten 0,50 Euro bezahlt. Auch diese Relation sollte man im Augen behalten, wenn man In Eberswalde von Abzocke redet.

  4. @Michael Peukert
    Unabhängig davon, dass Du hier mal in aller Schärfe anonym, dann wieder etwas gemäßigt sachlich mit realem Namen kommentierst:
    Einnahmen braucht die Stadt, das habe ich auch nicht in Abrede gestellt (s.o.). Sprich doch mal bitte mit den Anwohnern, die werden Dir sagen, was dieses unausgegorene Parkraumbewirtschaftungskonzept entlastungsmäßig bringt. Nämlich gar nichts.
    Mir geht es um ein sparsames Haushaltskonzept, mit dem die Stadt eine Menge Geld einsparen kann. Beispielsweise könnte man am „Luxus“ausbau von Straßen (s. Kupferhammerweg, Straße zum Wasserturm) sparen.

    Ja, ich würde manche Bürger rigoros zur Kasse bitten. Aber nicht die unglücklichen parkplatzsuchenden Autofahrer, die dann Knöllchen bekommen, sondern dei illegalen Müllentsorger sowie die Hundebesitzer, die Ihre Lieblinge auf die Straße sch… lassen. Dafür würde ich ggf. auch die Ordnungspolizei aufstocken. Dann würde solch eine Ordnungswidrigkeit auch schon mal 500 EUR kosten. Das wäre gerechtfertigt und bin mir sicher, dass ich damit auch die Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger hinter diesem Vorschlag hätte, zumindest diejenigen, die schon mal in solch einen weichen Haufen reingetreten sind.

  5. @Dr. Steiner: Was die Frage anonym/real betrifft, weiß ich nicht was das mit dem Thema hier zu tun hat. Aber egal. Mit Anwohner muss ich nicht unbedingt reden, weil ich selbst einer bin. In der Brautstraße gibt es die Ticketregelung schon lange und hier läuft alles wunderbar. Wie gesagt, ich parke direkt vor meiner Tür. Und ist mit 2Euro immer noch billiger, als 15Euro die der Vermieter für einen Einstellplatz haben will. Von welchen Anwohner redest Du, von den Neubetroffenen?? Wenn ja, woher wissen die was kommen wird/ was es bringt?? Diesen Leuten muss vielmehr die Angst genommen werden und nicht noch aufgepuscht werden. Die angesprochenen Luxustraßen sind Straßen auf modernem Standard und das kostet nunmal Geld. Alter Spruch „Billig gekauft = Doppelt gekauft“. Das mit der Hundesch.. sehe ich grundsätzlich genauso, bloß das Problem ist solche Leute auf „frischer“ Tat zu ertappen. ich kenn jemanden vom Ordungsamt persönlich, der hat mit das so geschildert. Wie viel Personal willst Du denn einstellen? Halte ich für unrealistisch!

  6. @Michael Peukert
    das Personal muss kostendeckend arbeiten. Die Einnahmen durch Bußgelder müssen natürlich höher als die Lohnkosten sein.
    Es wäre interessant, dies mal durchzurechnen.

  7. Mich ärgert an diesem Konzept nur das die jenigen die in diesem Gebiet neu Bauen für Ihre Bewohner einen nicht geringen Betrag stellplatzablöse zahlen. Die Anwohner dann bei der Stadt nochmals für Ihren Parkausweis, vieleicht sollte diese Ablösegebühr in den Betroffenen Gebieten etwas reduziert werden – so währen die versunkenen kosten die immer auch ein Investitionshemmnis darstellen etwas geringer in der Innenstadt und mann wüsste dann auch wofür die Parkausweisgebühr verwendet wird.