Alle Artikel im Dezember 2008
Geschrieben von Stefan Stahlbaum in Kultur, Tags: Basdorf, Heinz Strunk, Wandlitz, 2.120 mal gelesen
Party- und Coverbands haben nicht immer einen unzweifelhaften Ruf und gelten für Viele als “marodierende Musiksöldner”, die den Traum von “richtiger Musik” längst aufgegeben haben um nun ihren Frust auf Feuerwehrbällen, Gartencentereröffnungen und zwielichtigen Faschingspartys rauszulassen. Spätestens seit Heinz Strunks literarischem Meisterwerk“Fleisch ist mein Gemüse” lachte die halbe Republik über die “Mucker”. Ich bin da wesentlich entspannter, denn Musik ist nicht nur Kunst sondern auch Handwerk. Und da schneiden die klingenden Dienstleister manchmal gar nicht so schlecht ab.
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Geschrieben von Stefan Stahlbaum in Kultur, 621 mal gelesen
Geschmäcker können sich ändern. Von mir gibt es z.B. authentische Kinderfotos auf denen ich Brathering und ähnliches vertilge. Seit mindestens 30 Jahren können alle Schwimmblasenbesitzer von mir aus gerne im Wasser bleiben. Mit Grünkohl ging es den umgekehrten Weg. Früher fand ich schon seine klassische Präsentation wenig appetitanregend. Es sieht ja auch ein bisschen aus wie … na, habe ich nicht Recht?
Einmal Blut geleckt kam ich von der Droge nicht mehr los und habe inzwischen ganz ordentliche Fertigkeiten in der Verarbeitung des “Brassica oleracea convar” entwickelt. Seit einiger Zeit darf ich besagte Gemüsebeilage sogar beim alljährlichen “Putengelage” meiner Schwiegermutter abschmecken. Ehrensache übriges, dass im heimischen Garten Winter für Winter 2-3 Reihen “Halbhoher Grüner Krauser” der Ernte entgegenfrieren.
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Geschrieben von Stefan Stahlbaum in Wirtschaft, Tags: Panketal, 590 mal gelesen
Es ist vollbracht! Am 19.12.2008 wurde die „Erste Bürgersolaranlage Panketal“ feierlich eröffnet. Etwa 30 Anwesende freuten sich über das Ergebnis erfolgreicher Anstrengungen, die im August 2007 begannen.
Ans Netz ging das “Kraftwerk auf dem Dach” am 16.12. und hat seither (Stand am 25.12.2008 um 10:00 Uhr) bereits 46 Kilowattstunden Ertrag erzielt. Die aktuellen Leistungsdaten der 24 kWhp-Anlage können von Gesellschaftern und Interessierten via “Online-Anlageninfo” jederzeit abgefragt werden.
Derzeit nimm die GbR keine weiteren Gesellschafter auf. Die Website dient ausschließlich der Information über das laufende Projekt.
Foto: www.buergersolar-panketal.de
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Geschrieben von Stefan Stahlbaum in Kultur, Tags: Ahrensfelde, Basdorf, Bernau, Biesenthal, Danewitz, Eberswalde, Finow, Lobetal, Ruednitz, Ruhlsdorf, Schwanebeck, Wandlitz, Weesow, Werneuchen, Zepernick, 1.474 mal gelesen
The same procedure as every year…
Während sich das Kirchenpublikum übers Jahr in überschaubaren Grenzen hält werden die Gotteshäuser morgen aus allen Nähten platzen. Dabei bin ich ziemlich sicher, dass etliche Besucher sich ihren “kirchensteuerlichen Pflichten” längst entzogen haben. Sei`s drum: “Macht hoch die Tür die Tor macht weit…”.
Um dem “gemeinen Internet-User” das Jauchzen und Frohlocken etwas zu erleichtern haben die Evangelische Kirche in Deutschland, die Deutsche Bischofskonferenz, katholisch.de und Trilos-IT Dienstleistungen eine recht ordentliche Suchmaschine bereitgestellt die,naheliegender Weise, www.weihnachtsgottesdienste.de getauft wurde. Die Site kann sicher keinen Anspruch auf Vollständigkeit erheben. Für den Barnim habe ich dennoch folgende Städte, Gemeinden und Ortsteile erfolgreich gefunden.
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„Wir gestalten unsere Strompreise immer so günstig wie möglich.“ So beginnt das Schreiben zur Strompreiserhöhung der E.ON edis Vertriebs GmbH zum 1. Februar 2009, das viele Barnimer Haushalte kürzlich erhielten. Bei der letzten Erhöhung am 1. Januar 2008 schrieb E.ON: „Ihre Zufriedenheit mit E.ON edis als regionalem Partner rund um das Thema Energie ist uns sehr wichtig.“ Es folgte eine Preiserhöhung um 2,05 Cent für die Kilowattstunde. Diesmal sind es „nur“ 1,76 Cent. Bei unserem derzeitigen Verbrauch rund 60 Euro. Die Energie aus der Steckdose kostet nun 22,75 Cent pro Kilowattstunde.
Ich schaue mal in meinen Haushaltsordner und werfe einen Blick zurück. 1989 kostete eine Kilowattstunde beim Energiekombinat Frankfurt/Oder 8 Pfennige, nach heutiger Währung also 2,05 Cent. 1999 waren es im Tarif „local plus“ der Edis Energie Nord AG schon 22,99 Pfennige, also 11,75 Cent. 2009 sind es nun bei E.ON edis 22,75 Cent. Alles in allem eine Verzehnfachung des Energiepreises in 20 Jahren für uns Brandenburger und eine Verdoppelung in den letzten zehn Jahren! Vor zehn Jahren kosteten 3.500 kWh 411 € plus 104 € Grundpreis, im kommenden Jahr werden es 796 € plus 83 € Grundpreis sein.
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„Gisa Kuhn, Klappe die letzte”. So betitelte Karl-Heinz im März diesen Jahres einen Kurzbeitrag zum Zepernicker Seniorenheim. Damals hatte das Frankfurter Verwaltungsgericht den Entzug der Betreibererlaubnis bestätigt.
“Zum Jahresende soll die „gefallene Sonnenkönigin“ entgültig entmachtet werden.
Hajo Zenker schrieb dazu heute:
“Am 30. Dezember steht die Abwahl von Gisa Kuhn als Chefin des Fördervereins für Senioren und Behinderte auf der Tagesordnung. Dazu eingeladen hat ihr Vize Steffen Groitzsch. Er war wegen kritischer Nachfragen im Zusammenhang mit den Vorgängen um das Zepernicker Seniorenheim eigentlich Ende Februar vom Kuhn-treuen Förderverein entmachtet worden. Nur stellte sich heraus, so sieht es Groitzsch heute, dass die Abberufung wegen diverser Formfehler ungültig ist.(…). Geschehen soll das mit Hilfe neuer Vereinsmitglieder – so haben sich Burchard Führer, der seit Mai das Eichenhof getaufte Haus 11 betreibt, und Bürgermeister Rainer Fornell um Aufnahme beworben. Bisher gab es dafür schriftliche Ablehnungen – ohne Votum einer Mitgliederversammlung. So soll am 30. Dezember ab 17 Uhr im Speisesaal des Eichenhofs vor der Abwahl Kuhns zunächst über die Aufnahme neuer Mitglieder befunden werden. Rechtsanwalt Plitt wünscht sich viele Bürger, die zur Versammlung kommen – unabhängig davon, ob sie bereits einen Aufnahmeantrag gestellt haben. Kuhn sehe den Verein als ihr Eigentum an, dabei sei der Gründungsgedanke gewesen, dass jeder Panketaler beitreten und mitbestimmen könne.“
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Geschrieben von Karl-Heinz Wenzlaff in Vermischtes, 780 mal gelesen
Die Brandenburger hinken bei der Ausstattung der Haushalte mit Internetzugängen weit hinter Berlin hinterher. Dafür telefonieren sie mehr mobil als die Berliner – oder tragen zumindest mehr Handys spazieren. Ein interessanter Vergleich drüben auf dem Oderland-Blog.
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Wie wir wissen, möchte sich die Theo Steil GmbH am Eberswalder Standort den Bau einer auf “vorsinflutlich” technologischen Niveau konzipierten Sondermüllverbrennungsanlage für nichtverwertbare Teile von Schrottautos mit Fördermitteln vergolden lassen. Als Sahnehäuptchen obendrauf erhielt die Firma dafür noch die Segnung des Brandenburgischen Landesumweltamtes. Und dies, obwohl es bereits bessere Verwertungstechnologien gibt.
Da richten wir doch besser unseren Blick in den beschaulichen Oberharz, wo der Wind der Zukunft weht.
Hier leitet Prof. Daniel Goldmann am Lehrstuhl für Rohstoffaufbereitung und Recycling der Technischen Universität Clausthal ein hochinteressantes Forschungsprojekt mit dem ehrgeizigen Ziel einer rohstoffeffizienten Wiederverwertung von Altfahrzeugen.
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Geschrieben von Stefan Stahlbaum in Wirtschaft, Tags: Panketal, Peter Pick, 3.885 mal gelesen
Suchen Sie Latex-Korsetts oder High Heels für die Dame und den Herrn? Darf es ein Vakuumbett sein? Dann auf nach Panketal! Seit einigen Jahren betreiben Peter und Waltraud Pick in der Linckestraße ein Atelier für hautnahe Maßanfertigungen. Wie Pick auf seiner Homepage berichtet entstand das Geschäft quasi “aus der Not heraus, weil es keine bezahlbaren und passenden Kleidungsstücke gab, die mir darüber hinaus auch noch gefallen mussten. (…) Latexbekleidung sollte gut sitzen und nur so macht es richtig Spaß. Keine faulen Kompromisse, kein Abstrich bei Qualität und Haltbarkeit.” (Quelle: www.fantasticrubber.de)
„Ein glückliches Herz ist mit keinem Geld der Welt aufzuwiegen“. Diesen schönen Satz hat Pick zur Firmenphilosophie erhoben. Und die Kundschaft ist offensichtlich sehr zufrieden. Auf www.sklavenzentrale.com jedenfalls wird “Fantasticrubber” in den höchsten Tönen gelobt. Einige Kundenbilder haben die Picks auch online gestellt.
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Weihnachten, das ist unter anderem auch die Zeit der Lieder und Gedichte. Unsere Kinder werden ihre Weihnachtsgeschenke aber auch ohne die mehr oder weniger erzwungene Sanges- bzw. Rezitationsdienstleistungen erhalten. Die trällern ohnehin den ganzen Tag. Außerdem bin ich gegen CDs a la „Kinderchor XY quält sie mit den abgelutschtesten, musikalischen Langweilern“ inzwischen hochallergisch.
Eines der berühmtesten Gedichte und Lieder des 20. Jahrhunderts berührt mich aber immer wieder. „Von guten Mächten“ wurde im Jahr 1944 von Pfarrer Dietrich Bonhoeffer geschrieben und 1959 nachträglich von Otto Abel vertont.
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