web analytics

Katastrophaler Personalmangel in Brandenburgs Kitas – Minister Rupprecht flüchtet in faule Ausreden und vage Versprechungen

Brandenburg gehört landschaftlich ganz sicher zu den reizvollsten Gebieten Deutschlands. Was die personelle Ausstattung der Kitas angeht ist es, vergleichsweise, ein Entwicklungsland. Nirgendwo in der Bundesrepublik ist der Betreuungsschlüssel so schlecht wie bei uns. Für Kinder zwischen 0 und 3 beträgt er 1:7, bei den Älteren 1:13 .Das bedeutet jeweils eine deutliche Abweichung vom Bundesdurchschnitt. Besagte Unterversorgung kommt die hiesigen Eltern auch noch verhältnismäßig teuer zu stehen, wie ein bundesweites Gebührenranking im März diesen Jahres zeigte. Kein Wunder dass in einigen Orten Elterninitiativen entstanden sind und überlastete Pädagogen Alarm schlagen. Auch Bernauer Erzieherinnen haben bereits mehrfach auf die bedrohliche Misere hingewiesen.

Das Landesregierung spielt auf Zeit. Gegenüber der „Deutschen Presse Agentur“ sagte Bildungsminister Holger Rupprecht (SPD): „Wir haben eine Diskrepanz zwischen Quoten und Qualität(…). Der Haushalt für das kommende Jahr sei aber beschlossen.“ Und es ist nicht zu erwarten, dass unser Finanzminister noch irgendwo Reserven hat und uns anbietet. Insgesamt wird in 2009 nicht viel passieren können.“

Da muss man sich wirklich fragen ob Rupprecht die letzten Jahre unter einem Stein gelebt hat, sonst hätte er die Fehlentwicklung längst bemerken müssen und rechtzeitig intervenieren können.

Katastrophaler Personalmangel in Brandenburgs Kitas – Minister Rupprecht flüchtet in faule Ausreden und vage Versprechungen auf Facebook teilen
Katastrophaler Personalmangel in Brandenburgs Kitas – Minister Rupprecht flüchtet in faule Ausreden und vage Versprechungen auf Twitter teilen
Katastrophaler Personalmangel in Brandenburgs Kitas – Minister Rupprecht flüchtet in faule Ausreden und vage Versprechungen auf Google Plus teilen

Ähnliche Artikel:

Veröffentlicht von

Stefan ist von Beruf Sozialarbeiter und arbeitet mit chronisch kranken Menschen. Der 2-fache Familienvater ist Autor verschiedener Websites und gelegentlich auch noch als Sänger aktiv. Als leidenschaftlicher Naturschützer wurde er unlängst in die Panketaler Gemeindevertretung gewählt. Weitere politische Schwerpunkte sind die Ortsentwicklung, sowie soziale Themen.

3 Kommentare » Schreiben Sie einen Kommentar

  1. naja.
    Dieser Beitrag ist gelinde gesagt: Ungenau

    Denn für die Frage, ob Brandenburg in Sachen Kinderbeutreuung ein „Entwicklungsland“ ist, ist nicht nur der „relative“ Betreuungsschlüssel Beutreuungskraft/Kind heranzuziehen, sondern vielmehr die absolute Anzahl an Beutreuungsplätzen.

    Der Autor kann dieses Kriterium mal ermitteln und uns dann mitteilen, ob Brandenburg dann immer noch ein Entwicklungsland in Sachen Kinderbetreuung ist, sondern „Spitzenreiter“ im Bundesdurchschnitt?

    Denn: Was nützt ein sehr guter Betreeungsschlüssel, wenn absolut nur geringe Betreuungsplätze vorhanden sind?

  2. @Wolfgang:
    Als Vater 2er-Kita-Besucherinnen ging es mir in diesem Artikel vorrangig um die Betreuungsqualität. Und da ist es nunmal entscheident wie viele ErzieherInnen sich jeden Morgen wie vielen Kindern gegenüber sehen.
    Rechenspiele nützen (auch wenn B`burg tatsächlich vergleichsweise viele Betreuungsplätze anbietet) da wenig.

  3. Pingback: Proteste gegen Personalmangel in Brandenburger Kitas – Von Sternenmärschen und Streiks - Von Stefan Stahlbaum