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Artistenmuseum Klosterfelde vorerst gerettet

Es muss den Beteiligten wie ein kleines Weihnachtswunder vorgekommen sein. Durch eine kurzfristige Spende der Niederbarnimer Eisenbahn AG, Betreiber der „Heidekrautbahn“, konnte das Artistenmuseum Klosterfelde in (fast) letzter Sekunde vor dem Aus bewahrt werden. Nun bleiben den Leuten um Museumsgründer Roland Weise sechs Monate mehr, um weitere Sponsoren und Spender zu gewinnen.

Das in seiner sehr speziellen Ausrichtung weltweit einzigartige Projekt öffnete vor 11 Jahren. Seit 2000 befindet sich dort auch die „Ruhmeshalle des Artisten“. Eine aktuelle Sonderausstellung ehrt die deutschen Artistik-Weltstars von 1945-2008.

„Dieses Museum soll die Geschichte der Artisten, ihr Wirken und ihr Leben in der Vergangenheit und Gegenwart anschaulich und informativ darstellen. Die Grundlage dazu bildet das bisherige „Archiv Internationaler Artistik“, eine aus überfünfzigjähriger privater Sammeltätigkeit von Roland Weise hervorgegangene und derzeit größte europäische private Kollektion über das Leben der Artisten in allen ihren Wirkungsbereichen.“ (Quelle: mantoa.de/iam/)

Die SPD-Kreistagsfraktion zeigt derzeit offenbar wenig Bereitschaft, die Nöte des Museums abmildern zu helfen. Nach Ansicht von Petra Bierwirth wären die finanziellen Probleme lösbar , „wenn die Träger sich entscheiden könnten, die Einrichtung nach Bernau zu verlegen. Dort gäbe es größeren Publikumszulauf und damit eine deutlich günstigere Einnahmesituation.“ (Quelle: MOZ)

Größere Stadt = Mehr Einwohner = Mehr Besucher = Mehr Geld = Gerettet?
Das sind Kulturförderungskonzepte, wie sie derzeit wohl nur Frau Bierwirth so platt formulieren kann.

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