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Gisa Kuhn – Endgültige Entmachtung am 30.12.2008?

„Gisa Kuhn, Klappe die letzte“. So betitelte Karl-Heinz im März diesen Jahres einen Kurzbeitrag zum Zepernicker Seniorenheim. Damals hatte das Frankfurter Verwaltungsgericht den Entzug der Betreibererlaubnis bestätigt.
“Zum Jahresende soll die „gefallene Sonnenkönigin“ entgültig entmachtet werden.
Hajo Zenker schrieb dazu heute:

„Am 30. Dezember steht die Abwahl von Gisa Kuhn als Chefin des Fördervereins für Senioren und Behinderte auf der Tagesordnung. Dazu eingeladen hat ihr Vize Steffen Groitzsch. Er war wegen kritischer Nachfragen im Zusammenhang mit den Vorgängen um das Zepernicker Seniorenheim eigentlich Ende Februar vom Kuhn-treuen Förderverein entmachtet worden. Nur stellte sich heraus, so sieht es Groitzsch heute, dass die Abberufung wegen diverser Formfehler ungültig ist.(…). Geschehen soll das mit Hilfe neuer Vereinsmitglieder – so haben sich Burchard Führer, der seit Mai das Eichenhof getaufte Haus 11 betreibt, und Bürgermeister Rainer Fornell um Aufnahme beworben. Bisher gab es dafür schriftliche Ablehnungen – ohne Votum einer Mitgliederversammlung. So soll am 30. Dezember ab 17 Uhr im Speisesaal des Eichenhofs vor der Abwahl Kuhns zunächst über die Aufnahme neuer Mitglieder befunden werden. Rechtsanwalt Plitt wünscht sich viele Bürger, die zur Versammlung kommen – unabhängig davon, ob sie bereits einen Aufnahmeantrag gestellt haben. Kuhn sehe den Verein als ihr Eigentum an, dabei sei der Gründungsgedanke gewesen, dass jeder Panketaler beitreten und mitbestimmen könne.“


In der Rotunde, derzeit von der SPC unter Leitung von Peter A. Wittke betrieben, ist inzwischen wieder die Heimaufsicht aktiv. Beschäftigte sollen berichtetet haben, dass sie „nur noch Abschläge statt voller Gehälter bekommen“. Kritik an der Konkurrenz öffentlichkeitswirksam „in Szene zu setzen“ beherrscht aber offensichtlich auch die „Unternehmensgruppe Burchard Führer“ ganz gut. Führer würde sich über eine Zusammenführung beider Häuser natürlich freuen und bei einem Erfolg des Heimfalls, dem Widerruf des eigentlich auf 99 Jahre geschlossenen Erbpachtvertrages mit der Kuhnschen-gGmbH“, sicher gern die Nachfolge antreten. “Führers Sprecher Detlef Stabenow sieht „sehr konstruktive Gespräche mit der Gemeinde“. Laut Bürgermeister Rainer Fornell wird Führer seine Pläne im Januar in der Gemeindevertretung präsentieren – „der Ausgang ist völlig offen.“ (Quelle: MOZ). Da mag Fornell Recht haben. Immerhin geht es darum das Beste fürHeimbewohner und Gemeinde herauszuholen und nicht um das privatwirtschaftliche Interesse Burchard Führers.

Einer der letzten Kuhn-Getreuen und wortreicher Verteidiger ihres umstrittenen Führungskurses erhielt übrigens kürzlich die „Rote Karte“. Gegenüber der MOZ bestätigte Geschäftsführer Christian Hecker: „Gisa Kuhn hat mir zum 31. Dezember gekündigt“.

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