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Bester Stromanbieter in Brandenburg? Wo ist Energie günstiger als bei E.ON edis?

„Wir gestalten unsere Strompreise immer so günstig wie möglich.“ So beginnt das Schreiben zur Strompreiserhöhung der E.ON edis Vertriebs GmbH zum 1. Februar 2009, das viele Barnimer Haushalte kürzlich erhielten. Bei der letzten Erhöhung am 1. Januar 2008 schrieb E.ON: „Ihre Zufriedenheit mit E.ON edis als regionalem Partner rund um das Thema Energie ist uns sehr wichtig.“ Es folgte eine Preiserhöhung um 2,05 Cent für die Kilowattstunde. Diesmal sind es „nur“ 1,76 Cent. Bei unserem derzeitigen Verbrauch rund 60 Euro. Die Energie aus der Steckdose kostet nun 22,75 Cent pro Kilowattstunde.

Ich schaue mal in meinen Haushaltsordner und werfe einen Blick zurück. 1989 kostete eine Kilowattstunde beim Energiekombinat Frankfurt/Oder 8 Pfennige, nach heutiger Währung also 2,05 Cent. 1999 waren es im Tarif „local plus“ der Edis Energie Nord AG schon 22,99 Pfennige, also 11,75 Cent. 2009 sind es nun bei E.ON edis 22,75 Cent. Alles in allem eine Verzehnfachung des Energiepreises in 20 Jahren für uns Brandenburger und eine Verdoppelung in den letzten zehn Jahren! Vor zehn Jahren kosteten 3.500 kWh 411 € plus 104 € Grundpreis, im kommenden Jahr werden es 796 € plus 83 € Grundpreis sein.

Tipps zum Wechsel des Energieanbieters gefragt
Gibt es für die diesjährige Energiepreiserhöhung von E.ON ein Sonderkündigungsrecht? Selbstverständlich! Mit einer Frist von einem Monat ab Zugang des Schreibens darf ich kündigen. Das Schreiben trägt das Datum 28. November 2008. Wann ist es hier eingegangen? Der Briefumschlag trägt keinen Poststempel, da die E.ON einen privaten Kurierdienst mit der Zustellung beauftragt hat, der Datumsstempel offenbar für überflüssig hält. Sauber, dann ist wohl Eile geboten. Glücklicherweise steht eine Faxnummer auf dem Schreiben. Und ich kenne noch jemanden, der aus den 1990er Jahren ein Faxgerät herumzustehen hat.

Aber zu welchem Stromverkäufer wechseln? Können Sie mir einen Tipp geben? Gibt es in Brandenburg überhaupt noch Anbieter für Haushaltsstrom, bei denen die Kilowattstunde unter 20 Cent kostet? Ich freue mich über jeden Tipp in den Kommentaren!

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17 Kommentare » Schreiben Sie einen Kommentar

  1. Schau einfach mal bei http://www.verivox.de vorbei. Hier kannst Du Strom, Gas, Festnetz, Handy, Internet/DSL vergleichen und dir den passenden Anbieter auswählen.

  2. Der billigste Anbieter muß nicht zwangsläufig der beste sein. Wichtiger als der Preis ist mir, wo der „Saft“ so herkommt. Atomstrom kommt mir nicht ins Haus….alternative Ernergiquellen werden dagegen bevorzugt. Nun impleziert die Vorsilbe Öko vor so gut wie allen Produkten einen Preisaufschlag, für den ich eine Portion „gutes Gewissen“ erhalte. Schaut man sich allerdings die aktuellen Tariftabellen der Energieversorger an stellt man schnell fest, daß Strom aus Atommeilern oder Braunkohle-Dreckschleudern wie u.a. bei EON Edis oft auch noch der teuerste ist. Ökostrom für unter 20Cent ist locker machbar (z.b. Lichtblick: 19,9 Cent mit Preisgarantie bis 2010). Der Umstieg war Kinderleicht und völlig problemlos…Geld sparen und gleichzeitig was fürs Klima tun ist selten so einfach.

  3. Woran erkennt man „Atomstrom“ ? Kommt der gelb aus der Steckdose? Und der Windradstrom ist dann grün oder wie ?

  4. …na prima… wenn dann bei Solarstrom die Sonne beständig aus den Steckdosen scheint will ich nie mehr was anderes…
    Vor ca 10 Jahren meldete ein Zeitschift als verspäteten Aprilscherz das ein Atomstromseparator entwickelt worden sei, der in die Steckdose integriert Atomstrom anhand eines bestimmten Schwingungsmusters erkennt und umgehend zum Kraftwerk zurück schickt bzw nicht abnimmt. Erstaunlich viele Leute inkl, einer amtierenden Ministerin sind damals auf diesen Blödsinn reingefallen….Allerdings, schön wärs schon wenns so einfach wäre. So bleibt nur der Blick ins Kleingedruckte des gültigen Stromtarifes, wo sich Angaben zum Stommix finden sollten und als Konsequenz ggf. der Wechsel des Tarifes bzw des Anbieters

  5. Es gibt günstigere Anbieter für „Öko“strom als Lichtblick.
    Das kann jeder selbst herausfinden. Einfach unter Google das Wort „Stromtarife“ angeben. Da gibt es mehrere Websites, auf denen man sich den Tarif ausrechnen kann (die aber oftmals auch unterschiedliche Ergebnisse bringen, wer weiß, warum auch immer).
    Die Stromtarife sind an verschiedene Kennzahlen gebunden, wie Wohnort, Verbrauch, Vorkasse ja oder nein, Preisgarantie etc., etc.
    Für mich kommt es auch nicht in Frage, Gesellschaften mit Atomstrom zu unterstützen. Lieber zahle ich pro KWh ein paar Cent mehr.

  6. @Dr. Valentin
    Man muss sich den Pool an erzeugtem Strom wie einen großen See vorstellen, der aus mehreren Bächen und Flüssen der Erzeuger entstanden ist.
    Daraus fließen dann einzelne Ströme ab, so auch die des Ökostromes, paritätisch zu seinem Anteil der Erzeugung.
    Ich hoffe, dass ich dies einigermaßen fehlerfrei erklärt habe. Wenn nicht, bitte ich Euch darum, eine bessere, plausiblere Erklärung zu finden.

  7. Also, Karl-Heinz, EWE NaturWatt ist Ökostrom mit Preisgarantie und für einen Einpersonenhaushalt mit am günstigsten.
    Beim Verbrauch darüber gibt es preiswertere Anbieter als dieser.

  8. Abgesehen vom Preis bin ich als Lichtblick-Kunde auch mit dem Service sehr zufrieden.Ja ich weiß, die kaufen auch auf dem „konventionellen Markt“ dazu.
    Sollte ich mich dennoch zu Vattenfall @ Co zurückentwickeln?

  9. @andreas
    Dein beschriebener See gilt auch für die Strompools der einzelnen Anbieter. Deshalb sollte man beim Ökostromtarifen von Anbietern die auch Mixtarife mit Braunkohle Atomstrom usw anbieten, folgendes bedenken: Eon Edis z.b. ist durch das Energieeinspeisegesetz gezwungen Strom aus Regenerativen Quellen abzunehmen. Die haben also in Ihrem Pool immer einen bestimmten Anteil Ökostrom, ob sie nun wollen oder nicht. Sie bieten deshalb einen „Öko“-tarif an der meist auch noch teurer ist als der Standardtarif. Wenn ich bei denen diesen Tarif bestelle passiert folgendes: Ich erhalte zu einem höheren als dem Standardpreis ein Kontingent an Ökostrom aus dem Firmenpool. Das was übrig bleibt hat automatisch einen geringeren Anteil an Ökostrom. Bei allen Kunden mit konventionellen Tarifen steigt nun einfach der Anteil an Atom und Braunkohlestrom. Es wir also nicht eine einzige kWh sauberen Stroms mehr erzeugt…einzig die Brieftasche von Eon wird etwas dicker…
    ALSO: Wer einen Umstieg erwägt sollte einen Anbieter wählen der ausschließlich sauberen Strom anbietet.

  10. Der Zerstörer des Ökologischen Gleichgewichts schwört auf Wasserkraft von TRIANEL. :o)

  11. @matthias
    Das scheint ja komplizierter zu sein, als ich dachte.
    Wie soll Ottonormalverbraucher, der bei der Wahl seines Stromanbieters Gutes im Sinn hat, da durchsteigen?
    Helfen die regionalen Verbraucherzentralen diesbezüglich weiter bzw. sind die Mitarbeiter/innen dementsprechend geschult, hilfreiche Infos zu geben?

  12. Also E.ON gehört wohl zu den teuersten Stromanbietern! Das Beste ist, wenn Sie einfach einen Stromanbietervergleich durchführen.
    Möglichkeiten gibt es ja zu genügend im Internet.

    Der Wechsel geht (meistens) problemlos. Für die Region Hannover kann ich Eprimo empfehlen, ist der günstigste. Für Brandenburg weiß ich es leider nicht aber wie gesagt: Einfach Stromanbieter vergleichen und jut is :)

  13. Hallo,
    das Schlimme ist ja, das die Gewinne der Stromanbieter wie EON weiter sprudeln. Und das auch noch im Millarden Bereich (Das ist ne 1 mit 9 Nullen dran). Das nervt echt, wenn ich solche News dann lese und dann bekomme ich ein paar Tage später nen Brief von EON, dass diese die Preis anheben. Ich habe dann zu Lichtblick gewechselt (ca. 19cent/kwh statt 22,75). Das macht bei mir nicht viel Ersparnis im Jahr, aber schon alleine aus Prinzip. Und wenn dann der Stom auch noch grün ist und billiger als EON, warum dann nicht!? Also nicht mehr länger Still halten, Keine Preiserhöhungen einfach so hinnehmen! Grüße!
    Hier der Link zu den EOn News mit den Gewinnen in Millarden Höhe: http://www.enprimus.de./index.php?id=6/

  14. @Dr. Andreas Steiner
    Das bei verschiedenen Preisvergleichseiten unterschiedliche Ergebnisse geliefert werden liegt daran, dass nur ausgegeben werden kann, was im Datenbestand enthalten ist. Allerdings kommt das bei Stromanbietervergleichen eher weniger vor. Meist erhält man zu mehr als 90% gleiche Ergebnisse, wenn man dieselben Grunddaten für die Vergleiche eingibt.

  15. Hi also ich habe auch bereits gewechselt.. Schon 2 mal … Das ging ganz einfach und unkompliziert. Ich hab das auf folgender Seite gemacht: Stromvergleich energievergleicher.com