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Die Vergangenheit ruhen lassen? – Sind Stasi-Überprüfungen noch „zeitgemäß“?

Gut 2 Monaten arbeiten die frisch gewählten Kommunalparlamente Brandenburgs bereits wieder. Da stellt sich früher oder später die Frage ob die Mandatsträger abermals auf eine Mitarbeit für den Staatssicherheitsdienst der DDR überprüft werden sollten. Der Volksmund spricht auch von „gaucken“.
In Städten wie Bernau wäre das sogar „mal was Neues“.

Sicher, es gibt inzwischen einige Abgeordnete die schon durch ihr Geburtsdatum als absolut „unverdächtig“ gelten müssen. So rannten die Panketaler Markus Fornell, Axel Kruschinski und Markus Günther noch „mit der Trommel um den Weihnachtsbaum“ oder lagen in Windeln als die Mauer fiel.

Ich bin dennoch grundsätzlich für weitere Recherchen in dieser Sache.
Wer früher demokratische Strukturen und Meinungsfreiheit bekämpfte sollte sich heute zumindest zu seiner Motivation und seinen Hintergründen äußern.
Nebenbei, auch über mich gibt es eine Stasi-Akte aus der hervorgeht, dass das MfS (wie üblich klammheimlich)mich im Jahr 1987 auf meine Eignung zum Mitarbeiter überprüfte.
Über die attestierte Untauglichkeit bin ich sehr glücklich.

Wie schwierig es ist ehemals fleißige und engagierte Spitzel politisch zur Verantwortung zu ziehen, können die Bewohner von Welzow, einem kleinen Städtchen im Spree-Neiße-Kreis,. seit längerer Zeit live miterleben.
Hier klagt sich Rainer Jestel, „stolze“ 8 Jahre lang bei „Horch und Guck“ beschäftigt, immer wieder erfolgreich ins Bürgermeisteramt zurück.
Am kommenden Montag entscheidet die Stadtverordnetenversammlung über einen Bürgerentscheid, der zu seiner Abwahl führen soll.

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Veröffentlicht von

Stefan ist von Beruf Sozialarbeiter und arbeitet mit chronisch kranken Menschen. Der 2-fache Familienvater ist Autor verschiedener Websites und gelegentlich auch noch als Sänger aktiv. Als leidenschaftlicher Naturschützer wurde er unlängst in die Panketaler Gemeindevertretung gewählt. Weitere politische Schwerpunkte sind die Ortsentwicklung, sowie soziale Themen.

14 Kommentare » Schreiben Sie einen Kommentar

  1. Lieber Herr Stahlbaum,
    ich stimme Ihnen zu. Wir sollten auch in unserem Landkreis die Aufarbeitung zu einem Thema machen. Aufarbeiten heißt für mich nicht, Menschen an den Pranger zu stellen. Geschichtlich fundierte Fakten aufzuzeigen, Verantwortungsträger benennen, darum geht es. Viele Menschen haben erkannt, dass Mitmachen in einer Diktatur deren Fortbestand sichert. Dies zu erkennen und Lehren dauraus zu ziehen ist wichtig. Wer sitzt noch in den Parlamenten oder ist Bürgermeister, der zur Zeiten der „DDR“ aktiver StaSi Mann/Frau war? Wer war SED Funktionär und damit Auftraggeber der StaSi Spitzel und Häscher? Wer hat an den Schulen und den Betrieben als SED-Sekretär (oder wie die Funktion auch immer hieß) Verantwortung getragen für Schicksale? Benennen müssen wir diese Menschen. Dafür muss aber die Gesellschaft bereit sein. Ist sie das? Sind die Menschen im Barnim bereit, bereit, sich ihrer eigenen Vergangenheit zu stellen und mal nicht zu sagen „…naja, in der ddr war ja nicht alles schlecht…“? Wirkliche Aufarbeitung beginnt mit der Benennung von Verantwortung. Geht über in Erklärung über Funktionsweisen einer Diktatur und endet bei Schlussfolgerungen. Sind die Menschen bereit sich ihrer eigenen Vergangenheit zu stellen?

  2. @Mathias: tut mir Leid, ich bin nicht Ihrer Ansicht. Die Aufarbeitung funktioniert nämlich nicht, solange man immer unterstellt, dass es im Osten nur Böse gab und im Westen die einzig wahren und guten Menschen angesiedelt waren, die der DDR nur Gutes tun wollten. Und solange man jedem, der in der DDR seine Arbeit gemacht hat, „Systemerhalt“ anlastet. (siehe Tillich) Diesen Teil der deutschen Geschichte sollte man streng unter dem Gesichtspunkt des Kalten Krieges, also der Auseinandersetzung der Großmächte, betrachten – oder gar nicht. Alles andere nenne ich Hexenjagd. Im übrigen kenne ich auch CDU-Mitglieder, die für Mielkes Mannen gespitzelt haben.

  3. @Dr. Valentin
    Sehen Sie das meine ich. Es geht nicht um Ost und West. Es geht im Barnim oder in Brandenburg darum die eigene Geschichte aufzuarbeiten. Mir ist es nicht wichtig ob im „Westen“ jemand dafür, dagegen oder was auch immer war. Es geht darum zu fragen, wer war der SED Chef im Barnim, was hat er gemacht, warum hat er/sie es getan? Welche Verantwortung trug ein SED Bezirkschef (gab es auch SED Bezirkscheffinenen?) z.B. für die Inhaftierung von Menschen? Wer hatte wem was anzuweisen? Warum wurde uns Jungen in der Schule mit 15 Jahren Wehrkunde „aufgezwungen“? Welcher Sinn steckte dahinter? Das einfach mit „Kaltem Krieg“ abzutun wäre sicherlich nach der Unterzeichnung der Schlussakten von Helsinki nicht mehr machbar. Und im Übrigen ist es mir egal, welcher Partei heute jemand angehört, ob CDU, die zu „DDR“ Zeiten Stütze der SED-Diktatur war, oder SPD oder SED/PDS/Linke, Grüne oder Bürgerbewegung. Wichtig ist, das man die Verantwortungen herausarbeitet, Zusammenhänge des Wirkens von Diktaturen vermittelt und den Wert einer freiheitlichen Gesellschaft misst. Alle Normen sind Idealvorstellungen, sicherlich, aber persönliche Verantwortung ist hierbei sehr wichtig.

  4. @Mathias: Und vielleicht den Anfängen auch in einer freiheitlichen Gesellschaft wehrt? Denn die Leute, die damals so lauthals gegen Wehrkunde waren, schweigen heute still über neue Kriegerdenkmale und ständig mehr Auslandseinsätze der Bundeswehr…

  5. @Dr. Valentin: Sehen Sie, für mich malen Sie schwarz und weiß, bauen künstlich „Die“ und „Die“ auf. Sie mischen, wie es passt.
    Kriegerdenkmale? Wenn wir den Toten gedenken, ob Soldat oder Zivilist erweisen wir diesem Menschen die Ehre. Gedenken an unsere (deutschen) Opfer war in der „DDR“ eben nur einseitig möglich, ich denke das stimmt.
    Ich selbst würde heute den Wehrersatzdienst wählen, aus Überzeugung, damals hatte ich diese Überzeugung nicht (bis 19 verführt). Heute bringt der Staat (Stadtrat, Bürgermeister, Schuldirektor usw.) niemandem bei, mit 15 eine Waffe zu benutzen. Das entscheidet jeder Mensch selbst, ob er Berufssoldet wird, Wehrdienst leistet oder ganz verweigert. Diese Freiheit ist doch gut.
    Die Auslandseinsätze der Bundeswehr werden sicherlich überall kontovers diskutiert. Aber mit dem Mandat des Deutschen Bundestages sind sie demokratisch legetimiert. Dieses muss ich als Demokrat anerkennen. Ob es mir passt oder nicht. Die Partei „SED/PDS/Linke“ kämpft dagegen, mit demokratischen Mittteln, ob sie wohl „siegen“? Mir selbst gefällt es auch nicht, wenn Deutschland unter den 5 größen Rüstungsexporteuren zu finden ist, aber in einer Demokratie bestehen ja Möglichkeiten dies zu ändern.
    Selbst in Diktaturen bestehen Möglichkeiten etwas zu ändern (in der „DDR“ gingen 100Tausende auf die Straße und in Berlin fiel die Mauer).
    Wenn Sie interessiert sind, machen wir mal eine Veranstaltung die sich nur mit Frage und Antwort begnügt, ohne Parteienrethorik, Polemik und ohne Anfeindung einer Person.

  6. @mathias: Die Welt ist leider nicht so einfach. Sie haben recht: Heute braucht es keinen Staat mehr, um Kinder zum Ballern zu verleiten. Heute reichen Spielwarenabteilungen im Kaufhaus. Auch wenn Sie mir Schwarz-Weiß-Denken unterstellen: Es ist eine fragwürdige Ehre, für eine sinnlose Sache – eben für „Die“ – irgendwo in der Fremde zu krepieren.Ich hasse nichts so sehr wie Heuchler und für mich ist gerade dieses Denkmal im Bendlerblock pure Heuchelei. Und was Ihre Ansichten zu Bundestag und Demokratie in diesem Staat betrifft, wünsche ich Ihnen weiter so einen festen Glauben. Frohe Weihnachten.

  7. @Dr. Valentin Ich wünsche Ihnen auch gesegnete Weihnachten.
    Sehen Sie, Sie antworten gar nicht. „Waffen“Spielzeug gibt es schon so lange, wie es Menschen gibt. Ich denke da nimmt sich keine Generation oder Gesellschaftsordnung was. Auch mein Küchenmesser kann zur Waffe werden, wollen wir deshalb die Küchenabteilungen von Kaufhof und Co. schließen? Der Umgang und der Sinn der Anwendung von Dingen es doch , was ich meine.

    Zum Bundeswehrdenkmal: Es mag für Sie eine fragwürdige Ehre sein und Sie sehen keinen Sinn in der Arbeit unserer Soldatinnen und Soldaten. Schreiben Sie doch mal einen Brief an den Präsidenten der Republik Afganistan, Herrn Karsei und fragen ihn, ob die deutsche Bundeswehr abziehen soll, ob wir ihn und die Menschen dort allein mit den Taliban und den Terroristen lassen sollen? Fragen Sie ihn. Wenn wir Menschen nicht gegen Totalitarismus, Terrorismus und das Töten zusammenstehen, werden wir früher oder später selbst getötet werden. Es heißt also helfen, so wie die Anti-Hitler-Koalition weltweit den Krieg gegen das faschistische Deutschland/Japan/Italien geführt hat.

    Pastor Martin Niemöller hat gesagt:
    Als die Nazis die Kommunisten holten,
    habe ich geschwiegen;
    ich war ja kein Kommunist.

    Als sie die Sozialdemokraten einsperrten,
    habe ich geschwiegen;
    ich war ja kein Sozialdemokrat.

    Als sie die Gewerkschafter holten,
    habe ich nicht protestiert;
    ich war ja kein Gewerkschafter.

    Als sie die Juden holten,
    habe ich nicht protestiert;
    ich war ja kein Jude.

    Als sie mich holten,
    gab es keinen mehr, der protestierte.

    Diese Erkenntnis können Sie an vieles anlegen, wenn Sie die Freiheit der Menschen im Blick haben. Die Freiheit besitzen ist leicht, die Freiheit verteidigen schwerer, die Freiheit aber erst zu erringen ist mit Opfern verbunden.

    Im Übrigen muss ich Ihnen sagen, dass wir beide diese Diskussion in der „DDR“ ohne anschließende jahrelange Haft nicht überstanden hätten. Ihre Kritik an unserem Land in Ehren, aber ich liebe unser Deutschland und bin stolz auf unser Land und die Menschen die hier leben. Deutschland war noch nie freier, demokratischer und aufgeklärter als heute. Wir Jungen Menschen (unter 40) mit Kindern schätzen dieses Land. Es engt uns nicht ein, wir haben viele Möglichkeiten. Es gibt noch viel zu verbessern, im Vergleich der Welt sind wir alle, außnahmslos, reich. Jetzt gilt es zu teilen, zu helfen, dass wir eine Welt werden.

    Ich wünsche uns auch 2009 ein friedliches Jahr im Barnim. Und die Verantwortlichen aus StaSi und SED zu benennen. Deshalb „Gauck“Frei.
    Mathias

  8. @Mathias: Fragen Sie mal einen einfachen Afghanen, ob unter dem Drogen-Baron Karsai und der amerikanischen Besatzung irgend etwas besser für ihn geworden ist und lesen Sie mal etwas mehr zum Thema, z.B. auch im „Spiegel“ oder der „Zeit“. Es ist inzwischen so weit, dass alle beteiligten Nationen den Abzug in Erwägung ziehen, nur nicht die Amis und ihre treuen Vasallen, die Deutschen. Die Geschichte der Menschheit zeigt, dass sich gesellschaftliche Entwicklungen, auch nicht die Abkehr der Afghanen von ihren archaischen Traditionen oder von den Taliban, nicht von außen aufzwingen lassen. Übrigens, das Erschießen von Frauen und Kindern ist für mich wirklich keine Arbeit. Und viele der Kofferbomber und Selbstmordattentäter könnte man ruhig stellen, in dem man ihnen einfach mehr Chancen im Leben abseits der Koranschulen zubilligt. Das wäre auch für den Westen viel, viel billiger.

    Einige ganz konkrete Bemerkungen noch zu Ihrem Lieblingsthema, dem „Gaucken“. Ich stelle Ihnen vier konkrete Fälle vor, Sie sagen mir, wen man moralisch verurteilen soll:

    1. Ein Staatssekretär im Ministerium für Außenhandel der DDR, leitet den Bereich kommerzielle Koordinierung,verantwortlich für die Umgehung der Comecon-Liste (siehe meine obige Bemerkung zum kalten Krieg, nicht um zu „mischen“ , sondern um Zusammenhänge darzustellen). Er ist Oberst der Staatssicherheit, Offizier im besonderen Einsatz. Nach der Wende setzt er sich nach Bayern ab, lebt bis heute quasi unbehelligt in einer Villa am Tegernsee. In den Medien spielt sein Rentnerdasein keinerlei Rolle, er wird tot geschwiegen.
    2. ein Professor an der Berliner Humboldt-Universität, Chemiker. In den 50er-Jahren nachweislich verantwortlich für die hundertfache Relegierung von Ostberliner Studenten, die sich weigerten, die die damals noch „freiwillige“Prüfung in Marxismus – Leninismus abzulegen. Er ist geheimer Informant der Stasi und arbeitet mit dem KGB zusammen. In den 60er Jahren wird er aus persönlichen Gründen SED-Kritiker und deshalb von den Kleingeistern der Parteiführung kaltgestellt. Er hat hunderten Menschen nachweislich geschadet. Nach ihm benennt man heute Straßen, er gilt als Revolutionär.
    3. ein 150%iger Genosse, dem mein Vater Ende der 50er Jahre einen politischen Witz erzählt und der meinen Vater daraufhin anscheißt. Mein Vater erhält Berufsverbot als Berufsschulllehrer. Ein halbes Jahr später haut der Genosse in den Westen ab. Heute gilt er als Widerstandskämpfer, weil er in den Westen gegangen ist.
    4. Mein Freund K. heiratet Anfang der 70er Jahre die Tochter eines hohen Stasi-Offiziers. Als K. die Scheidung einreicht und das Sorgerecht für den gemeinsamen Sohn beantragt, leitet die Stasi unter den fadenscheinigsten Gründen mehrere Verfahren gegen ihn ein . Irgendwann unterschreibt K. die Verpflichtungserklärung und bespitzelt jahrelang die Familie seiner Frau, von der ein Teil aus der DDR ausreist.

    Jetzt raten Sie mal, auf welchen von den 4 man heute noch mit dem Finger zeigt? Richtig, Fall 4. Nummer 1 heißt Schalck-Golodkowski, bei Nummer zwei handelt es sich um Robert Havemann. Und genau das meinte ich mit meiner ersten Antwort auf Ihren markigen Kommentar zu mehr Aufarbeitung. Ich betone nochmals, dass ich die DDR nicht zurück haben will. Sie schreiben selbst, dass Sie noch nicht 40 sind. Ich bin 56 Jahre alt und habe doch schon etwas erlebt. Eigentlich möchte ich mit dieser Diskussion mit Ihnen auch nur erreichen, dass Sie abseits der vielen Phrasen über Stolz auf dieses Land, Terrorismusbekämpfung in aller Welt , Menschenrechten und noch 500 Jahren weiterer, einseitiger Stasi-Aufarbeitung etwas weiter zu sehen lernen und auch Zusammenhänge herzustellen.

  9. @ Dr. Valentin. DANKE. Für Ihre Ausführungen. Das meine ich. Wirklich danke.
    Es geht nicht um schwarz und weiß, es geht im Menschen, Schicksale und Verantwortung. Diesen Austausch über die Geschichten von Menschen sind es, die jeden Einzelnen Erkennen lassen. Die wichtig sind. Was halten Sie in dem Zusammenhang von einem Treffen?

    „Gauken“ ist nicht mein Lieblingsthema. Aber wenn sich ein ehemaliger StaSi-Oberst heute für das Amt eines Bürgermeisters bewerben würde, dann denke ich, sollte er auch sagen was er mal war. Ehrlichkeit ist hier gefragt. Und bei dem Thema StaSi und SED schweigen die meißten Bewerber bei den Wahlen.

    Und nehmen Sie mir meinen Satz vom Stolz nicht, indem sie ihn als Phrase abtun. Ich trage Stolz in mir, mit erhobenem Haupt als Vater und Mann. Ihn mir zu nehmen heißt, mich nicht zu achten. Nicht als Mann, nicht als Mensch.

  10. @Sie haben recht. Es ist gut, dass wir uns austauschen. (Übrigens: K. bespitzelte die Familie seiner z w e i t e n Frau – so ist es jetzt richtig.)

  11. @ Dr. Valentin

    Also, die eigene Familie bespitzeln – einfach abartig, dieser Scheißkerl!
    Die anderen Kandidaten sind zwar auch übel, aber das entlastet ja diese Ratte von K. nicht.

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