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Der Mann den keiner braucht? – Uwe Bartsch will in Oberhavel für den Landtag kandidieren

Nein, eine Komödienschreiberin ist Sabine Rakitin wohl nicht. Das ihr MOZ-Bericht, „Barnimer Export tritt in Oberhavel an“, viele tragik-komische Elemente enthält muss demnach am Titelhelden liegen.
Uwe Bartsch
, neben Carsten Bockhardt der erfolgloseste Kommunalpolitiker der Kreis-CDU will mit aller Macht zurück „ an die nährende Brust von Mutter Landtag“.
Und weil man den Propheten im eigenen Land(kreis) nicht wollte zieht es den „Mensch gewordenen Polit-Flop“ jetzt in eine weiteres , christdemokratisches Krisengebiet.
Oberhavel soll es sein. Hier sind die Wiesen grüner , der Himmel höher und die Bartsch-Partei personell offensichtlich noch schlechter aufgestellt als im Barnim.

In OHV toben bereits „Begeisterungsstürme“.
Dort „kursieren anonyme Schreiben die den Zepernicker bezichtigen sich über die CDU-Oberhavel versorgen zu lassen. Bartsch sehe die seit Jahren zerrüttete Oberhavel-CDU als geeignete Plattform um wieder in die bezahlte Politik zu kommen. (Quelle, MOZ,Barnim, vom 19.12.2008)

Auch „Homie“ Hans-Joachim Bernhard, Fraktionschef in Panketal, kann sich in seiner Vorfreude kaum bezähmen.
Die MOZ zitiert aus seiner Weihnachtsmail in der es heißt:
„Mal was Peinliches  – diesmal wieder aus dem OT Zepernick. In der Mail beklagt Bernhard, dass zwar eine friedliche, besinnliche Weihnacht vor der Tür stehe.Angesichts Bartschs Kandidatur aber könne so richtige Freude (…) nicht aufkommen. (Quelle, MOZ,Barnim, vom 19.12.2008).

Ungeachtet dessen will der scheinbar „schmerzfreie Kandidat“ sich am Montag dem Votum der Parteifreunde im Wahlkreis IX stellen.
Anschließend empfehle einen Termin bei Edeltraud Koch, Chefin der Agentur für Arbeit in Bernau. Ich bin mir sicher, dass sich dort auch für „den Uwe“ was findet.
Wir erinnern uns:
„Die FastFood-Kette zum Beispiel, die gerade in Bernau-Rehberge baut. “70 Leute wollen die einstellen. Das ist doch eine tolle Sache. Vor allem für Kunden, die variable Arbeitszeiten brauchen”.

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10 Kommentare » Schreiben Sie einen Kommentar

  1. Hans-Jacob Hein Bernau, 19.12.08
    CDU Mitglied Stadtverband Bernau
    Tel.: 0172 – 741 44 94

    – OFFENER BRIEF –

    An
    den Generalsekretär der CDU-Brandenburg
    Herrn Dieter Dombrowski
    und andere

    Sehr geehrter Her Dombrowski,

    ich schreibe Ihnen als Mitglied der Brandenburger CDU, Stadtverband Bernau.
    In Ihrer Funktion als Generalsekretär der Brandenburger CDU sind Sie unter anderem für dieBelange der einzelnen Kreisverbände und ihren untergeordneten Verbänden zuständig. Dieses ist in der Brandenburger CDU sicherlich nicht ganz einfach, auch ich wende mich mit einem konkreten Anliegen an Sie:

    Im Zuge der bevorstehenden Wahlen in 2009 hat sich Uwe Bartsch aus Panketal (Mitglied im LV und im Stadtverband Bernau) nunmehr als Kandidat (MdL) für den Wahlkreis 9 (Oberhavel) aufstellen lassen. Dies hatte er bereits zum 13.11.2008 getan und zwar für den Wahlkreis Panketal – Bernau, mit ihm Frau Prof. Dr. Sabine Friehe, Mitglied des CDU – Gemeindeverbandes Panketal.
    Dass Herr Bartsch ohne Erfolg war, macht ihn nicht zum „Opfer“. Die Versammlung im November musste bereits damit eröffnet werden, dass 13 Personen nicht stimmberechtigt waren. Herr Bartsch hatte versucht, diese 13 Personen aus seinem persönlichen Umfeld, wohnhaft in Panketal, Wandlitz und Bernau rechtswidrig mit abstimmen zu lassen. Alle 13 waren gemeinsam 8
    Tage zuvor in den CDU Kreisverband Uckermark eingetreten ohne dass zuvor im Kreisverband Barnim oder bei den zuständigen Ortsverbänden Bescheid gegeben wurde. Für mich ist das ein arglistiger Täuschungsversuch – und nicht der Erste! Nun haben die Barnimer CDU-Mitglieder, die ihn kennen, ihn nicht gewählt mit dem Ergebnis, dass nun diejenigen ihn wählen sollen, die ihn
    nicht kennen. Erst recht ist Herr Bartsch kein „Opfer“ von Veränderungen im Barnim geworden, er allein hat diese Veränderungen durch sein eigenes Verhalten hervorgerufen. Der Vorfall vom 13.11.2008 ist für die Mitglieder des CDU-Kreisverbandes Barnim nicht so neu, viele erinnern sich noch gut an die die Kreismitgliederversammlung 2005, in der 20 frisch gebackene
    CDU-Mitglieder seines Fußballclubs FSV Bernau ihn wahltechnisch unterstützen sollten. Ist Herr Bartsch wirklich ein „Opfer“? Sind wir, die ihn nicht gewählt haben, dann denn „Täter“? Die, die ihn nicht gewählt haben, haben ihre guten Gründe, dies sollte man ihnen auch nicht absprechen. Wir haben Uwe Bartsch als jemanden kennen gelernt, der nur zu seinem Nutzen gekonnt die Fäden
    im Hintergrund zieht – allerdings mehr zu seinem eigenen Nutzen als im Interesse unserer Partei. Dass er jetzt im Nachbarkreis antritt offenbart, dass ihm so ziemlich jedes Mittel recht ist, wieder in der bezahlten Politik Fuß zu fassen. Ich und viele Barnimer CDU-Mitglieder würden es daher
    begrüßen, wenn Sie in Ihrer Funktion als Generalsekretär der Brandenburger CDU sich dafür einsetzen könnten, die vorhandenen interessierten Mitglieder als Kandidaten für den vakanten Wahlkreis 9 aus den Reihen der Oranienburger/ Oberhaveler CDU zu unterstützen und zu überzeugen, in den Ring zu steigen. Dieses würde schließlich auch dem Wähler gerechter und
    stünde der geschundenen Brandenburger CDU viel besser zu Gesicht.

    Mit freundlichen Grüßen

    gez.
    Hans-Jacob Hein

  2. Bartsch ist deutlich unterlegen:

    link

    Jetzt kann er nur noch auf der Wahlkreis-MV am 07.01 für WK 29 kandidieren. Wobei hier evtl. Karney antreten könnte …

    Tja Koeppen: Es wir teuer den „Wonneproppen“ noch weitere 5 Jahre mit durch zu füttern.

  3. @ Insider:
    Das war wohl nicht anders zu erwarten. In der momentanen Stimmungslage hätte vermutlich auch „ein Besenstiel“ als Gegenkandidat ausgereicht.

  4. Die CDU ist ja auch keine Versorgungspartei. Wenn jemand Arbeit braucht, sind die Kolleginnen und Kollegen der Job-Center im Übrigen gute Ansprechpartner. Und für gute Elektromeister und -ingenieure hat die Wirtschaft sicherlich auch Bedarf. Bei dem Fachkräftemangel in Deutschland.

  5. Hoffentlich hat die Selbsterniedrigungs-Tour des Uwe Bartsch jetzt ein Ende.
    Das ist ja mittlerweile nur noch traurig. In den 90er Jahren war das einmal ein Unternehmer mit 50 Mitarbeitern, jetzt tingelt er durch die Partei auf der Suche nach einem warmen Plätzchen. Da ist jede Selbstachtung bei ihm verlorengegangen. Ich finde das schade. Es zeigt, wie Politik verbunden mit finanziellen Problemen Menschen verändert. Hoffe, dass Uwe Bartsch über Weihnachten trotz aller Probleme, die er hat, etwas abschalten kann und auf neue Gedanken kommt.

  6. Pingback: Die fünf peinlichsten Barnimer 2008

  7. Pingback: Ausgebootet: Thomas Lunacek denkt über Rücktritt nach