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Planlos – Mangelnde Fachkompetenz in Brandenburger Bauämtern beklagt

Nicht immer sorgen vorweihnachtliche Geschenkeankündigungen für ungeteilte Begeisterung. So ist das Investitionspaket für infrastrukturelle Maßnahmen seitens der Bundesregierung grade frisch geschnürt und schon beklagen Einige den möglicher Weise stark eingeschränkten Nutzwert. Peter Teßmer, Präsident des Bauindustrieverbandes Berlin-Brandenburg, jedenfalls hat Sorgen. Gegenüber der „Märkischen Allgemeinen“ sagte er kürzlich:

„Auf breiter Front fehlen Bauingenieure und Planer in der Verwaltung“ (…). So blieben viele Projekte unbearbeitet. Weil „schlicht und ergreifend“ keine fertigen Vorhaben in der Schublade seien, habe man von den Mitteln des Bundes bisher wenig in die Region (…) leiten können (…).“

Ich vermute zwar, dass sich meine Vorstellung für die Entwicklung der Region mit denen der „Teßmer-Truppe“ nicht zu 100 % decken. Dass in den Baubehörden einiges planlos verläuft haben wir allerdings auch im Barnim beobachten können.

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Veröffentlicht von

Stefan ist von Beruf Sozialarbeiter und arbeitet mit chronisch kranken Menschen. Der 2-fache Familienvater ist Autor verschiedener Websites und gelegentlich auch noch als Sänger aktiv. Als leidenschaftlicher Naturschützer wurde er unlängst in die Panketaler Gemeindevertretung gewählt. Weitere politische Schwerpunkte sind die Ortsentwicklung, sowie soziale Themen.

2 Kommentare » Schreiben Sie einen Kommentar

  1. Herr Teßmer bemängelt in dem Artikel der MAZ schlicht und ergreifend das Fehlen von Bauingenieuren in Berlin und Brandenburg.
    Daraus aber abzuleiten, dass es planlos läuft und die Fachkompetenz fehlt, so sagt es die Überschrift des Beitrages, finde ich vermessen.
    Der gerade verhandelte Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst in Brandenburg sieht vor, dass 6700 Stellen in der Verwaltung bis 2012 abgebaut werden. Das wird sicher nicht nur die obere Verwaltungsebene treffen. Stellen für Bauingenieure werden sicherlich auch abgebaut oder nicht wieder besetzt werden.
    Zudem ist das Bauingenieurstudium nicht gerade ein beliebte Studienrichtung.
    Es fehlen Bauingenieure im Land Brandenburg und die lassen sich nicht so schnell backen. Ingenieure fehlen nicht nur in den Verwaltungen, sondern auch der Bauindustrie.
    Weiterhin sind bei der Planung und dem Bau von Projekten immer mehr Verfahren und Vorschriften zu beachten. Nicht zu unterschätzen ist die Bürgerbeteiligung und die verschiedenen Klagemöglichkeiten.
    Dies alles erfordert Zeit. Da kann es so schnell keine „Schubladenprojekte“ geben.
    Im Übrigen muss man das ganze Geld nicht in Infrastrukturmaßnahmen (Straße, Wasserstraße, Eisenbahn) stecken. Ich denke bauliche Veränderungen an Kindergärten und Schulen sind genau so dringend.
    Das sind Investitionen in die Zukunft.

  2. Guten Morgen badusan,

    wenn ich den Artikel nicht völlig mißverstanden habe beklagt Herr Teßmer nicht den „allgemeinen Mangel“ an Bauingenieuren sondern sehr konkret die fehlende Fachkompetenz in Brandenburgs Verwaltungen.
    O-Ton:
    „Auf breiter Front fehlen Bauingenieure und Planer in der Verwaltung“.

    Dein Hinweis auf bauliche Investitionen ist sicher richtig, aber auch hier ist die fachliche (Um)Sicht eines ausgebildeten „Planers“ wahrscheinlich sinnvoll.

    In Panketal habe sich verschiedene Leute (u.a. auch ich) jahrelang für den Ausbau der Kita-Kapazitäten eingesetzt. Inwischen ist die Botschaft angekommen und (fast) „allüberall“ sollen zukünftig Kitas entstehen.
    So viele, dass man sich fragen sollte, ob die örtliche Verwaltung ein menschliches Wesensmerkmal begriffen hat.
    Kinder werden älter.