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Nirgends wird mehr gelogen als beim Sex oder vor Wahlen. Letztere haben vor ca. zwei Monaten kommunal stattgefunden. Zentrales Wahlversprechen war sicher die “totale Bürgernähe“. Mehr Mitspracherechte, Es lebe „König Kunde“, usw., usw.

Die Konkretisierung erfordert meist extreme Überwindung. Besonders starke „Beteiligungsverklemmungen“ beobachte ich in Panketal. Briefwahl bei Bürgerbegehren ?- Kreisch- Nicht das die Begehren am Ende noch erfolgreich sind! Ein barrierefrei zugängliches Online-Gästebuch? – Das gibt doch nur Kritik. „Folgerichtig“ machten die Zepernicker und Schwanebecker ihre „Kommunikations-Schotten“ Anfang 2007 dicht.

Biesenthal geht die Sache etwas entspannter an. Seit ca. vier Jahren gibt es auf der Stadt-Domain ein Diskussionsforum und das läuft und läuft und läuft.

Aktuelle Kommentare gibt es derzeit zu:
„Wehren wir den Anfängen“ (letzter Beitrag vom 16.12.2008, 98 Kommentare)
„Bushäuschen“ (letzter Beitrag vom 16.12.2008, 11 Kommentare)
„VHG Grundschule“ (letzter Beitrag vom 16.12.2008, 15 Kommentare).

Gruß und Dank an Webmasterin Lena Bonsiepen, die auch auf unserer Autorenliste steht.

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4 Kommentare » Schreiben Sie einen Kommentar

  1. Panketal.de ist das erfekte Beispiel, wie man es NICHT macht.

    Danke Stefan für den Hinweis

  2. Nun, der Antrag der Linken in der Gemeindevertretersitzung Panketal am 15.12. war doch auch ein schönes Beispiel für diese Behauptung. Naja, eigentlich die Diskussion dazu. Bürgerbeteiligung ? Na klar, beim Steuern zahlen und für möglichst teure neue Strassen. Künftig sogar erst mit nachträglicher Kostenangabe. Da kann man sich den ganzen Quatsch mit Auslage von Projekten, Bürgerinformationenn usw. gleich mit sparen. Projekt beschlossen, keine Wahl in Sicht ? los geht es ! Das der werte Bürgermeister da so richtig verärgert reagierte, so auf Kleinkindniveau, war doch typisch. Fast hätten die Gemeindevertreter sich am Bundesverfassungsgerichtsurteil auch für sein Königreich Panketal orientiert !! Gott sei Dank nur fast. Dann werden eben hier keine Kosten mehr genannt, dann hauen wir von der imaginären Verwaltung eben dem Bürger so die Taschen voll. Zahlen muß der so oder so. Sind eben Baumaßnahmen in Panketal, da geschehen tolle Dinge.

  3. Der Antrag kam nicht nur von der Links-Partei, sondern war ein gemeinsamer Antrag mit Bündnis Panketal.

    Auch ich als FDP-Gemeindevertreter habe den Antrag unterstützt und auch einen recht sachlichen Redebeitrag dazu abgegeben.

    Peter Pick
    FDP-Panketal

  4. @Peter Pick:
    Die Grünen haben dem Antrag ebenfalls zugestimmt. Allerdings müssen wir uns alle fragen, ob „die Behandlung“ von Symptomen“ ausreichend ist.
    Du hast als Gemeindevertreter langjährige Erfahrung . Erinnerst Du Dich an ein Panketaler Straßenbauprojekt, das nicht von mehr oder weniger intensiven Protesten begleitet wurde?
    Gut. man könnte meinen, dass sich die Betroffenen reflexartig gegen die Kosten wehren, aber stimmt das wirklich?
    Wie funktioniert die Bürgerbeteiligung in unserer Gemeinde? Bestätigen die Abwägungsverfahren nicht grundsätzlich die vorgelegten Planungen?
    Beteiligen wir anderen Behörden (z.B. die des Landkreises) in ausreichendem Maße?

    Nach Gesprächen mit Vertretern des Bauamtes habe ich das Gefühl, dass selbst die Fachleute dem momentanen Vorgehen der Verwaltung durchaus kritisch gegenüber stehen.

    Ich denke, dass wir verschiedene Instrumente schnellstmöglich auf den Prüfstand stellen müssen. Dazu gehört u.a. die Straßenklassifizierung (an der LINKE und Bündnis Panktal ja nicht unerheblichen Anteil haben).
    Auch bezüglich des Projektes 2020 (bis dahin sollen ja alle unbefestigten Straßen augebaut sein) sollten wir meines Erachtens punktuell „den Fuß vom Gas nehmen.
    Was, so frage ich mich, nützen unsere ehrgeizigen Pläne, wenn die Panketaler im Zuge dessen zunehmend entmündigt und enteignet werden?

    Ein frohes Weihnachtsfest wünscht Dir

    Stefan

    PS: Herzlich willkommen auf dem Barnim-Blog