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Alle Artikel im Dezember 2008

Es ist ein Abschied, der nicht nur in der selbsternannten Weltstadt Berlin eine kreative Lücke hinterlassen wird.
Heute um 22:00 Uhr verabschiedet sich „Radio-Multikulti“ vorerst aus der öffentlich-rechtlichen Medienlandschaft. Eine fragwürdige Sparmaßnahme die RBB-Intendantin Dagmar Reim heftige Kritik einbrachte. Zur letzten Show von DJ Sabah (alias Collin Bass) knallten “The Wet Pussies” um die Exil-Zepernickerin Jenny W. der “12-Millionen-Euro-Frau” noch mal ein dickes, musikalische Brett an den Kopf.
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UnwortDummschwätzer und Dampfplauderer gibt es in unserem Land jede Menge. Seit 1991 haben „Sprachverwurster“ und „Wortverdreher“ einen ernstzunehmenden Gegner. Eine aus Wissenschaftlern und Journalisten bestehende Jury kürt alljährlich das Unwort des Jahres. “Gesucht werden sprachliche Missgriffe in der öffentlichen Kommunikation, die 2008 besonders negativ aufgefallen sind, weil sie sachlich grob unangemessen sind und möglicherweise sogar die Menschenwürde verletzen. Dabei kann es sich um einzelne Wörter oder Formulierungen handeln, die in der Politik oder Verwaltung, in Kulturinstitutionen oder Medien, in Wirtschaft, Wissenschaft, Technik oder in einem anderen Bereich öffentlich verwendet wurden.” (Quelle: unwortdesjahres.org).
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“Zwei Clowns für alle Fälle” – so nennen sich die Dannenwalder Kleinkünstler Eva Müllen (alias Noisly) und David Griffiths (alias Tacki), die den 2009-er Auftakt der Veranstaltungsreihe “Guten-Morgen-Eberswalde” mit Clownerie, Jonglage, Zauberei und Einradfahren gestalten. Beginn ist am Sonnabend, den 3. Januar 2009, 10:30 Uhr, direkt an der Eisbahn auf dem Marktplatz Eberswalde.

Am Sonntag, den 4. Januar 2009 von 15:00 bis 18:00 geht es an gleichem Ort mit einem musikalischen Duo jazzig ins neue Jahr: “Wir2″, das sind Saxophonist Sebastian Borkowski und Gitarrist Julius Hartog, spielen Acoustic Soul, Jazz, Pop & Bossanova. Im Repertoire haben sie Titel von Norah Jones, Sting, den Beatles, Janet Jackson, Keith Jarrett, Jamiroquai, Stevie Wonder, Eric Clapton und Marilyn Monroe. Die beiden Absolventen der Hamburger Hochschule für Musik und Theater haben schon mit Mousse T, Jan Delay, EVA B, Die Happy, Paula, 2raumwohnung, Micatone, Clueso, Gurus Jazzmatazz, Kurtis Blow und der Sugarhill Gang zusammengearbeitet – da darf man wohl gespannt sein.

Hier eine Kostprobe ihres Könnes aus ihrer Studentenzeit: Lesen Sie weiter »

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Ein Beitrag von Hartmut Lindner, Mitglied der Bürgerinitiative “Biosphäre unter Strom – keine Freileitung durchs Reservat”.

Die Märkische Oderzeitung (MOZ) widmete in der Wochenendausgabe (27./28.12.2008) eine halbe Seite dem Trassenkonflikt. Während Cornelia Behm (MdB, Grüne) sich für die Erdverkabelung der Uckermarkleitung bei der Querung des Biosphärenreservats und Eberswaldes ins Zeug warf, plädierte Prof. Harald Schwarz von der TU Cottbus dafür, die Uckermark solle eine Vorreiterrolle für einen “ökologischen Freileitungsbau” übernehmen.

Dass er den “ökologischen Freileitungsbau” in Anführungsstriche setzte, wird ihm bei Vattenfall noch Ärger bereiten, wenn er die nächsten Drittmittelanträge einreicht.

Wie aus dem Forschungbericht der TU Cottbus 2006 hervorgeht, der im Netz einzusehen ist, hat Prof. Schwarz von Vattenfall für ein Forschungsprojekt (2005-2007) Optimierung elektrotechnischer Komponenten im Eigenbedarf von Kraftwerken 220.000 Euro erhalten.

Deshalb wundert es auch nicht, dass sich der Professor bei seiner Stellungnahme zum Trassenkonflikt keine eigenen Gedanken gemacht, sondern den Standpunkt seines Geschäftspartners vertreten hat. Natürlich im Gestus der Unparteilichkeit und des unabhängigen Experten.

Die MOZ hat die Leser über die Verbindung Prof. Schwarz – Vattenfall im Unklaren gelassen.

Hartmut Lindner, Senftenhütte

(Nachtrag 30.12.2008) Hier der Beleg aus dem Jahresforschungsbericht:

Prof. Dr.-Ing. Harald Schwarz erhielt von 2005 bis 2007 insgesamt 609.000 € Forschungsmittel von Vattenfall (Quelle: TU Cottbus, Jahresforschungsbericht 2006, Seite 78)

Prof. Dr.-Ing. Harald Schwarz erhielt von 2005 bis 2007 insgesamt 609.000 € Forschungsmittel von Vattenfall (Quelle: TU Cottbus, Jahresforschungsbericht 2006, Seite 78)

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„Das Jahr hat sein Finale, es wartet auf Applaus,
quält sich durch die Spirale und kommt dort nicht mehr raus.“
(unbekannter “Meister”)

Man kann es sehen und fühlen… so allmählich geht dem Jahr 2008 endgültig die Luft aus. Heute Morgen auf dem S-Bahnhof Röntgental bemerkte ich nicht nur die schneidend kühle Luft, sondern vor Allem “unendliche Weiten”. Wo sich sonst ein riesiges Rudel mehr oder weniger morgenmuffliger Vorstädter die Beine in den Bauch steht – Ruhe, Einsamkeit, Frieden. Den 7:52-Zug nach Blankenfelde wollten außer mir schließlich noch 3 Frauen nehmen. Im Innenraum angekommen gleich die nächste Offenbarung: SITZPLÄTZE, sogar zum Aussuchen, Zeitunglesen mit Armeausbreiten und keine bissigen Bemerkungen wegen meines Fahrrades… JIPPIE!!!

Es ist manchmal gar nicht so einfach die kleinen Dinge des Lebens zu genießen. Ich habe es ausgiebig getan.

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Brandenburg gehört landschaftlich ganz sicher zu den reizvollsten Gebieten Deutschlands. Was die personelle Ausstattung der Kitas angeht ist es, vergleichsweise, ein Entwicklungsland. Nirgendwo in der Bundesrepublik ist der Betreuungsschlüssel so schlecht wie bei uns. Für Kinder zwischen 0 und 3 beträgt er 1:7, bei den Älteren 1:13 .Das bedeutet jeweils eine deutliche Abweichung vom Bundesdurchschnitt. Besagte Unterversorgung kommt die hiesigen Eltern auch noch verhältnismäßig teuer zu stehen, wie ein bundesweites Gebührenranking im März diesen Jahres zeigte. Kein Wunder dass in einigen Orten Elterninitiativen entstanden sind und überlastete Pädagogen Alarm schlagen. Auch Bernauer Erzieherinnen haben bereits mehrfach auf die bedrohliche Misere hingewiesen.
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Es muss den Beteiligten wie ein kleines Weihnachtswunder vorgekommen sein. Durch eine kurzfristige Spende der Niederbarnimer Eisenbahn AG, Betreiber der “Heidekrautbahn”, konnte das Artistenmuseum Klosterfelde in (fast) letzter Sekunde vor dem Aus bewahrt werden. Nun bleiben den Leuten um Museumsgründer Roland Weise sechs Monate mehr, um weitere Sponsoren und Spender zu gewinnen.
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