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Am 26.11.2007 krönte“ Panketals Gemeindevertretung in geheimer Abstimmung den neuen Betreiber des Zepernicker Seniorenheims. Entgegen den ursprünglichen Planungen stammte der Auserwählte aber nicht aus der Region sondern aus Niedersachsen. Die „Burchard Führer Gruppe“ betreibt im Bundesgebiet inzwischen ca. 30 Senioreneinrichtungen. Dabei handelt es sich offenbar mehrheitlich um Übernahmen „aus kommunaler Trägerschaft oder aus Insolvenzen bei laufendem Betrieb“.

Monate zuvor begann die Diskussion über menschenunwürdige Betreuungsbedingungen, ungeklärte Todesfälle und diverse „Unappetitlichkeiten“ mehr. Damals im Focus der Kritik: Gisa Kuhn und die von ihr vertretende „Gemeinnützige Gesellschaft für Senioren und Behinderte Niederbarnim mbH“.

Im Endeffekt teilen sich nun 2 Betreiber das Areal. Haus 11 (ehemals das “Zentrale Aufnahmeheim Röntgental”, das Aussiedler von Ost nach West beherbergte) wird von Führer bewirtschaftet und die „Rotunde“ ging an die SPC unter Peter A. Wittke.

Die Gemeinde Panketal steht offenbar klar zu Führer. Die Heimaufsicht zeigt sich, das jedenfalls besagen Informationen der Märkischen Oderzeitung, „mit den Veränderungen in beiden Häusern zufrieden. Und Ver.di-Gewerkschaftssekretärin Bettina Weitermann kann im Eichenhof für die Mitarbeiter “eine Entwicklung hin zur Normalität” konstatieren. Führer sei als “Arbeitgeber in Tarifverhandlungen nicht gerade einfach”, aber nun gebe es im Haus “normales Tagesgeschäft”.

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