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Jens Weinreich gewinnt zum dritten Mal vor Gericht gegen Theo Zwanziger

Der Wandlitzer Sportjournalist und Blogger Jens Weinreich hat gestern vor dem Landgericht Berlin im sogenannten Demagogenstreit das dritte Mal gegen den Deutschen Fußball-Bund und dessen Präsidenten Zwanziger Recht bekommen. Der Fall hatte in den vergangenen Tagen großes Medienecho gefunden. So schrieb beispielsweise der „Spiegel“ am Montag unter dem Titel „Wie Blogger den DFB bloßstellten“:

„Im Internet gibt es für die Scharfmacher in Online-Diskussionen einen schönen Begriff: Trolle. Die Beiträge von Trollen provozieren dank polarisierender Formulierung und Darstellung eine Flut wütender Reaktionen und Kommentare. Definiert man Trolltum über diese Art von Reaktionen, hat es der Deutsche Fußball-Bund (DFB) in nur vier Monaten mit ein paar Pressemitteilungen und Interviews zum Ober-Troll der deutschen Blogosphäre gebracht.“

Seit gestern ist es dem DFB aufgrund einer einstweiligen Verfügung des Landgerichtes untersagt, zu behaupten, dass Jens Weinreich den DFB-Präsidenten ohne Anlass als „unglaubwürdigen Demagogen“ bezeichnet habe. Für jeden Fall der Zuwiderhandlung hat der DFB 250.000,00 Euro Ordnungsgeld zu zahlen. Ersatzweise muss Präsident Zwanziger bis zu sechs Monaten Ordnungshaft antreten. Nachzulesen ist die Verfügung des Gerichtes auf dem Blog von Jens Weinreich.

Doch die Geschichte ist noch nicht zu Ende: Theo Zwanziger hat gerade auf der DFB-Website die nächste Klage angekündigt.

via Netzpolitik.org: DFB-Präsident Theo Zwanziger macht sich lächerlich

Fazit: Jeder macht sich so lächerlich, wie er nur kann. Wir im Barnim kennen das. Wir mussten vor Jahresfrist auch kopfschüttelnd ansehen, wie gewisse Honoratioren wieder und wieder vor Gericht zogen, um erneut zu verlieren. Kostete ja nicht ihr eigenes Geld.

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4 Kommentare » Schreiben Sie einen Kommentar

  1. Hahaha…
    ich glaube fast Jens hat zur Zeit viel Spaß.
    Was aber wird aus Theo?

    Theo gegen den Rest der Welt? (allerdings hatte Müller-Westernhagen, zumindest früher, viel Talent)
    Theo wir fahr`n nach Lodz? (ich finde wir sollten, trotz Finanzkrise, nicht alles exportieren)
    TheoLoge? (Brüder und Schwestern, das Böse hat einen Namen: Jens Weinreich)

    Ich erhebe eine halbgefüllte Flasche Berliner Pilsner in Richtung Wandlitz.

  2. Also ich würde mal sagen für Theo Zwanziger war das der erwartet schwere Gegner und bei diesem schweren Geläuf, da brauchts halt einen guten Staubsauger vor der Abwehr der auch mal Stockfehler provoziert. Ansonsten ist der Ball rund und ein Spiel dauert 90 Minuten (außer beim BFC da konnte das bis zum Sieg etwas länger dauern – Elfmeter 94. Minute…)

    So, jetzt aber genug mit der Geistesdiarrhoe, ich überweise auch was ans DSF-Phrasenschwein.

  3. Unter Berücksichtigung Theo Zwanzigers ungebremster Leidenschaft möchte ich an dieser Stelle betonen dass Jens Weinreich sein „3:0“ lediglich bekannt gemacht hat. Ob mit Spaß oder nicht, ich weiß es nicht.
    Mir allerdings war tatsächlich nach Feiern.

  4. Pingback: Leser des BAR-Blog stimmen ab: Bierakademie Eberswalde beste Kneipe im Landkreis Barnim