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Erneute Machtkämpfe der CDU-Barnim, oder: eine Tapferkeitsmedaille für Hans Still

Hans Still, seines Zeichens Journalist der Märkischen Oderzeitung, muss ein besonders geduldiger und/oder tapferer Zeitgenosse sein. Seit Jahren schon muss er, in Ausübung seiner beruflichen Pflicht, über politisch-provinzielle Ränkespiele, Machtkämpfe und Postenrempeleien informieren. Auch von der Wahl der CDU-Direktkandidaten zur Landtagswahl hat er erneut ausführlich berichtet.

Ich bin weniger nervenstark und werde daher, völlig bewusst, nur einige Grundinformationen besonders lieblos „dahinrotzen“:

  • CDU Barnim wählte am 13.11.2008 ihre Direktkandidaten
  • Insider vermuten die fast schon „traditionelle Anfechtung der Wahlen“
  • Lunacek und Bartsch mögen sich noch immer nicht
  • Thomas Lunacek wurde gewählt
  • Uwe Bartsch hat (wie immer eigentlich) verloren
  • CDU hat offenbar von eigenen „Platzhirschen“ die Schnauze voll und nominiert mit Prof. Sabine Friehe und Matthias Dumke zwei weitgehend unbekannte „Newcomer“


Ob der Bartsch Uwe mit der Friehe Sabine (seiner direkten Konkurrentin) jemals wieder reden wird ist eine hochspekulative Frage. Sollte Uwe um Worte ringen, empfehle ich den Text zum Trio-Song „Sabine, Sabine, Sabine“ als Konversationshilfe.
Nur das „I love you“ würde ich, schon mit Rücksicht auf Friehe-Ehemann Heinz-Joseph, lieber weglassen.

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11 Kommentare » Schreiben Sie einen Kommentar

  1. gut, endlich dürfte bartsch geschichte sein. aus der traum von hartz deluxe!

  2. Na damit ist Landtagskohle gemeint, über 4000 Euro + steuerfreue Aufwandspauschale (Benzin, Büromiete etc.)
    Aber U.B. ist auch so eine ordentliche Rente sicher, er war ja immerhin 10 Jahre im Landtag.

    Zur Zeit siehts natürlich Mau bei ihm aus, aber Jens Köppen, MdB der im Bar-Blog auch schon einmal Thema war, steckt ihm hin und wieder etwas zu.

  3. jetzt muß bloß noch Lunacek nach Hause geschickt werden, dann gehts auch mit der CDU wieder nach oben

    der pseudobarnimer macht doch die ganze sache auch nur wegen der Kohle sonst hätte er sich doch damals nicht hier in EW so eingekauft

    wegen der Kohle machen es doch eigentlich alle Abgeordneten im Landtag, einige versuchen dann auch etwas zu tun und andere wie Luna lecken Ärsche, bilden Seilschaften und festigen die eigene Position. Luna macht so wenig Politik wie möglich, gestalten kann er auch garnicht…

    schlimmer ist noch …seine Öffentlichkeitsarbeit für die CDU siehe KW- Ergebnis bzw. Bekanntheitsgerad des Fraktionsvorsitzenden im Land

  4. Pingback: Farmteam? – Die CDU und der Bürgerverein Panketal

  5. Ganz abgeschlossen ist die Angelegenheit Uwe Bartsch immer noch nicht:

    Er sucht jetzt verzweifelt einen anderen Landkreis, angeblich in Oberhavel.
    Dann könnte er einen Platz auf der Landesliste bekommen. Die Not ist groß bei Uwe Bartsch. Ob die CDU-Mannen in Oberhavel allerdings mit einem Barnim-Import glücklich werden würden, darf bezweifelt werden. Bartsch ist seit Jahren dafür bekannt, dass dort wo er ist, Konflikte und Probleme entstehen.

    Der aus Berlin-Lichtenberg stammende Zepernicker betrachtet seit Jahren die Stadt Bernau als seine politische „Spielwiese“. Die Wähler haben es ihm aber noch nicht gedankt. Wahrscheinlich war das auch ein Grund dafür, dass es die CDU bei der nächsten Landtagswahl mal mit einem neuen Gesicht versuchen will.

    Was das Geld betrifft so geht „Insider Nr. 2“ schon in die richtige Richtung. Jens Koeppen hat genau deshalb ein Interesse daran, dass Bartsch wieder einen lukrativen Posten bekommt.

  6. Wir haben in der Tat in Oberhavel, genauer in Oranienburg einen Wahlkreis, wo sich kein Direktkandidat für die CDU findet. Denn dieser Kandidat muß gegen Gerrit Grosse antreten und das schafft keiner.

    Also keine Sorge das der hier ein Direktmandat erhält.

    Im Augenblick soll wohl nur der Kreisvorsitzende Bommert über die Landesliste abgesichert werden, aber mal abwarten wie Koeppen sich für Bartsch einsetzt.

    Ich glaube wenn Bartsch über die Landesliste abgesichert werden sollte, bricht in der CDU Oberhavel eine Revolte aus und dann verliert Petke hier hoffentlich seinen Einfluss.

    Viele Grüße

    Fritz aus OHV

  7. Dieses Wörtchen „abgesichert“ gefällt mir außerordentlich. Unsere famosen Spitzenpolitiker aller Ebenen haben dafür gesorgt, dass fast nichts mehr in diesem Land wirklich sicher ist – außer natürlich ihre Listenplätze. Dahin kommt man nur mit genügend spitzem Ellenbogen und dann wird der Platz mit Zähnen und Klauen verteidigt. Ob der Wähler diese Typen haben will oder nicht. Was für ein Schwachsinn!

  8. Man, diese CDU kann einen schon Leid tun mit diesem Uwe Bartsch …

    @ Fritz Oberhavel:

    Gibt es nicht irgendjemanden aus Oranienburg, der pro Forma antreten kann.

    Es bringt doch nichts, wenn Bartsch nun in Oranienburg sein für die CDU oft peinlichen Aktivitäten entfaltet. Vielleicht tritter ja gleich bei Euch. Das ist wohl die einzige Hoffnung der Barnimer CDU-Mitglieder. Aber aufgepasst: Dann kann sich euer Kreisvorsitzender nicht mehr lange sicher fühlen. Denn Bartsch fängt überall an, die Leute gegeneinander aufzustacheln. Wahlanfechtungen etc. sind in den letzten Jahren bei ihm auch in Mode gekommen.

    Jens Koeppen hat an der finaziellen Bürde Uwe Bartsch zu knappern. Klar, dass er ihn gerne loswerden möchte. Aber wie nur? Steuergelder – das ist die Lösung. Was passt da besser als ein Landtagsmandat.

  9. @Dr. Valentin
    Ich gebe Ihnen in allem Punkten, bis auf einen, Recht: Ein „aufgeklärter“ Wähler mit Durchblick lässt sich von etweiigen Versorgungsmentalitäten solcher famoser Spitzenpolitker nicht täuschen. Doch man muss sich auch fragen, ob es genügend „aufgeklärte“ Wähler gibt?

  10. Pingback: Der Mann den keiner braucht? – Uwe Bartsch will in Oberhavel für den Landtag kandidieren