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Manche Fundstücke im Netz lassen einen kopfschüttelnd und fragend zurück. So ging es mir heute mit einem schon etwas älteren Artikel der Berliner Zeitung. Unter dem Titel „Von Chris Gueffroy bis Achim Mentzel“ berichtet das Blatt von neuen Plänen der Gedenkstätte Berliner Mauer. Dabei geht es allerdings weniger um Mentzels musikalische Leistungen.

Vielmehr war der Schöpfer klingender Perlen a la „Hier fliegt die Kuh“ einer jener Menschen, die die DDR in Richtung Westen verließen, später aber enttäuscht zurückkehrten.

Über die Fluchbewegungen von West nach Ost hatten wir auf dem Barnim-Blog  im Zusammenhang mit dem „Zentralen Aufnahmeheim Röntgental“ (Gemeinde Panketal) bereits informiert. Eine Erklärung des geplanten Vorgehens liefert das Gesetz zur Errichtung der Stiftung Berliner Mauer. Dort heißt es:

„Zweck der Stiftung ist es, die Geschichte der Berliner Mauer und der Fluchtbewegungen aus der DDR sowie Übersiedlungen in die DDR als Teil und Auswirkung der deutschen Teilung … zu vermitteln … und deren Spuren zu bewahren”.

Welches Signal, fragt allerdings Autorin Birgit Walter, will eine Regierung aussenden, die alle Seitenwechsler in einem Atemzug nennt, quasi gleichsetzt?

Gute Frage, ich zumindest tue mich mit einer Antwort ziemlich schwer.

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