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Das Wendland bebt: 15.000 auf Demo in Gorleben

Yes, we can demonstrieren! Im niedersächsischen Gorleben haben am Samstag fast 15.000 Atomkraftgegner gegen den Castor-Transport aus Frankreich demonstriert – wesentlich mehr als in den Vorjahren. Zeitgleich blockierten Aktivisten die Castorstrecke an der französischen Grenze durch eine Ankettaktion und verhinderten stundenlang die Weiterfahrt des Zuges.

Politprominenz

Farbenfroh und musikalisch zogen die Demonstranten zuvor von Gorleben zum drei Kilometer entfernten Zwischenlager. Auf der Abschlusskundgebung forderten Anti-AKW-Gruppen den Ausstieg aus der Kernenergie.
Direkt nach der Demonstration kam es vor dem Zwischenlager Gorleben zu einer Sitzblockade an der auch Politiker der Grünen teilnahmen. Unter ihnen waren der Abgeordnete Christian Ströbele und die Parteivorsitzende Claudia Roth. „Es ist wichtig, den zivilen gewaltfreien Ungehorsam zu unterstützen“, sagte Roth.

Scheint so, als hätte sich Frau Merkel mit ihrer Aussage zur weiteren Erkundung der Endlager-Frage ein Eigentor geschossen. Wörtlich sagte sie, sie hätte „keine Lust weitere Milliarden auszugeben“. Meinen herzlichen Glückwunsch, das war der nötige Wind in den Segeln des Widerstandes.

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3 Kommentare » Schreiben Sie einen Kommentar

  1. Danke Dir, aber ich mach ja garnichts. Gerade fährt er durch Vastorf und ganz in der Nähe sind 500 Leute auf den Gleisen.

    Hier brennt die Hütte, im ganzen Wald sind Leute, Fahrzeuge, Polizisten, die Hubschrauber kreisen.

    PS: ich will ins Bett X-/

  2. Die Demo war wirklich beeindrucken. Bunt, fantasievoll und friedlich. Aber auch entschlossen. Vor allem die hunderte Trecker haben eindruck gemacht. Wer nicht dabei war / dabei sein konnte, kann vom Sofa aus mit Ökostrom gegen Vattenfall, E.ON & Co. protestieren :)