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Petra Bierwirth hört auf – Abgeordnete kandidiert 2009 nicht mehr für den Bundestag

Petra Bierwirth

Petra Bierwirth (Pressefoto)

15 Jahre Berufspolitik sind wohl genug.
Petra Bierwirth, so jedenfalls berichtet heute die Presse, wird 2009 nicht mehr für den Bundestag kandidieren. Die inzwischen 47-jährige erklärt hierzu auf ihrer Website:

„Es war eine intensive und ereignisreiche Zeit. Ich habe in dieser Zeit für meine politische Überzeugung gekämpft, in der Fachpolitik und in den Belangen der Region. Und ich kann eine Menge Erfolge verbuchen. Darauf bin ich stolz. Aber jetzt ist die Zeit für etwas Neues gekommen. Ich möchte mich einem anderem Arbeitsfeld zuwenden und meine Erfahrung und mein Wissen in eine neue Tätigkeit einbringen.“ Die Abgeordnete bedankte sich bei allen WeggefährtInnen und UnterstützerInnen für die gute Zusammenarbeit während der vergangenen Jahre. Sie unterstrich, dass ihre politische Arbeit nur durch die Unterstützung ihrer Parteigenossinnen und –genossen möglich war.“

Zukünftig -so Frau Bierwirth gegenüber der Märkischen Oderzeitung- „schwebe ihr etwas vor, das mit Umwelt zu tun hat, vielleicht auch Umwelt und Entwicklungshilfe“.
Ein gesteigertes Umweltbewusstsein stünde der „Umweltpolitikerin“ sicher gut zu Gesicht. In ihrem Heimatkreis erntete sie in den letzten Jahren für ihre Positionen zur Eberswalder Sondermüllverbrennungsanlage und dem Rüdnitzer Alleenstreit zum Teil harsche Kritik.

Da das Leben aber nicht nur ernste Seiten haben sollte möchte die musikalische Abgeordnete zukünftig auch ihr Saxophonspiel verbessern. Das schreit jetzt fast nach einem Hausmusikabend mit Barnim-Blog Autor Dr. Andreas Steiner. Ob der aber, angesichts seiner Erfahrungen mit der ehemaligen Genossin, mit ihr „ins selbe Horn stoßen will“ wird wohl die Zeit zeigen müssen.

Wer die designierte „Politrentnerin“ im Kampf um das Direktmandat beerbt wurde noch nicht bekannt gegeben. Ich tippe aber schwer auf eine hier nicht genannte Panketalerin die gutbezahlten Posten stets aufgeschlossen ist und bereits eine erkleckliche Sammlung politischer Ämter auf sich vereint.

Bildquelle: www.petra-bierwirth.de

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33 Kommentare » Schreiben Sie einen Kommentar

  1. Wer Frau Bierwirth beerben wird steht doch schon seit Wochen halbwegs fest:

    Gujjula!

  2. Sondermüll-Petra hört auf?
    Hat sie jetzt einen lukrativen Job in der Privatwirtschaft erhalten? Bin mal gespannt. Mitgliedschaften im rechtsaußen Seeheimer-Kreis der SPD scheinen doch karriereförderlich zu sein.

  3. @Stefan Stahlbaum
    Du liegst schon richtig in der Annahme, dass ich meine „Hausmusikabende“ mit mir angenehmeren Zeitgenossen planen werde.
    Eine Grundvoraussetzung wäre, dass man in der Weltanschauung schon auf gleicher Wellenlänge liegen sollte ;-).

  4. Fast auf den Tag genau vor einem Jahr diskutierten wir hier auf dem Barnim-Blog Frau Bierwirths Haltung zur Vorratsdatenspeicherung.
    Aussgangspunkt war ein offener Brief von Dr. Frank Valentin.

    @Andreas Steiner:
    Dacht ich mir.
    Solltest Du dennoch eine Band aus mehr oder weniger prominenten SPD-lern zusammenstellen wollen hätte ich da noch einen Vorschlag fürs Casting

  5. Pingback: Koeppen will bleiben – Ein Gewinn für die Region Barnim/Uckermark?

  6. Die gegenwärtige Umfrage ist pikant, ob es gut, schlecht oder egal für den Barnim ist, wenn Petra Bierwirth 2009 nicht wieder für den Bundestag kandidiert.

    Einerseits finde ich es gut, dass sie es nicht nochmal tut. Sollte sie aber als Landrätin wiederkommen, wäre das für den Barnim ein noch größeres Desaster.

  7. @Andreas,
    Mensch, da denkt man einmal, dass die Petra Bierwith was richtig macht, da bringst Du den Landratsposten ins Gespräch…. Hoffentlich hat Sie Deinen Beitrag nicht gelesen. Ich hab ja ein bisschen Schiss.

    Grüße
    Micha

  8. @Andreas Steiner:
    Ja, der „Insider“ hat Recht behalten. Gestern berichtete auch die Tagespresse zur bevorstehenden Kandidatur von Ravindra Gujjula.

  9. Übrigens: Dem BKA-Gesetz hat Frau Bierwirth gestern natürlich zugestimmt. Ebenso wie der Verlängerung des Afghanistan-Einsatzes der Bundeswehr am 16. Oktober. Nur mal so bemerkt zur Vervollständigung des Profils…

  10. Die Faktenlage ist wie folgt:

    Die SPD will Bierwirth nicht mehr aufstellöen aufgrund von Querelen im Wahlkampf 2005. Sie will nun Landrätin werden.

  11. @Jürgen Saalfeld
    Ja, das könnte zutreffen.
    Landrat Ihrke ist schon länger amtsmüde und dat Petra könnte „nachrücken“.
    Kriegen wir Eberswalder dann endlich unsere geliebte Sondermüllverbrennungsanlage?
    Und was passiert beruflich mit Bodo? Ist seine blutige Nase verheilt und versucht er nochmal den Sprung in die GLG?
    Um es mit den Worten von Gerd Markmann auszudrücken: Fragen über Fragen…

  12. übrigens weitere Mitbewerber für das Bundestagsdirektmandat sind wohl:
    1. Bernd Zimmermann, Hoppegarten (Ass-iur.; wohl Beamter beim Bundestag; womöglich dem „Bierwirth-Ausschuss“ zugeordnet; ein Schelm wer Böses dabei denkt)
    2. Sibylle Bock – Strausberg (RA)

  13. Aber ich kenne ihn – den Bernd Zimmermann! Er war mein Chef im UA zur Spendenaffäre. In meinen Augen ein Arbeitstier und vor allen Dingen ein Mann mit Haltung. An letzterem fehlt es viel zu häufig…

    @insider
    „womöglich dem “Bierwirth-Ausschuss” zugeordnet; ein Schelm wer Böses dabei denkt“ – Mich würde mal interessieren, welchen Zusammenhang hier ein „Insider“ „herausdeutet“.

  14. „Kaum einer der Politiker denkt, er sei unterdurchschnittlich, welch ein Irrtum…“ Und wir denken, bei Bernd Zimmermann ist dies ohne Irrtum sicher. Er ist eine charismatische, zuverlässige Persönlichkeit. Zukunftsorientiert und handlungsfähig. Somit wäre mehr Kompetenz im Parlament zu finden!

  15. Die Nachricht, dass Zimmermann kandidieren will, hat mich in höchste Freude versetzt. Endlich mal jemand, von dem man gewohnt ist, dass er seinen Verstand dazu gebraucht, auch unbequeme Wahrheiten zu verkünden. Dieser Mann wäre ein 100% iger Volksvertreter. Solche Leute gibt es leider viel zu wenige…

  16. Mann, es gibt ja bereits einen richtigen „Bernd-Zimmermann-Fanclub“. Da fühlte ich mich dann auch bemüßigt mich ein bißchen schlau zu machen.
    Das Net hat derzeit noch nicht wirklich viele Details zu bieten, aber was nicht ist kann ja noch werden.

    Immerhin, meine MOZ verlässt mich nie. Hier fand ich einen recht aktuellen Artikel in dem davon berichtet wird, dass Herr Zimmermann kürzlich die Wahlen zum Ortsvorsteher in Dahlwitz-Hoppegarten angefochten hat.
    http://www.moz.de/index.php/Moz/Article/category/Strausberg/id/252435

  17. Und ich gehöre auch zum “Bernd-Zimmermann-Fanclub”!

    Herr Zimmermann hat – anders als viele Kandidaten- nie an seiner Parteikarriere,
    sondern für die SPD gearbeitet. Er entzaubert seine politischen
    Kontrahenten und ist in der Lage, politischen Populismus gnadenlos
    aufzudecken.

    Es ist an der Zeit, dass ein ehrlicher und bevölkerungsnaher Politiker unser Sprachrohr im Deutschen Bundestag wird!

  18. In der Tat ist Bernd Zimmermann ein geeigneter Nachfolger. Als langjähriger juristischer Mitarbeiter der SPD-Bundestagsfraktion und Chef der Verwaltung eines Ausschusses verfügt er als einziger möglicher Nachfolgekandidat über die notwendige bundespolitische Kompetenz. Sein Wirken in der Kommunalpolitik (als SPD-OV Vorsitzender und Fraktionsvorsitzender in der GVT) ist geprängt von einem ehrlichen Bestreben, die vorhandenen undemokrstischen Strukturen aufzubrechen und auch in unserer Kommune eine gelebte Demokratie einzuführen.

  19. [gelöscht wegen unzutreffender E-Mail-Adresse (nono@nono.nono). Bitte halten Sie sich an unsere Regeln, nachzulesen über dem Kommentarfeld. KH,22.12.2008]

  20. Bernd Zimmermann:
    Ich stelle mich jeder Diskussion, aber Insider sollte sich outen. Es gehört nichts dazu, anonyme Diffamierungen ins Netz zu stellen.
    Mein Stil ist dies jedenfalls nicht. Ich rufe den Verfasser auf, solchen Unfug zu unterlassen.

  21. @Bernd Zimmermann
    Ihre Anmerkungen sind auch das, was ich bemängele.
    Im Barnim-Blog ist es, wie in vielen Internetforen, legitim, anoym zu kommentieren. Das ist auch gut so. Wenn es allerdings so ausarten sollte, dass Anonyme beleidigende und diffamierende Attacken gegen reale Personen fahren, selbst aber nicht den Schneid haben, solches mit eigenem Namen zu tun, ist dies zumindest moralisch bedenklich.

  22. Hallo Andreas, ich habe den fraglichen Kommentar gelöscht und werde das mit allen weiteren tun, die eine typische Spam-E-Mail-Adresse der Form ab@cd.de hinterlassen.

  23. Danke, Karl-Heinz.
    Das ist richtige Vorgehensweise, um die redaktionelle Qualität im Barnimblog zu erhalten.
    Ansonsten würde die Gefahr bestehen, dass keine inhaltlichen Dispute mehr ausgetragen werden, sondern nur noch mit Schmutz geworfen wird.

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