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	<title>Kommentare zu: Vattenfalls 380-kV-Freileitung durch die Uckermark, den Barnim und Teile von Märkisch Oderland?</title>
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	<description>Das meistgelesene Online-Magazin in Eberswalde, Bernau, Wandlitz, Biesenthal, Werneuchen und Panketal</description>
	<lastBuildDate>Sat, 21 Jan 2012 21:06:11 +0000</lastBuildDate>
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	<item>
		<title>Von: Hartmut Lindner</title>
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		<dc:creator>Hartmut Lindner</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Apr 2009 20:53:52 +0000</pubDate>
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		<description>@Thomas Ebert!
Dass die Uckermarkleitung dem Trasport der Windenergie dient, ist auch sehr fraglich. Weshalb verläuft die Trasse denn zunächst in West-Ost-Richtung (Bertikow nach Vierraden)? In Vierraden wird keine Windenergie in diesem Ausmaß benötigt. Hier soll Strom aus Polen aufgenommen werden. Das ist gegenwärtig der billige Strom des polnischen Kohlekraftwerke  und künftig möglicherweise der Atomstrom von Gryfino (geplant für 2020).
So wird der Atomausstieg durch den Giganten Vattenfall konterkariert. Wenn es in der BRD keine neuen AKWs gibt, dann bauen wir sie eben in Polen. Das Netz wird schon jetzt ertüchtigt. Die Debatte um die erneuerbaren Energien ist da ein gutes  Szenario. Falschspielertrick - durchaus durchschaubar.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Thomas Ebert!<br />
Dass die Uckermarkleitung dem Trasport der Windenergie dient, ist auch sehr fraglich. Weshalb verläuft die Trasse denn zunächst in West-Ost-Richtung (Bertikow nach Vierraden)? In Vierraden wird keine Windenergie in diesem Ausmaß benötigt. Hier soll Strom aus Polen aufgenommen werden. Das ist gegenwärtig der billige Strom des polnischen Kohlekraftwerke  und künftig möglicherweise der Atomstrom von Gryfino (geplant für 2020).<br />
So wird der Atomausstieg durch den Giganten Vattenfall konterkariert. Wenn es in der BRD keine neuen AKWs gibt, dann bauen wir sie eben in Polen. Das Netz wird schon jetzt ertüchtigt. Die Debatte um die erneuerbaren Energien ist da ein gutes  Szenario. Falschspielertrick &#8211; durchaus durchschaubar.</p>
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	<item>
		<title>Von: Hartmut Lindner</title>
		<link>http://www.bar-blog.de/2008/10/25/vattenfalls-380-kv-freileitung-durch-die-uckermark-den-barnim-und-teile-von-maerkisch-oderland/#comment-20951</link>
		<dc:creator>Hartmut Lindner</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Apr 2009 20:43:59 +0000</pubDate>
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		<description>@Thomas Ebert,

Es gehört zu den absurden Aspekten des Konflikts um die Freileitung, dass Vattenfall - ein Energiegigant, der den &quot;schmutzigsten Strom&quot; in der ganzen Republik (30% mehr CO2 als der Durchschnitt) produziert und erfolgreich verkauft -  in Sachen Erdkabel ausgesprochen umweltsensibel aufritt. Angeblich  sind Erdkabel nicht  umweltverträglich, für Menschen gefährlich und unwirtschaftlich (zu deutsch: zu teuer).
Die Muffenbauwerke, die alle Kilometer notwendig sind, stören auch das Landschaftsbild. Dagegen schwingt eine Freileitung locker durch die blühende Landschaft.
Vatenfall hat das in der Unterlagen für die Anhörung im Wirtschaftsausschuss sehr schön bebildert dargestellt, als ob die Bundestagsabgeordneten Analphabeten wären.
Nichts davon ist allerdings haltbar.
Die Freileitungstrassen sind 90 m breit - man kann das sehr schön immer dann sehen, wenn  eine Freileitungstrasse  eine Bundesstraße oder Kreisstraße im Wald kreuzt.
Trassen für Erdkabel sind ca. 10 m breit. Nur während des Arbeitsprozesses benötigt man eine Arbeitstrasse von ca. 30 m.
Die BI hat übrigens für die Erdverkabelung eine alternative Trassierung außerhalb des Biosphärengebiets (parallel zur geplanten Erdgastrasse Schwedt - Freienwalde) angeregt und ca. 20 umweltschutzorientierte Verbände und Vereine haben in einer gemeinsamen Erklärung dieser Trasse zugestimmt. Vatenfall will davon nichts wissen. Die Leute sind einfach nicht bereit, auf Kritik einzugehen. Die ziehen ihren Stiefel durch, egal, was es die Umwelt kostet.
Ganz nach dem Motto auf dem Staek-Plakat: &quot;Die Luft (Umwelt) gehört allen - Wir aber bestimmen  den Giftgehalt!&quot;  

Besonders  problematisch ist die Freileitung aber bei der Querung von Wohngebieten (z.B. Seftenhütte und insbes. Eberswalde). Hier ist die Erdverkabelung die einzige Form, in der die Leitung gebaut werden kann. Alles andere sollte nicht genehmigt werden.
Das haben die Stadtverordneten von Eberswalde und auch die Gemeindevertretung von Chorin klar erkannt und entsprechende Beschlüsse  gefaßt. (Der Kreistag Barnim übrigens auch.) Es wird also eng für Vattenfall.
Mal sehen, wie die Dinge weitergehen.
Im Mai wird das EnLaG verabschiedet und dann kommt das Planfeststellungsverfahren.
Hier kommt es darauf an, dass die Bürger ihre Interssen wahrnehmen und Einwendungen bei der Plungsbehörde einreichen. Die Träger kommunaler Belange sind aufgefordert, die Interessen der Kommunen und Bürger zur Geltung zu bringen.
Die BI wird dabei Argumentationshilfe leisten.

Nicht über unsere Köpfe - Keine Freileitung durchs Reservat und Wohngebiete!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Thomas Ebert,</p>
<p>Es gehört zu den absurden Aspekten des Konflikts um die Freileitung, dass Vattenfall &#8211; ein Energiegigant, der den &#8220;schmutzigsten Strom&#8221; in der ganzen Republik (30% mehr CO2 als der Durchschnitt) produziert und erfolgreich verkauft &#8211;  in Sachen Erdkabel ausgesprochen umweltsensibel aufritt. Angeblich  sind Erdkabel nicht  umweltverträglich, für Menschen gefährlich und unwirtschaftlich (zu deutsch: zu teuer).<br />
Die Muffenbauwerke, die alle Kilometer notwendig sind, stören auch das Landschaftsbild. Dagegen schwingt eine Freileitung locker durch die blühende Landschaft.<br />
Vatenfall hat das in der Unterlagen für die Anhörung im Wirtschaftsausschuss sehr schön bebildert dargestellt, als ob die Bundestagsabgeordneten Analphabeten wären.<br />
Nichts davon ist allerdings haltbar.<br />
Die Freileitungstrassen sind 90 m breit &#8211; man kann das sehr schön immer dann sehen, wenn  eine Freileitungstrasse  eine Bundesstraße oder Kreisstraße im Wald kreuzt.<br />
Trassen für Erdkabel sind ca. 10 m breit. Nur während des Arbeitsprozesses benötigt man eine Arbeitstrasse von ca. 30 m.<br />
Die BI hat übrigens für die Erdverkabelung eine alternative Trassierung außerhalb des Biosphärengebiets (parallel zur geplanten Erdgastrasse Schwedt &#8211; Freienwalde) angeregt und ca. 20 umweltschutzorientierte Verbände und Vereine haben in einer gemeinsamen Erklärung dieser Trasse zugestimmt. Vatenfall will davon nichts wissen. Die Leute sind einfach nicht bereit, auf Kritik einzugehen. Die ziehen ihren Stiefel durch, egal, was es die Umwelt kostet.<br />
Ganz nach dem Motto auf dem Staek-Plakat: &#8220;Die Luft (Umwelt) gehört allen &#8211; Wir aber bestimmen  den Giftgehalt!&#8221;  </p>
<p>Besonders  problematisch ist die Freileitung aber bei der Querung von Wohngebieten (z.B. Seftenhütte und insbes. Eberswalde). Hier ist die Erdverkabelung die einzige Form, in der die Leitung gebaut werden kann. Alles andere sollte nicht genehmigt werden.<br />
Das haben die Stadtverordneten von Eberswalde und auch die Gemeindevertretung von Chorin klar erkannt und entsprechende Beschlüsse  gefaßt. (Der Kreistag Barnim übrigens auch.) Es wird also eng für Vattenfall.<br />
Mal sehen, wie die Dinge weitergehen.<br />
Im Mai wird das EnLaG verabschiedet und dann kommt das Planfeststellungsverfahren.<br />
Hier kommt es darauf an, dass die Bürger ihre Interssen wahrnehmen und Einwendungen bei der Plungsbehörde einreichen. Die Träger kommunaler Belange sind aufgefordert, die Interessen der Kommunen und Bürger zur Geltung zu bringen.<br />
Die BI wird dabei Argumentationshilfe leisten.</p>
<p>Nicht über unsere Köpfe &#8211; Keine Freileitung durchs Reservat und Wohngebiete!</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Dr. Andreas Steiner</title>
		<link>http://www.bar-blog.de/2008/10/25/vattenfalls-380-kv-freileitung-durch-die-uckermark-den-barnim-und-teile-von-maerkisch-oderland/#comment-20946</link>
		<dc:creator>Dr. Andreas Steiner</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Apr 2009 15:19:21 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bar-blog.de/?p=2056#comment-20946</guid>
		<description>@Thomas Ebert
Schweres Gerät wird sowieso im Biosphärenreservat verwendet werden, ob nun als Erdkabel oder als Freileitung. Die Schneise im Bereich des Kabels muss ohnehin freigestellt bleiben.
Und die Bürgerinitiative hat nie eine &quot;Wasch mich, aber mach mich nicht nass-Strategie&quot; vertreten. Ich würde vorschlagen, Sie wenden sich mit Ihren speziellen Fragen direkt an Hartmut Lindner, Mitglied der BI und gleichzeitig Autor des Barnimblogs. Da sind Sie an der fachkompetenten und richtigen Stelle.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Thomas Ebert<br />
Schweres Gerät wird sowieso im Biosphärenreservat verwendet werden, ob nun als Erdkabel oder als Freileitung. Die Schneise im Bereich des Kabels muss ohnehin freigestellt bleiben.<br />
Und die Bürgerinitiative hat nie eine &#8220;Wasch mich, aber mach mich nicht nass-Strategie&#8221; vertreten. Ich würde vorschlagen, Sie wenden sich mit Ihren speziellen Fragen direkt an Hartmut Lindner, Mitglied der BI und gleichzeitig Autor des Barnimblogs. Da sind Sie an der fachkompetenten und richtigen Stelle.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Thomas Ebert</title>
		<link>http://www.bar-blog.de/2008/10/25/vattenfalls-380-kv-freileitung-durch-die-uckermark-den-barnim-und-teile-von-maerkisch-oderland/#comment-20944</link>
		<dc:creator>Thomas Ebert</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Apr 2009 13:48:56 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bar-blog.de/?p=2056#comment-20944</guid>
		<description>Die Freileitungen will Vattenfall nicht zum Spass bauen. Der ( von Umweltschützern geforderte ) weitere Ausbau der Windkraft an den Küsten erfordert neue Leitungen um den Strom zum Verbraucher zu bringen. Insgesamt sind etwa 1000 km neue Höchstspannungsleitungen notwendig. Diese können natürlich auch als Erdkabel verlegt werden. Allerdings stellt sich die Frage, ob schweres Gerät im Reservat erlaubt wird. Ich gehe davon aus, das eine stimmgewaltige Bürgerinitiative solche massiven Eingriffe in die Natur verhindern würde. Der &quot;grüne&quot; Strom bleibt an der Küste hängen wegen des -Wasch mich, aber mach mich nicht nass- Problems.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die Freileitungen will Vattenfall nicht zum Spass bauen. Der ( von Umweltschützern geforderte ) weitere Ausbau der Windkraft an den Küsten erfordert neue Leitungen um den Strom zum Verbraucher zu bringen. Insgesamt sind etwa 1000 km neue Höchstspannungsleitungen notwendig. Diese können natürlich auch als Erdkabel verlegt werden. Allerdings stellt sich die Frage, ob schweres Gerät im Reservat erlaubt wird. Ich gehe davon aus, das eine stimmgewaltige Bürgerinitiative solche massiven Eingriffe in die Natur verhindern würde. Der &#8220;grüne&#8221; Strom bleibt an der Küste hängen wegen des -Wasch mich, aber mach mich nicht nass- Problems.</p>
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	<item>
		<title>Von: Stefan Stahlbaum</title>
		<link>http://www.bar-blog.de/2008/10/25/vattenfalls-380-kv-freileitung-durch-die-uckermark-den-barnim-und-teile-von-maerkisch-oderland/#comment-18814</link>
		<dc:creator>Stefan Stahlbaum</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 25 Oct 2008 07:11:35 +0000</pubDate>
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		<description>Hierzu ein aktueller Link:
http://www.gruene-niederbarnim.de/home-panketal-bernau/erdkabel/

Ein schönes Wochenende wünscht

Stefan</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hierzu ein aktueller Link:<br />
<a href="http://www.gruene-niederbarnim.de/home-panketal-bernau/erdkabel/" rel="nofollow">http://www.gruene-niederbarnim.de/home-panketal-bernau/erdkabel/</a></p>
<p>Ein schönes Wochenende wünscht</p>
<p>Stefan</p>
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