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Gehen Sie am 27. September zur Kommunalwahl? – Die Märkische Oderzeitung testet ihre Leser

Die Märkische Oderzeitung agiert einmal mehr auf der Höhe der Zeit. Knappe 4 Wochen vor den Kommunalwahlen 2008 in Brandenburg ist auch die heutige „Frage des Tages“ am Wahlthema orientiert.

„Werden Sie am 27. September zur brandenburgischen Kommunalwahl gehen?“ – Eine Frage auf Ehre und Gewissen! Folgende Antworten sind vorgegeben:

  1. Ja – am Wahlsonntag selbst.
  2. Ich bin (in Brandenburg) nicht wahlberechtigt.
  3. Ich weiß noch nicht.
  4. Ja, aber ich mache vorher Briefwahl

Ganz davon abgesehen, dass der Briefwähler am Wahltag nicht mehr an der Urne erscheinen muss, ergibt sich hier ein nicht unwesentliches Problem: Die Kommunalwahlen finden am 28.09.2008 statt.
Herzlichen Dank an die MOZ, die auf ungewöhnlich hintergründige Weise die Aufmerksamkeit ihrer Leser testet.

Zahlreiche Infos zur Kommunalwahl finden sie übrigens hier.

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36 Kommentare » Schreiben Sie einen Kommentar

  1. Irren ist menschlich. Die Frage nach der Wahlbeteiligung ist dennoch interessant. Bei den letzten Wahlen (Bundestagswahl 2005) war hier im Niederbarnim die Wahlbeteiligung garnicht mal so schlecht: Bernau 65,1 % – Panketal 70,8 % – Ahrensfelde 72,6 % – Wandlitz 67,6 % – Schorfheide 67,6 % – Biesenthal 65,1 % – Werneuchen 67,9 %. Ich bin mir nicht sicher, ob die Parteien 2008 überhaupt so viele Wähler aktivieren können.

    Ich habe die „Gehst Du zur Wahl?“- Frage einmal rechts in unsere Seitenleiste gestellt. Bitte um rege Beteiligung!

  2. Manchmal habe ich den Eindruck, die Gurkentruppe „MOZ“ ist nicht mehr zu übertreffen.Leserbriefe werden bis zur Unkenntlichkeit verhunzt, Kommentare lassen auf Verwandschaft mit den schlimmsten Militaristen dieses Erdballs schließen, auf Erfolgsmeldungen von Landes-und Bundesregierung springt man wie die Fliege auf den Honig und von Rechtschreibung und Grammatik schweigen wir lieber. Probleme in Ostbrandenburg gibt es nicht. Hauptsache, es wird regelmäßig von Platzecks Familienleben und den Reisen durch sein Königreich berichtet. Auch aktuelle Fragen- wie z.B. das von der ARD zensierte Putin-Interview- spielen bei MOZens keine Rolle.(Übrigens, in meinem Blog http://vallisblog.blogspot.com findet man eine genaue Zusammenstellung, wie dieser Skandal ablief)Man hat jedenfalls den Eindruck, die Parole heißt immer noch: Ruhe ist die erste Bürgerpflicht. Eine eigenartige zeitung, aber wir haben leider keine bessere.Laßt sie uns doch besser machen!

  3. Klar doch wird gewählt. Darauf muss sich der Klüngel und Filz schon einstellen.
    Für mich ist aber Briefwahl. Am 28. September ist auch Berlin-Marathon!

  4. Sorry,

    meine Frau war noch eingeloggt.
    Der vorangegangende Kommentar war aber von mir

    Es grüßt

    Stefan Stahlbaum

  5. Übrigens finde ich den Beitrag der „Berliner“ noch relativ dezent formuliert.
    Ich war heute mal neugierig und habe die Kreistagsliste der „Unabhängigen“ überflogen.

    Irre ich mich, oder waren vor 5 Jahren ca. 10% der 81 KandidatInnen bereits für die „Schill-Partei“/Rechtsstaatliche Offensive unterwegs?

  6. @Doris-Stefan: Der Kommentar bestand nur aus einem Link und einer ungültigen E-Mail-Adresse und ist deshalb im Spamfilter gelandet. Es gibt für mich auch keinen Grund, so etwas wieder aus dem Mülleimer rauszuholen.

  7. warum bist Du immer so streng, Karl-Heinz.
    Immerhin geht es doch um die Kommunalwahlen. Der Link zur Berliner gehörte hier hin, geht schließlich um eine der Listen aus dem Barnim

  8. Hallo Ralf, ich habe nichts dagegen, dass Kommentare auch Links enthalten, wenn diese etwas zum Verständnis des Kommentares beitragen oder das Geschriebene in irgendeiner Weise illustrieren oder verdeutlichen. Ein Link ohne Kommentar ist aber so etwas wie ein Furz ohne Entschuldigung – einfach schlechtes Benehmen.

  9. @:Karl-Heinz:
    Häh? Ich dachte immer der Spamfilter saugt die Sachen vor der Veröffentlichung raus. Der Link stand doch schon seit Stunden drin.
    Aber die technischen Feinheiten des Netzes habe ich eh noch nicht umfassend überblickt,

    Zum Anderen:
    Ich hätte jetzt auch nicht unbedingt Links von „koksenden Rechtspopulisten gebraucht“
    aber
    schlechtes Fernsehen?

    Ist der NDR Deiner Meinung nun auch schon in diese Liga „aufgestiegen?

    Nun ja

    Beste Grüße
    und ein schönes Wochenende

    Stefan

  10. @Karl-Heinz
    Also die Sendung PANORAMA kann man nun wirklich nicht als „Trash“ o.ä. bezeichnen!

    @Stefan Stahlbaum
    Ich finde diese Beiträge ganz amüsant und denke, dass einige sie noch nicht gesehen haben.

  11. @Andreas: Ja könntest Du dann bitte zwei oder drei Worte erklärenden Text dazu schreiben? Ein Link ohne Kommentar ist ohne Mehrwert für die Diskussion.

  12. @ Andreas:
    Es liegt mir fern dir Inhalte vorzuschreiben.
    Ich sehe in meinem Beruf nur oft was Kokain aus Menschen machen kann und bin dann eher wenig amüsiert.

    Es grüßt Dich

    Stefan

  13. @Karl-Heinz
    Ich habe keinen Link ohne Kommentar geschrieben.
    Meine erklärenden Sätze kannst Du in meinem heutigen Kommentar von 12:13 nachlesen.

  14. @Stefan Stahlbaum
    Sei es, wie es ist, aber für Rio-Ronald bringe ich weder Verständnis noch Mitleid mit. Sorry, meinetwegen kann der sich das Gehirn rausschnupfen.

    Aber diese Links sollten eigentlich nur einen kleinen Beitrag liefern und ich habe eine solche Diskussion darüber nicht erwartet.
    Ich schlage deshalb vor, zurück zum Thema zu kommen.

  15. Leider bleibt es ja nicht bei Druckfehlern wie dem im obigen Blog-Artikel genannten.Der hier im Forum verlinkte Artikel der „Berliner“ bestätigt meine Meinung über die Medien in Deutschland im Allgemeinen und über die Provinzzeitungen in Berlin und Brandenburg im Besonderen.esd geht grundsätzlich immer um den Aufbau von Feindbildern. Bürger ungarischer oder russischer Abstammung, Bürger jüdischen Glaubens, ehemalige SPD- und PDS-Mitglieder stehen als Kandidaten auf der Liste der „Unabhängigen“ – alles Nazis? Bernau ein Hort der Nazis? Das ist plumpeste Goebbels-Propaganda. Sind die „Grünen“ etwa eine Nazipartei, weil ihr Vorsitzender Josef Maria Fischer im Verein mit der SPD die Büchse der Pandora öffnete, das Grundgesetz brach und die Bundeswehr zu Militäreinsätzen ins Ausland schickte ? Am schönsten finde ich übrigens, dass man in dem Artikel ausgerechnet die Vertreterin einer Partei zu Worte kommen lässt, der wir Ostdeutschen seit 18 Jahren eine gewisse Lernfähigkeit attestieren, die sich aber trotzdem in der Bernauer Stadtverordnetenversammlung vor den Stasi-belasteten CDU-Abgeordneten stellte. Ist das etwa „links“ ? Übrigens, auch ich trete für die Unabhängigen als Kandidat an. Wer sich von meiner Gesinnung überzeugen möchte, kann gern meinen Blog auf http://vallisblog.blogspot.com lesen, den ich seit 2 Jahre und 9 Monaten mit bisher 590 Beiträgen betreibe. Und wer mich dann noch als „rechts“ oder als Nazi bezeichnet, kann wahrscheinlich nicht lesen, ist nur ein bißchen dumm oder hat ideologiebedingte Scheuklappen auf den Augen.
    Ach, und noch etwas zum Thema Medien: Als gelernte DDR-Bürger wissen wir, dass vieles , was im „ND“ oder in den anderen DDR-Zeitungen stand, schlichtweg gelogen war. Leider hat die Wende auch hier meine Hoffnungen auf Besserung schwer enttäuscht…

  16. @ Dr. Valentin:

    Auch ich kenne Kandidaten der UNABHÄNGIGEN und kann Deinen Eindruck nur bestätigen. Ich glaube, da ist auch viel Neid dabei, wenn andere – wie die LINKE oder die GRÜNEN – immer mit der „Nazi-Keule“ losschlagen und politische Konkurrenten in die rechtsextreme Ecke stellen wollen. Dieses Verhalten stellt eine Art politische Selbstbefriedigung dar. Gerade die GRÜNEN fühlen sich durch solche Rituale immer besser, bei den normalen Leuten verfängt so etwas allerdings nicht.

    Intoleranz gibt es am meisten bei denen die sich selbst am lautesten als tolrent bezeichenen. Das ist leider wahr. Wieder eine Illusion weniger. Unsere Demokartie im Osten muss noch viel lernen, z.B. einen normalen Umgang mit Wettbewerb, weg vom Schwarz-Weiß-Denken, die Verteidigung der Rede- und Meinungsfreiheit. Gerade die etablierten Parteien wollen nur unter sich bleiben, dulden keine neuen Kräfte, kein Wunder, dass Konkurrenten wie die UNABHÄNGIGEN dann mit einem Generalverdacht überzogen werden.

  17. @Frank
    Aber auch die CDU macht bei der Stigmatisierung keine Ausnahme.
    Die Unabhängigen rechtsextrem? Einige von Ihnen sicherlich, doch nicht die Mehrheit. Vielmehr sind sie antiökologisch und unsozial.
    Der Kandidat Wutskowsky aus Eberswalde z.B. ist als Bus- und Taxiunternehmer ein regelrechter Ausbeuter zu seinen Angestellten. Ein politisches Vorbild? Eben nicht.

  18. @Dr. Valentin und Frank

    Wenikstenz vervassen sie ire beitrege one rechtschreipfeler…

    Solange die „Unabhängigen“ sich um kommunalpolitische Themen kümmern, ist alles schön und gut. Aber bitte keine plumpen Wirtschaftsweisheiten mehr… (Die Frage nach dem Volksvermögen ist übrigens immer noch nicht beantwortet.)

  19. @thomas: es ist gut, dass es wenigstens einen einzigen klugen Menschen hier im Forum gibt, der seine Lehrbuchweisheiten schön auswendig gelernt hat, andere ständig damit „beglückt“ und natürlich auch nie Fehler macht! Diese Aussage meine ich übrigens ironisch.
    Lieber guter Mann, Sie müssen noch viel lernen – aber ich wiederhole mich und das werden Sie mir ja sofort wieder auf’s Butterbrot schmieren. Übrigens meinte ich es neulich genauso, wie ich es geschrieben hatte: Ich möchte mit Ihnen nicht mehr debattieren, da es sowieso sinnlos ist. Ihnen ist nicht zu helfen. Schönen guten Abend.

  20. Hier noch ein Link zum Thema:
    http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2008/0910/brandenburg/0065/index.html
    Ich werde mich demnächst auch noch ausführlicher dazu äußern

    @Dr. Valentin aber schon vorweg:
    Ich habe im vergangenen Jahr schon einiges von Ihnen lesen können (und sie von mir) und halte sie für keinen Nazi und auch nicht für rechtsextrem.
    Das sie mit den (Begriff der Unabhängigen/50 plus) „Altparteien/Staatsparteien“ offensichtlich sehr unzufrieden sind eint sie mit Leuten jeglicher politischer Richtung.

    Weiteres später

    Beste Grüße

    Stefan Stahlbaum

  21. @Stefan:

    Die Berliner Zeitung will den Unabhängigen offensichtlich richtig zusetzen im Wahlkampf. Ob da was dran ist?

    Ich würde es ziemlich krass finden, wenn die Unabhängigen der DVU in Bernau/Barnim Starthilfe geleistet haben.

    Aber ganz aufgeklärt ist die Sache noch nicht. Der Artikel lässt noch einiges offen.

  22. Ich habe indessen fast den Eindruck die „Nazi-Keule“ wird von den „Unabhängigen“ gern zum Gegenschlag benutzt um von einer inhaltlichen Diskussion abzulenken.
    Denn weder ich, noch die von Dr. Valentin zitierte Landtagsabgeordnete der Linken (ich nehme mal an es handelte sich um Frau Mächtig) haben je behauptet die Liste wären eine reine „Fascho-Connection“:

    Frau Mächtig sagte gegenüber der „Berliner“ , ich zitiere:
    „Einige Kandidaten sind deutlich dem rechten Rand zuzuordnen“(…)Sie bezweifelt aber, dass allen Kandidaten klar ist, „auf wessen Ticket“ sie da fahren. „Es sind viele Leute dabei, die in den Kommunen sehr aktiv und gesellschaftlich anerkannt sind.“

    @Thorsten:
    Die Verbindung zu der DVU-Kandidatin war mir bis vor kurzem auch nicht bekannt. Dass Herr Wesslau bei der rechtspopulistischen Schill-Partei zu den Brandenburger Führungskadern zählte und ca. 10 % der heutigen Barnimer Kreistagskandidaten 2003 noch für „Schill“ kandidierten ist allerdings länger bekannt.

    Von den „Unabhängigen“ selbst hört man allerdings kaum etwas zur Vergangenheit ihrer Basis . In Anbetracht der Vehemenz mit der Herr Vida (der selbst nicht direkt zu „Schill“ gehörte) für die Offenlegung politischer Lebensläufe, insbesondere vor Wahlen, streitet wundert mich dieser „Mantel des Schweigens“ denn doch ein wenig.

    Immerhin, nach Jahren der inhaltlichen Abstinenz im Netz haben es die Unabhängigen vor kurzem doch noch geschafft eine Art Programm zusammenzustellen.

    Speziell für Dr. Valentin zitiere ich mal zwanglos aus § 6:
    Die Unabhängigen sind eine überkonfessionelle Wählervereinigung. Sie pflegt intensive Kontakte zu den christlichen Kirchen Deutschlands und befürwortet den Einfluss
    christlicher Werte auf die Politik.
    (…)Im Bewusstsein der Tatsache, dass seit unzähligen Generationen die biblische Menschheitsgeschichte die Lebensläufe und das Gemeinschaftsleben der Deutschen begleitet, bekennen sich die Unabhängigen zur Herrschaft der christlich-abendländischen Kultur in unserem Land(…)

    In Erinnerung unserer Diskussion zum Beitrag „Christ sein in der Politik“
    http://www.bar-blog.de/2007/09/22/christ-sein-in-der-politik/
    frage ich mich nun ob wir hier eine spontane „Blitzbekehrung“ (mir als Christ wäre ja die Formulierung “ Herrschaft der christlich-abendländischen Kultur“ doch zu fundamentalistisch) oder ob sie im Vorfeld ihrer Kandidatur doch vergessen haben „das Kleingedruckte“ zu lesen.

    Beste Grüße

    von

    Stefan Stahlbaum

  23. Ergänzung des letzetn Absatzes des vorherigen Beitrages:
    n Erinnerung unserer Diskussion zum Beitrag “Christ sein in der Politik”
    http://www.bar-blog.de/2007/09/22/christ-sein-in-der-politik/
    frage ich mich nun ob wir hier eine spontane “Blitzbekehrung” (mir als Christ wäre ja die Formulierung ” Herrschaft der christlich-abendländischen Kultur” doch zu fundamentalistisch)feiern sollten oder ob sie im Vorfeld ihrer Kandidatur doch schlicht vergessen haben “das Kleingedruckte” zu lesen.

  24. @Stefan Stahlbaum: Keine Angst, wie man nach dem Artikel in der „Berliner“ sehen kann, arbeite ich immer noch als selbständiger Atheist an meiner Fahrkarte für das Fegefeuer;-)Spaß beiseite: Schade, dass ich Sie damals so hart in Ihrem Weltbild getroffen habe, das wollte ich nicht. Aber ich glaube immer noch, lieber Herr Stahlbaum, dass Religion Privatsache ist.(Trotz dieser Unterschiede im Glauben eint uns beide wahrscheinlich mehr, als Sie denken.) Aber mal was anderes: Meine Frau war gestern zu einer Veranstaltung des Vereins „Wir für Schönow“ gegen Neonazis hier bei uns im Gemeindezentrum. Sie und ich hatten einen Text über die Tagebücher von Victor Klemperer vorbereitet, den meine Frau auf der Veranstaltung verlesen wollte.Ich war leider geschäftlich verhindert. Im Vorfeld der Veranstaltung trat ein Paar aus Panketal auf, das Kopien des Artikels der „Berliner Zeitung“ verteilte. Als meine Frau in Unkenntnis der Situation bemerkte, dass ihr Mann für diese Liste kandidiere, wollte ihr dieses saubere, empört-aufgeblähte Pärchen das Recht absprechen, auf der Veranstaltung aufzutreten. Was ist das? Demokratie oder Hexenjagd? Hat die Zeitung wirklich immer Recht? Ich gebe sehr viel auf das Urteil meiner Frau, sie hat den Artikel gestern zum ersten Mal gelesen und – hat ihn nicht verstanden. Neben unterschwelligen Unterstellungen und düsterem Gewabere über die Nähe zwischen NPD/DVU und Bürgerbewegten in Bernau kommt doch eigentlich nur heraus, dass Dirk Wesslau „vermögend“ und Hobbyflieger ist. Dieses „“vermögend“ wird übrigens auch im zweiten Artikel ausdrücklich betont.Nur Sozialneid oder wirklich Goebbels pur. (Klemperer schreibt übrigens von der giftigen Wirkung von Sprache, der Artikel ist dafür ein gutes Beispiel, denn er vergiftet die Wirklichkeit.) Wo sind z.B. die anderen 2 ehemaligen Schill-Partei-Mitglieder aus Bernau geblieben ? Das wird ausdrücklich nicht erwähnt, sie sind nämlich wieder in der CDU! Aber Herr Weßlau und Herr Vida können für sich selbst sprechen, mir geht es eigentlich um etwas ganz anderes:
    Auf der o.g Veranstaltung wurde noch etwas deutlich: Da gibt es in Schönow/Bernau den Verein „Wir für Schönow“, die Kirche, einen anderen Verein für Toleranz und und und. Alle kämpfen gegen Nazis und alle bleiben für sich. Und in einem Nebensatz kommt dann gestern heraus, dass sich der 15-jährige Sohn eines der 15 (!) Veranstaltungsteilnehmer schon nicht mehr traut, auf einer derartigen Veranstaltung zu sprechen, weil er Prügel von seinen Mitschülern fürchtet. Was bleibt als Schlussfolgerung? Koffer packen ? Wir haben seit mehr als 40 Jahren sehr gute Freunde in England. Oder sollte man sich nicht – verschiedene Weltanschauungen hin oder her – lieber zusammenschließen? Denn sonst geht es den Demokraten in Deutschland am Ende so wie nach 1933: Das erste Mal, dass sie sich einig waren, war dann im Nazi-KZ.

  25. OK, unterbrechen wir kurz die Diskussion um die „Imageprobleme der Unabhängigen“ und wenden uns mal den Wählern zu .
    Was die Grünen angeht gibt es im Niederbarnim (neben den Infoständen und anderen Formen „aufsuchender Wahlinformation“) noch 3 Termine bei denen interessierte Bürger die Gelegenheit haben sich über Grüne Inhalte zu informieren und KandidatInnen zu treffen.

    1.Lesung mit MdB Hans-Josef-Fell – „Aus der Schöpfung leben – Erneuerbare Energien nutzen“
    Montag, den 15. September, um 20 Uhr in der
    Stadtbibliothek Bernau (Breitscheidstraße 43, Bernau)
    Weitere Infos:

    2.Am Dienstag den 16.09.2008 kommt Claudia Roth nach Panketal um die Niederbarnimer Bündnisgrünen im Kommunalwahlkampf zu unterstützen.
    Gegen 17 Uhr wird die Bundesvorsitzende, zusammen mit unseren KandidatInnen aus Bernau und Panketal, für einen „grünen Barnim“ werben. Treffpunkt ist der Platz vor dem Rathaus am S-Bahnhof Zepernick.
    Ab 18:30 Uhr laden wir zu einem Bürgergespräch in den „Zepernicker Hof“ (Schönower Str. 147, 16341 Panketal.)

    3.Am Freitag den 19.09.2008 laden wir schließlich herzlich zu „Gesprächen im Park“ ein.
    Unsere Kandidatinnen und Kandidaten werden möglichst vollzählig anwesend sein und können, in Sichtweite der Kommunalwahlen, ausgiebig befragt werden.

    Der Robert-Koch-Park „ehemaliger Lehr- und Schaugarten“ im Herzen der Gemeinde Panketal“ bietet auf relativ engem Raum eine erstaunliche Artenvielfalt und konnte durch das Engagement des gleichnamigen Vereines; von Nachbarn und Vertretern verschiedener Initiativen und Parteien gerettet werden.
    Die örtliche „Betonfraktion“ aus CDU und SPD hatte eine Bebauung des Geländes beschlossen.

    Genießen Sie mit uns die abendliche Atmosphäre des Parks am Lagerfeuer.
    Für Getränke wird gesorgt.
    Zeit: ab 19:30 Uhr
    Veranstaltungsort: Robert-Koch-Park, Bebelstraße 62 a- c, 16341 Panketal

    Beste Grüße

    Stefan Stahlbaum

    PS: Die Diskussionsveranstaltung zum Thema „Flughafen Finow“ findet am 24.09.2008 statt. Zeit und Ort liefere ich spätestens Montag nach.
    Anwesend sind u.a. die Berliner Verkerhrsexpertin Claudia Hämmerling (Mitglied des Abgeordnetenhauses) und unser Landesvorsitzender Axel Vogel.

  26. 1.Imageprobleme ? Ich glaube schon, dass eine einheitliche Strategie gegen Nazis auch im Sinne der Wähler ist.
    2. Man sollte auch nicht vergessen, dass die Grünen zusammen mit der SPD (ja, auch MdB Roth) den Bundeswehreinsatz in Afghanistan und Hartz IV beschlossen haben.Dass die sich noch vor die Menschen trauen, Respekt;-)! Und mit Verlaub gefragt: Wer sollte hier eigentlich ein Imageproblem haben ?
    3. Offensichtlich geht es auch gar nicht um Sachfragen und das ist eigentlich schade. Da hatte ich mir vom Barnimblog etwas mehr und nicht nur billigen Wahlkampf versprochen.

  27. Wir Grüne in Neuenhagen haben am letzten Wochenende doch etwas gestaunt. Ziemlich viele Leute nutzen die Briefwahl. Da sind einmal natürlich die älteren Herrschaften, sehr diszipliniert, sind im Urlaub (Ihr wisst schon wer ;-) ), zum anderen aber auch Leute, die nicht unbedingt so aussehen: „Ich mag mich nicht anstellen“ usw. – Ein gutes Zeichen, hoffentlich. Wir hoffen ja auf 50+X Prozent!

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