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Dr. Andreas Steiner: Mein Flyer zur Kommunalwahl 2008 in Brandenburg

Bei den Kommunalwahlen 2008 in Brandenburg trete ich am 28. September als parteiloser Kandidat für Bündnis 90/Die Grünen im Wahlkreis Eberswalde I (Finow, Brandenburgisches Viertel, Clara-Zetkin-Siedlung, Spechthausen) an. Für den Kreistag Barnim und für die Stadtverordnetenversammlung Eberswalde.

Dieses Forum möchte ich nutzen, mich und meine politischen Schwerpunkte und Ziele den Bürgerinnen und Bürgern vorzustellen und um ihr Vertrauen zu werben.
In diesem Rahmen verweise ich auf meinen Wahlkampfflyer, den ich in den nächsten Wochen verteilen werde. Er ist HIER bereits als PDF-Datei abrufbar. Zudem freue ich mich schon auf interessante Gespräche mit den Menschen aus meinem Wahlkreis!

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Veröffentlicht von

Dr. Andreas Steiner, Diplom-Geograph und Waldökologe, lebt seit 1999 im Barnim. Als Fachgutachter ist er bei einem Projektträger des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie in Berlin beschäftigt, der innovative Forschungs- und Entwicklungsprojekte von klein- und mittelständischen Unternehmen im Bereich Technologie betreut. Seit mehr als 10 Jahren engagiert sich der Querdenker und -tuer ehrenamtlich in der Umwelt- und Sozialpolitik. Im Rahmen der Brandenburger Kommunalwahlen 2008 wurde er als Parteiloser für Bündnis 90/Die Grünen in die Eberswalder Stadtverordnetenversammlung gewählt. Ende 2011 musste er aufgrund eines Wohnsitzwechsels dieses Mandat niederlegen. Derzeit gehört er der Gemeindevertretung Schorfheide an und ist Vorsitzender der Fraktion Freie Wähler/Bürgergemeinschaft Kommunalabgaben (BKB). Steiner hat Mitgliedschaften der GRÜNEn LIGA Brandenburg und der NaturFreunde Oberbarnim-Oderland. Seine Hobbys sind Wandern, Radfahren, Schwimmen, Saunieren, Kochen – und natürlich der ehrenamtliche Journalismus, insbesondere wenn es um die Behandlung kritischer und brisanter Themen geht. Folgenden Leitspruch eines großen deutschen Gewerkschafters hat er sich zum Lebensmotto gemacht: „Nicht Ruhe, nicht Unterwürfigkeit gegenüber der Obrigkeit ist die erste Bürgerpflicht, sondern Kritik und ständige demokratische Wachsamkeit“ (Otto Brenner, 1968).

64 Kommentare » Schreiben Sie einen Kommentar

  1. Da sehe ich also den Flughafenbefürworter Dr. Steiner auf einem satten Listenplatz bei den Grünen in Eberswalde. Karl-Heinz, du steht ja auch auf der Grünen-Liste für Schorfheide – bist du auch für den Ausbau des Flughafen Finow? ich muss das wissen, denn bisher hatte ich immer die Grünen gewählt.
    Gruß,
    Hartmut

  2. Hallo Hartmut,

    ich halte den Traum einiger Barnimer Kreispolitiker und Billigflieger-Lobbyisten vom Ausbau des Landeplatzes Finow zu einem Regionalflughafen oder gar zu einem märkischen Gatwick für eine Luftblase im wahren Sinne des Wortes. Kein Bedarf, kein Geld, keine politische Mehrheit für diese fixe Idee und umweltpolitisch unsinnig.

    Selbst wenn in einigen Jahren BBI in Schönefeld voll in Betrieb ist, endlich die innerstädtischen Flughäfen Berlin-Tempelhof und Berlin-Tegel geschlossen sind und BBI an seine Kapazitätsgrenze stieße, wäre Finow aufgrund der Umweltsituation eine denkbar schlechte Ergänzung zu BBI.

    Wünsche Dir noch einen schönen Sonntagabend!

  3. N´Abend Hartmut,

    die Meinung der Grünen zur Flughafenfrage hat sich nicht geändert und , bei aller zugebilligten Überzeugungskraft, wird das wohl auch Andreas Steiner nicht drehen.

    Als Andreas uns den Vorschlag zur Zusammenarbeit machte habe ich mich gefreut, denn bei der SPD hätte ich seine Talente echt verschenkt gesehen.
    Wir haben in den letzten 2 Jahren über Parteigrenzen hinaus eng kooperiert und (siehe Rüdnitz) zusammen mit vielen Anderen doch „recht dicke umweltpolitische Bretter erfolgreich gebohrt“.

    Ich vertraue Andreas, sehe viele inhaltliche Gemeinsamkeiten und lasse ihm recht gelassen seine eigene Meinung in einzelnen Streitfragen.
    Es mag Parteien geben die gleichgeschaltete Meinungsbilder bevorzugen, ich persönliche lege aber keinen Wert auf „politische Weicheier“ die beim ersten strengen Blick des Fraktionschefs oder „ähnlicher Platzhirsche“ einknicken.

    Um seinen „fetten Listenplatz“ (die Kommunalwahl ist übrigens keine Listenwahl)hat er sich beworben und zu kritischen Fragen (auch zum Thema Flughafen) im Vorfeld Stellung bezogen.
    Soweit ich weiß war die „Personalie Andreas S.“ auch bei einigen politischen Mitarbeitern heißbegehrt und A. hätte wahrscheinlich auf einer adneren Liste ohne große Diskussion noch höher einsteigen können.
    Offensichtlich hat aber auch er größeren Wert auf inhaltliche Übereinstimmungen gelegt.

    Sollte Andreas gewählt werden kriegt die Stadt Eberswalde bzw. der Kreis Barnim einen durchsetzungssstarken und engagierten Abegordneten.
    Und zwar einen von Denen, die sich nicht nur kurz vor der Wahl „unter das Volk mischen“.

    Ob Du schließlich die Grünen noch wählen kannst musst Du natürlich selbst entscheiden. Kannst ja mal einen Blick ins aktuelle Wahlprogramm werfen:

    Eine Aussage zum Flughafen findest Du z.B. unter Punkt 5.
    Kernaussage:
    „Der Ausbau des Flughafens Finow für Großflugzeuge ist unsinnig und widerspricht den Zielen der nachhaltigen Regionalentwicklung.“

    Solltest Du Fragen haben ruf einfach mal an (Tel.: 030/47006350
    Handy: 01522-5691639) oder schick ne Mail (lewarkstefan(at)web,de).

    Einstweilen viele Grüße von

    Stefan Stahlbaum

    PS: Über die Kandidatur von Karl-Heinz und unserer anderen Bewerber (ob mit oder ohne Parteimitgliedschaft) freue ich mich übrigens nicht minder.

  4. @Dr. Steiner

    Entschuldigung, aber Ihr Wahlprogramm klingt bla bla.

    Um soziale Gerechtigkeit herzustellen, braucht es keine Solidargemeinschaft, sondern JOBS und steigende Einkommen. Dafür benötigt man LEISTUNGSTRÄGER. Wenn Sie diese ständig drangsalieren, würgen Sie den Leistungswillen irgendwann ab. Man muss erst mal etwas schaffen – Wert schöpfen – bevor man umverteilen kann. Jeder akademische Job zieht statistisch weitere 4-5 Jobs nach sich, jeder Job in der Industrie 2-3 Jobs in der Dienstleistungsbranche.
    Ansonsten glaube ich, dass Ihre Ausbildung nicht geeignet ist, um über makroökonomische Zusammenhänge in der Volkswirtschaft zu sprechen („Erhaltung des Volksvermögens“, „Mindestlohn“, „statt Begünstigung des Großkapitals“). „Schuster bleib bei deinen Leisten“. Ihr Engagement in anderen Fragen, z.B. Theo Steil, steht Ihnen besser.

    Übrigens finde ich den Wahlslogan der SPD „Soziale Gerechtigkeit heißt gute Bildung“ einen Knaller. Ich interpretiere das so: „Gute Bildung = Mittelmäßigkeit“. Ich dachte bisher, am Standort Deutschland brauchen wir Spitzen(aus-)bildung, oder wenigstens sehr gute Bildung für die breite Masse.

  5. @Thomas
    ich möchte Ihnen nicht zu nahe treten, doch meines Erachtens unterliegen SIE einigen Denkfehlern mit Blick auf makroökonomische Zusammenhänge.

    Ohne eine andere Steuergesetzgebung und Umverteilung wird man die immer weiter auseinandergehende Schere zwischen Arm und Reich nicht schließen können. Dazu gehört auch eine Nachfragepolitik i.w.S. von Keynes. Sicherlich werden Politiker eine Solidargemeinschaft nicht einfach „verordnen“ können, doch es ist legitim, wenn ich eine solche als Grundwert bzw. als hehres Ziel vertrete.

    Etwas befremdend finde ich es allerdings, wenn Sie mir aus Ihrer Anonymität heraus in diesem Forum Kompetenzen im Bereich der Volkswirtschaftslehre absprechen, nur weil ich auf einem anderen Gebiet studiert habe. Sie haben mich doch wahrscheinlich nie persönlich kennen gelernt (geschweige denn mit mir über solche Themen diskutiert) und wissen demnach gar nicht, welche Interessen ich über die Naturwissenschaft hinaus habe und auf welchen Gebieten ich mich freizeitmäßig weiterqualifiziere?

  6. @Dr. Steiner

    Auch ich möchte Ihnen nicht zu nahe treten. Die Ableitung Ihrer volkswirtschaftlichen Kompetenzen folgte aus den Thesen Ihres Wahlprogrammes. Wie gesagt, bla bla.

    Dass ein Ex-SPD-Mann ausgerechnet die nachfrageorientierte Politik nach Keynes zitieren muss, ist schon klar, ist aber, trotz Festhaltens durch ältere Semester daran, widerlegt und meines Wissens auch (zumindest vordergründig und seit G.Schröder) nicht mehr propagiert durch die SPD.
    Die gegenwärtige Bundesregierung verfolgt übrigens derzeit eine anfrageorientierte Politik.

    Warum wollen Sie eigentlich eine „immer größer werdende Schere zwischen Arm und Reich“ schließen? Wir leben nun mal in einer Leistungsgesellschaft, in der Leistungsträger auch ein (ganz besonders gegenüber Nicht-Leistungsträgern) angemessenes Einkommen beziehen sollen. Das sich die Vermögen einiger ganz weniger Großunternehmer in einer globalisierten Welt in andere Dimensionen bewegt, dient wohl kaum als Beweis Ihrer Aussage. Im Gegenteil, im Sinne der von Ihnen angesprochenen Wähler sollten Sie doch eher kommunizieren, dass diese Schere fast nicht mehr vorhanden ist. Das Einkommen eines Arbeitnehmers unterscheidet sich oft nicht vom Sozialhilfesatz, teilweise wird dieser sogar unterschritten und muss mit Steuergeldern aufgestockt werden.

    Tatsächliche bin ich über Ihre freizeitmäßigen
    Weiterqualifizierungen nicht im Bilde, nur das was Sie in Ihrem Flyer von sich geben ist einfach nur Quark und vermutlich irgendwo abgeschrieben.

  7. @Thomas
    Ich denke, Sie machen es sich zu leicht.
    Nach Ihren Aussagen könnte ich mit gleichem Recht behaupten, dass Sie bei der FDP abgeschrieben haben.
    Den wirtschaftspolitischen Mainstream einer Bundes-Schröder-SPD und deren Nachfolger habe ich auch als damaliger SPD-Genosse nie vertreten. Das können Sie in meinen alten Artikeln auf http://www.afa-barnim.de nachlesen.

    Sie möchten gern provozieren, teilweise neoliberal über das Ziel hinausschießen, und das kommt in Ihren Kommentaren deutlich heraus. Doch über markige Thesen hinaus kommt nichts Konstruktives rüber. Bin mal gespannt, wie andere in diesem Forum auf Ihre Beiträge reagieren.

    Weshalb möchte ich wohl die Schere zwischen Arm und Reich schließen? Damit unsere Gesellschaft nicht in einen Feudalismus neuerer Art driftet. Es geht um allgemeine Zufriedenheit und nicht um soziale Unruhen, die aus allgemeiner Ungerechtigkeit, ja Armut und Not, irgendwann mal erwachsen werden.

    Ich würde mich mal gern mit Ihnen unterhalten, doch nicht auf dieser Ebene, wobei ICH mich „nackig“ machen muss, SIE jedoch in Ihrer schützenden Anonymität bleiben. Zudem haben Sie noch nicht einmal den Mut, Ihre richtige E-Mail-Adresse anzugeben. Ihre bei mir aufgelaufene (die ich aus Gründen des Datenschutzes hier nicht preisgeben werde) ist nicht nur phantasielos; sie existiert vor allem nicht.
    Solch ein Spiel, das von Ihnen diktiert wird, spiele ich nicht mit.

  8. Ich kann die Argumente von Thomas dahingehend nachvollziehen, dass aus dem Flyer nicht erkannt wird, wie die beschriebenen eher allgemein gehaltenen wirtschaftspolitischen Ziele in der Kommunalpolitik umgesetzt werden sollen. Die Gestaltung von 1-Euro-Jobs sind doch zum Beispiel eher Sache des Landes, oder?
    Was ich auch nicht ganz verstehe, warum die bisherigen Leistungen bei der Rettung z.B. der Ruednitzer Allee nicht erwaehnt werden. Daher als konstruktive Kritik: mehr konkrete lokalpolitische Leistungen und Vorhaben erwaehnen!

    Dann wuerde ich auch vorschlagen, am Layout zu arbeiten, bevor der Flyer in den Druck geht. Die Gruenen haben eigentlich ein sehr schoenes Layout in ihren Kampagnen, und auch wenn man als Unabhaengiger vielleicht nicht komplett im Gruenen-Layout daherkommen will, dann sollte doch der Flyer nicht nach selbstgebastelt aussehen (Stichpunkte Schrifttypen, Rahmen, Farben) – das hat nichts mit frischem Wind zu tun, sondern signalisiert fehlende Professionalitaet, die sicherlich aber vorhanden ist!

    Andreas, wenn Du moechtest, kann ich Dir gerne in Word ein halbwegs anstaendiges Design basteln, das dauert auch nicht lange. Schick mir einfach mal per Mail Deine Original-Word-Datei, ich schick Dir dann PDF und Datei zurueck.

  9. @Dr. Steiner
    „Weshalb möchte ich wohl die Schere zwischen Arm und Reich schließen? Damit unsere Gesellschaft nicht in einen Feudalismus neuerer Art driftet. Es geht um allgemeine Zufriedenheit und nicht um soziale Unruhen, die aus allgemeiner Ungerechtigkeit, ja Armut und Not, irgendwann mal erwachsen werden.“

    Wie gesagt, ich möchte die MEGA-Vermögenden aus der Betrachtung heraushalten. Das passiert nun mal in einer globalisierten Welt. Und siehe die Herren B.Gates und W.Buffet, die Ihre Vermögen in eine Stiftung eingebracht haben und so zu den jemals größten Spendern wurden. Das ist übrigens auch eine amerikanische Philosophie, dass große Vermögen nicht vererbt werden, so dass jeder gleiche Chancen im Leben hat (theoretisch=amerikanischer Traum). Ansonsten kenne ich die Zahl, dass das obere ein Prozent der Bevölkerung 30 Prozent der Steuerlast trägt.
    Die allgemeine Ungerechtigkeit, und das kann ich nur kritisieren, wird doch zum großen Teil herbei geredet. Und welche Armut und Not meinen Sie? Nirgends auf der Welt werden sozial Bedürftige so gut versorgt wie in Deutschland. Jeder hat doch einen Mindestanspruch, eine warme Wohnung, warme Kleidung und warmes Essen. Dass keine großen Sprünge möglich sind, finde ich persönlich richtig so.

  10. Kleine Korrektur zu meinem Kommentar vonm 25.08.:
    Es muss natürlich richtig heißen: angebotsorientierte Politik.

  11. Ich weiß gar nicht was ihr an den Flyer auszusetzen habt? Er ist doch optisch attraktiv und inhaltlich fundiert. Teilweise sogar ganz schön frech.
    Neben lokalpolitischen Themen sind auch bundespolitische drin. Das finde ich gut denn damit kann ich erkennen wie der Kandidat „tickt“ und ordne ihn dem linksgerichten, ökologischen und bürgernahen Spektrum zu.
    Blabla ist das nun wirklich nicht! Ich komme vom Niederrhein und da müßt ihr euch die Wahlprogramme der großen Parteien anschauen. Die sind belanglos und voneinander abgeschrieben.

  12. Ich möchte an dieser Stelle doch einmal erwähnen, dass jeder seinen Wahlkampf individuell gestalten kann, wie er es möchte. Und das beinhaltet auch die Gestaltung seines eigenen Flyers.
    Der von Andreas ist vollkommen in Ordnung, optisch wie auch inhaltlich.
    Ich persönlich bin der Meinung, wenn man das Vertrauen der Bürgerinnnen und Bürger gewinnen möchte, ist es am wichtigsten, das aus dem Flyer hervorgeht, wofür ich kandidiere und kämpfe und nicht, dass es an dem Outfit der jeweiligen Partei festgemacht wird.

    Warum sollte man es nicht versuchen, die Schere zwischen Arm und Reich zusammenzudrücken? Wenn alle so denken, dass es eh keinen Sinn macht, sich dafür einzusetzen, Na dann wirklich „Armes Deutschland“!
    Leider ist es immer wieder an der Tagesordnung, dass man Menschen, die ehrlich und intensiv für eine Sache kämpfen, überhaupt nicht die Chance einräumt, was ändern zu können, ob es Bildungs-, Umwelt- oder Sozialpolitik ist. Und da fängt es in den kleinsten Kreisen schon an.
    Andreas hat seinen Weg gewählt und ich wünsche ihm, dass er diesen Weg erfolgreich zu Ende geht. Ich finde es toll und kann es nur begrüßen, dass er sich für unsere Region so mit Herz und Verstand einsetzt. Da könnte sich so manch gebürtiger Barnimer ein Beispiel daran nehmen.

  13. @Thomas:Eigentlich wollte ich mich nicht mehr äußern, aber diesen Unsinn kann ich nicht so stehen lassen. Und Sie fragen mich doch tatsächlich,was ich Ihnen vorwerfe? „Große Vermögen werden (in den USA) nicht vererbt“ ? Fällt mir u.a. sofort Paris Hilton ein. „…dass jeder gleiche Chancen im Leben hat“. Wo,etwa bei diesem Bildungswesen, bei Kindern, die schon in der dritten Generation mit Sozialhilfe aufwachsen? Amerikanischer Traum? Nicht umsonst kämpft die Jugend der US-amerikanischen Unterklasse in der Army im Irak oder Afghanistan.D a s ist deren einzige Chance. Sie fragen weiter:“Welche Armut und Not?“ Kennen Sie die offiziellen, schon geschönten Statistiken zur Kinderarmut in Deutschland ? Genau diesen gedankenlosen Neoliberalismus werfe ich Ihnen vor, lieber Thomas.

  14. @Thomas
    Ich werfe Ihnen vor die Arbeitnehmer untereinander auszuspielen indem Sie in Ihren Kommentaren die Trennung zwischen Arbeitnehmern mit Job und Arbeitslose mental vollziehen.
    Das Kapital wird sich freuen wenn neoliberale Protagonisten wie Sie unter der Arbeitnehmerschaft solche Zwietracht säen.
    Was haben Sie eigentlich von Ihrer Machenschhaft? Sind Sie damit zufrieden von den Reichen die Brosamen abzukriegen?

  15. @Karl
    Zu Satz 1: Ich verstehe Ihre Aussage mit der Trennung der Arbeitnehmer nicht ganz.
    Zu Satz 2: Ihre Wortwahl stellt Sie in die ganz linke Ecke. Und als linker Polemiker sollten Sie das Wort neoliberal nicht missbrauchen. Sie wissen schon, dass der Neoliberalismus die Grundlage der Idee der „Sozialen Marktwirtschaft“ ist?
    Zu Satz 3,4: Ganz linke Polemik. Sie wollen wohl „die Reichen“ ganz nackig machen. Und nochmal: Das obere 1 Prozent der Steuerpflichtigen trägt 30 Prozent der Steuerlast in diesem Land.
    Insgesamt klingt Ihre Aussage, als wären Sie Vertreter der Neidgesellschaft.

  16. @Dr.Valentin
    Barack Obama, Larry King, 50 Cent, Eminem, Madonna, Steve Jobs, Larry Ellison…
    Anscheinend können Sie nicht anders.
    Es ist richtig, dass die Army die meist dunkelhäutige Unterklase-Jugend „wegfängt“ und in den Irak verfrachtet. Nur sind diese Leute dermaßen dumm und faul, dass die Army für sie die einzige Alternative ist. Auch hier grüßt wieder der Leistungswille.

    Und die Äußerungen zum Thema Kinderarmut halte ich persönlich für stark übertrieben. Ich glaube in diesem Umfang nicht daran. (Eine 4köpfige Familie mit einem Haushaltseinkommen von netto 2.000€ gilt als arm…)

  17. @Thomas: Micky Maus und Gordon Shumway bitte nicht vergessen!Und Lindy England und Komplicen sind übrigens auch tiefschwarz, oder?:-)) Die Diskussion mit Ihnen wird mir langsam zu albern. Es reicht einfach nicht, einige Sprüche über Keynes und ähnlichen Humbug nach zu beten, Ihnen fehlen ein bißchen Lebenserfahrung und ein paar social skills. Übrigens: Gordon Shumway hat mal gesagt: „Sage mir Deine Meinung und ich sage Dir, wer für Dich denkt!“ Ist das bei Ihnen der „Focus“ oder die „Welt“ ? Gordon (alias Alf)brachte eine gewisse Lebensweisheit auf die Erde mit, denn ihm war gerade der Planet Melmac um die Ohren geflogen.Und das passiert im Leben -bildlich gesprochen- öfter als man denkt.Danke für das Gespräch.

  18. @Thomas
    Eigentlich habe ich mir geschworen, Ihnen nicht mehr zu antworten, ganz nach dem hier im Forum manchmal praktizierten Motto: „Don`t feed the trolls“.
    Doch was Sie in Ihrem letzten Kommentar über die dunkelhäutigen US-Army-Mitglieder schreiben, sie seien „dermaßen dumm und faul“, ist Rassismus übelster Gangart. Schade, dass Sie in Ihrer Anonymität nicht zu greifen sind, ansonsten hätten Sie jetzt ein Verfahren wegen Volksverhetzung am Hals!

    Begreifen Sie nicht, dass es nicht an den wie immer auch individuell gearteten Charaktereigenschaften oder Fähigkeiten der Farbigen und Schwarzen in den USA liegt, dass sie berufsmäßig in der Army landen, sondern, weil man Ihnen gar keine andere Chance gibt? Tatsächlich ist es doch so, dass die Ärmsten der Armen in der Historie immer das „Kanonenfutter für die Kriegsspielchen der Reichen“ waren? In den USA sind dies in der Mehrheit die Dunkelhäutigen, gleichsam stellen diese einen Großteil der Gefängnisinsassen dar.

    Und jetzt ist es für mich endgültig Schluss, auf Ihre Beiträge einzugehen!!!!!!!
    Ich würde auch allen anderen hier empfehlen, genauso zu handeln.

  19. @ Dr. Valentin:
    Ich erinnere mich an eine Folge in der Alf davon träumt Präsidentschaftskandidat der USA zu sein.
    Brilliant!
    Selten wurden „pseudopolitische Blasen“ und ihre unfreiwillige Komik derart auf den Punkt gebracht.

  20. @Karsten Wenzlaff
    Danke für Dein Angebot zur Beratung des Layouts für meinen Flyer! Doch leider habe ich ihn schon Montag in Druck gegeben. Nichtsdestotrotz muss jetzt auch mal Schluss sein mit der Bastelei.
    Es ist nun mal so: Wenn ich 10 Fachleute über meinen Flyer befragen würde, würde ich „im schlimmsten Falle“ 10 verschiedene – wenngleich durchaus konstruktive – Antworten erhalten. Derartige Erfahrungen habe ich beim Ausfertigen meiner Diss gemacht.

    In der Arbeitsmarktpolitik gibt es ausreichend kommunale Gestaltungsmöglichkeiten. Man muss nicht volkswirtschaftlich schädliche, arbeitsplatzverdrängende Ein-Euro-Jobs installieren. Das ist kalter Kaffee.

    Die „Rüdnitzer Allee“ habe ich in meinem Flyer nicht explizit hervorgehoben, weil ich bei deren Rettung nur „eine Figur im Team“ war. Ich möchte nicht den Eindruck vermitteln, dass ich mir allein die Lorbeeren aufsetze. Jedoch würde ich Karl-Heinz empfehlen, im Rahmen seines Wahlkampfes in Rüdnitz damit zu werben.
    Zudem habe ich mich zu so einigen brisanten regionalen Themen im Flyer nicht positioniert.
    Weil ich Anfragen diesbezüglich bekommen habe, möchte ich hiermit erklären:
    – Zur B167n vertrete ich die gleiche Position wie der Kreisverband von Bündnis90/Die Grünen
    – Zur 380KV-Leitung fordere ich wie die Bürgerinitiative „Biosphäre unter Strom – keine Freileitung durchs Reservat!“ eine Erdverkabelung

  21. Also, ich will mal versuchen hier etwas die Spannung rauszunehmen.
    Eine engagierte Diskussion ist doch wichtig, den Kandidaten muss auf den Zahn gefühlt werden, ob sie nun grün, schwarz, rot, gelb oder braun sind.

    Eine Aussage von Dr. Steiner hat mich aber schon etwas befremdet:

    „ansonsten hätten Sie jetzt ein Verfahren wegen Volksverhetzung am Hals!“

    Ich finde es nicht gut, in politischen Diskussionen mit Strafverfolgung zu drohen. Im Übrigen könnte Dr. Steiner ohne weiteres Anzeige gegen unbekannt erstatten. Technisch ist es möglich, den Urheber eines Blog-Eintrages näher einzugrenzen.

    Aber ich finde diesen Stil nicht schön. Eine liberale Demokratie muss mit abweichenden Meinungem, auch wenn sie 99% der Leute nicht gefallen, einfach leben. Das ist nämlich auch Toleranz. Man merkt immer erst, wie ernst es die „Toleranten“ wirklich mit der Toleranz meinen, wenn ihnen Gegenwind entgegen bläst.

    Herr Dr. Steiner ist natürlich eine absolute Bereicherung für die Grünen, zumal diese Partei wenig Mitglieder und Kandidaten im Barnim hat. Aber natürlich hat Dr. Steiner die Weisheit auch nicht gefressen und sollte auch nicht so auftreten. Sonst endet das bei den Grünen wie bei der SPD.

  22. @Hardy
    Ich habe nie und nirgends behauptet oder geschrieben, dass ich tolerant gegenüber rassistischen und volksverhetzerischen Behauptungen, Parolen oder Forderungen bin. Und schon gar nicht, dass ich die Weisheit mit Löffeln gefressen habe.
    Aber solche Aussagen, wie der besagte „Thomas“ hier von sich geben, erfordern Zivilcourage und den Mut, dies nicht einfach hinzunehmen.
    Das hat auch nichts mehr mit dem „auf den Zahn fühlen von Kandidaten“ zu tun. Mit seiner sinngemäßen Aussage zu den Dunkelhäutigen in der US-Army, die dort nur eingetreten sind weil sie „dumm und faul“ seien und ansonsten auf dem Arbeitsmarkt keine andere Chance hätten, bläßt MIR nicht den Gegenwind entgegen. Prinzipiell könnte ich mich ja entspannt zurücklehnen, weil ich nicht selbst angeriffen werde. Aber ich enthalte mich eben nicht meiner Stimme. Mittlerweile sollte man mich da besser kennen!
    Doch ich gebe in dieser Sache den Ball gern mal weiter an die anderen hochgeschätzten und zu einem großen Teil politisch vielseitig interessierten Diskussionsteilnehmer hier im Forum, wie sie dies bewerten würden.

  23. @Dr. Steiner

    Fühlen Sie sich so angegriffen, dass Sie meine Worte verdrehen und eine dermaßen unverschämte Interpretation hinlegen müssen mit nachfolgender Drohung? Sie sind deutlich über das Ziel hinausgeschossen. Ich lasse mir diese Dinge nicht unterstellen. Rassistische Neigungen liegen mir fern.
    Aus Mangel an Freiwilligen „greift“ die Army die jungen Leute direkt vor/in der Schule ab, die Schulen liegen meist in ärmeren Wohngegenden, die Schüler schaffen meist kein Schulanschluss, haben sonst kaum Perspektiven, sind (ok oft) dumm und/oder unmotiviert und ja, auch allein aufgrund der Wohngegend, zumeist Afroamerikaner und Hispanics. Genau so war meine Aussage gemeint und ich bin mir sicher, genau so haben Sie sie auch verstanden.

    Ich weiß nicht, woher Sie diese Abneigung beziehen. Gerade habe ich Ihr politisches und persönliches Engagement in der Region gelobt.

    Ich hoffe, Sie können Ihre Aussage zurücknehmen, auf dass wir zur Sachlichkeit zurückkehren können.

  24. @Dr. Valentin

    Sind Sie so beschränkt? Und wer sagt Ihnen, dass Sie älter sind?
    Eigentlich versuche ich mich an einer ernsthaften Diskussion.
    Und was Paris Hilton betrifft: Sie hat das Hotel-Imperium noch lange nicht geerbt, das steht Ihr erst mit 28 Jahren oder so zu. Sicher, sie ist in einer reichen Umgebung aufgewachsen. Aber Ihr gegenwärtiges Vermögen hat sie sich selbst erarbeitet, in dem sie ihre Person vermarktet hat. Die Art wie mag nicht jedem gefallen.

  25. Lieber Thomas,

    Dr. Steiner hat leider recht. Wenn Sie hier schreiben, „die meist dunkelhäutige Unterklase-Jugend“ ist „dermaßen dumm und faul“, dann ist das Rassismus in Reinform. Ihr löblicher Versuch, dies zu relativieren, ändert daran nicht viel. Im Gegenteil. Sie setzen noch eins drauf:
    Sie sprechen von „ärmeren Wohngegenden“, deren Bewohner entsprechend Ihrer Sicht arm sind, weil sie dumm und faul sind. Nur – welch ein Zufall – sind diese Dummen und Faulen vorwiegend Schwarze und Hispanier…

    Von sozialen und gesellschaftlichen Ursachen für Armut und Demotivation als Folge von Armut wollen Sie offenbar nichts wissen.

    Zu Paris Hilton konnten sie tatsächlich eine Neuigkeit beitragen.
    Die Eigenschaften „dumm“ und „faul“ hätte ich eigentlich eher bei ihr vermutet. Nun belehren Sie alle eines besseren. Das gute Partygirl hat ihren Reichtum mittels Klugheit und Fleiß selber erarbeitet. Sie ist also ein wirklich gutes Beispiel für Leistungswillen. Man lernt nie aus…

  26. Sehr geehrter Herr Markmann,

    die geschilderten Zusammenhänge sehe ich nach wie vor nicht und und ich wiederhole, ich distanziere mich von rassistischen Äußerungen.
    Wenn ich weiterhin behaupte, dass die Army dumme Schüler an einer Schule in einer ärmeren Wohngegend wirbt, heißt dass doch nicht, dass die Bevölkerung in diesem Viertel arm ist, weil sie dumm ist. Wo ist da der Zusammenhang? Übrigens habe ich selber eine Zeit lang in den USA gelebt, in einem vorwiegend von Einwanderern bewohnten Viertel. Und die beschrieben Geschichte können Sie so auch in diversen Zeitungsartikeln nachlesen.
    Hier drei Auszüge:
    „The report focused primarily on schools with large numbers of black, Latino and low-income students where Mr. Stringer and officials from the New York Civil Liberties Union said they believed the recruiting had been particularly aggressive.“
    “If you go to some Manhattan schools or places where the families have a higher income, you don’t see the recruiters there,” said Ebony Thurman, 18, who was once approached by recruiters at the Atlantic Avenue subway station. “But if you’re in Brooklyn or in lower income neighborhoods, that’s where you really find them trying to recruit people. They tell you that you’ll get job skills or college money.“
    „We have the most success in schools that have low college placement and low graduation rates,“ he said. „That’s just a fact.“ He pointed out that students from schools in this category – typically, in places like Yonkers and Mount Vernon – rarely go on to take advantage of the Army’s college funds anyway.“

    Ich habe auch mal Paris Hilton in Wikipedia nachgeschlagen: Es ist wirklich unglaublich, was die Frau so alles macht (Filme, Musik, Bücher, Mode,Werbung…).

  27. Lieber Thomas,

    so klingt das wirklich anders. Ich begrüße es, daß Sie sich von den rassistischen Äußerungen distanzieren.

    Selbstverständlich gibt es einen Zusammenhang zwischen Armut und fehlender Bildung und umgekehrt. Und es gibt (in den USA und vielen anderen Staaten) zweifellos einen Zusammenhang zwischen der Zugehörigkeit zu einer ethnischen Minderheit und der sozialen Stellung und dem entsprechenden Zugang zu Bildung. Und es gibt die Werbungen der US-Army gerade unter den ärmeren Teilen der Bevölkerung, mit der Folge, daß bei den US-Kriegen überproprtional Schwarze „für ihr Vaterland“ sterben.

    Da stellt sich für mich die Frage nach den Ursachen solcher Verhältnisse und die Aufgabe, diese Ursachen zu beseitigen.

    Zum Verständnis Ihrer Zitate reicht mein bißchen Schulenglisch leider nicht aus. Was ich herauszulesen meine, widerspricht allerdings Ihrer These, daß gerade die Dummen und Faulen für die Army rekrutiert werden. Wenn ich das richtig verstanden habe, ist ein wichtiges Werbeargument der Army das Versprechen, ein Studium zu finanzieren und einen Job zu garantieren. Dumme, Faule und Leistungsunwillige würden sich so m.E. nicht fangen lassen.

    Was Paris Hilton angeht, gebe ich zu, mich für deren Auftritte nicht wirklich zu interessieren. So dumm, wie sie sich darstellt, ist die Frau ja vielleicht wirklich nicht. Sie weiß offenbar, daß man als „Dummchen“ ’ne Menge Geld machen kann.
    Allerdings gehe ich davon aus, daß sie auch schon vor Erbschaftsantritt mit einem „angemessenen“ Taschengeld ausgestattet war, mit dem sie keine Angst vor dem Hungertod zu haben brauchte.

  28. Jetzt fehlt nur noch eine ehrliche Entschuldigung an Dr. Valentin wegen der obigen Äußerung der „Beschränktheit“ und wir könnten wieder zum Ausgangsthema und einer sachlichen Diskussion zurückkehren ;-)

  29. @Dr. Steiner

    Nächster Punkt Ihres Flyers: „Erhaltung des Volksvermögens statt schädlicher Privatisierungen“.
    Können Sie diese These bitte näher erläutern und begründen?
    Da mich der Begriff Volksvermögen stutzig machte, habe ich ihn mal nachgeschlagen: Er stammt aus der Makroökonomie und findet sich in den Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen. Es ist die „Summe der Reinvermögen aller Wirtschaftseinheiten einer Volkswirtschaft“ (Meyers Lexikon), also kurz wie in einer Bilanz – Aktiva minus Verbindlichkeiten. Alle Wirtschaftseinheiten einer Nation sind Staat, Unternehmen und private Haushalte.
    Sie meinen dann vermutlich die Privatisierung staatlichen Volksvermögens. Meinen Sie mit schädlichen Privatisierungen nur bestimmte oder ganz allgemein? Eigentlich soll ja mit einer Privatisierung der Wettbewerb ermöglicht bzw. erweitert werden, weil nach vorherrschender Meinung durch den (echten) Wettbewerb der Nutzen für alle Wirtschaftseinheiten erhöht wird (Innovationen, Verbesserung der Effektivität und des Service, fallende oder weniger stark steigende Preise). Als Beispiel nenne ich die Privatisierung der Post (und damit der Telekom): Durch den Zugang weiterer Marktteilnehmer sind insgesamt die Preise gefallen, es wurde massiv in neue Technolgien investiert, die Umsätze sind gestiegen und in der Summe existieren heute in der Branche mehr Arbeitsplätze als zuvor. Was passiert, wenn man Branchen vom Wettbewerb abschottet, zeigt sich zur Zeit wunderbar in der amerikanischen Stahlindustrie: Dort hat man durch fehlende Investitionen so was von den Anschluss an den Weltmarkt verloren, dass die Unternehmen wohl über kurz oder lang aufgeben müssen oder Ihre Eigenständigkeit verlieren.
    Sie sehen, meine Stimme zur Wahl ist teuer.

  30. So eben bin ich wählen gewesen. Draußen ist ein wunderschönes sonniges Frühherbstwetter, ganz wie vor zwei Jahren zu Zeiten des intensiven Kampfes um die Allee Rüdnitz-Danewitz-L29. Sehr schön zum Radfahren.
    Aufgrund des herrlichen Wetters hoffe ich auf eine bessere Wahlbeteiligung.

    Ich bin mal so mutig und wage eine Prognose. Aufgrund der vielen Parteien und Gruppierungen werden sich die Stimmen ziemlich aufteilen. Und ich vermute, dass die Wahl einen großen Verlierer hervorbringen wird, der SPD heißt, wobei die Ergebnisse der SPD entsprechend der Kandidaten unterschiedlicher sein werden als in den vergangenen Jahren.

    Für meine Person gehe ich ganz nüchtern an die Sache ran und erwarte gar nichts. Denn es ist eine Rechung mit vielen vielen unbekannten Faktoren.

  31. Auch auf diesem Wege möchte ich mich bei allen Bürgerinnen und Bürgern bedanken, die mir ihre Stimme und ihr Vertrauen gegeben haben, dass ich demnächst in die Stadtverordnetenversammlung Eberswalde einziehen kann!

  32. Hallo Andreas, herzlichen Glückwunsch und bleib weiter so aufmüpfig.

  33. @andreas steiner
    Ich habe in Ihrem Flyer nichts über Straßenverkehrskonzepte für Eberswalde lesen können. Gibt es da ausgereifte Vorstellungen der Grünen?

  34. @Gottfried
    Da haben Sie recht. Verkehrskonzepte sind auch nicht mein Spezialgebiet. Denn ich bin Geograph und Ökologe und kenne mich zudem in der Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik aus.

    Ja, es gibt ausgereifte Straßenverkehrskonzepte von Bündnis 90/Die Grünen für unsere Stadt. In unserer künftigen, fachlich breit aufgestellten Stadtfraktion werden wir versierte Stadt- und Verkehrsplaner haben, insbesondere Frau Karen Oehler. Doch ich sehe auch für mich dringenden Wissensbedarf hinsichtlich der innerstädtischen Verkehrspolitik. Weil das Thema gerade für Eberswalde so extrem wichtig ist.

    Wenn Sie mit uns über Verkehrskonzepte diskutieren möchten, so sind Sie herzlich eingeladen zu unseren öffentlichen Fraktionssitzungen. Kontaktieren Sie uns einfach unter (03334) 38 40 74. Wir teilen Ihnen dann die nächsten Termine dieser Sitzungen mit.

  35. Oberste Priorität der nächsten Jahre sollte die Sanierung der vorhandenen Straßen haben. Als Steuerzahler empfinde ich den jetzigen Zustand als Zumutung. (Sponholzer Straße, Dorfstraße, Kupferhammerweg, Bergerstraße, Breitscheidstraße Ost, Eisenbahnstraße Ost, Poratzstraße, Ostend, Nordend, Zetkinsiedlung….)

  36. @Klaus Steinwald
    Da vertrete ich weitgehend Ihre Meinung.
    Deshalb sollten auch nicht zusätzliche (unnötige) Straßen realisiert werden.
    Aber es gibt noch etliche andere Missstände.

    Im Rahmen des Eberswalder Bürgerhaushaltes habe ich folgende Angelegenheit thematisiert:
    Es handelt sich um einen Gully in der Franz-Brüning-Straße/Ecke Erich-Weinert-Straße in 16227 Eberswalde (auf der Straßenseite bzw. in Höhe der Fleischerei Nießner). Nach starken Regenfällen kann dieser das Niederschlagswasser nicht mehr oder nur noch unzureichend aufnehmen. Folglich bildet sich eine mehrere Quadratmeter große und viele Zentimeter tiefe Pfütze nahe der Kreuzung. Diese gefährdet nicht nur die Verkehrssicherheit. Gerade für Kleinkinder könnte sie zu einer erheblichen Gefahr werden.
    Der Stadtverwaltung Eberswalde dürfte die Sachlage schon seit längerem bekannt sein.

    Ich habe beantragt, finanzielle Mittel bereit zu stellen, um das Kanalsystem in der Franz-Brüning-Straße dahingehend zu sanieren, dass dieser beschriebene Missstand zeitnah und endgültig beseitigt wird.

  37. @Dr. Steiner: Welche ausgereiften Verkehrskonzepte der Grünen für Eberswalde meinen Sie?? Ich kenne keines. Außer dem Motto „Bäume statt Straße“. *grins* Ne mal im Ernst, wo kann ich das Konzept finden? Bisher hatte ich immer den Eindruck, dass zu Projekten „Bsp. Eichwerder Ring“ gesagt wurde „NEIN so nicht“ und ausscheifend formuliert, dass wir eine sinnige Konzeption benötigt würde. Aber Vorschläge oder Alternativen sind mir nicht bekannt.Und hier ganz besonders die von Ihnen genannte Frau Oehler! Also geben Sie mir mal einen Tipp.

  38. @Michael Peukert
    Ich werde mich darum kümmern und es Dir dann zuspielen.
    Aber auch Du bist herzlich zu unseren öffentlichen Fraktionssitzungen eingeladen!

    PS: Muss ich Dich jetzt siezen? Bisher waren wir doch beim Du.

  39. Sorry, war mir nicht mehr sicher ob Du oder Sie. Also natürlich „Du“ :o)
    Für die Zusendung wäre ich DIR dankbar! :o) Wie sieht denn aber vorab mal Euer Lösungsvorschlag für die Entlastung der „Breiten Straße“ aus. Soweit ich weiß, lehnt Frau Oehler den Eichwerder Ring ab, obwohl Sie auch erwähnt, dass 95%(oder so ähnlich) des Verkehrs innerstädtisch ist und somit durch die B167N(Ost) -sofern die überhaupt kommt- kaum Entlastung zu erwarten ist. Bisher hab ich nur gehört (Ausschuss, StVV…), dass es anderes passieren muss. Aber wie??

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  41. Herr Steiner, jetzt sind Sie in der StVV. Wie sind Ihre Ambitionen als Baum- und Alleenfan, eine gute Baumschutzverordnung für Eberswalde auf die Beine zu stellen, die ihren Namen verdient?

  42. Lieber Herbert,
    mit meiner Stadtfraktion von Bündnis90/Die Grünen als auch mit der Kreisfraktion möchte ich innerhalb der Legislaturperiode eine vernünftige Baumschutzsatzung auf den Weg bringen. Für Eberswalde, doch am besten gleich auf Kreisebene.
    Gute Ausarbeiten sind vorhanden, teilweise in den Schubladen. Man müsste also das Rad nicht neu erfinden. Auch die Berliner Baumschutzverordnung könnte ein Vorbild für die Barnimer Region sein.
    Nun gilt es herauszufinden, wie weit die politischen Akteure diesbezüglich gehen wollen. Zu faulen Kompromissen, d.b. eine Baumschutzsatzung, die das Papier nicht wert ist worauf sie steht, dafür werde ich mich nicht hingeben.

  43. Mir sind kürzlich Schaumteppiche auf dem alten Finowkanal nahe der Neustädter Schleuse aufgefallen. Wer leitet da massiv ein? Nehmen Sie sich auch diesem Thema an?

  44. @Jonas
    Diese Schaumteppiche beschäftigen mich auch schon ziemlich lange und ich frage mich ebenfalls, von woher sie stammen. Die Menge des Schaumes ist von Zeit zu Zeit unterschiedlich und vorallem auch an den verschiedensten Stellen im alten Finowkanal zu beobachten. Dr. Andreas Steiner beschäftigt sich schon eine ganze Weile mit diesem Thema. Nur leider ist es sehr schwierig, die Verantwortlichen hierfür auszumachen. Wir haben da schon einige ganz gute Fotos gemacht, um diese Umweltverschmutzung auch belegen zu können. Nur leider mahlen die Mühlen der Behörden sehr langsam oder gar nicht. Aber dieses Thema bleibt aktuell und wird weiter verfolgt. Es ist schön, dass das auch bei Ihnen auf Interesse stößt, wir sind für jede Information hierzu dankbar.

  45. @Jonas
    @Silvi
    In der Tat habe ich ebenfalls diese Beobachtungen gemacht, und zwar seit Frühjahr diesen Jahres!
    Vor zwei Monaten fotografierte ich Schaumstücke von etwa 1,5-2 m Länge und 30-40 cm Mächtigkeit, die wie Eisschollen auf dem alten Finowkanal trieben. Dies stadteinwärts hinter der Drahthammer Schleuse.
    Die Fotos habe ich noch. Eigentlich müsste ich darüber einen Artikel verfassen, mal sehen. Das Thema ist schon lange überfällig, doch es gibt so viele Brennpunkte im ehrenamtlichen Naturschutz, dass ich gar nicht hinterherkomme. Trotzdem: Ich werde mich demnächst darum kümmern und an die Umweltbehörden wenden.

  46. Kommissar Rex macht das schon. :o) Kommt man ja gar nicht dazu, sich arbeit zu suchen oder?

  47. Schaumteppiche auf dem Finowkanal sind keine neue Erscheinung. Darüber berichtete vor ein paar Jahren sogar mal die hiesige Tageszeitung.
    Anschließend gab es, wenn ich mich recht erinnere, ein paar Entschuldigungen seitens der am Finowkanal ansässigen Wäschereifirma.
    Vielleicht weiß noch jemand, wann das war?

    Gruß Gerd

  48. [23.11.2008, 18:00 Uhr: Absatz gelöscht, da OT, KHW]

    @Gerd Markmann
    Lasst uns mal darüber sprechen. Ich denke, die ansässige Wäschereifirma kann es, zumindest zu einem großen Teil, nicht allein sein. Denn bereits an der Heegermühler Schleuse – also noch vor dieser Firma – fangen wesentliche Schaumteppiche an. Gravierend ist es insbesondere oftmals Freitag Nachmittag oder Samstag.

  49. @Gast
    Seien Sie doch froh, dass sich noch Menschen für unsere Umwelt interessieren und nicht nur mit Scheuklappen durch die Lande ziehen. Aber als Kommissar Rex bezeichnet zu werden, ist ja gar nicht so übel, denn das war ja ein sehr schlaues, aufmerksames und liebes Tierchen, der bisher jeden Fall gelöst hat.;-) – und jemanden hier im blog wegen Arbeitslosigkeit zu bemängeln, lieber Herr Gast, das kommt nicht gut an! Denn in diese Situation kann jeder ganz schnell mal kommen.

  50. [23.11.2008, 15:40 Uhr: auf Wunsch des Kommentators gelöscht, KHW]

  51. [23.11.2008, 15:40 Uhr: auf Wunsch des Kommentators gelöscht, KHW]

  52. @Gast alias Michael Peukert
    Lieber Michael,
    Du hast Dich ohne Not selbst entlarvt und stehst nun etwas begossen da. Rein menschlich kann ich ja verstehen, dass Du zurückbeißen möchtest. Doch ich möchte Dir empfehlen, die Sache nicht noch aberwitziger zu machen. Im Übrigen habe ich mehrere Informationsquellen über Deine Person.
    Zudem tust Du Dir und Deiner Partei „Die Linke“ mit Deinen sozialchauvinistischen Äußerungen gegen Langzeiterwerbslose keinen Gefallen.
    Du kannst gern harte Sachdiskussionen mit mir führen, dann aber habe auch das Rückgrad, dies mit Deinem realen Namen zu tun.

    Das Thema ist für mich nun abgeschlossen.

  53. @Dr. Steiner: Entlarvt hab ich mich keineswegs. Du hast hier unwahre Behauptungen aufgestellt, gegen die mich zur Wehr gesetzt habe. Dies ist mein gutes Recht. Wenn Du hier Unsinn schreibst und ich dem etwas entgegne, ist das keine Bestätigung. Verwechsel das nicht. Im übrigen bestätigst Du doch nur Du Deine Kritiker über Deine Form der Diskussionsführung.

    @Webmaster: Da diese Diskussion wieder verdammt ins Persönliche ausartet, würde ich doch bitten, dass die betreffenden Einträge von mir und Dr. Steiner gelöscht werden. Rückkehr zum Sachthema!

  54. Die Diskussion bekommt langsam Niveau.

    Endlich werden mal die angesichts der Krise der globalisierten Kapitalverwertung wirklich wichtigen Fragen angesprochen.
    Das meine ich ürigens überhaupt nicht ironisch.

    Denn was ist „ehrliche Arbeit“?

    Bei Brecht hieß es, daß gegenüber einem Banküberfall die Gründung einer Bank das viel größere Verbrechen sei.

    Dadurch wird der kleine Bankangestellte sicherlich noch lange nicht zum Verbrecher.

    Aber welchen Einfluß hat der/die normale Arbeitskraftverkäufer/in auf die Inhalte seiner Arbeit? Hat er (oder sie) überhaupt eine Möglichkeit, Einfluß zu nehmen, ob seine Arbeit eine „ehrliche“ ist oder nicht?

    Doch nur, indem er (oder sie) sich dem Verkauf seiner/ihrer Arbeitskraft verweigert. Letztlich mit der Konsequenz, dem Hartz IV-Terror ausgeliefert zu sein.

    Vielleicht ist ja das „Lauern hinter jedem Baum“ auch ehrliche Arbeit, die der Gemeinschaft Nutzen bringt – indem z.B. Alleen erhalten bleiben oder einer Verschmutzung des Finowkanals nachgegangen wird?
    Eine solche Arbeit wird allerdings nicht bezahlt und kann von denen, die ihre Arbeitskraft ganztägig verkaufen, wie Michael richtig darlegt, nicht wahrgenommen werden.

    Ist diese Arbeit deshalb weniger wichtig?

    Kann die Wichtigkeit oder Ehrlichkeit einer Arbeit daran gemessen werden, ob sie bezahlt wird?

    Fragen über Fragen…

    Gruß Gerd

    P.S.: Lieber Michael, dumme Anschuldigungen bleiben dumm, egal ob sie anonym geäußert werden oder ob sie mit Unterschrift nachgeplappert werden.

  55. @Michael Peukert
    Bei uns im Barnim-Blog wird nichts zensiert oder gelöscht und jeder ist für sich selbst verantwortlich was er schreibt, ob als reale Person oder als enttarnter Anonymus.

    @Gerd Markmann
    Danke an Dich, denn Du bist es, der mit seinem Beitrag nun endlich wieder Niveau reinbringt.
    Mir liegt es fern, jetzt hier die politische Kuschelrunde auszurufen, doch es zeigt sich, dass wir beide in vielen Auffassungen nahe sind. ;-)

  56. [23.11.2008, 18:00 Uhr: auf Wunsch des Kommentators gelöscht, KHW]

  57. [23.11.2008, 18:00 Uhr: auf Wunsch des Kommentators gelöscht, KHW]

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