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Ahrensfelde: Bürgermeister Gehrke beim Barnimer Baumschutzstammtisch

Die „Barnimer Bürgerpost“ berichtet in ihrer Juliausgabe 2008 unter dem Titel „Bürgermeister Gehrke will Zusammenarbeit“ darüber, dass in Ahrensfelde künftig nach dem Willen des Bürgermeisters und der Bürgerinitiative „Straßenausbau Ahrensfelde“ baumfeindliche Straßenplanungen der Vergangenheit angehören sollen:

Am 9. Juni traf sich der Barnimer Baumschutzstammtisch zu seiner monatlichen Sitzung, diesmal in Ahrensfelde. Dabei gab es eine Zusammenkunft mit der neu gegründeten Bürgerinitiative »Straßenausbau Ahrensfelde«, welche die Straßenausbauarbeiten im Dichterviertel von Ahrensfelde zukünftig begleiten wird. Zuvor gab es einen Ortstermin in den Straßen, wo über 150 alte Bäume zumeist unmotiviert und übereilt einem geplanten Straßenausbau geopfert wurden. Ortsvertreter oder Amtsmitarbeiter, wie die direkt am Treffpunkt wohnende und an der Fällentscheidung unmittelbar beteiligte Sachbearbeiterin für Bauordnung und Umweltschutz Christiana Hirschmüller nahmen leider nicht teil.

Ingo Jänich und andere Vertreter der BI übernahmen die Führung und verschafften den Baumschützern einen Überblick über die Situation. Die Fällungen vitaler Straßenbäume erfolgten Anfang März ohne Vorankündigung. Die Anwohner hatten so nicht einmal die Möglichkeit, ihre geparkten Autos in Sicherheit zu bringen. Ebenso überraschend begannen auch die eigentlichen Bauarbeiten.

Entsprechende Kritik mußte sich Bürgermeister Wilfried Gehrke (CDU) anhören, der als Gast an der anschließenden Beratung teilnahm. Rainer Niemsch vom Baumschutzstammtisch hält die Ahrensfelder Geschichte im Dichterviertel für eine Skandalaktion. So kritisierte er, daß die Anliegerversammlung erst nach der Fällaktion stattfand. »Es handelt sich hier um das Negativbeispiel einer extrem baumfeindliche Straßenplanung«, so Niemsch, »die im hemmungslosen Abholzungswahn die skandalösen Auswüchse einer verfehlten Amtspolitik zeigt. Anlieger sagten uns, daß sie ehemals aus Berlin ins nahe Grün zogen und nun ohnmächtig diesen Frevel erlebt haben, der sie nicht allein um die geliebten Schattenspender ärmer gemacht hat.«

Gehrke erläuterte dem Stammtisch die Positionen der Gemeinde. Den Ausbau der Straßen auf eine Breite von 5,50 Metern, weshalb so viele Bäume gefällt werden mußten, sei…

Den vollständigen Artikel lesen Sie auf Seite 11 der „Barnimer Bürgerpost“ Juli 2008.
Leseprobe Barnimer Bürgerpost Juli 2008

Barnimer BürgerpostDie „Barnimer Bürgerpost“ ist die 16-seitige unabhängige monatliche Leserzeitschrift des Barnim. Den kostenlosen Downloadbereich und die Verkaufstellen finden Sie hier.

Beiträge in der „Barnimer Bürgerpost“ im Juli 2008:

  • Stadtverwaltung Eberswalde: Maulkorb für Ein-Euro-Jobber (Gerd Markmann)
  • Kein Platz für Nazis – Proteste in Joachimsthal und Finowfurt
  • Gefeuert wegen einem Artikel in der »Barnimer Bürgerpost« (Udo Markmann)
  • Kranbau-Ardelt – Ein Brief an Aufsichtsratsvorsitzenden Klaus von Dohnanyi (bbp)
  • WHG-Niederlage vor Gericht: Kostenumlage war nicht rechtens (Manfred Schirmer)
  • Verweigern Sie den Kriegseinsatz in Afghanistan – Aufruf an Soldaten der PzBrig 21 (Helmut Lindner)
  • Auferstanden aus In-West-Ruinen – Produktion weiterer Strike Bikes (21 Strike-Biker aus Nordhausen)
  • Volksrad – Red & Black Edition – neues Angebot der Strike Bike GmbH
  • Proteste gegen NPD und DVU in Joachimsthal und Finowfurt: Keine Orte für Nazis (Margitta Mächtig)
  • Besinnt sich die Kranbauführung? (vk/bbp)
  • Name »Ardelt-Werke« für Kranbau entschieden abgelehnt (Karl-Dietrich Laffin, B90/Grüne Barnim)
  • Nachtrag zur Debatte Kranbau-Ardelt (Albrecht Triller)
  • Gedenkveranstaltung für Falko Lüdtke (bbp)
  • Schulentwicklungsplan: Gefesselt (Gerd Markmann)
  • Neuwahl des Sprecherrates beschlossen (Martin Hoeck)
  • Neues Mitglied des KJP berufen (Martin Hoeck)
  • Sehbehinderte integrieren (Ingeborg Kolodzeike)
  • Information zur Beratung für Kriegsdienstverweigerer
  • Schulabrißfeier für die »Albert-Einstein-Oberschule« (bbp)
  • Stadtwerke Eberswalde: Zu billig verkauft? (Gerd Markmann)
  • Tritt SPD-Fraktionsvorsitzender Peter Kikow als Einzelkandidat an? (bbp)
  • »Minister lobte Barnimer Schulsystem als beispielgebend« (Albrecht Triller)
  • »Um so besser sind wir im nächsten Jahr« – Freie Oberschule Finow ohne Genehmigung für dieses Jahr (bbp)
  • Dr. Andreas Steiner kandidiert für Bündnis 90/Grüne (Stefan Stahlbaum)
  • Kein Ermittlungsverfahren gegen Bürgermeister (bbp)
  • Die Folgen waren absehbar – zum Umfragetief der SPD (Dr. Andreas Steiner)
  • Hertha-Fanclub in Not (bbp)
  • Namen für Riesen-Ameise gesucht (Pressestelle der Stadt Eberswalde)
  • Bürgerinitiativen handeln gemeinsam – Stsdtverordnete sollen den Verkehrsentwicklungsplan ablehnen (bbp)
  • Verkehrsentwicklungsplan: Taten statt Warten (Andreas Fennert, Stellv. Vors. StVV-Fraktion Grüne/BFB)
  • Barnimer Grüne verleihen Umweltpreis (Andreas Fennert)
  • Wer verdient am Benzin? (Bernd Pomraenke)
  • Barnimer Baumschutzstammtisch in Ahrensfelde: Bürgermeister Gehrke will Zusammenarbeit (bbp)
  • Stare in der Laterne (Dr. Andreas Steiner)
  • Platzverweis für Feuerwerk beim Finow-Cup (bbp)
  • Mein Jahr Achtundsechzig – Erinnerungen an eine dramatische Zeit (Teil IV) – Die Intervention. Wie ich zum Dissident wurde. (Rolf Richter)
  • Gedenktafel für Felix Rosenblüth (1. israelischer Justizminister) in Finow enthüllt (bbp)
  • Svenska sommaren – Ein Jahr in Schweden: 11. Monat Juni (Marie Lange)
  • Jahr der Mathematik: Statistik mit unscharfen Daten (Dr. UIrich Pofahl)
  • 5. Altenhofer Liedersommer (Dr. Steffen Peltsch)
  • »Was wollen wir fördern?« – Diskussion mit Ralf Christoffers (Dr. Heinz Schäfer, Die Linke Bernau)
  • Wer tritt für die Linke an – Kreismitgliederversammlung am 28.6. (Lutz Kupitz)
  • Paul Wunderlich – Ernennung zum Ehrenbürger rechtswidrig? (bbp)
  • Nachruf – Ursula Weber (Waldemar Hickel, Brandenburgische Freundschaftsgesellschaft)
  • Ökologische Konferenz am 5./6.7. in Eberswalde (Ankündigung)

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