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Dr. Andreas Steiner kandidiert für Bündnis 90/Die Grünen

Der für sein ehrenamtliches Engagement in der Umwelt-, Sozial- und Arbeitsmarktpolitik bekannte Dr. Andreas Steiner wird bei den Kommunalwahlen 2008 als Parteiloser auf der Liste von Bündnis90/Die Grünen für den Kreistag Barnim und die Stadtverordnetenversammlung Eberswalde kandidieren.

Für Stefan Stahlbaum, Stellvertretender Kreissprecher der Grünen, ist die Kandidatur Steiners für die Grünen logisch: „In den letzten Jahren hat Dr. Steiner mit mir und anderen Grünen in politischen Sachfragen eng und konstruktiv zusammengearbeitet. Hervorheben möchte ich den erfolgreichen Kampf um den Erhalt der Allee Rüdnitz-Danewitz-L29 sowie das gemeinsame Engagement für den regionalen Baum- und Alleenschutz. Gemeinsam mit dem Kreissprecher der Bündnisgrünen, Karl-Dietrich Laffin, ist Andreas Steiner Stellvertretender Vorsitzender der Eberswalder Gruppe in der Bürgerinitiative für eine gesunde Umwelt Schorfheide e.V. (BI-S), die sich gegen den Bau der Sondermüllverbrennungsanlage in Eberswalde zur Wehr setzt.
Ich finde es konsequent und aufrichtig das sich Dr. Steiner nicht als „sozial- und umweltpolitisches Feigenblatt“ der Barnimer SPD verheizen lässt und freue mich auf einen streitbaren und kompetenten Partner.

Steiners Kandidatur für die Grünen, so Stahlbaum, ist für mich eine folgerichtige Konsequenz der von ihm propagierten Ziele und Ideale.

Dr. Steiner war fünf Jahre lang Mitglied der SPD. Hier führte er die gewerkschaftsnahe, linksorientierte Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen in der SPD Barnim (AfA Barnim) an. Gleichzeitig wirkte er im Landesvorstand der AfA Brandenburg und im Vorstand des SPD Ortsvereines Finow als Pressesprecher. Von 2004 bis 2007 war Andreas Steiner Sachkundiger Einwohner im Ausschuss für Landwirtschaft, Umwelt und Abfallwirtschaft (A5) des Kreistages Barnim für die SPD. Im Zuge der Auseinandersetzungen um die Allee Rüdnitz-Danewitz wurde er von seiner Fraktion jedoch abberufen.

Der diplomierte Geograph und promovierte Waldökologe gehört dem Umweltnetzwerk GRÜNE LIGA Brandenburg und der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft ver.di an. Derzeit ist er für die GRÜNE LIGA Mitinitiator und gesetzlicher Vertreter der Volksinitiative und des Volksbegehrens „Für ein Sozialticket in Brandenburg“.

Nach eigenen Angaben möchte sich Dr. Steiner in seiner politischen Arbeit für die Barnimer Grünen, neben ökologischen Inhalten, vor allem mit arbeitsmarkt- und sozialpolitischen Themen beschäftigen. Wir gehen davon aus, dass beide Seiten von der künftigen Zusammenarbeit profitieren.

Ich wünsche meinem Autorenkollegen hierfür viel Erfolg.

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10 Kommentare » Schreiben Sie einen Kommentar

  1. So ganz ohne Partei geht’s dann wohl auch nicht… Macht ist doch was zu Schönes. Nun bin ich mal gespannt, ob Herr Steiner als brennender Befürworter des Flughafen Finow die Grünen mit auf seine Seite zieht oder ob er sein Fähnchen nun vollends in den grünen Wind hängt.

  2. @hartmut
    Es geht mir nicht um Macht, sondern es geht darum, für gemeinsame inhaltliche politische Ziele zusammen zu arbeiten. Wenn man etwas erreichen will, kann man nicht alleine bleiben, sondern muss sich verbünden.
    Eine politische Zusammenarbeit sollte nicht so aussehen, dass alle Beteiligten der gleichen Meinung sind, oder? Pluralismus ist doch belebend und nicht lähmend, oder?

    Diejenigen, die mich kennen, wissen, dass ich nicht mein Fähnchen in den Wind hänge, sondern für meine Positionen fest einstehe. Faule Kompromisse zugunsten machtpolitischer Spielchen lehne ich grundsätzlich ab.

    Also keine Sorge, Hartmut. Ich werde auch zukünftig meine eigenen Überzeugungen deutlich machen.

    Wir können uns ja mal gern persönlich unterhalten, wenn Du bereit bist, aus Deiner hier im Barnimblog gezeigten Anonymität heraus zu treten. Für eine Kontaktaufnahme dürfte Dir meine E-Mail-Adresse bekannt sein.

  3. Andreas,
    ich finde es ausgesprochen unsympathisch, wenn jemand dieses oder irgendein Blog für partei- und machtpolitische Interessen missbraucht. Blogs sind in meiner Sichtweise ein basisdemokratisches Instrument, in dem es um Meinungen, Argumente und Diskussion geht. In dem Moment, wo da dann einer mit Doktortitel und Parteizugehörigkeit auftritt (oder – wie Michael – seine Arbeitsstelle bei einer Bank als Ersatz-Beleg für seine finanzwirtschaftliche Kompetenz hinstellt), wird das Blog für Zwecke missbraucht, für die es eigentlich schon längst eine hinreichende Anzahl von Medien gibt. Das könnte ich ja eigentlich ignorieren. Wenn es aber zu penetrant wird, geht mir ab und an der Hut hoch.
    Meine Identität hättest du längst nachlesen können, als ich noch als Autor im bar-blog stand.
    Als einfacher „Andreas“ wärst du mir hier sympathischer. Du solltest wirklich mal überlegen, ob so ein Blog eine würdige Plattform für deine Selbstbespiegelungen und wahltaktischen Aktionen ist. Mich interessiert das zwar wenig, nur dass ich jetzt einmal mehr darüber nachdenken muss, ob ich meine Stimme noch weiterhin den Grünen geben kann.
    Wenn dir diese Antwort nicht reicht, dann überlege mal, was wäre, wenn demnächst auch noch andere Doktors, der Leiter des Finanzamts oder der Bürgermeister hier mitsamt Titel und Amt im Blog auftreten würden. Ich müsste dann womöglich hier auch noch Herrn Kikow und Herrn Wolk ertragen.

  4. Lieber Hartmut,
    jetzt weiß ich zumindest, um welchen Hartmut es sich handelt, weil hier im Blog verwirrender Weise immer zwei mit diesem Namen aufgetaucht sind.

    In diesem Blog steht an erster Stelle die Presse- und Meinungsfreiheit. Welche Themen die Autoren aufgreifen, ist ihnen überlassen. Auch Du hattest diese Möglichkeit mit Deiner Autorenschaft, die Du dann aber vor geraumer Zeit leider aufgekündigt hast. So gesehen hast Du in dieser Zeit des aktiven Mitwirkens den Blog mit Deinem massiven Engagement gegen den Flugplatz Finow auch für Deine machtpolitische Interessen missbraucht, weil es als Anwohner des Flugplatzes Deine ureigensten Interessen sind, einen weiteren Ausbau zu verhindern. Das ist ja auch legitim und das möchte ich gar nicht werten.

    Selbstverständlich ist es ebenfalls, dass sich die Autoren mit ihren Artikeln der großen öffentlichen Kritik stellen müssen und kommentiert werden können. Auch das ist gut so. Dies nimmst Du ja auch noch wahr.

    Um den Leserinnen und Lesern ein Hintergrundwissen über Personen zu geben, haben wir bislang immer die Funktionen und, wenn vorhanden, auch ihre Titel mit aufgeführt. Das dürfte Dir bekannt sein oder eben ins Auge fallen, wenn Du den Barnimblog durchstöberst.

    Lieber Hartmut, was ich aber überhaupt nicht leiden, ist, wenn von allen möglichen Seiten, wie jetzt auch von Dir, empfohlen wird, Zensur an den Inhalten zu üben. Der Barnimblog ist immer noch ein freiheitliches Medium und soll es auch bleiben! Die Autorinnen und Autoren werden sich nicht vordiktieren lassen, was und wie sie etwas zu schreiben haben.

  5. @hartmut: Ich gestehe- auch ich bin so ein verf… Doktor, dem alle Übel dieser Welt – auch hier im Barnim Blog – zu verdanken sind. Und ich bin auch noch stolz darauf, weil ich nämlich 4 Jahre lang Tag und Nacht, nebenbei ein Kleinkind betreuend, dafür gearbeitet habe und davon heute – außer einem schönen Türschild – nichts, aber auch gar nichts habe. Ich persönlich würde es übrigens gut finden, wenn sich die hohen Herren des Kreises, der Stadt oder gar der Bundesregierung hier mal öffentlich ihrem Wahlvolk erklären würden. Das würde ich sogar gern ertragen. Das wäre nämlich ein Schritt zu mehr Demokratie.Aber leider ist das Utopie…

  6. @Hartmut: Das Barnimblog hat nicht den Anspruch, ein „basisdemokratisches Instrument“ sein. Das ist hier auch kein Forum, wie es viele noch aus dem Web 1.0 kennen.

    Das Barnimblog ist ein Placeblog (siehe deutsche Wikipedia). Mit welcher Intention wir das hier machen, steht auf der „Über uns“-Seite. Alles andere hat Andreas treffend gesagt, da muss ich nichts hinzufügen.

  7. @Dr. Valentin

    verf…? Da wär ich in der heutigen Jugendsprache aber vorsichtig…

    Und wer weiß, vielleicht sind die hohen Herren des Kreises, der Stadt oder gar der Bundesregierung schon längst unter uns?

  8. @synonym: ein wenig Jugendsprache kann ich auch – war auch genau in der Bedeutung gemeint und pure Ironie! Wenn hier aber irgend jemanden, ob Landgraf, Burgvogt, Chefinquisitor oder welchem obrigstaatlichem Mitleser auch immer, die Ohren qualmen sollten, so ist das – denke ich – beabsichtigt.

  9. Wie jetzt andreas? Jetzt gehst du doch zu einer Partei die immer neoliberaler wird und sich zu einer einfachen Millieupartei stilisiert? Wie sieht es mit den grünen in hamburg aus (Studiengebühren?)? Was hat dich denn dazu getrieben für eine Partei zu kandidieren die sich für Hartz IV stark gemacht hat und bis heute dieses System kaum anzweifelt? Selbst in der Mindestlohnfrage stehen die Grünen hinter (branchenbezogene Löhne) der SPD?

    hmmm…? naja trotzdem viel Erfolg für die Wahlen.

    Beste grüße,

    Basti

  10. Lieber Sebastian,
    ich werde keine Partei finden, die mir 100%ig zusagt. Deshalb trete ich für die kommunale Politik auch nicht mehr in eine solche ein. Dann kann ich nicht für alles zur Rechenschaft gezogen werden, weil ich einfach nicht alles mittragen muss. Eine gewisse Unabhängigkeit (bei zwar weniger Einfluss) ist damit doch gewahrt.

    Aber ich möchte Dir gern auf Deine Kritik bezüglich der Grünen anders herum antworten:
    Wo standen denn namhafte regionale Vertreter der Partei „DIE LINKE“, als es kürzlich um die Installierung von mehreren hundert (kontraproduktiven) Ein-Euro-Jobs in der Stadt Eberswalde ging? Da gab es doch etliche Stadtverordnete der Linken, die das alles mit abgesegnet haben. Zum Beispiel ein Herr Volker Passoke, beruflich Anwalt. Inwieweit sind diese denn Eurem Wahlprogramm treu geblieben? Nur Carsten Zinn blieb da standhaft.

    Also ich könnte etliche Beispiele nennen, wo Anzeichen erkennbar sind, dass der Neoliberalismus auch schon bei den Linken massiv Einzug gehalten hat.

    Dennoch bin ich froh, dass es bei Euch (auch vor Ort) noch junge unverbrauchte Kräfte gibt, die bissig und standhaft die gesellschaftlichen Errungenschaften und Werte verteidigen, an die sie glauben. Mit diesen Leuten würde ich gern weiterhin für die Sache zusammen arbeiten.

    Nichtsdestotrotz Sebastian, herzlichen Dank für die guten Wünsche! ;-)