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Starenpärchen nistet in Laterne

Starenpärchen nistet in LeuchteTiere suchen sich manchmal ungewöhnliche Brutplätze aus. Dabei ist die Anpassungsfähigkeit so genannter städtischer Kulturfolger immer wieder erstaunlich.

So wie in diesem Fall: Hier hat sich ein Starenpärchen in einer nicht mehr funktionstüchtigen Laterne auf dem Gelände des ehemaligen Leuchtenbaus an der Schönholzer Straße im Eberswalder Stadtteil Finow häuslich eingerichtet.

Der Nistplatz scheint gegenüber Beutegreifern wie eine Festung zu sein.
Raubsäuger werden es, wenn überhaupt, nur mit erheblicher Mühe schaffen, am glatten Laternenmast aus Beton und Stahl hochzuklettern. Aber auch für Greifvögel und Krähen wird es nicht möglich sein, auf der Lampe sitzend kopfüber in die Öffnung zu spähen, um sich die Jungvögel zu holen.

Nachdem ich den ungewöhnlichen Nistplatz entdeckt hatte, fragte ich den Eberswalder Hobbyfotografen Thomas Kirschstein, ob er diese Kuriosität mit seiner guten Fotoausrüstung festhalten würde.

Ich hätte nicht gedacht, dass Tierfotografie solch ein schwieriges Metier ist:
Unzählige Versuche waren nötig, bis ein paar gescheite Fotos dabei herum kamen.

Das Bild war übrigens das Leserfoto der Märkischen Oderzeitung/Barnim Echo vom 28.05.08.

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Veröffentlicht von

Dr. Andreas Steiner, Diplom-Geograph und Waldökologe, lebt seit 1999 im Barnim. Als Fachgutachter ist er bei einem Projektträger des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie in Berlin beschäftigt, der innovative Forschungs- und Entwicklungsprojekte von klein- und mittelständischen Unternehmen im Bereich Technologie betreut. Seit mehr als 10 Jahren engagiert sich der Querdenker und -tuer ehrenamtlich in der Umwelt- und Sozialpolitik. Im Rahmen der Brandenburger Kommunalwahlen 2008 wurde er als Parteiloser für Bündnis 90/Die Grünen in die Eberswalder Stadtverordnetenversammlung gewählt. Ende 2011 musste er aufgrund eines Wohnsitzwechsels dieses Mandat niederlegen. Derzeit gehört er der Gemeindevertretung Schorfheide an und ist Vorsitzender der Fraktion Freie Wähler/Bürgergemeinschaft Kommunalabgaben (BKB). Steiner hat Mitgliedschaften der GRÜNEn LIGA Brandenburg und der NaturFreunde Oberbarnim-Oderland. Seine Hobbys sind Wandern, Radfahren, Schwimmen, Saunieren, Kochen – und natürlich der ehrenamtliche Journalismus, insbesondere wenn es um die Behandlung kritischer und brisanter Themen geht. Folgenden Leitspruch eines großen deutschen Gewerkschafters hat er sich zum Lebensmotto gemacht: „Nicht Ruhe, nicht Unterwürfigkeit gegenüber der Obrigkeit ist die erste Bürgerpflicht, sondern Kritik und ständige demokratische Wachsamkeit“ (Otto Brenner, 1968).

4 Kommentare » Schreiben Sie einen Kommentar

  1. In der Autowaschanlage bei T.-oil in Schwanebeck nistet ein Schwalbenpärchen. Die beiden füttern fleißig. Anscheinend haben sie noch ein anderes Schlupfloch als das große Tor zur Waschanlage, denn eigentlich müsste die Waschanlage doch am Sonntag zu sein? Oder der Tankstellenpächter hat die junge Familie bemerkt und läßt das Tor immer offen…

  2. Jetzt wollte ich schon schreiben, dass der Vogel ja nichtmal so dumm ist, und Nachts wenigstens ein warmes Nest hat, aber da ja die Lampe kaputt ist, ist da wohl nicht viel mit extra Wärme. Aber trotzdem nicht schlecht, wie sich die Vögel anpassen, und unsere Technick nutzen :D

    Ingo

  3. @Sonnenschutz Ingo
    Die „Natur“ sitzt am längeren Hebel und findet immer einen evolutionären Weg.
    Der Mensch hat die freie Wahl: Entweder er passt sich der „Natur“ an – oder er wird angepasst.