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Umweltfrevel im Barnim

Umweltfrevel und Gefahrenquellen der besonderen Art (Teil 1)
Wer stets verantwortlich seinen Müll trennt, niemals ungenehmigt einen Baum fällt, seinen Gehsteig vor dem Haus von Schnee und Eis befreit, noch bevor das Ordnungsamt merkt, dass es überhaupt geschneit hat und noch nicht einmal einen Papierschnipsel in die Natur wirft – der wird angesichts der Dimensionen von Umweltfrevel und Gefahrenquellen, die hier fotodokumentiert sind, sich entweder grübelnd an den Kopf fassen, einen Wutausbruch erlangen oder womöglich vom ökologischen Glauben abfallen.

Umweltfrevel im Barnim 1
Umweltfrevel im Barnim 1

Umweltfrevel im Barnim 2
Umweltfrevel im Barnim 2

Objekt 1 (Foto 1 und 2)
Zunächst sehen wir auf einem verlassenen, ungesicherten Gelände mit ehemaligen Wohngebäuden darauf, eine ebenfalls ungesicherte Abwassergrube. Diese ist ca. 4 Meter tief. Davor befindet sich ein weiterer ungesicherter Schacht. Er ist mit Wasser gefüllt und seine Tiefe ist nicht zu bestimmen. Das Gelände, auf denen sich auch Gebäude befinden, ist dem Verfall und Vandalismus preisgegeben. Überall natürlich Müll, zerbrochene Fensterscheiben, Gefahrenquellen. In die Häuser kann man ungestraft hineingehen mit Verletzungsmöglichkeiten aller Art – ein Abenteuerspielplatz für Kinder!

Der jetzige Besitzer scheint tatsächlich vergessen zu haben, dass er ein Grundstück besitzt. Vielleicht sollte man ihn daran erinnern?

Umweltfrevel im Barnim 3
Umweltfrevel im Barnim 3

Umweltfrevel im Barnim 4
Umweltfrevel im Barnim 4

Objekt 2 (Foto 3 bis 6)
Wer nun denkt, er hätte schon schlimmere Dinge gesehen, der schaue sich doch Foto 3 bis 6 an. Wie lange diese Anlage vor sich hinrottet, ist schwer zu sagen. Sie befindet sich etwa einen Kilometer vom ersten Objekt entfernt. Man geht einen unbefestigten Weg am Feld- und Waldrand entlang, trifft nebenbei auf großzügig, illegal entsorgten Müll, biegt um die nächste Ecke und siehe da…ein Denkmal der besonderen Art, welches von weitem und im Sonnenlicht beinahe wie eine moderne Akropolis anmutet, aber wirklich nur mit viel Fantasie. Davor kann man noch Reste eines ehemaligen Zaunes erkennen und schließlich steht man vor einem, für den Spaziergänger und Laien, undefinierbarem Gebäude mit viel Schutt. War es vielleicht ein Schwimmbad? Eher nicht. Denn wenn man sich die Umgebung betrachtet, vorsichtig weitergeht und einen Hügel erklimmt, findet man zwei große Wasserauffangbecken, die mit schwarzer Folie ausgelegt sind. Eine Saunalandschaft? Nein, stimmt auch nicht. Auf jeden Fall kann man von dort oben, trotz allem, die Zeugnisse unseres Umweltbewusstseins entdecken – Windkraftanlagen. Welch ein Kontrast! Wer nun positiv denken will, schließt die Augen, verinnerlicht die herrlichen Windräder in freier Natur und wandert frohen Mutes diesen entgegen, schließlich hat man genug von der Frevelei – aber, Vorsicht! Beim Abstieg lauert schon die nächste Gefahr! Ein ungesicherter Schacht mit irgendetwas drin, welches an eine Maschine erinnert, die tief unten ihren Verfall fristet.

Da hat doch schon wieder einer vergessen, dass er ein Grundstück besitzt. Auch diesen sollte man daran erinnern, wer immer es auch ist.

Umweltfrevel im Barnim 5
Umweltfrevel im Barnim 5

Umweltfrevel im Barnim 6
Umweltfrevel im Barnim 6

Liebe Leser, da ich nicht mit Halbwahrheiten handeln will und einige Informationen noch recherchieren muss, kommt Teil 2 in ca. 10 Tagen. Auf jeden Fall werdet ihr dann erfahren, was der Ursprung dieser Objekte ist, welchen Zweck sie hatten, wo sie sich befinden und vielleicht auch, wer dafür heute verantwortlich ist.

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4 Kommentare » Schreiben Sie einen Kommentar

  1. Also bei allem Umweltfrevel, den ich hier auf den Bildern sehe, habe ich zu allererst an Folgendes gedacht:
    Was ist, wenn dort (Bild 1 und 2) ein Kind reinfällt? Das ist doch wohl unverantwortlich, dass hier nicht gehandelt wird, diese Missstände schnellstens zu beseitigen!
    Liebe Gabi, ich bin gespannt auf Deine weitere Berichterstattung, insbesondere welche Örtlichkeit das ist.

  2. …es liest sich wie ein Krimi und eigentlich ist es auch einer. Ich denke auch, das man nicht noch 10 Tage warten sollte und hoffe, das sofort Anzeige erstatte wurde, sonst läuft man Gefahr zum Mittäter zu werden.

  3. wenn ich mich 25 jahre zurueck versetze haetten mich diese bilder damals magisch angezogen… mein liebstes hobby als halbwuechsiges kind war die „erforschung“ solcher „abenteuergelaende“ die es auch und gerade zu ddr-zeiten zuhauf gab. mit betracht auf meine eigenen kinder (8 u. 12) stehen mir heute dabei die haare zu berge. allerdings sehe ich (mit in jahrelanger routine entsprechend geschultem blick :) ) bei ausgedehnten spaziergaengen mit meinem hund durch den barnim regelmaessig solche „stillleben“. Eine gemeinsamkeit aller dieser oertlichkeiten scheint zu sein, dass sie „zugaben“ neueren datums geradezu magisch anziehen…frei nach dem motto: wo ein ganzes kuehlhaus vergammelt koennen ein paar zusaetzlich abgeworfene kuehlschraenke nicht schaden.
    das ganze stinks so zum himmel, das es sich schon wieder wirtschaftlich verwerten laesst.
    wer wissen will wo sich dergleichen gelaende befinden, rufe einfach mal eine „laocationscout-firma“ an und gebe vor man suche fuer einen film ein moeglichst stark kontaminiertes ruienengelaende…
    die ergebnisse werden fuer sich sprechen.