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Alle Artikel im April 2008

Leseprobe Barnimer Bürgerpost Mai 2008
Inhalt des Mai-Heftes der Barnimer Bürgerpost

  • Chance oder moderne Sklaverei? – Stadtverwaltung Eberswalde will bis zu 600 Ein-Euro-Jobber beschäftigen (Gerd Markmann)
  • Heraus zum 1. Mai (bbp)
  • Schulpolitik mit dem Bagger (Gerd Markmann)
  • DGB zum 1. Mai: »Nur gute Arbeit ist sozial« (Olaf Himmel)
  • Volksbegehren hat begonnen (bbp)
  • Die verwanzte Republik (Thomas Woßeng)

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Diese Meldung aus der Märkischen Oderzeitung hat mich schockiert und zugleich verwundert: In Groß Schönebeck (Landkreis Barnim) sollen Kolkraben sechs Kälber getötet haben.

Das hört sich in der Tat ziemlich abenteuerlich an. Zumal die beiden Experten Prof. Dr. Dieter Wallschläger und Dr. Angelika Brehme vom Institut für Ökologie der Universität Potsdam dies durch wissenschaftliche Studien widerlegt haben. Nachzulesen im Artikel “Freispruch für die Galgenvögel”.

Auch der Ornithologe Bernd Heinrich relativiert in seinem Buch “Die Weisheit der Raben” derartige Vorwürfe gegen “Killerraben”. Demnach beseitigen Kolkraben als “Kadaver-Recycler” nur kranke oder tote Lämmer und Kälber, sind aber nicht in der Lage, sie zu töten. Lesen Sie weiter »

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Auch in diesem Jahr wird die Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen in der SPD Barnim (AfA Barnim) am 1. Mai in Eberswalde am Demonstrationszug des DGB und seinen Einzelgewerkschaften teilnehmen. Anschließend unterhält sie zusammen mit den Jusos auf dem Eberswalder Marktplatz einen Informationsstand. Um 12.00 Uhr schließt sich dann die traditionelle AfA-Sozialtour an, die unter dem Motto „Radeln für das Sozialticket Brandenburg” steht. Alle Bürgerinnen und Bürger sind herzlich willkommen, daran teilzunehmen! Lesen Sie weiter »

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In der Märkischen Oderzeitung wird berichtet, dass ein als gefährlich eingestufter Sexualstraftäter aus Brandenburg an der Havel das Gefängnis als freier Mann verlassen durfte, weil die Justiz in diesem Fall Fehler gemacht hat. Werner K. hat 22 Jahre seines Lebens hinter Gittern verbüßt und unverständlicherweise jegliche Therapie hinsichtlich seiner pädophilen Neigung abgelehnt. Seit letzten Donnerstag lebt er nun im Landkreis Barnim im Städtchen Joachimsthal inmitten eines Wohngebietes, wo Familien mit ihren Kindern bisher ein nahezu unbeschwertes Leben führten. Laut Polizeiangaben soll der Sexualstraftäter dort so lange unter permanenter Beobachtung bleiben, bis eine neue Regelung getroffen wird.

Da stellen sich mir folgende Fragen: Wie kann der Bundesgerichtshof in einem solch sensiblen Bereich eine derartige Fehlentscheidung treffen, die als Folge den Bürgerinnen und Bürgern in und um Joachimsthal den Atem stocken lässt? Lesen Sie weiter »

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Am 23.April (ein Mittwoch) um 18:00 Uhr liest die Autorin Eva-Maria Neumann aus ihrem Buch „Sie nahmen mir nicht nur die Freiheit“ (2007) in der Bibliothek Zepernick (S-Bahnhof Zepernick, im Rathaus). Darauf wies uns unser Leser Martin Jehle per E-Mail hin.

In ihrer Autobiografie erzählt Eva-Marie Neumann von ihrem missglückten Fluchtversuch, den Jahren in verschiedenen Gefängnissen und der Trennung von Mann und Tochter. Gemeinsam mit ihrem Mann beschloss die junge Violinistin Eva-Maria Neumann in den Westen zu fliehen, um dem System der Ausgrenzung, Bespitzelung und Kontrolle zu entkommen. Mit ihrer damals dreijährigen Tochter wagten sie den Fluchtversuch in einem Kofferraum und wurden verraten.
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Umweltfrevel und Gefahrenquellen der besonderen Art (Teil 1)
Wer stets verantwortlich seinen Müll trennt, niemals ungenehmigt einen Baum fällt, seinen Gehsteig vor dem Haus von Schnee und Eis befreit, noch bevor das Ordnungsamt merkt, dass es überhaupt geschneit hat und noch nicht einmal einen Papierschnipsel in die Natur wirft – der wird angesichts der Dimensionen von Umweltfrevel und Gefahrenquellen, die hier fotodokumentiert sind, sich entweder grübelnd an den Kopf fassen, einen Wutausbruch erlangen oder womöglich vom ökologischen Glauben abfallen.

Umweltfrevel im Barnim 1
Umweltfrevel im Barnim 1
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Dr. Andreas Steiner Die Märkische Allgemeine schreibt, dass das Land Brandenburg auf Regionalflugplätze verzichten wird, um Schönefeld keine Konkurrenz zu machen. Die Landesregierung wünscht ein stärkeres Engagement privaten Kapitals an den Flugplatzbetreibergesellschaften. Damit soll es eine finanzielle Landesförderung für Flugplätze nicht mehr geben. Letzteres ist zunächst einmal begrüßenswert. Denn Brandenburg weist zahlreiche Investruinen auf. Noch mehr sollten es nicht werden, die den Steuerzahler belasten.

Insgesamt erscheint die überarbeitete Luftverkehrskonzeption des Landes aber unausgeglichen, logisch nicht nachvollziehbar und für die Menschen in den Regionen kaum vermittelbar. Zudem ist fraglich, ob sie vor den Verwaltungsgerichten Bestand haben wird.
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