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Befürwortet Eberswalde den Regionalflughafen Eberswalde-Finow?

Ryanair im Anflug auf Eberswalde FinowDie Stadt Eberswalde will mit ihrer Stellungnahme zum Raumordnungsverfahren „Regionalflughafen Eberswalde-Finow“ das Vorhaben befürworten, den Verkehrslandeplatz zu einem Regionalflughafen auszubauen. Sie geht damit offen in Konfrontation zu dem zwischen Potsdamer Landesregierung und Berliner Senat bestehenden Konsens in der gemeinsamen Landesentwicklungsplanung, die den wirtschaftlichen Erfolg des Single-Airports Berlin-Schönefeld nicht durch neue Flughafenprojekte in der Mark gefährden will.

Die Tower Finow GmbH hatte 2005 den Antrag auf Durchführung eines Raumordnungsverfahrens (ROV) Regionalflughafen Eberswalde-Finow gestellt. Dabei geht es vor allem um die Erhöhung der maximalen Abflugmasse für Flugzeuge von derzeit genehmigten 14 Tonnen auf bis zu 85 Tonnen, um einen Linienflugverkehr mit prognostizierten ca. 2,2 Mio Passagieren im Jahr 2021 abwickeln zu können. Im Frühjahr 2007 war bekannt geworden, dass der Billigflieger Ryanair in Finow investieren will.

Im Oktober 2007 wurde das Raumordnungsverfahren eröffnet. Bürger konnten die Unterlagen einsehen und Stellung nehmen. 16 Bürger haben dies auch getan, jedoch fanden ihre Stellungnahmen bislang keinen Eingang in die Stellungnahme der Stadt Eberswalde, dessen Entwurf Bürgermeister Boginski jetzt dem Bau- und Umweltausschuss der Stadtverordnetenversammlung vorlegte, da…

„(…) die Stadt Eberswalde auf der Ebene der Stadtentwicklung und Wirtschaftsstandortentwicklung bisher eine grundlegende Förderung und Entwicklung des Verkehrslandeplatzes Eberswalde-Finow zu einem Regionalflughafen befürwortet. Die Lärmbelastung gemäß des Lärmgutachtens bewegt sich im Bereich des Wohngebiets Südend fast vollständig im Rahmen der DIN 18005 für reine Wohngebiete; lediglich im Südwesten von Südend kommt es zu einer geringen Überschreitung der städtebaulichen Orientierungswerte für reine Wohngebiete. Von daher kann die Stadt Eberswalde auch nicht eine lärmbedingte Wertminderungsgefahr für Grundstücke in Südend erkennen. Darüber hinaus wurden die heutigen Eigentümer in Südend sowohl beim Kaufvertrag als auch beim Baugenehmigungsverfahren auf die mögliche (und jetzt beantragte) Flugplatzentwicklung hingewiesen. Die Stadt Eberswalde hat Verständnis dafür, daß auch bei Einhaltung der DIN 18005 das einzelne Fluggeräusch als Belästigung empfunden werden kann oder empfunden wird. Ein Ausschluß dieser Art von Belästigung würde aber einem Entwicklungsverbot für den Flugplatz entsprechen. Zum Teil hat die Stadt die Stellungnahmen der Bürger insofern aufgegriffen, als daß sie im ROV ein klares Nachtflugverbot fordert, also Begrenzung der Flugzeit auf 6 Uhr bis 22 Uhr.“

Am 8. Januar berät nun der Bau- und Umweltausschuss, am 24. Januar 2008 soll die Stadtverordnetenversammlung die Stellungnahme beschließen, wenn es nach den Vorstellungen des Rathauses geht.

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46 Kommentare » Schreiben Sie einen Kommentar

  1. Nur ein paar Stichworte:

    – Veränderung der Landesplanung im laufenden Verfahren!?
    – Beschränkung auf BBI, um die Bürger zu schützen oder das Defizit von BBI zu minimieren?
    – Was ist mit europäischem Wettbewerbsrecht?
    – Arbeitsplätze im Rahmen eines Flughafens (Gastronomie, Zoll, Abfertigung, Reinigung, Transport, Flugsicherung, Feuerwehr, Tankstelle, Einzelhandel, diverse Zulieferer) in unserer Region überflüssig?
    – Welchen Umfang sollen die Stellungnahmen von 16 Bürgern bei 42.000 Einwohner (!!!) in der Stellungnahme der Stadt haben?
    – Sind die Investoren INFRANTIL (Flughäfen in Lübeck, Glasgow/Schottland und Wellington/Hauptstadt Neuseeland) und RYANAIR wirklich mit dem Verbrecher Brandstetter zu vergleichen oder doch zu begrüßende Investoren?
    – Fährt/Fliegt nicht jeder Deutsche (sofern finanziell machbar natürlich) gern in Urlaub? Aber bloß keinen Lärm beim Fliegen?
    – Bietet der Norden Brandenburgs, Osten Mecklenburgs oder Westen Polens nicht genug Potential für Finow oder soll das lieber nach BBI weiter fahren?

  2. – Kann man die Russen mit ihren MIG 21, die an keine Regeln gebunden waren, mit modernen Verkehrsflugzeugen von heute vergleichen?
    – Ist wirklich ganz Finow gegen einen Ausbau? (kleiner Tipp: bei weitem NEIN)
    – Wird auf Finow mehr Verkehr zu kommen oder soll dieser nicht über einen neuen Autobahnanschluss bzw. eine neue Zufahrt über den REAL-Parkplatz von den Einwohnern Finow´s fern gehaletn werden?

    Eigentlich kann man nur zu der Anrwort kommen, dass der Flugplatz als Chance zu verstehen ist. Darum rufe ich alle Eberswalder und Finower dazu auf, JA zum Flughafen zu sagen. Und sich nicht von denen verunsichern zu lassen, die die Ängste schüren. Wer einen sicheren Arbeitsplatz hat oder ihn vieleicht nicht mehr benötigt, sagt sicher leicht NEIN.

  3. Ich kann eigentlich Michael Peukert in allen Punkten nur zustimmen. Es wird endlich Zeit, dass wir aus dem Dornröschenschlaf kommen und nach vorne blicken. Es ist doch lächerlich, wenn der Flughafen Finow als Konkurrenz zum BBI angesehn wird. Die schon vorhandenen Gegebenheiten sollten dementsprechend genutzt werden

  4. Finow wird insofern keine Konkurrenz für Schönefeld sein, als dass Schönefeld bestimte gesetzliche Beschränkungen einhalten werden muss. So wird es zum Schutz der Anwohner ein Nachtflugverbot geben, und die lautesten Lärmflieger dürfen dort eh‘ nicht landen.

    Die tolle Chance für Finow, wie sie Michael und Thomas propagieren, besteht darin, dass man in Finow rund um die Uhr fliegen kann. Also wird es, wenn sich die Brandenburger und Berliner Politiker entgegen aller Vernunft und früheren Festlegungen dann doch für eine Erhöhung der Tonnage auf 85 Tonnen entschieden, in Finow nur eine Chance für den größten Lärmmüll von Fracht- und Billigfliegern geben.

    Finow und Umgebung sind jetzt schon ein beliebte Region für Dinge, die anderswo in Deutschland nicht laufen. dann aber doch gleich richtig: Her mit der Müllverbrennungsanlage! Weg mit den Alleen! Noch ein Krematorium! Wir nehmen alles!

    Sicher wohnen Michael und Thomas nicht in der Nähe von Finow.

  5. @Hartmut. Wie gut, daß auch einmal ein bewußter und mitdenkender Bürger sich hier äußert. Es wurde dringend notwendig, dass jemand den Weihrauch der vorangegangenen Äußerungen wegpustet. Was ich in letzter Zeit auf der Seite des „Barblog“ lesen muss, ist fast nicht auszuhalten. Die Menschen, die letztendlich in der Nähe eines solchen Flughafens leben müssen, denken sicher nicht so wie Herr Michael Peukert und Thomas W. aus B. Letzterer wohnt wohl nicht in Finow, es sei denn, er beherrscht nicht das Alphabeth und Finow = Binow. Ansonsten ist es unglaublich, wie die erklärten Nichtdenker bereit sind, zu Lebzeiten alles zu opfern, was später den Kindern zum Verhängnis wird, nämlich eine kaputte Umwelt. Nur Menschen ohne Verantwortungsbewußtsein können es ernsthaft wollen, dass ein solches Projekt Finow heimsucht!!!Wenn der Flughafen Realität wird und wie es bereits auf dieser Plattform realistisch geschildert wurde, ganze zwei Arbeitsplätze für diesen „irren“ Flugplatz rausspringen, wie es andere Beispiele zeigen, dann kann Eberswalde incl. Finow ein weiteres Mal stolz sein, auch ohne Bürgermeister Schulz und in Fortführung seiner „glorreichen“ Taten einen weiteren Berg Sch… produziert zu haben. Seine Mitläufer sind ja noch in der ersten Reihe tätig. Was soll man noch tun, um die Menschen zu verantwortungsbewußtem Handeln zu bewegen? Sie die kleinen Sorgen so schlimm, dass Viele nicht mehr über den Tellerrand schauen oder sich von sog. politischen Verantwortungsträgern für deren persönliche Vorteile blenden lassen?
    In diesem Sinne… Wir freuen uns auf 2008!

  6. Liebe Frau Grünberg, meinen Sie, dass es der Sache dient, Leute mit anderen Meinungen zu verunglimpfen? Ich glaube das persönlich nicht. Wenn Sie bei den Fakten bleiben würden, würde Ihre Stimme eher gehört werden, als wenn Sie Andersdenkende zu Analphabeten stempeln.

  7. Pingback: Burnout beim Finower Rockfestival 2007 « BAR-blog | Wir bloggen den Barnim

  8. Danke für den freundlichen und sicher gutgemeinten Hinweis.
    Doch der Verunglimpfung sollten Sie mich nicht beschuldigen, denn eine solche war es nicht. Lesen Sie doch bitte noch einmal Ihren Kommentar zur Straßensanierung in Altenhof. Die Wortwahl war ebenso nicht vom Feinsten. Mehr möchte und werde ich dazu gar nicht sagen, selbst wenn Sie sich noch einmal genötigt fühlen sollten, mich zu korregieren.
    Diese Plattform als einen Ort der freien Meinungsäußerung aufzufassen, habe ich mir hiermit allerdings abgewöhnt.

  9. @Silke Grünberg: Da gibt es einen kleinen Unterschied. In meinem Kommentar beim Altenhof-Artikel habe ich aus dem Werk des beliebten deutschen Autors und Parodisten Dietmar Wischmeyer zitiert , den ich wegen seiner prägnanten Sprache und seiner treffsicheren Charakterisierung der deutschen Engstirnigkeit sehr schätze. Ich habe das dort als Zitat gekennzeichnet.

    Was Sie in Ihrem obigen Kommentar tun, ist Andersdenkende als „Nichtdenker“ zu bezeichnen. Damit schaden Sie denen, die mit guten Argumenten gegen den Ausbau von Finow zum Regionalflughafen eintreten. Weshalb müssen Sie persönlich werden? Vernünftige Argumente erreichen immer mehr als verbale persönliche Angriffe auf Andersdenkende.

  10. @Karl-Heinz: Ich wußte gar nicht, dass Dietmar Wischmeyer Herrn Schoknecht kennt und dessen Handeln in einem Atemzug mit dem „Ganoven Schalck-Golodkowski“ (so die Wortwahl in Ihrem Kommentar) nennt. Das halte ich für sehr gewagt.
    Dann werden Sie aber bitte auch nicht persönlich und zerreißen nicht die Texte, um dann die Blogger zu attackieren und handfeste Vorwürfe zu platzieren! Was ist so anstößig an dem Begriff „Nichtdenker“? In irgend einer Weise ist doch deutlich zu machen, dass die eigene Meinung anders lautet. Wollen Sie eine Zensur? Die hätten Sie in unzähligen Kommentaren zum Zepernicker Seniorenheim bereits einführen können.

  11. Nun, wir sind ziemlich weit vom Flugplatzthema weg.

    In der Tat halte ich den bezeichneten Herren für einen Ganoven, der nur durch die Protektion eines längst verstorbenen bayerischen Ministerpräsidenten seinen Lebensabend am Tegernsee statt hinter Gittern verbringt. Das ist meine persönliche Meinung, Sie dürfen das gern anders sehen.

    Ja, ich halte „Nichtdenker“ für ein Schimpfwort. Nein, ich bin gegen jede Form der Zensur. Wir haben die Kommentarfunktion hier eingeführt, damit jedermann über die Beiträge offen diskutieren kann. Ich verwahre mich aber dagegen, dass Kommentatoren wegen ihrer geäusserten Meinung beschimpft und verunglimpft werden.

    Was das mit dem Seniorenheimartikel zu tun hat, verstehe ich nicht. Bei uns im Barnimblog gilt die Regel, dass zuallererst der Autor eines Beitrages (in jenem Fall Stefan) die Diskussion moderiert. Ich sah eigentlich keine Veranlassung, mich in die Diskussion einzubringen. Wenn ich es doch getan habe, dann nur, um die erhitzten Gemüter etwas zu beruhigen. Wenn man einander anschreit, kommt selten eine gute Diskussion zu Stande.

  12. @Karl-Heinz:Herrn Schalck-Golodkowski als Ganoven zu bezeichnen mag sicher seine Berechtigung haben, den Vergleich von Herrn Schoknecht mit dem besagten KoKo-Chef finde ich absolut deplaziert. Weiterhin ist es nicht besonders innovativ, sich bestimmte Wortgruppen der Blogger aus dem gesamten Text herauszupicken und diese dann zu kommentieren. Das läßt mich in diesem konkreten Fall die sonst gewohnte Sachlichkeit bei Ihnen vermissen. Denn so agiert schon die beliebte Zeitung des Herrn Diekmann.

    Sicher ist, dass die Flugplatzthematik auch und gerade für die dort wohnenden Bürger einen Brennpunkt darstellt. In der Vergangenheit gab es reichlich Informationen über die Wirtschaftlichkeit von Regionalflughäfen, übrigens auch hier im Bar-Blog wurde darüber geschrieben. Ich glaube nicht, dass Eberswalde diesen Flughafen braucht. Jedenfalls nicht aus wirtschaftlichen Aspekten heraus, wohl ist das eher ein Prestigeobjekt á la Platzecks Luftschlösser (Cargolifter etc.)

  13. Mich würde mal interessieren, welche Auswirkung die Befürwortung der Stadt Eberswalde für das Raumordnungsverfahren des Regionalflughafens hat? Wenn das Land Brandenburg sich dem entgegen stellt, welche Chance hätte die Stadt, ihre Interessen gegen das Land durchzusetzen?

    Für mich klingt das ganze eher danach, dass sich der Bürgermeister ein wirtschaftsfreundliches Profil geben will, obwohl er weiß, dass die Initiative wenig Chancen hat.

    Ob Ryan-Air für eine Region wirklich Aufschwung bringt? Ich glaube, die wenigsten Fluggäste bleiben in der Region, sondern setzen sich in die Shuttle-Busse und sind weg.

  14. erstaunlich ueber welche themen zu einem beitrag uber den flughafen finow alles diskutiert wird. das persoenliche angriffe gegen redakteure/nutzer/kommentatoren eines/dieses BLOGs tabu sind sollte ein selbsverstaendlicher konsens sein. etwas ganz anderes ist es allerdings, wenn in der oeffentlichkeit stehende amtstraeger mal etwas haerter angegangen werden. das faellt doch im weitesten sinne unter eine legitime demokratische kontrolle der politischen organe…

    aber nun zum flughafen:
    ich meine es ist sehr weit hergeholt zu glauben dass ein regionalflughafen in einer stadt wie eberswalde zu einem signifikanten anstieg des gesamtflugverkehrs fuehren wird. wenn ueberhaupt, wird von einer politisch nicht gewollten umverteilung des flugverkehrs zu gunsten von nordbrandenburg die rede sein. wenn die belastungen z.b. durch fluglaerm im barnim zuhnehmen, werden sie also anderswo weniger werden.
    alle die, die u.a. aus laemschutzgruenden so vehement gegen die ausweitung des hiesige flugverkehrs protestieren muessen sich fragen lassen, wem sie dass „mehr“ an belastungen denn zugedenken und ob die oft mit oekologischen argumenten verpakten proteste nicht doch eher einen ureigen egoisischen hintergrund haben.
    das alles beantwortet noch nicht die frage ob eberswalde wirklich einen groesseren flughafen braucht. diese frage ist u.a. im zuge des sehr aufwaendigen raumordnungsverfahrens zu klaeren und natuerlich werden wir unseren allseits geschaetzten wuredentraegern dabei weiterhin ordentlich „auf die finger schauen“
    zum jetzigen zeitpunkt sind aus meiner sicht noch viel zu wenig fakten bekannt um sich eine abschliessende meinung zum flughafenprojekt zu bilden. auch wenn in brandenburg schon einige grossprojekte „in den sand gesetzt“ wurden rechtfertigt dass noch nicht alles kommende schon von vornherein zu verteufeln.

  15. @matthias:Ich finde es etwas unfair,den Gegnern des Eberswalder Flughafens unterschwellig Egoismus nach dem Motto vorzuwerfen, sie würden dafür anderen den Fluglärm gönnen.Dazu ist zu sagen, dass 1. die Anwohner dort in Finow über 40 Jahre lang den Krach und Ruß der Russen hatten, 2. die ersten Landeigentümer von Schönefeld vor fast 80 Jahren ihr Land in dem vollen Bewusstsein erwarben, dass dort ein Flugplatz und eine Luftwaffen-Versuchsanstalt waren und ausgebaut werden sollten. Deshalb war das Land dort herum auch besonders billig. Diese ehrliche Information findet heute in den seltensten Fällen statt und eine Vielzahl von Eigenheimbauern ist schon unangenehm überrascht worden. Mir ist außerdem nicht bekannt, dass bisher irgendein Grundstückseigentümer dieses Landes finanziell entschädigt wird, wenn neben oder in der Nähe seines Grundstücks ein AKW, eine Müllverbrennung, ein Weltraumbahnhof, ein Krematorium oder ein Großflughafen errichtet wird. Lediglich Mieter dürfen dann die Miete mindern. Nächster Fakt: Wir in Bernau leiden bereits an den Einflugschneisen für Tegel und an den vielen Fun-Fliegern aus von sonst woher, die hier besonders in Ferienzeiten und am Wochenende massiv die Ruhe stören – von der Autobahn und den fehlenden Lärmschutzwänden ganz zu schweigen.Und noch etwas: Wie rechtfertigt das zeitlich begrenzte Angebot an Flugbenzin (in spätestens 60 Jahren ist es ganz einfach alle !) diese Investitionen in Milliardenhöhe für einen zweiten Flughafen in dieser Region, abgesehen von dieser umweltvernichtenden Dinosaurier-Technik wie es das Flugzeug nun mal ist? Und wo kommt dann in 50 Jahren der Diesel für die Planierraupen und das Geld für den Abriß der Flugbahnen in EW her ? Gibt es wirklich keine anderen Investitionen für den Barnim ? Müssen die Verantwortlichen für die Planung und einige Hurra-Patrioten immer laut „Hier“ schreien, wenn es etwas ganz besonders Dreckiges, Lautes oder Vorsintflutliches zu bauen gibt? Und vor allem: Wer will sich eine goldene Nase an einem Flughafen verdienen, den eigentlich doch niemand braucht und den die wenigsten in EW und Umgebung wollen? Wie wäre es, wenn man man von Land, Kreis und Kommune her endlich mal die kleinen und mittelständischen Firmen unterstützen würde, die eigentlich die Arbeitsplätze in diesem Land schaffen, anstatt die Steuergelder immer nur in Großprojekten zu verbrennen?

  16. Es ist sehr spannend, wenn Themen hier angeschnitten werden, die viele Gemüter bewegt. Allerdings glaube ich, das hier „andere“ Themen als der Flughafen in EBW ausgewertet und komentiert werden. Sicherlich wohne ich nicht in der Eigenheimsiedlung am Flughafen Finow, wie es schon richtig Frau Grüneberg bemerkte. Aber ich wohne in der gleichen Region und habe auch zu DDR-Zeiten den Fluglärm der Mig`s erleben dürfen. Aber jeder Beitrag der einfach an der Sachlichkeit vorbei geht bringt uns sicher nicht weiter. Es ist nun mal so, das die Zeit der „Maschinenstürmer“ nun endgültig vorbei sein sollte. Richtig ist, das man heute mehr als denje ein wachsames Auge auf alles haben sollte, aber auch in der Planung des Flughafen in Finow sind solche Dinge wie Nachtflugverbot eingearbeitet und Umweltverträglichkeit vorgesehn. Den wirtschaftlichen Faktor sollte man aber bitte nicht unterschätzen. Und noch eins, die Zeit des Herrn Brandstetter ist vorbei und man sollte mehr Respekt denen gewähren, die dieses Projekt weiter treiben wollen. Immerhin sollen keine öffentliche Mittel verwendet finden.

  17. @Thomas W. aus B.:

    Im Raumplanungsverfahren bei der Erweiterung des Frankfurter Flughafens war auch ein Nachtflugverbot vorgesehen. „war“ ;-)

  18. Soweit mir bekannt, ist dieses Nachtflugverbot auch immernoch aktuell.
    Aber wir sollte eins nicht vergessen, da wo die Wirtschaft nicht den Aufschwung bringt, bringt der größte Arbeitgeber der Welt, der Tourismus, Arbeitsplätze. Diese auch mit den Maßgaben des nachhaltigen Tourismus, eine andere Form würde heutzutage auch nichts mehr bringen !!! Es ist so, das nicht erst seit der EU- Erweiterung, viele Menschen das Bedürfniss haben, auch Deutschland kennen zu lernen. Das bedeutet hier aber auch Arbeitsplätze, denn es ist das eingeschworene Ziel, die Besucher nicht im Transfer-Bus wegdüsen zu lassen. Immerhin MC-Pomm hat Bayern schon den ersten Rang abgetreten. Wir brauchen uns mit den touristischen Möglichkeiten nicht zu verstecken!!!!!

  19. Schon unglaublich, wieviel man schreiben kann ohne stichhaltige Argumente. Aber dennoch möchte auf einiges doch eingehen.

    1. Ich bin sehr wohl Finower. Sogar gebürtig.
    2. Mein Abitur habe ich mit 1,7 gemacht. Ohne Beischlaf. Also unterstelle ich mir mal gewisse intellekuelle Fähigkeiten.
    3. Tippfehler sind Tippfehler. :o)
    4. Also wer tatsählich glaub, ein Regionalflughafen lässt sich mit zwei Arbeitkräften betreiben, naja…Ich verweise hier auf meinen ursprünglichen Kommentar (Abfertigung, Feuerwehr, Zoll usw.)!
    5. Was hat eine Flughafen mit einer Abfallverbrennungsanlage zu tun? Wie war das nochmal mit den „Äpfeln und Birnen“ vergleichen?
    6. Eberswalde braucht keinen Flughafen! Auch immer eine nette Behauptung. Aber Eberswalde braucht Arbeitsplätze (ja ja werden ja nur 2 grins). Und wo ein privater Investor bauen will ist betriebswirtschaftlich auch ein Stück weit seine Entscheidung.
    7. Sicher werden viele Fluggäste nicht in der Region bleiben. Das denke ich auch. Aber nochmal: Flughafen=Arbeitspläze, Erhöhung Bekanntheitsgrad,Steuereinnahmen (Tower Finow GmbH).
    8. Auf die Überraschung der Anwohner, dass es einen Flughafen gibt, braucht hier niemand hinzuweisen. Immerhin gibts den Flugplatz auch schon seit 80 Jahren. Und die Ausbauabsichten wurden seit Abzug der Russen verfolgt. Wer in dem Umfeld gebaut hat, musste das wissen.
    9.Der Hinweis auf die Lärmbelastung in Bernau ist mir nicht klar. Soweit ich weiß, liegt Bernau nicht in der Einflugschneise von Finow.
    10. Der Hinweis lieber in etwas anderes zu investieren macht in der Sache des Flughafens keinen Sinn. INFRANTIL kauft und entwicklelt nunmal nur Flughäfen. Aber fragen kann man ja mal. *grins*
    11. Der Hinweis auf das Ende der Ölreserven in 50 Jahren mag ja stimmen (Obwohl immer moch neue Felder entdeckt werden). Aber schonmal nachgedacht, dass in 50 Jahren auch anderen Flugzeuge entwickelt werden können?
    12. Das die wenigsten Eberwalder einen Flughafen wollen, halte ich für ein absolutes Gerücht. 16 Einwendungen gegenüber mehreren Tausend bei der MVA unterlagen das wohl zusätzlich.
    13. Und ich denke auch, dass die irren, die meinen, dass das Projekt „Flughafen“ mit einer Ablehnung der Länder Berlin/Brandenburg ändern wird. Die Tower Finow GmbH hat nämlich soweit ich weiß, bereits vorab gegen eine Ablehnung Beschwerde bei der EU-Kommission eingereicht. Weil das nämlich nix mit Wettwerb, Marktwirtschaft usw. zu tun hat. Baden-Würtemberg ist bereits mit einem ähnlichen Verhinderungsversuch vor Gericht gescheitert.

  20. @michael peuckert: Warum sind Sie eigentlich so gereizt? Bisher spricht Ihnen doch niemand Ihre Bildung ab, das machen die Meinungsterroristen hier eigentlich nur bei mir:-)) Trotzdem macht ein Flughafen doch wohl Dreck und Lärm, oder ? Bernau liegt also GANZ sicher nicht in der Einflugschneise von Finow? Woher kommen dann die Dutzende Hobbyflieger am Wochenende, die uns hier den Nerv töten? Und trotz Ihrer vielen Argumente bin ich nach wie vor der Ansicht, dass der Flughafen Leipzig mit einer vernünftigen Verkehrskonzeption unter Einbeziehung der DB für alle 5 neuen Länder ausgereicht hätte. Dazu würde es nicht mal Busse brauchen.Selbst für die Schaffung von Arbeitsplätzen gibt es Alternativen! Und wann spricht sich denn endlich mal herum, dass es so wie bisher mit der Umweltvernichtung und dem Wachstum auf Kosten der Lebensbedingungen unserer Kinder nicht weitergeht ? Auch im Barnim kann man sich über Klimawandel etc. informieren!

  21. @Dr.Valentin
    Das mit der Bildung absprechen war nicht auf Sie gemünzt, sondern bezog sich auf den ersten Kommentar von Silke Grünberg. Hier wurde nur Hartmut als Gegner als vernünftiger und mitdenkender Bürger bezeichnet. Lärm macht ein Flughafen, keine Frage! Aber ich glaube, im Finower zentrum kommt davon nicht mehr an, als auch ein mittelgroßer LKW erzeugt. Ob Leipzig ausreichen würde, mag ich nicht einschätzen. Aber erstmal wäre eine Hauptstadt ohne Flughafen irgendwie peinlich, zweitens die Anreise nach Leipzig deutlich weiter und auch mit der DB mit CO2-Ausstoss verbunden. Ich denke mal, dass man einen Regonalflughafen Finow auch nicht überbewerten sollte. Halt nur regionale innerdeutsche und europäische Ziele in Ergänzungsfunktion. Und wenn ich mich entscheiden müsste Flughafen hier oder anderswo, würde ich schon aus Arbeitsplatzverantwortung für meine Mitmenschen HIER sagen! Noch habe ich einen guten Job, aber leider geht es vielen nicht so. Und ob auch anderswo Arbeitsplätze herkommen, mag theoretisch stimmmen, kann ich 18 Jahre nach der Wende bislang eher leider nicht erkennen.

  22. Dr.Valentin
    Bernau nicht in der Einflugschneise? Da dachte ich eher an die künftigen größeren Flieger. Keine Ahnung, ob ich falsch liege. Ich denke, rein technisch müssen diese eher die Ost/West-Achse von Finow einhalten. Weil ein kurzfristiges Einschwenken wie bei kleinen Fliegern eher schwierig ist. Und auch aus Flugsicherungsgründen gelten sicher strengere Regeln.

  23. @michael peukert: Ein frohes Neues Jahr und dann bis demnächst mal wieder hier!

  24. @Dr. Valentin: Ich wünsche ebenfalls ein gesundes Neues Jahr!!!

  25. Von den Zensurversuchen des Blog-Betreibers mal abgesehen, ist das hier ja inzwischen eine ganz lebendige Diskussion. So etwas geht ja nur in einem Blog (oder in der Kneipe).

    Natürlich sehen Menschen Dinge wie z.B. Flughäfen aus unterschiedlichen Perspektiven. Hierzu gehören Motive der direkten und indirekten Betroffenheit. Ob ich den Lärm von Ryan-Air ertragen soll oder ob ich dafür sorgen will, dass „meine Kumpels“ saftige Bauaufträge aus Geldern bekommen, für die viele Bürger anderswo in Deutschland und der EU ihre Steuern abdrücken müssen, das macht schon eine ganze Menge Unterschied aus. Es mag sogar der/die eine oder andere ein tatsächliches Interesse am Erhalt der Umwelt haben.

    Was ich meine ist, dass immer allzu einseitig zu Gunsten einer weiteren Umweltzerstörung gedacht wird. Wo sind denn Ideen, die vielleicht Öko u n d Wirtschaft voranbringen würden? Was spräche z.B. gegen einen Photovoltaik-Park auf dem Flughafengelände, für den man nicht einmal den Beton entfernen müsste, der keinen Lärm verursacht, der Technik-Begeisterten wirklich etwas zu bieten hätte als Alternative für idiotischen Motorradlärm und organisierte Reifenverbrennungen? Wieso will man hier nicht in die Zukunft denken?

    Noch mehr Dreck von anderswo nicht genehmigungsfähigen Müllverbrennungsanlagen und Billigflug sowie Frachtairlines kann nicht im Interesse der Bürger dieser Region liegen. Ist einmal das Tor für unsere Region als Dreckabladeplatz für alles Mögliche und Unmögliche geöffnet, mag alsbald jemand auf die Idee kommen, dass hier auch ein Atom-Zwischen- oder Endlager möglich sein könnte (wie man es in den USA mit den Indianerreservaten macht). „Die Leute schlucken doch alles für ein paar fiktive Arbeitsplätze“, hört man schon die Politker denken. Wenn die Arbeitsplätze dann doch wieder Luftschlösser waren und die Fördermittel verbraten (bzw., in Landsitze für Ex-Politiker verwandelt wurden), lässt man einfach ein paar Jahre vergehen und begibt sich an den nächsten Streich (CargoLifter/Tropenhalle).

    Um es kurz zu machen: ich fordere die sich hier und anderswo Engagierenden auf, zur Abwechslung mal über Alternativen wie Solarpark oder Renaturierung nachzudenken. Wir sind hier nicht der Dreckabladeplatz der Nation!

  26. Lieber Hartmut,

    Wir sind neben der „Barnimer Bürgerpost“ derzeit das einzige Medium im Barnim, das das Thema Flughafen Finow offen diskutiert. Schau Dir mal die Eberswalder Ausgabe der MOZ an. Kein Sterbenswörtchen darüber, dass Bürgermeister Boginski in den nächsten Tagen seine Stellungnahme durch den Bauausschuss und durch die Stadtverordnetenversammlung winken will. Was sollen also Deine Zensurbemerkungen?

    Wir werden in den nächsten Tagen ein wenig Pressearbeit bei den Berliner Zeitungen machen, um das Thema Flughafen Finow wieder mehr in die Diskussion zu bringen. Mit dem Barnimblog allein erreichen wir leider nur einige tausend Leser.

    Viele Grüße
    Karl-Heinz

  27. Also ich kann mit der Stellungnahme des Bürgermeisters ohne Probleme mitgehen. Und das die Unterlagen zur Einsichtnahme ausliegen, wurde in der MOZ mehr als einmal erwähnt. Ich habe diese Möglichkeit jedenfalls wahrgenommen. Wenn die Stadt den Flughafen jetzt befürworten will, welchen Eingang sollen denn da „nur“ 16 kritische Einwände haben???
    @Hartmut: Renaturierung. Na klar, das schafft natürlich Arbeitsplätze. Oder Photovoltaik-Anlagen werden mit Sicherheit Scharen von Technik-Interssierten anlocken?? Natüürlich! Mal ganz davon abgesehen, dass dabei zig Euro in Anlagen verzockt werden, die betriebswirtschaftlich gar nicht tragfähig wären. Aber bloss keinen Flughafen. Billigflieger ablehnen kann man umso leichter, je mehr man von Grund seiner Einkommenslage nicht auf „Economy“ angewiesen ist. Diese Vorschläge sind meine Meinung nach viel größere „Augen-Wischerei“ als alles andere!

  28. Michael, das ist hier ja ein Ort der freien Meinunsgäußerung. Also denkst und äußerst du einfach, was du meinst, und ich das, wovon ich überzeugt bin. Ist doch klasse so, oder? ist doch auch okay, wenn sich eine Region für Deutschland als Dreckabladeplatz anbietet, dann ist es wenigstens woanders auberer und ruhiger, hab mir eben bloß nach der Wende die falsche Gegend ausgesucht. Mein Fehler!
    Ich bin dann aber auch unbedingt für einen Umzug der feinen Anlagen aus Gorleben nach hierher. Wo wohnst du noch gleich? Ist dein Arbeitsplatz zufällig bei der PIN?

  29. @Hartmut: Kein Problem mit freier Meinungsäußerung! :o) Nur mit mit überzogenen Schreckensvisionen. Eberswalde ist schon die richtige Gegend zum Leben. Aber die Entwicklungsabsicht Regionalflughafen stand schon seit Anfang der Neunziger. Keine Ahnung, wann sie hierher gezogen sind? Danach?? Dann fällt das Argument ja wohl mal aus. Ich wohne übrigens in Finow!

  30. @Hartmut: Ein Vergleich der Umweltschädlichkeit von Sondermüllverbrennungsanlagen mit Flughäfen ist wirklich ein Vergleich von Äpfeln mit Birnen.

    @Dr. Valentin: Es ist eben nicht so, dass die wenigsten Bürgerinnen und Bürger in EW und Umgebung einen solchen Flughafen wollen.

    Fest steht aber, dass 14.267 Unterschriften gegen die in Eberswalde geplante und nun durch das Landesumweltamt abgesegnete Sondermüllverbrennungsanlage der Firma Theo Steil gesammelt und diesbezüglich über 4.007 Einwendungen getätigt wurden.

    Fest steht auch, dass ich mich freue, wenn zum Finower Flugplatz-Thema eine rege Diskussion ganz im Sinne eines aktiven Bürgerengagements aufkommt.

    Ich bin übrigens zugezogener Finower und bleibe es, wenn der Flugplatz ausgebaut werden sollte. Dass ich aber nach der Errichtung dieser Sondermüllverbrennungsanlage meine Koffer packen werde, ist relativ sicher.

  31. @Dr.Steiner: Freut mich wirtklich sehr, dass wir diesmal einer Meinung sind!

  32. Andreas: Äpfel und Birnen haben genau so viel gemeinsam wie Flughäfen und Sondermüllverbrennungsanlagen. Ein Unterschied mag sein, dass eine Sondermüllverbrennungsanlage weniger Lärm verursacht und weniger Flächenverbrauch hat als ein Flughafen.
    Also bin ich unter diesen Umständen doch eher für die Steil-Anlage…
    Du wohnst da nicht zufällig näher dran, oder? Ist deine Adresse im Telefonverzeichnis noch aktuell?

  33. Es ist einfach zu billig, NUR auf den Zusammenhang aus räumliche Nähe zu einem Projekt und der Meinung dazu abzustellen. Nach dem Motto „Ganz Finow ist gegen Flughafen“, weil er in Finow liegt. Denn die Frage hört man öfter „Ach Du bist für den Flughafen, bist wohl nicht aus Finow“. Ist schon fast amüsant! Ich bin Finower und wohne ca. 800m – 1000m von der Einflugschneise entfernt. Und ich habe keinerlei Problem mit einer paar Fliegern, die auch nicht mehr Lärm erzeugen als der LKW-Verkehr auf der Eberswalder Straße.

    Ich war vor wenigen Tagen in Hamburg und gab dort im Flughafenhotel genächtigt. Die Flieger donnern da direkt über das Hotel. Als ich aber an der Straße stand war kein Unterscheid zu den vorbei rauschenden Autos zu hören. Ganz ehrlich. Also würde ich doch bitten, den Leuten keine Märchen von der Lärmhölle „Flughafen“ aufzutischen.

    Im Übrigen soll der Flughafen im Bereich von Wohngebieten 55 DB nicht überschreiten. Dabei ist anzumerken das der Grundgeräuschpegel von Eberswalde fast oder tatsächlich schon höher liegt. Spitzenwerte wurden an der Goethe-Schule oder der Bürgelschule mit 64 bzw. 62 DB gemessen. Das sind tatsächliche Problemfelder!

  34. Allen ein gesundes neues Jahr,

    der Vergleich mit den Äpfeln und Birnen trifft durchaus zu. Das Obst riecht gut und ist gesund. Flughafen und Müllverbrennung stinken und sind ungeseund. Aber das nur am Rande.

    Ich finde es erstaunlich, daß die vor Jahren von Scharlatanen in die Welt gesetzten Illusionen von einem prosperierenden, arbeitsplätzebringenden, wirtschaftsaufschwungfördernden etc. Regionalflughafen noch immer so viele Anhänger finden.

    Ein nachvollziehbares ökonomisches Konzept haben weder damals der Herr Brandstetter noch seine heutigen Nachfolger vorgelegt.

    Die heutigen Betreiber halte ich dennoch für realistische Unternehmer. Die werden ihr eigenes Geld nicht einfach verbrennen lassen und wohl kaum selber an die von ihnen in die Welt gesetzten Illusionen glauben.

    Da ist ein klares Interesse, das vor ein paar Jahren preiswert erworbene Gewerbegebiet gewinnbringend zu vermarkten.
    Da waren die in den letzten Jahren ja auch nicht ganz untätig.

    Selbst eine Konzentration von Fracht- und Nachtflug in Finow, ergänzt durch Billigflieger, die den einen oder anderen Flugkunden vom BBI abzocken, dürfte für einen wirtschaftlichen Betrieb des Flugplatzes nicht reichen.

    Aber für die Entwicklung des Gewerbegebietes ist die Aufrechterhaltung der Fiktion vom Regionalflughafen durchaus positiv.
    Ziele dabei können beispielsweise sein, die öffentliche Hand zu bewegen, das Gewerbegebiet an die Autobahn und an die Realstraße anzubinden. Gut wäre für das Gewerbegebiet auch eine ausgebaute Straße nach Biesenthal.

    Für diese Infrastrukturmaßnahmen dürfte im Etat der privaten Investoren keine Kostenstelle vorgesehen sein. Infrastruktur ist ja Aufgabe der öffentlichen Hand.

    Ob die Erschließung eines neuen Gewerbegietes auf dem Flugplatz im Interesse der öffentlichen Hand ist, darf allerdings bezweifelt werden angesichts der diversen freien Flächen in den bestehenden öffentlichen Gewerbegebieten.

    Das von Michael ganz am Anfang geäußerte Argument „Veränderung der Landesplanung im laufenden Verfahren“ dürfte übrigens wenig Bestand haben. Nach der alten Landesplanung lag die Höchstgrenze bei 20 Tonnen Startmasse (strahlgetrieben) bzw. 30 Tonnen (Propellerflugzeuge). Beantragt ist aber die Erhöhung auf 85 Tonnen. Der Antrag berücksichtigt also auch nicht an das schon damals bestehende Recht.

  35. Hallo Gerd, auch Dir ein gesundes Neues Jahr!
    Regionalflughäfen finden deswegen noch Anhänger, weil es quer durch Europa durchaus erfolgreiche Standorte mit mehereren Umlandflufhäfen gibt (Bsp. London: 5 bzw. Paris).

    Zum Preiswert erworbenen Land wäre zu sagen, dass das Land Brandenburg den Verkauf mit der Zusicherung auf die 20 bzw. 30 Tonnen zzgl. ausdrückliche Perspektive einer weiteren Erhöhung der Starmasse vorgenommen hat. So steht es im Verkaufsexposé, nachzulesen auf der Homepage der Tower Finow. Vielleicht sagt dem einen oder anderen der Begriff Prospekthaftung etwas!?

    Und im Übrigen sind in den diversen Landesplanungen natürlich von 20 bis 30 Tonnen die Rede, allerdings regelmäßig mit der Option des Nachfrage orientierten weiteren Ausbaus mit höheren Massen. Auch gibt es dazu eindeutigen Schriftverkehr seitens des MIR, ebenfalls in Kopie nachzulesen auf der Homepage der Tower Finow GmbH.

    Unter diesen Gesichtspunkten ist die neue Landesplanung für mich mehr als fragwürdig. Von der erwähnten Verletzung des Wettbewerbsrechts ganz zu schweigen. Beschwerde bei der EU-Kommssion ist wohl eingelegt und bei deren Marktöffnungsbestrebungen sicher mit guten Erfolgsaussichten.

    Ich kann nur empfehlen sich das Download-Material auf http://www.tower-finow.de anzusehen!

  36. Michael Peukert sagte am 29. Dezember, 2007 um 00:30
    „- Beschränkung auf BBI, um die Bürger zu schützen oder das Defizit von BBI zu minimieren?“
    Die Minimierung eines möglichen Defizites des BBI dürfte im Interesse aller Brandenburger und Berliner sein, die das Defizit letztlich bezahlen müssen.

    „- Was ist mit europäischem Wettbewerbsrecht?“
    Es kollidiert offenbar mit dem Planungsrecht des Landes. Über die juristische Auslegung, welches Recht höher zu bewerten ist, müssen und können wir uns hier nicht streiten. Die Rechtskonstruktionen sind extra so gestrickt, daß viele Arbeitsplätze an Gerichten und für Rechtsanwälte entstehen.

    „- Arbeitsplätze im Rahmen eines Flughafens (Gastronomie, Zoll, Abfertigung, Reinigung, Transport, Flugsicherung, Feuerwehr, Tankstelle, Einzelhandel, diverse Zulieferer) in unserer Region überflüssig?“
    So eine rethorische Frage kann nicht beantwortet werden. Genauso kann man fragen ob die Arbeitsplätze der Sondermüllverbrennung oder eines möglichen Atomkraftwerks hier überflüssig wären.
    Was man sagen kann, die Hoffnung auf diese Arbeitsplätze ist unrealistisch.

    „- Welchen Umfang sollen die Stellungnahmen von 16 Bürgern bei 42.000 Einwohner (!!!) in der Stellungnahme der Stadt haben?“
    EINE Stellungnahme von EINEM Bürger sollte schon ausreichen. Es kommt doch nicht auf die Quantität von Stellungnahmen sondern auf deren Inhalt an.
    Im übrigen ist ein Teil der Bedenken in die Stellungnahme der Stadt eingeflossen (z.B. zum Nachtflug)

    „- Sind die Investoren INFRANTIL (Flughäfen in Lübeck, Glasgow/Schottland und Wellington/Hauptstadt Neuseeland) und RYANAIR wirklich mit dem Verbrecher Brandstetter zu vergleichen oder doch zu begrüßende Investoren?“
    Schon wieder bloße Polemik. Übrigens sollte mit der Bezeichnung Brandstetters als „Verbrecher“ vorsichtig umgegangen werden. Soweit ich weiß ist der, im Unterschied zu seinem Ex-Freund Schulz, nie verurteilt worden.
    Gründe dafür, in unserer Region Kapitale zu begrüßen, welche ihre Profite erzielen vermittels Investitionen in den überaus umweltschädlichen Flugverkehr, fallen mir nicht ein.

    „- Fährt/Fliegt nicht jeder Deutsche (sofern finanziell machbar natürlich) gern in Urlaub? Aber bloß keinen Lärm beim Fliegen?“
    Nein. Ich bspw. fliege nicht in den Urlaub, auch wenn das manchmal preiswerter zu haben wäre als ein Urlaub hier im Land.
    Und die Billigflüge – billiger als die Bahn – sind m.E. schizophren und nur dadurch möglich, weil das Flugbenzin nicht besteuert wird. Also von freiem Wettbewerb zwischen den Verkehrsträgern kann da kaum die Rede sein.

    „- Bietet der Norden Brandenburgs, Osten Mecklenburgs oder Westen Polens nicht genug Potential für Finow oder soll das lieber nach BBI weiter fahren?“
    In Nordostbrandenburg und Ost-MeckPom dürften kaum 1.000.000 Fluggäste pro Jahr aufgetrieben werden können.
    Das Potential Nordwestpolens kann in der Wikipedia nachgelesen werden. Der Flughafen Szczecin hatte demnach im Jahr 2006 bei 3.627 Flugbewegungen 176.600 Fluggäste. Die Frachtmenge lag 2005 bei 650 t.
    Gerade angesichts der nunmehr offenen Grenzen macht ein Flughafen in Finow noch weniger Sinn.
    In Sczecin existiert ein moderner Zivilflughafen mit 2.500 m Landebahn. In Finow gibt es bloß die Landebahn und der ganze Kram rundrum müßte noch gebaut werden.

    Michael: „Wer einen sicheren Arbeitsplatz hat oder ihn vieleicht nicht mehr benötigt, sagt sicher leicht NEIN.“
    Lieber Michael, sei mir bitte nicht böse, aber so eine Argumentation ist m.E. einfach nur blöd. Mit so einer Argumentation kannst Du jeder sachlichen Auseinandersetzung aus dem Weg gehen und alles mögliche begründen.

  37. Also Gerd!
    Das mit der fehlenden Sachlichkeit ist gut, leider hab ich hier noch keine stichhaltige Gegenargumentation mitbekommen. Eher nur übliches BlaBla. Daher noch einige Ergänzungen.

    1. Das Defizit von BBI darf aber nicht über eine Verhinderung von Finow erreicht werden, sondern über eine sinnvolle Kalkulation von BBI selbst (Stichwort: unterirdischer Bahnhof). Und eine Verhinderung zum Schutz BBI verstößt klar gegen Wettbewerbsrecht.

    2. Ich glaub, ob europäisches Recht oder Landesrecht höher anzusiedeln ist, ist wohl eher unstrittig. Von Wettwerbewerbsverhinderung wiederum ganz zu schweigen!

    3. Also wer Flugplätzen Arbeitsplätze abspricht, der … naja. Ist nix rhetorisch, sondern ergibt sich aus der Anforderung an Flughäfen einfach mal zwingend. Und der Brückenschlag zu MVA oder Atomkraftwerken, der ist mehr als abenteuerlich.

    4. Nochmal, Demokratie basiert doch auf dem Willen der Mehrheit (in der Theorie jedenfalls). Aber auf den Fall abgestellt, nochmals die Frage, welchen Eingang 16 Einwände bei 42.000 Einwohner haben sollen??

    5. Der Vergleich Brandstetter/Infrantil hat sogar gar nichts mit Polemik zu tun. Infrantil ist nun mal ein renonierter Betreiber von größeren Flughäfen. Da sollte man sich lieber vorher mal lieber belesen, bevor hier Polemik zu unterstellen.

    6. Urlaub definiert jeder anders, deshalb sollten Einzelansichten in der Diskussion eher zweitrangig sein. Fakt ist, dass die Deutschen „Reise-Weltmeister“ sind. Wenn man lieber im Inland bleibt, ist das sehr ok, aber die eigene Entscheidung.

    7. Und sogar nicht blöd ist der Bezug auf die Arbeitsplätze. Aus einer sicheren Position heraus ist es leicht dagegen zu sein. Aber unere vorangige Aufgabe ist es, Arbeitsplätze zu schaffen. Und das nicht über die wirklichen Traumgebilde „Tourismusregion Eberswalde am Wörthersee“. Was Eberswalde in den letzen 750 Jahren nicht gelungen ist (Ursachen!?) wird jetzt sicher tausende Arbeitsplätze bringen?? Das ist für mich realitätsfern!

  38. @Gerd: Wir sehen uns ja sicher bald. Ich würd sagen, wir diskutieren dann mal weiter. Ist eh besser, weil Thema zu komplex und man sicher auch leicht falsch verstanden werden kann. Bevor wir uns hier noch gegenseitig „zerfetzten“. Muss ja nicht sein. :o)

  39. @Michael:
    Die Downloads der Flugplatzbetreiber habe ich mir angeschaut, ebenso die ROV-Unterlagen.

    Zur Ökonomie des ganzen Projekts gibt es keine Angaben. Aber die sind ja auch nicht Gegenstand des ROV, sondern eher interne Angelegenheit derer, die dort ihr Geld verbrennen wollen.

    Wenn weitere öffentliche Mittel investiert werden, wie bspw. bei den Anbindungsstraßen, dann sollte allerdings das ökonomische Konzept auf den Tisch.

    Die prognostizierten Fluggastzahlen mit 2,2 Mio im Jahr 2021 sind für mich nicht nachvollziehbar. In der entsprechenden Studie der „MKmetric Gesellschaft für Systemplanung mbH“ habe ich jedenfalls nichts gefunden, was mir erklärt, wie die auf diese Zahlen kommen.

    Wenn da von einer „… Mengenentwicklung insbesondere auf
    den Berliner Flughäfen (Zuwachs der Passagierzahlen 2000 bis 2006 um knapp 40%…).“ gesprochen wird und dieser Trend dann als Grundlage für die Prognose herhalten muß, macht mich das skeptisch. Das war schließlich gerade die Zeit, als die Billigflieger in Mode kamen. Solche Steigerungsraten wären demnach künftig nicht zu erwarten.

    Ein weiteres Argument für Finow heißt: „Durch die Betriebseinschränkungen des Flughafens BBI im Bereich des Nachtfluges … ergibt sich eine natürliche Ergänzungsfunktion.“
    Nachtflug ist gerade das, was auch in dem Entwurf der städtischen Stellungnahme abgelehnt wird. Zum Nachtflug gibt es auch einen klaren StVV-Beschluß (etwa 2001).

    Du schreibst: „Und im Übrigen sind in den diversen Landesplanungen natürlich von 20 bis 30 Tonnen die Rede, allerdings regelmäßig mit der Option des Nachfrage orientierten weiteren Ausbaus mit höheren Massen.“

    Allerdings ist in den Planungen und auch in dem Exposé, das Du anführst, die Rede von einer schritt- oder stufenweise Entwicklung entsprechend dem Bedarf.

    Da berichtet selbst die dem ROV-Antrag beiliegende Prognose Böses. Bezüglich des benachbarten Flughafens von Szcecin heißt es: „In den vergangenen Jahren mussten dort mehrfach neu eingerichtete Flugverbindungen (z.B. durch die Deutsche Lufthansa
    nach München) aufgrund nicht hinreichender Nachfrage (Aufkommen bzw. Erlöse) nach kurzer Zeit wieder eingestellt werden.“

    Geht man vom derzeitigen Flugaufkommen der größten zugelassenen Klasse (5,7 t – 14 t) aus, so gab es 2006 in Summe gerademal 46 Starts bwz. Landungen. Laut Prognose sollen bis 2021 daraus 7.704 Flugbewegungen werden. Wieso entwickelt sich dieses zugelassene Segment nicht schon jetzt? Offenbar mangelt es am Bedarf.

  40. Hallo Micha,

    ich bin wohl etwas zu langsam für dieses Medium. Während ich meinen letzten Beitrag schrieb, hast Du schon zwei neue Kommentare rangesetzt.

    Nur kurz:
    zu 2.: Bei dem Streit um Höherwertigkeit geht nicht um europäisches oder Landesrecht, sondern um Wettbewerbs- oder Planungsrecht.

    zu 3.: Funktionierende Flugplätze sind sicher mit Arbeitsplätzen verbunden. Dafür, daß der Flugplatz Finow funktioniert, sehe ich keine Anhaltspunkte.

    zu 4.: Mehrheiten: 42.000 Einwohner = 16 Einwände + 0 Befürwortungen + 41.084 Enthaltungen. Oder wie meinst Du das mit den demokratiscdhen Mehrheiten?

    zu 5.: Der Vergleich mit Brandstetter ist von Dir, nicht von mir.

    zu 6.: Richtig. Du hast Deine (eventuellen) Urlaubsgewohnheiten allen Menschen mit deutscher Nationalität unterstellt. Ich konnte wenigstens ein Gegenbeispiel anführen.

    zu 7.: Über das Thema Arbeit, Arbeitszeit, Arbeitsplätze können wir gerne mal diskutieren. In der „Barnimer Bürgerpost“ hat es dazu in den vergangenen Jahren immer mal wieder Beitäge gegeben. Wenn es der beschränkte Platz hergibt, wird auch in der Januarausgabe einen Beitrag dazu geben. (Ich hoffe, das wird jetzt nicht als Schleichwerbung rausgebeamt.)
    Der Bezug auf Arbeitsplätze ist nicht blöd. Wenn Du aber allen, die einen (vermeintlich) sicheren Arbeitsplatz haben oder aufgrund Rente oder sonstwas keinen benötigen, das Recht absprichst, sich zum Flugplatz mit einer anderen Meinung als der Deinigen zu äußern, dann find ich das schon blöd. Nichts anderes hast Du gemacht als Du schriebst: “Wer einen sicheren Arbeitsplatz hat oder ihn vieleicht nicht mehr benötigt, sagt sicher leicht NEIN.”

  41. Gnz kurz noch:

    – 2,2 Mio. finden auch ich überzogen und nicht hergeleitet in den Unterlagen
    – Allerdings belegen die Zahlen der Berliner Flughafengesellschaft von GESTERN einen Anstieg der Fluggastzahlen von 18,5 auf 20,0 Mio nur für 2007! Spricht eher gegen eine frühere Modeerscheinung.
    – ob Arbeitsplätze auf Dauer sins, ist bei keiner gewerblichen Finanzierung klar. Glaskugel hat keiner. Und da weiß ich, wovon ich rede. Schließlich beurteile ich Neukreditiertungen bei der Sparkasse anhand von Planungen. Verbal unterlegt sind die eher selten, nachvollziehbar auch nicht immer. Dennoch finanzieren Kreditinstitute Kunden, weil man eben die Zukunft nicht kennt, im Detail planen kann, sich eine Unternehmen am Markt behaupten kann. 100% Gewissheitm gibts nie.
    -Arbeitsplätze an einem Flughafen resultieren schon aus den Grundfunktionen heraus, damit ein Ablauf überhaupt funktionieren kann und aus gesetzlichen Auflagen (Feuerwehr etc.)
    – hab nicht meine Reisegewohnheiten herangezogen, bin in letzter Zeit sehr oft Bahn gefahren. Aber auch schon geflogen. Nur ist das, was ich behauptet habe doch regelmäßig Grundtenor von diversen Umfragen, Branchenzahlen und kaum abzustreiten
    – die Standortentscheidung sollte doch dem Unternehmer überlassen werden, nicht die Landesplanerische, aber wohl die betriebswirtschaftliche. Wie du selbst sagstes, wo einer sein Geld verbrennt. Das ist nunmal unternehmerisches Risiko. Wenn es um weiterführende Investitionen der öffentlichen Hand geht, müssen natürlich genauere Zahlen auf den Tisch! Ganz Deiner Meinung!
    – Thema Mehrheiten: Leider äußern sich Gegner eher, als stille Befürworter. Aber ich kann Dir locker 16 Unterschrtiften PRO besorgen. Falls Du möchtest??? Aber das Argument meintest Du hoffentlich nicht wirklich ernst?
    – Vergleich Brandstetter: Meinte gerade, dass man den nicht mit INFRANTIL vergleichen darf!
    – Spreche keinem das Recht auf eigene Meinung ab! Hab nur darauf hingewiesen, dass die Meinungsbildung beeinflusst ist. Unser Augenmerk muss aber auf allemn liegen. Und leider gibts hier nunmal mind. 20% Arbeitslosigkeit.

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  45. Herzlichen glückwunsch, es ist doch immer wieder erstaunlich mit wie wenig Hintergrund Luftschlösser gebaut werden und das auf Kosten der Steuerzahler und in dem Fall auch noch auf Kosten solcher Leute, die in den Landkreis Barnim gezogen sind, weil sie dort eben noch keinen Flughafen vermutet haben. Übrigens auch vom Bauamt nicht davon informiert wurden. Ja das Leben ist immer für Überraschungen gut und nun sind Haus und Hof, Natur und Tourismusengagement für die Katz.
    Im Westen wird der Bürger wenigstens nicht ganz so für dumm verkauft, siehe Lärmschutzauskunft: http://www.koeln-bonn-airport.de/main.php?id=187&lang=1
    Hätten die Planer für ihre Lärmprognosen was lernen können. Komisch und wo kommen eigentlich die prognostizierten 2,2 Millionen Fluggäste her? Klar, wenn alle Omas und Opas noch mal nach Königsberg fliegen wollen, dann passt das ja, sind aber 2021 nicht mehr dabei. Und nun, was ist mit den jungen Leuten, die hierher ziehen wollten, in die Nähe eines Flugplatzes, in Einflugschneisen und zu Landeplätzen? Und junge Leute fliegen? Wohin denn, auch für 19 € muss ich an meinem Zielort von irgendwas leben. Bleiben die 40-60jährigen, bei 19% Arbeitslosigkeit und Hartz IV, wovon denn? Übrigens baut Stettin auch gerade aus, direkt am Darbiesee, Heringsdorf will auch größer werden, Neubrandenburg gibt es schon und wo liegt jetzt Nordbrandenburg? Märchenstunde im Barnim…

  46. No-Technik-Reservat für Zugezogene und kein Flugurlaub mehr in der HartzIV-Zone?? Das es immer noch jemand schafft, eine Schippe drauf zu legen. Klasse! :o)