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Willkommen im Eichenhof (Part 1)

gemeindefirst.jpg„Na, alle Ängste und Befürchtungen weg?“ Seniorenkönig Burchard Führer wirkt sichtlich entspannt, als er gegen 21:00 Uhr über den Vorplatz der Zepernicker Schulmensa spaziert und das kleinen Häufchen Verbliebener mit Handschlag begrüßte. Zu Recht, denn „seine Vorstellung“ verlief souverän und planmäßig.

Hier einige Kernaussagen (in eigener Interpretation):

  1. Das Zepernicker Seniorenheim verliert seinen „belasteten Namen“ und soll zukünftig „Eichenhof“ heißen. Hierfür beschwört Führer die örtlichen Gegebenheiten sowie das Gemeindewappen Dass die Zepernicker Eichen inzwischen mehrheitlich gefällt wurden hat ihm vermutlich keiner gesagt.
  2. Derzeit zeigt alle Welt mit dem Finger auf das Heim und missbilligt Jeden, der dort arbeitet und/oder seine Verwandtschaft untergebracht hat“. Unter seiner „Führung“ , so der massige 2-Meter-Mann, sollte sich das Bedauern bald in Bewunderung umwandeln.
  3. Mit einer Geschäftsübernahme zum 01.01.2008 könnte es eng werden. Auf ein konkretes Datum angesprochen antwortet Führer sinngemäß: „Am Ersten wollen alle ins Konzert, ich auch! Vielleicht wird’s der 15.01., spätestens aber der 1. Februar. Die juristischen Probleme haben wir jedenfalls problemlos im Griff.


gemeindesecond.jpg

To be continuied. Reststory und Fotos morgen. Gute Nacht!

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Veröffentlicht von

Stefan ist von Beruf Sozialarbeiter und arbeitet mit chronisch kranken Menschen. Der 2-fache Familienvater ist Autor verschiedener Websites und gelegentlich auch noch als Sänger aktiv. Als leidenschaftlicher Naturschützer wurde er unlängst in die Panketaler Gemeindevertretung gewählt. Weitere politische Schwerpunkte sind die Ortsentwicklung, sowie soziale Themen.

4 Kommentare » Schreiben Sie einen Kommentar

  1. Hat der Herr Führer auch etwas über die künftige Höhe der „Investitionspauschale“ gesagt?

    Die Investitionspauschale ist regelmäßig der am wenigsten transparente 3.Teil von Seniorenheimkosten. Während man bei den Pflegekosten durch die Fixsätze der Pflegekassen und bei den Unterbringungs- und Verpflegungskosten durch den gesunden Menschenverstand zwei passende Metriken hat, wird bei den „Investitionskosten“ ja typischerweise geschoben, was das Zeug hält. In unseren Schulbüchern nannte man das „Extraprofit“, heute sickert das Geld meist als Managementbonus oder ähnlich getarnt durch die Bücher.

    Unter Frau Kuhn soll die „Investitionspauschale“ pro Heimbewohner und Monat von rund 100 Euro auf rund 200 Euro gestiegen sein, wie man kürzlich der MOZ entnehmen konnte. Das war noch preiswert verglichen mit anderen Heimen, die auch schon mal 500 Euro oder mehr pro Monat verlangen. Wie hoch plant Herr Führer diesen Satz anzuheben?

  2. @ Karl-Heinz:

    Wichtig ist, dass das Geld in Zukunft auch wirklich komplett investiert wird. Dass war ja beim derzeitigem Noch-Betreiber gerade nicht der Fall. Der Zustand des Heims spricht dafür.

    Aber man kann wohl davon ausgehen, dass der neue Betreiber erstmal wohl nur Kosten mit dem Heim haben wird.

    Ich glaube, Herr Führer muss sich erstmal einen Endruck vom Heim verschaffen, die Organsiation des Betriebs neu strukturieren, einige qualifizierte neue Mitarbeiter reinbringen und andere Mitarbeiter rausnehmen.

    Dann muss das Vertrauen der Heimbewohner und der Öffentlichkeit wiederhergestellt werden.

  3. @Karl-Heinz:
    an konkrete Zahlen kann ich mich nicht erinnern (war allerdings auch 2x kurz draußen).
    Naiv, wie ich in diesem Bereich aber bin würde ich fast vermuten, dass die Höhe der zukünftigen Investionspauschale mit den kommenden Investitionen zusammenhängt. Da, wie erwähnt wurde, Führer & Co. das Heim derzeit offenbar nicht betreten dürfen, kann die Planung noch nicht allzu weit gediehen sein.

    Ich fand die Gesamtveranstaltung übrigens sowieso relativ inhaltsarm.

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