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Seniorenbetreuung nein, Kinderbetreuung ja?

Es gibt wohl kaum ein Thema dass die Barnimer Öffentlichkeit in den letzten Monaten so beschäftigt hat wie das Zepernicker Seniorenheim. Extreme Pflegemängel, unzufriedene Mitarbeiter und ungeklärte Todesfälle; die Liste der Vorwürfe ist lang und teilweise haarsträubend.

Nun ist der soeben „vom Hof gejagte“ Betreiber, die Gemeinnützige Gesellschaft für Senioren und Behinderte Niederbarnim mbH, nach eigenen Angaben zusätzlich Träger zweier Panketaler Kindertagesstätten, die in der öffentlichen Diskussion bislang nicht erwähnt wurden. Dabei könnte man sich durchaus fragen, ob eine Gesellschaft, der die Betreuung von Senioren wegen „gefährlicher Pflege“ untersagt wurde, weiterhin für das Wohl von ca. 100 Kindern verantwortlich sein sollte. Ist die Betreuungsqualität innerhalb der Kita überprüft worden oder irrt der Autor und das Eine hat mit dem Anderen nichts zu tun?

Fragen über Fragen, denen das Barnim-Blog demnächst auf den Grund gehen wird.

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Veröffentlicht von

Stefan ist von Beruf Sozialarbeiter und arbeitet mit chronisch kranken Menschen. Der 2-fache Familienvater ist Autor verschiedener Websites und gelegentlich auch noch als Sänger aktiv. Als leidenschaftlicher Naturschützer wurde er unlängst in die Panketaler Gemeindevertretung gewählt. Weitere politische Schwerpunkte sind die Ortsentwicklung, sowie soziale Themen.

14 Kommentare » Schreiben Sie einen Kommentar

  1. @ der Hönower:
    Da hat wohl heute jemand „einen Clown gefrühstückt“.

  2. hallo
    ich finde es reicht jetzt, was hier abläuft geht einfach zu weit.
    maden unter den zähnen ,warum wurde keine anzeige erstattet?die angehörigen haben dies wiederlegt warum wird sowas nicht in die zeitung geschrieben? bewohner stürtzt aus dem fenster!der mann hatte keine brüche und ist erst 14 tage später im krankenhaus ver-
    storben,bewohnerin vertrocknet-was soll das!warum bekam sie im krankenhaus keine infusion? ihr von der moz seit einfach nur peinlich fr.dr.kuhn hat gegendarstellungen geschrieben die nicht ver-
    öffentlicht würden.

  3. Sehr geehrte Frau Schutz,
    Sie verwechseln leider etwas. Dies hier ist keine Webseite der Märkischen Oderzeitung (MOZ), sondern eine private Seite.

    Im obigen Beitrag hat mein Freund und Autor Stefan Stahlbaum die Frage gestellt, ob es einem Unternehmen, dem man aufgrund von erheblichen Mängeln die Lizenz zum Betrieb eines Seniorenheims abspricht, erlaubt sein darf, weiterhin Kindertagesstätten zu führen. Ich bitte Sie also, beim Thema zu bleiben und Ihre Kritik an der Berichtertattung der Märkischen Oderzeitung an der passenden Stelle anzubringen.

  4. @ schutz ilse

    Ihre Aufgebrachtheit kann ich ja verstehen,
    Aber die Heimaufsicht wird ihre Gründe gehabt haben, den Betrieb durch die Kuhn-Gesellschaft zu untersagen.
    Was diesen Fall mit dem Fenster-Sturz betrifft, so hat sich ein Anghöriger in der MOZ bereits von der Kuhn-Darstellung distanziert. Da muss man aufpassen.
    Kuhn will jetzt die letzten Brötchen ins Trockene bringen, bevor der Ofen ganz aus ist.
    Es ist schade, wie sie ihre Arbeit der letzten Jahre selber runtergewirtschaft hat.
    In einigen Jahren wird man sich vage an Sie erinnern und sich fragen, wie eine einzelne Frau so ein „Reich“ mit diesen Struktuen und Zustäde so lange unkontrolliert aufbauen konnte.

    Lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schecken ohne Ende!

    P.S.: Sie erwähnen „Gegendarstellungen“ von G. Kuhn. Diese zu schreiben ist das eine, wenn aber die MOZ etwas Unwahres veröffentlicht hätte, wäre es für Kuhn leicht, sich eine gerichtliche Verfrügung zu holen und die MOZ zum Abdruck zu zwingen. Warum macht G. Kuhn das nicht? Angeblich ist doch an allem nichts dran … ?

  5. Ein Tip von mir, die Gemeinnützige hat wohl seit heute eine Pressestelle. Vielleicht hört dann mal endlich die vorweihnachtliche Munkelei auf:-)

  6. Da kann ich nicht für Sie sprechen. Ich erhoffe jedenfalls für die vielen interessierten Leser des BAR- Blog endlich mal zuverlässige Informationen!!!!!!!

  7. Hallo holli,

    kannst Du bitte die Telefonnummer der Pressestelle mitteilen.

    In der Zeitung war ja in den letzten Wochen immer zu lesen, dass Gisa Kuhn für die MOZ nicht zu sprechen sei.
    Es wäre interessant, wenn G. Kuhn nach allem, was passiert ist, nun auch mit dazu beiträgt, dass Transpararenz in die Angelegenheiten kommt.

    Das ist G. Kuhn auch den Mitarbeitern schuldig, die leider immer weniger werden.

    Was die Kinderbetreuung betrifft, die hier vom Bar-Blog aufgeworfen wird, so bleibt zu hoffen, dass G. Kuhn die Kitas wirklich „gemeinnützig“ betreibt. Ansonsten wird es da früher oder später auch Probleme geben.

  8. 11 88 0 wer ne Idee oder?
    Spass bei Seite, bin selber gespannt auf diese Telefonnummer und wie die Story Gisa Kuhn weiter geht.

  9. @Markus:
    Vielen Dank! Die Frage nach der Telefonnumer (oder gibt es gar eine E-Mail-Adresse) hätte ich jetzt auch gestellt. Im Netz habe ich bislang noch nichts gefunden und die Website des Seniorenheims ist seit der Neuausschreibung des Pachtvertrages „in Bearbeitung“.
    Über die Links der einzelnden Rubriken (wurde das übersehen? tststs) kommt man allerdings immer noch rein. Ich habe mich gestern ein wenig umgesehen und konnte im Vergleich (inzwischen sind ja dann doch einige Wochen ins Land gegangen) kein Bearbeitungsergebnis feststellen können. Soviel zum öffentlichen Informationsinteresse der „Gemeinnützigen“

    @ Holli:
    Grundsätzlich finde ich es gut wenn Firmen, Institutionen oder Einrichtungen Presseabteilungen unterhalten.Immerhin kann man sich dann zumindest mit der Ausrichtung und Meinung des jeweiligen Anbieters auseinandersetzen.
    Die Äußerungen dieser Pressestellen sind aber i.d.R. (was auch sonst)ausschließlich auf das Selbstverständnis des Unternehmens ausgerichtet und dienen seiner Selbstdarstellung.Das ist, mit Verlaub, bei weitem keine Garantie für „gesicherte Informationen“.

    Mir ist durchaus bewusst, dass z.B. sowohl Vattenfall als auch die NPD sehr aktive Presseabteilungen unterhalten. Dennoch zweifle ich an der Umweltfreundlichkeit des Einen ebenso wie an der „Demokratiebeflissenheit“ des Anderen.

    nochmals @ Markus:
    Kritik an Qualität bzw. Ausstattungsmerkmalen der genannten Kitas gibt es längst.Ich habe grad heute auf meinem Heimweg einen betroffenen Vater gesprochen der u.a. die mangelnde Kommunikationsbereitschaft des Trägers gegenüber kritsichen Anmerkungen (z.B. zu den räumlichen Verhältnissen) beklagt.

  10. Sehr geehrte Damen und Herren,
    hiermit möchte ich Sie auf die Pressekonferenz der Gemeinnützigen Gesellschaft für Senioren und Behinderte Niederbarnim mbH aufmerksam machen.
    Termin: Freitag 14.12.2007 – 11.00 Uhr
    Ort: Side by Side
    Bernauer Str. 19
    16341 Panketal

    Mit freundlichen Grüßen,

    Hoffmann
    Pressestelle.

  11. Nun habe ich ehrlich gesagt die Debatte um das Seniorenheim nicht im Detaile verfolgt. Möchte aber, aufgrund der Tatsache das ich dort für einige Monate als PFK beschäftigt war einen kurzen Kommentar abgeben.
    Sicher gibt es den ein oder anderen Punkt den man ernsthaft diskutieren MUSS. Aber die Kollegen dort leisten , im Rahmen ihrer Möglichkeiten, ALLES für die dort lebenden Menschen.
    Und ganz sicher ist das auch in den dazugehörigen Kitas so!