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SPD Finow für Flugplatz

flugplatz-artikel.gifDa bleibt einem doch das Samstagsbrötchen im Hals stecken: Nach 15 Jahren Misswirtschaft, einem wegen Korruptionsverdacht seines Amtes enthobenen Bürgermeister und Skandalen um einen kriminellen früheren „Investor“ aus Österreich hat Herr Andreas Steiner, Sprecher für die SPD Finow, noch immer nichts dazu gelernt.

Nicht nur hat der wegen seiner Umweltbelastungen umstrittene Flugplatz Finow Millionen anderswo erwirtschafteter Steuergelder gekostet, auch wartet man noch immer vergebens auf die so oft verheißenen Arbeitsplätze. Nun bedrängt auch die SPD Finow mit Herrn Steiner die brandenburgische Landesregierung, allen Skandalen, Bürgerprotesten und Vereinbarungen zwischen Berlin und Brandenburg zum Trotz, dem Ausbau des Flughafens zum Regionalflughafen doch noch zuzustimmen. Wer Millionen für Lausitzring und Tropenhalle verbraten hat, wird doch wohl auch noch ein paar Milliönchen für Finow übrig haben?

Herr Steiner versäumt es in seinem MOZ-Artikel, die von der SPD vorsichtshalber nicht näher bezeichneten wirtschaftlichen Entwicklungschancen zu detaillieren. Eine wirtschaftliche Entwicklung des Flughafens Finow lässt sich ausschließlich durch den Verkauf der relativ naturnahen Lebensqualität von Finow, Finowfurt, Eberswalde und Marienwerder an so genannte Investoren verkauft. Die einzige Chance für Finow sind Fracht- und Billig-Airlines, die zu Tag- und Nachzeit (denn hier darf man rund um die Uhr fliegen!) mit anderswo nicht zulässigen Lärmbelastungen denjenigen Flugbetrieb durchführen, der in Schönefeld nicht akzeptiert wird. Wer wird hier vom Ausverkauf von Natur und Lebensqualität profitieren, wenn Billig-Touristen und Billig-Arbeitskräfte von außerhalb die in Auissicht gestellten Gewinne schnell aus der Region abfließen lassen und die ortsansässigen Bürger auf ihrem Verkehrsläm und einer zerstörten Umwelt sitzen lassen?

Es ist enttäuschend zu sehen, wie die SPD die Lebensqualität ihrer hier ansässigen Wähler verkauft und wie sie nach all diesen Skandalen noch immer mit denselben alten Luftnummern arbeitet.Billig-Airlines, Frachtflug, Müllverbrennunsanlagen und Rummelplatz – sind das die Visionen der SPD für den Barnim?

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6 Kommentare » Schreiben Sie einen Kommentar

  1. @Hartmut
    Meines Erachtens bringen Sie in Ihrem Artikel einiges durcheinander. Ich möchte an dieser Stelle nicht auf alle Details eingehen, die Sie aufgegriffen haben. Aber nur soweit: Es ist derzeit nicht vorgesehen, dass öffentliche Investitionen für den Ausbau des Finower Flughafens herhalten mussen. Einen Vergleich zu ziehen mit den fehlgeschlagenen Großprojekten im Land Brandenburg, die ich auch sehr verurteile, hinkt deshalb.

  2. …mein Gedächtnis ist noch nicht so schlecht, dass ich hier was durcheinander bringe. Ich lebe hier seit 1993 und beobachte diese Dinge seither. Ich würde gern hören, was ich Ihrer Meinung nach falsch sehe. Das mit den Fracht- und Billigfliegern? Das mit dem Nachtflug? Den Umweltproblemen?

    Das mit „keine Fördermittel“ habe ich schon ein paarmal zu oft gehört, um es noch ernst nehmen zu können. Worauf deutet eigentlich das Wörtchen „derzeit“ hin. Na?

  3. Hallo Hartmut, um welchen Artikel geht es? Könntest Du bitte die Quelle nennen? In der MOZ Eberswalde finde ich nichts. Auf der Website der SPD-Finow finde ich nur diesen Artikel, der mir aber nicht zu Deiner emotionalen Eruption gegenüber Andreas zu passen scheint.

    Gruß
    Karl-Heinz

  4. Der Scan des besagten Artikels ist nachgereicht worden, siehe oben. Steht nicht in der Online-Ausgabe der MOZ.

  5. @Hartmut
    Das Wort „derzeit“ bedeutet nur, dass ich nicht in die Zukunft blicken kann. Aber vielleicht erlange ich diese Fähigkeit ja mal irgendwann…

  6. Wie wär’s mit etwas Planung, bevor man Forderungen von so weitreichender Konsequenz aufstellt.