Morgenstund hat Gold im Mund – und Fischgeruch in der Nase.
Wie jedes Jahr am Silvestermorgen in der Bürgermeisterstrasse auch heute das gleiche Bild: Die Bernauer reihen sich in langer Schlange, um ihren noch lebenden Silvesterkarpfen beim Fischer aus der Uckermark zu erstehen. Die Käufer sind durchweg ältere Herren, die nicht zusammenzucken, wenn dem Cyprinus Carpio direkt vor Bürgermeister Handkes Amtsstube der Garaus gemacht wird. Ein kräftiger Schlag zwischen die Kiemen und ein Schnitt durch die Kehle, insgesamt weniger blutrünstig als im gestrigen Tatortkrimi.
Frischer Karpfen kostet in diesem Jahr 4,50 Euro das Kilo und geht weg wie warmer Räucherfisch. Ausnehmen und Schuppen entfernen muss man natürlich selbst. Das dürfte für die beiden Herren in der Schlange, die sich gerade darüber unterhalten, dass das Legen von Aalschnüren nicht mehr lohnt, keine mentale Hürde sein.
Wir vom Barnim-Blog wünschen allen Lesern und fleissigen Kommentatoren einen guten Rutsch ins neue Jahr 2008! Bleiben Sie uns verbunden!
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Geschrieben von Karl-Heinz Wenzlaff in Editorial, Tags: Eberswalde, Oderberg, 1.555 mal gelesen
Der SPD-Politiker und Redaktionsleiter des “Eberswalder Blitz” Christian Trill ist tot. Er wurde am Freitag tot in seiner Wohnung aufgefunden. Trill, der eine Lebensgefährtin und Kinder hinterlässt, starb im Alter von 41 Jahren.
Durch die Polizei wurde ein Todesermittlungsverfahren eröffnet. Polizei-Pressesprecherin Martina Schaub sagte gegenüber der Märkischen Oderzeitung am Sonnabend, dass es derzeit keine Hinweise auf eine Einwirkung durch Dritte oder auf einen Suizid gäbe. Die Staatsanwaltschaft werde nun entscheiden, ob die genaue Todesursache durch eine gerichtsmedizinische Untersuchung festgestellt werden soll.
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Das Jahr 2007 neigt sich dem Ende entgegen, von vielen mit Böllern und Raketen verabschiedet. Wenn es nach den Eberswalder Ratsherren geht, werden die Finowfurter und Finower bald einen ruhigeren Schlaf haben, da auf der Flughafenbaustelle Finow kaum Platz für nächtliche Belustigungen dieser Art sein dürfte:
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Schon am gestrigen Freitag wurde in Bernau die Filiale der Sparkasse Barnim überfallen. Die Täter befinden sich auf der Flucht, wie einer gleichlautenden Meldung der Online-Ausgaben der “Berliner Morgenpost” und der “Welt” von heute mittag zu entnehmen ist. Ein Polizeisprecher in Frankfurt/Oder teilte mit, dass es noch keine Hinweise auf den Täter gäbe.
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Die Stadt Eberswalde will mit ihrer Stellungnahme zum Raumordnungsverfahren “Regionalflughafen Eberswalde-Finow” das Vorhaben befürworten, den Verkehrslandeplatz zu einem Regionalflughafen auszubauen. Sie geht damit offen in Konfrontation zu dem zwischen Potsdamer Landesregierung und Berliner Senat bestehenden Konsens in der gemeinsamen Landesentwicklungsplanung, die den wirtschaftlichen Erfolg des Single-Airports Berlin-Schönefeld nicht durch neue Flughafenprojekte in der Mark gefährden will.
Die Tower Finow GmbH hatte 2005 den Antrag auf Durchführung eines Raumordnungsverfahrens (ROV) Regionalflughafen Eberswalde-Finow gestellt. Dabei geht es vor allem um die Erhöhung der maximalen Abflugmasse für Flugzeuge von derzeit genehmigten 14 Tonnen auf bis zu 85 Tonnen, um einen Linienflugverkehr mit prognostizierten ca. 2,2 Mio Passagieren im Jahr 2021 abwickeln zu können. Im Frühjahr 2007 war bekannt geworden, dass der Billigflieger Ryanair in Finow investieren will.
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Geschrieben von Karl-Heinz Wenzlaff in Umwelt, Tags: Bernau, Eberswalde, Potsdam, 1.137 mal gelesen
Bernauer kennen den Messcontainer in der Lohmühlenstrasse direkt an der B2 meist nur vom Vorüberfahren. Der Container übermittelt seit 2005 kontinuierlich die Tagesmittelwerte der Feinstaubbelastung per Funk nach Potsdam. Zwar ist die gemessene Feinstaubbelastung 2007 geringer ausgefallen als 2006, jedoch wurden auch in diesem Jahr an 37 Tagen in Bernau die zulässigen Höchstwerte von 50 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft überschritten. Die höchste Feinstaubbelastung in Brandenburger Städten wurde 2007 in Cottbus gemessen, wo an 77 Tagen der Grenzwert überschritten wurde.
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Die Gemeinde Ahrensfelde will 106 alte Bäume in der Freiligrathstraße, in der Fichtestraße und in der Jahnstraße im Zuge von Straßenerneuerungsmaßnahmen fällen lassen. Bei den Bäumen handelt es sich überwiegend um 80-jährige Linden. Dies geht aus einem Antrag hervor, den der Ahrensfelder Bürgermeister Wilfried Gehrke (CDU) am 29. November 2007 beim Landkreis Barnim gestellt hat. Bis zum 5. Januar 2008 sollen die anerkannten Naturschutzverbände nun ihre Stellungnahmen abgeben.
Zwar ist die Pflanzung von “115 geeigneten Kleinbäumen” in den betroffenen Straßen und fünf weiteren an der Ahrensfelder Straße vorgesehen. Jedoch dürfte diese “Ersatzmaßnahme” auf Jahrzehnte hinaus nicht den ökologischen Verlust und den Verlust an Lebensqualität ausgleichen, den die Ahrensfelder erleiden werden.
Einen guten Überblick über die gefährdeten Bäume gewinnt man auf diesem Luftbild bei Google Maps.
Die Fällungen müssen bis Mitte März 2008 abgeschlossen sein. Es ist aber zu befürchten, dass schon im Januar Tatsachen geschaffen werden, wenn die Öffentlichkeit nicht reagiert.
Die nächste öffentliche Sitzung des Hauptausschusses mit Einwohnerfragestunde findet am Montag, den 7. Januar 2008, um 19:00 Uhr im Gemeindesaal (Dorfstr. 49, Ahrensfelde) statt. Die nächste Sitzung der kompletten Gemeindevertretersitzung ist für den 21. Januar 2008 geplant.
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