Alle Artikel im November 2007
Traditionell findet am 1. Adventssonntag (02.12.2007) um 15.00 Uhr in der Maria-Magdalenen-Kirche ein Chorkonzert statt. Der Forstchor Silvanus Eberswalde unter der Leitung von Christiane Grunert wechselt sich mit dem Jugendchor Westend unter der Leitung von Detlef Gabriel bei der Darbietung von Advents- und Weihnachtsliedern aus verschiedenen Jahrhunderten ab.
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Die Heimaufsicht hat sich viel Zeit genommen, in dieser Woche aber doch entschieden. Im Ergebnis wird der „Gemeinnützigen Gesellschaft für Senioren und Behinderte Niederbarnim mbH“ unter Leitung von Gisa Kuhn die Betreibererlaubnis für das Zepernicker Seniorenheim entzogen. Das Verbot erstreckt sich neben dem im Gemeindebesitz befindlichen Haupthaus auch auf die Rotunde. Spätestens im Januar müssen Kuhn & Co. Das Gelände verlassen.
Inzwischen werden immer mehr üble Details bekannt. So berichtete die Märkische Oderzeitung am Freitag dass, nachdem man
im Zuge der zahnärztlichen Behandlung den Bewohnern die künstlichen Gebisse entnommen habe, hätten sich in darunter liegenden Essensresten und im Gaumen mehrerer alter Leute lebende Maden gefunden. Generell sei angesichts der fehlenden Pflege häufig “starke Geruchsbelästigung” im Mundbereich auffällig gewesen. Die sehr oft wechselnden Pflegekräfte hätten zum Teil, so hieß es, nicht einmal gewusst, welcher Bewohner noch natürliche Zähne und wer ein herausnehmbares Gebiss hat.
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Geschrieben von Karl-Heinz Wenzlaff in Umwelt, Tags: Biesenthal, Bodo Ihrke, 874 mal gelesen
In diesen Tagen jährt sich das Lindenmassaker an der Tuchener Fachwerkkirche zum ersten Mal. Wir erinnern uns: Jahrelang hatten Einwohner für den Erhalt dreier kerngesunder Linden gekämpft, die schließlich gefällt wurden, weil eine windschiefe Mauer umzufallen drohte. Selbst Landrat Bodo Ihrke hatte in dem Streit einst erklärt, dass eine Fällung der Linden nicht in Betracht käme.
Am Ende war die Biomasse-Lobby stärker, die Mainka GmbH aus Hennickendorf ließ die Kettensäge rattern und Biolistic aus Berlin (Slogan: “Mit Holz heizen”) verarbeitete das Tuchener Ortsbild zu Holzpellets.
Wie sagte Landrat Bodo Ihrke im Juni dieses Jahres in seinem Grußwort an die Bürger des Amtes Biesenthal-Barnim, zu dem auch Tuchen gehört?
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Geschrieben von Stefan Stahlbaum in Politik, 449 mal gelesen
In zehn Monaten finden in Brandenburg die nächsten Kommunalwahlen statt und bereits jetzt (oder erst jetzt?) beginnen in den Kreis- und Regionalverbänden der hiesigen Parteien die Köpfe zu rauchen. Die Aufgabe ist vertrackt, gilt es doch die Annäherung an ein „weitgehend unbekanntes Wesen“ zu bewerkstelligen, den „gemeinen Wähler“. Was, so die Grundfrage, kann diese inzwischen äußerst scheue Spezies hinter dem Ofen hervorlocken, begeistern und schließlich zum „Kreuzchen geben“ animieren. Schaut man sich die politischen Schwerpunkte im Barnim rückblickend an, müsste eigentlich der Bau möglichst breiter und kostenintensiver Straßen fast alle begeistern. Aber stimmt das wirklich?
Das Barnim-Blog bittet seine Leser um Beteiligung an folgender Umfrage (die natürlich keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt). Krönen sie ihren Themenkönig, zeigen sie uns, was wirklich zählt! Kommentare und Ergänzungen sind ausdrücklich erwünscht.
- Naturschutz (21 mal gewählt = 26%)
- Öffentlicher Personennahverkehr (18 mal gewählt = 23%)
- Wirtschaftsförderung (15 mal gewählt = 19%)
- Bildung (9 mal gewählt = 11%)
- Sicherheit und Ordnung (5 mal gewählt = 6%)
- Kinder- und Jugendbetreuung (3 mal gewählt = 4%)
- Straßenbau (3 mal gewählt = 4%)
- Energiepolitik (3 mal gewählt = 4%)
- Sport (3 mal gewählt = 4%)
- Abfallentsorgung (0 mal gewählt = 0%)
- Kultur (0 mal gewählt = 0%)
bisher 80 Stimmen
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Geschrieben von Stefan Stahlbaum in Vermischtes, Tags: Schorfheide, 673 mal gelesen
Vermutlich bereits am Donnerstag wurden nach Angaben der Märkischen Allgemeinen auf einer Weide in Klandorfs (Gemeinde Schorfheide) 2 Rinder mit einer Armbrust getötet. Während der Kadaver des Jungbullen offenbar liegen blieb wurde die Färse „fachgerecht“ zerlegt und großteilig mitgenommen.
Polizeisprecherin Martina Schaub spricht von einem bislang beispiellosen Vorgang. Die Ermittlungen, wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz und gegen das Tierschutzgesetz dauern an.
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Der Brandanschlag auf einen Asia-Imbiss im Eberswalder „Leibnitz-Viertel“ steht knapp 2 Monate nach der Tat kurz vor seiner Aufklärung. Nach Angaben der zuständigen Staatsanwaltschaft Frankfurt/Oder wurden inzwischen sechs Tatverdächtige ermittelt. Die mutmaßlichen Täter, von denen zwei bereits gestanden haben sollen, stammen aus Eberswalde, Biesenthal und Wiesenau.
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Die Stadt Eberswalde ist dabei sich „zu erneuern“. Das ist an sich nichts Negatives, liegen doch in einem behutsamen Stadtumbau durchaus Chancen für eine Verbesserung der allgemeinen Lebensqualität
Ob die Pläne der stadteigenen Wohnungs- und Hausverwaltungsgesellschaft (WHG)
Zerstörung historischer Bausubstanz mit öffentlichen Fördermitteln diesem Ziel dienen darf allerdings stark bezweifelt werden. Wie bekannt wurde plant die Gesllschaft die“Entsorgung“ mehrerer historischer Gebäude im Stadtgebiet
„Zum Abriss vorgesehen sind z.B. das alte Eichamt in der Marienstraße oder auch Gründerzeithäuser an der ehemaligen Furt am Finowkanal (jetzt Friedensbrücke) und in bisher noch geschlossenen Häuserzeilen in der Ruhlaer Straße“
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Bernau ist offenbar doch „grooviger“ als ich bislang glaubte. Hier tobt das Leben, hier wackelt der Barnim, kurz: „eine angehende Weltstadt die niemals schläft.“
Erstaunlicher Weise gibt es aber tatsächlich Einige, die sich nicht so richtig darüber freuen können.
Die Stadtverwaltung kann das Schlafbedürfnis ihrer Untertanen allerdings noch immer nicht so richtig nachvollziehen und verschanzt sich hartnäckig hinter einer, vom Betreiber des Musikzeltes eingereichten Lärmprognose
In der Nacht vom 17. zum 18.11.2007 hat ein Anwohner des Orchideensteg, gegen 3:30 Uhr vom „Rhythmus der Nacht“ geweckt und „inspiriert“, mal nachgemessen und berichtet Folgendes:
„Die Messungen haben ergeben, dass es eine Lärmbelastung im Stundenmittelwert
von 41,2 dba und 41,5 dba ergab. Damit wurde gesetzliche Vorgabe von max. 40
dba überschritten. Es wurden in den Messreihen Höchstwerte von 44,8 und 60,0 dba (um 5:10 Uhr)erzielt.“
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Geschrieben von Dr. Andreas Steiner in Politik, 746 mal gelesen
Am Samstag wurde der neue Vorstand der Brandenburger Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen in der SPD (AfA) gewählt. Mit Jens Gröger und mir zogen zwei Barnimer ein, die der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft ver.di angehören.
Vor uns wird ein Berg an ehrenamtlicher Arbeit liegen. Unsere Ziele für die Vorstandsarbeit werden sein, Arbeitnehmerpositionen (für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mit und ohne Job) innerhalb der SPD Brandenburg zu stärken und arbeitsmarkt- und sozialpolitische Impulse für einen Paradigmenwechsel in der Landespolitik zu geben.
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Geschrieben von Stefan Stahlbaum in Umwelt, Tags: Panketal, Theo Steil GmbH, 2.019 mal gelesen
Es gibt Momente im Leben eines Menschen, in denen man sich den eigenen Vorurteilen stellen muss. Das bestimmte „Reizworte einfach“ entsprechende Assoziationen hervorrufen, darf hier als Entschuldigung nicht gelten. Heute möchte mich, in einer seltenen Aufwallung „edler Selbsterkenntnis“, dem Begriff Auto-Tuning widmen.
Vor meinem „geistigen Auge“ baut sich spontan eine Reihe bierbäuchiger Männer mittleren Alters auf (Hey, die sehen ja aus wie ich) die normaler Weise Handwerksberufe bekleiden und „Haus und Hof“ in die „ Verschönerung“ ihres „Blech-Babys“ stecken. Das Konversationsreportoire beschränkt sich in der Regel auf ein paar „technische Versatzstücke“ die gelegentlich durch „geil“ oder „cool“ ergänzt werden. Frauen sind in „dieser kleinen“ Welt „schmückende Staffage“, relativ schweigsam (gerne blond) und hören auf Tiernamen (Hasi, Schnucki usw.). Führerscheinlose und „notorische Radfahrer“ sind für diese Spezies „bedauerliche Randexistenzen“ die den Kontakt zur wirklichen Welt schon lange verloren haben. Einer Erektion kommt man(n) ab Tempo 130 (speziell in Kurven) am nächsten.
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