web analytics

Unter „fremder Flagge“ nach Bernau? – S-Bahn Berlin GmbH befürchtet Spaltung des Netzes

bornholmer.jpgDie S-Bahn Berlin GmbH sieht dem kommenden Jahr mit Sorge entgegen. Dann, so Dr. Tobias Heinemann gegenüber der Märkischen Allgemeinen, könnte der Berliner Senat über die Neuausschreibung der Nord-Süd-Trassen befinden. Das beträfe auch die S2 zwischen Blankenfelde und Bernau. Ab 2013 könnten die Strecken von Mitbewerbern betrieben werden.

Es verwundert nicht, dass Heinemann als Chef der „Deutsche-Bahn-Tochter“ die Verantwortlichen vor einer Teilung des Netzes warnt.

Der größte Mehrwert des Systems ist, dass es einen einzigen Betreiber hat. (…) Das hätte zuletzt auch die Handlungsfähigkeit bei den jüngsten Lokführerstreiks gezeigt. Daher plädiere er dafür, das komplette Netz Mitte des kommenden Jahrzehnts auszuschreiben (…).

Unter „fremder Flagge“ nach Bernau? – S-Bahn Berlin GmbH befürchtet Spaltung des Netzes auf Facebook teilen
Unter „fremder Flagge“ nach Bernau? – S-Bahn Berlin GmbH befürchtet Spaltung des Netzes auf Twitter teilen
Unter „fremder Flagge“ nach Bernau? – S-Bahn Berlin GmbH befürchtet Spaltung des Netzes auf Google Plus teilen

Ähnliche Artikel:

Veröffentlicht von

Stefan ist von Beruf Sozialarbeiter und arbeitet mit chronisch kranken Menschen. Der 2-fache Familienvater ist Autor verschiedener Websites und gelegentlich auch noch als Sänger aktiv. Als leidenschaftlicher Naturschützer wurde er unlängst in die Panketaler Gemeindevertretung gewählt. Weitere politische Schwerpunkte sind die Ortsentwicklung, sowie soziale Themen.

1 Kommentar » Schreiben Sie einen Kommentar

  1. Die Ausschreibung sollte nicht einzeln, sondern komplett erfolgen. Es wird ohnehin sehr schwer werden, einen Verkehrsbetrieb zu finden, der die Berliner S-Bahn betreibt, denn schließlich kann ein potentieller Verkehrsunternehmer seine Fahrzeuge nur hier einsetzen, da die S-Bahn mit 800 Volt gleichstrom und seitlicher Stromschiene betrieben wird. Einzig Hamburg verfügt noch über so ein System, fährt aber mit 1200 Volt und seitlich bestrichener Stromschiene.

    Generell wäre es nachdem, was sich die S-Bahn GmbH in den letzten Jahren so geleistet hat, mehr als angebracht und wünschenswert, das die Berliner S-Bahn in die Hände eines Verkehrsunternehmens kommt, das seinen Fahrgästen wieder eine pünktliche und schnelle, saubere S-Bahn bietet – wobei für die Sauberkeit ja auch alle unsere Mitmenschen verantwortlich sind.

    Es ist der S-Bahn unbenommen, sich an der Ausschreibung zu beteiligen. Außerdem sind laut EU – Recht Ausschreibungen von Nahverkehrsleistungen zulässig, wenn nicht sogar vorgeschrieben. Also sollte Herr Heinemann statt „rumzuheulen“ lieber mal seinen Laden auf Vordermann bringen und sich sportlich dem Wettbewerb stellen!