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Das hat es bei uns nicht gegeben – Antisemitismus in der DDR

titelbild.jpg„Das hat es bei uns nicht gegeben“, so antworten noch heute viele Bürger der ehemaligen DDR, wenn sie zum Thema Antisemitismus befragt werden. Der Glaube an den Mythos des antifaschistischen Staates, der eine Auseinandersetzung mit dem „Erbe des Nationalsozialismus“ nicht mehr nötig hatte, sitzt noch immer tief

Die „Amadeo Antonio Stiftung“ hat sich mit ihrer Recherche das Ziel gesetzt „innerhalb der ostdeutschen Bevölkerung eine Debatte über Antisemitismus anzustoßen. Für das Projekt recherchierten Jugendliche unter Anleitung von Fachkräften in acht ostdeutschen Städten zu diesem Thema. Die Ergebnisse werden im Rahmen einer Wanderausstellung präsentiert.“

Vom 25.11.2007 – 09.12.2007 werden die 36 Schautafeln, jeweils von 14-20 Uhr, im Bernauer Dosto (Breitscheidtstr. 43c/Kulturhof, 16321 Bernau) gezeigt.

Grafik: www.dosto.de

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Stefan ist von Beruf Sozialarbeiter und arbeitet mit chronisch kranken Menschen. Der 2-fache Familienvater ist Autor verschiedener Websites und gelegentlich auch noch als Sänger aktiv. Als leidenschaftlicher Naturschützer wurde er unlängst in die Panketaler Gemeindevertretung gewählt. Weitere politische Schwerpunkte sind die Ortsentwicklung, sowie soziale Themen.

4 Kommentare » Schreiben Sie einen Kommentar

  1. Dass die SED/PDS antisemitisch war und zum Teil ist, wurde schon in vielen Publikationen nach der Wende wissenschaftlich beleuchtet. „Aufgeklärteren“ PDSlern ist dieses Erbe auch bewusst und unangenehm, aber die eewig Gestrigen habe immer noch eine Menge Einfluss. Die Ausstellung zeigt ja auch, wie die Judenfeindlichkeit im Gewand des Antizionismus daherkam. Schlimm … Gut, dass das jezt auch auf lokaler Ebene dargestellt wird.

  2. Ja, das ist in der Tat ein verschwiegenes Problem. Zwar geriert sich die PDS als tolerante, weltoffene Partei, aber die Wirklichkeit sieht anders aus:
    Erst 1990 entschuldigte sich die (dann schon frei gewählte) Volkskammer der DDR bei Israel für die mangelnde Aufarbeitung des NS-Unrechts auf ihrem Territorium, im Übrigen mit den Stimmen der SED/PDS. Das Verhalten der Kommunisten zu DDR-Zeiten, ihre Nähe zu palästinensischen Terroristen, der Anti-Amerikanismus und „Anti-Zionismus“ ist sowieso hinlänglich bekannt. Wie wurden denn Ausländer / Migranten in der DDR behandelt?

    Bis heute spürt man Auswüchse dessen im Verhalten von Lafontaine und der konsequenten Leugung der Vertstrickung von Kommunisten in frühere NS-Verbrechen. Auch von Frau Enkelmann ist da nichts zu hören

  3. Pingback: Readers Edition » Placeblog-Rundschau: Die Wochenendtipps