EDEKA in der Bahnhofspassage Bernau bis 22 Uhr geöffnet
Geschrieben von Karl-Heinz Wenzlaff in Wirtschaft, Tags: Bernau, 3.690 mal gelesenSeit 1. November 2007 hat der EDEKA-Markt in Bernau am Donnerstag, Freitag und Sonnabend bis 22 Uhr geöffnet. Ich habe mir das gestern um 20:30 Uhr einmal angeschaut und fühlte mich sehr einsam zwischen den freundlichen Verkäuferinnen. Es hatte sich offenbar noch nicht so richtig rumgesprochen, auch wenn die Werbung seit Wochen lief. Ich würde gern einmal eine kleine Umfrage hier machen:
Lebensmittelmärkte sollten wochentags...
- rund um die Uhr geöffnet sein. (113 mal gewählt = 33%)
- um 22 Uhr schliessen. (111 mal gewählt = 33%)
- um 20 Uhr schliessen. (75 mal gewählt = 22%)
- um 24 Uhr schliessen. (21 mal gewählt = 6%)
- wie früher um 18:30 Uhr schliessen. (20 mal gewählt = 6%)
bisher 340 Stimmen
Stand der Umfrage nach 100 abgegebenen Stimmen:
32 Leser stimmen für Ladenschluss um 20:00 Uhr oder früher, 68 Leser für 22:00 Uhr oder später.
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…und dann wüsste ich gerne, was diese dämliche Reklame hier im Barnim-Blog zu suchen hat.
@hartmut: Wo liest Du Reklame? Ich selbst sehe es eher kritisch, dass große Supermärkte zu Lasten kleiner und womöglich auch zu Lasten ihrer Mitarbeiter die Öffnungszeiten ausdehnen. Deshalb habe ich die Frage hier gestellt, wie unsere Leser das sehen.
Werte Damen und Herren,
zu Ihrer Umfrage kann ich nur sagen, das ich die längeren Öffnungszeiten (durch meine Selbsständigkeit)begrüße. Jedoch auch nur, wenn sich die Teilnehmenden Unternehmen darüber hinaus auch zu erweiterung von Arbeitsplätzen durchringen!
KeineVerkäufer/in sollte es zugemutet werden über 8 Stunden hinaus im Laden zustehen! Ich bin gelernte Fleischfachverkäuferin und darf mit verlaub sagen, das es ein schöner aber auch sehr anstrengender Beruf im Dienstleistungsbereich ist! ( verschiedenste Kundentypen, Streß, hecktik ect. darf nicht auf dem Kunden umgelegt werden, jeder Kunde sollte der erste und beste sein= er zahlt das Gehalt=) Also zum Abschluß, mehr Arbeitsplätze, längere Öffnungszeiten (= heißt aber auch nicht gleich mehr Umsatz=)
Mit freundlichen Grüßen
N.Ploewka
[...] beliebtes P+R-Parkhaus, ein weniger beliebtes Kino und einen fast durchgängig geöffneten Supermarkt, sondern auch einen runden gläsernen Bürotum, in dem ich Mieter [...]
Was Frau Ploewka schreibt halte ich für ganz wichtig! So lange dann vielleicht auch noch mehr Jobs entstehen ist das sicherlich nciht schlecht und auch ich genieße die Freiheit mir bis 22:00 überlegen zu können ob ich noch was einkaufen möchte. In der Realität sieht es dann aber doch meist anders aus und die längeren Öffnungszeiten führen nicht nur zu mehr Stress für die Verkäufer sondern auch zu gleichbleibenden Umsätzen, was wiederum den Vorständen sicher nicht gefällt. Obwohl die vielleicht auch die längeren Öffnungszeiten als einziges Mittel gegen rückläufige Umsätze sehen.
In einem freien Land sollte es doch jedem Einzelhändler gestattet sein, selbst zu entscheiden, wann und wie lange sein Geschäft geöffnet ist.
In anderen Ländern funktioniert das doch auch wunderbar. Nur der deutsche Michel muss wieder irgendwelche scheinheiligen Argumente finden, warum er es nicht darf. Auf Dauer wird wohl niemand seinen Laden länger öffnen, als dass es sich lohnt.