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Seniorenheim Zepernick – Betreiberauswahl wird konkreter

Aus 15 mach 5.
So heißt es demnächst in Panketal. Nach Beendigung des Bewerbungsverfahrens für die zukünftige Bewirtschaftung des Zepernicker Seniorenheims sollen nun aus der Masse der Bewerber 5 „Finalisten“ gekürt werden, die sich am 19.11. der Gemeindevertretung präsentieren. Die entgültige Entscheidung fällt am 17.12.2007.

Die „Jury“ ist fraktionsübergreifend besetzt und besteht aus Sigrun Pilz (CDU), Prof. Jürgen Elsner (Linke), Burkhard Thomaschewski (SPD), Matthias Baeseler (Fraktion der Vernunft), sowie der für den Pachtvertrag zuständigen Verwaltungsmitarbeiterin.
Abgesehen von einer berenteten Ärztin nicht grade das sachkundigste Gremium, aber mangelnde Fachkompentenz war in Panketal noch nie ein wirkliches Entscheidungshemmnis.
Auch Grundsatzplanungen zum Straßenbau werden hier von Laien vorgenommen.

Ungeklärt ist derzeit, ob der „Kuhn-Clan“ das Gelände nach Ablauf des Pachtvertrages zum Jahresende verlässt oder die Heimaufsicht den Betrieb vorzeitig unterbindet. Zeitlich macht das inzwischen kaum noch einen Unterschied, inhaltlich aber ist es extrem brisant.
„Würde der Betrieb untersagt, müsste die Gesellschaft von Gisa Kuhn nicht nur den Plattenbau räumen, sondern müsste auch die benachbarte Rotunde verlassen.“ (Quelle: MOZ)

Die potentiellen „Neubetreiber“ dürfte das eher freuen.

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3 Kommentare » Schreiben Sie einen Kommentar

  1. Pingback: “So viel Heimlichkeit” – Neuer Betreiber für das Zepernicker Seniorenheim gekürt « BAR-blog | Wir bloggen den Barnim

  2. Gegendarstellung

    Anlass dieser Gegendarstellung sind gewisse Medien, die uns, die Pflegekräfte in ein falsches Licht stellen, wobei es nur um eine Hetzkampagne gegen Frau Dr. Kuhn geht.
    Wir, die Mitarbeiter des Seniorenheims, die auch schon länger hier arbeiten, leisten gute und zufrieden stellende Arbeit, dies bestätigen uns fast täglich die Angehörigen ebenso die Ärzte und auch die Besucher des Heimes.
    Ebenso wird unsere Arbeit immer wieder auch in Nachrufen/Danksagungen lobend erwähnt.
    Jeder Mitarbeiter des Seniorenheimes wird eingearbeitet und führt nebenbei einen Einarbeitungsorder, der mit einer Fachkraft, Wohnbereichsleiter ausgearbeitet wird.
    Auch werden im Seniorenheim Fortbildungen gehalten ob intern oder extern und jeder Mitarbeiter ist verpflichtet daran teil zunehmen .Die Themen der Fortbildungen gehen von der Grundpflege bis zu den medizinischen Teilen für Fachkräfte, Hilfskräfte und auch Servicekräfte.
    Wie die Medien auch berichteten, verdursten bei uns die Bewohner, das streiten wir ab, denn jeder Bewohner hat einen Einfuhrplan, in welchem auch schon die geringste Menge von 50 ml eingetragen wird.
    Auch die Mund und Zahnpflege wird laut Zeitung nicht durchgeführt, so dass sich angeblich Maden und auch starker Mundgeruch bilden.
    Ja es kann sein, dass mancher Bewohner starken Mundgeruch hat, aber das kommt sicher nicht von der schlechten Pflege, es liegt auch am Krankheitsbild.
    Ich frage mich oft, wenn Angehörige nicht zufrieden sind, warum dann die Familienangehörigen immer noch bei uns im Heim sind und das über Jahre hinweg.
    Wer ist denn verantwortlich für die Unruhe, die Hektik und die Ungewissheit? Es sind bestimmte Medien, die immer wieder neue unrecherchierte Geschichten bringen. Das ist einfach nur „Schmutziges Wäsche waschen“ auf Kosten des Pflegepersonals.
    Ich bitte alle Mitarbeiter, Angehörige und auch die Ärzte, die mir in diesem Brief zustimmen, es mit Ihrer Unterschrift zu bestätigen.

    Vielen Dank

  3. @ Michael Eschert:Meiner Meinung nach ist jetzt eine der wichtigsten Fragen warum erst so spät reagiert wurde.
    Pflegemängel und die Probleme der Mitarbeiter sind , wie schon mehrfach erwähnt, eigentlich recht lange bekannt.
    Die Medien haben erst reagiert als die Gemeindepolitiker sich bequemten im Zuge der Pachtvertragsdiskussion über das Heim zu sprechen. Damals ging es meines Erinnerung nach aber noch weniger über die jetzt öffentlich gemachten Zustände. Vielmehr kann ich mich an ein „Gezerre“ um die Zugänglickeit von Parkmöglickeiten erinnern., wovon sich einige „auf den Schlips getreten fülten“.
    Das macht die seitens der Heimaufsicht festgestellten Mängel aber nicht besser.

    Inhaltlich kann ich mich nicht an Medienberichte erinnern in denen die Verantwortung für „Maden unter den Gebissen, Todesfällen etc.“ den Pflegekräften zugeschoben wurde.

    Wenn „das Management“ versagt, hat das eben weitreichende Folgen unter denen die Pflegekräfte vermutlich ebenfalls zu leiden hatten.