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Raider heißt jetzt Twix – PDS und WASG sind „Die Linke“

wmk_banner_02.jpgVor ca. 2 Jahren entledigte sich Ferrero seines alten „Kinderschokoladengesichts“ und entfesselte wütende Proteststürme die in der „Weg-mit Kevin-Bewegung“ gipfelten. Mehr als 80000 Bundesbürger votierten damals für die visuelle Rückkehr von Günter Euringer.
Die Umbenennung des Schokoriegels Raider in Twix wurde zwar von einer massiven Werbekampagne begleitet, verlief aber sonst friedlich.

Im Barnim haben sich jetzt (besser spät als nie) PDS und WASG zur Partei „Die Linke“ zusammengeschlossen.
Und damit der „alte Wein aus neuen Schläuchen“ auch so richtig schmeckt wurde gleich ein neuer Vorstand gewählt.
Kreischef ist ab sofort Lutz Kupitz, der sein Wahlergebnis von knapp 78 % gegenüber der Märkischen Oderzeitung als „hervorragend“ bezeichnete. Wenn man bedenkt, dass eine hier nicht genannte Vorgängerpartei früher „bei 98 % erst warm wurde“, kann man durchaus von einer „neuen Bescheidenheit“ sprechen.

Inhaltlich setzt die „Neue Linke“ scheinbar auf einen Mix aus sozialen Themen und einer Prise Wirtschaftspolitik.
Seine Partei, so Kupitz“,

setze im Barnim auf eine „gestaltende Wirkung“ (…) . Kupitz ist im Kreistag Chef des Wirtschaftsausschusses und plädiert etwa dafür, den Barnim stärker als einheitlichen Wirtschaftsstandort zu vermarkten.
Die Linke trete für einen beitragsfreien Schülerverkehr und die Einführung des Sozialtickets ein. Angesichts der jüngsten Entwicklung auf Bundes-, aber auch Kreisebene hofft Lutz Kupitz, mindestens eine der beiden Forderungen im Barnim tatsächlich durchsetzen zu können – realistischerweise für 2009.

Banner: www.weg-mit-kevin.de

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Veröffentlicht von

Stefan ist von Beruf Sozialarbeiter und arbeitet mit chronisch kranken Menschen. Der 2-fache Familienvater ist Autor verschiedener Websites und gelegentlich auch noch als Sänger aktiv. Als leidenschaftlicher Naturschützer wurde er unlängst in die Panketaler Gemeindevertretung gewählt. Weitere politische Schwerpunkte sind die Ortsentwicklung, sowie soziale Themen.

20 Kommentare » Schreiben Sie einen Kommentar

  1. @Stefan Stahlbaum: Lieber Herr Stahlbaum, wenn Sie „spitz“ werden, sind Sie mehr als gut! Besser kann man unsere Provinzpossen hier im Barnim nicht vorführen. Immer wieder für einen Lacher gut – auch wenn der meist einen traurigen Unterton hat.

  2. Inhaltlich setzt die „Neue Linke“, also die Nachfolgepartei der PDS die Nachfolgepartei der SED war die ja einst dafür sorgte das über 1000 Deutsche in Deutschland erschossen und über 70000 Menschen zu politisch verfolgten wurden, auf Stillstand. Sie macht Angst mit sozialem Absturz und ist weiterhin gegen Privateigentum. Es ist scheinbar wieder schick geworden „Geldgeschenke“ an die Bevölkerung zu machen die nicht finanzierbar sind. Da stehen Linke und SPDPDSSED oder wie der Haufen heißen mag endlich wieder auf einer Stufe.

    Sich aus der Verantwortung zurückzieh Oskar und Gregor reiben sich die Hände und freuen sich schon auf die Rot-Rote Koalition auf Bundesbene mit Elektriker Kurt, der einst sagte „waschen und rasieren Sie sich, dann bekommen Sie auch einen Job“, ja Kurt mach das mal.

    Hieß es nicht noch am Wochenende bei Anne Will, verkündet vom veräter Bayern Stiegler, die SPD ist jetzt für die Menschen da und Menschenwürde ist ja unantastbar und bla bla? Wenn dem so wäre und die SPD es auch so meinen würde, müsste Herr Beck für seinen Spruch zurücktreten. Es sollte doch jedem freigestellt sein sich zu rasieren und zu waschen oder nicht.

  3. Hallo!

    Sicher ist die SED für eine Menge Unrecht in der Vergangenheit verantwortlich. Das darf nie vergessen werden!!

    Aber ich halte es für falsch, dieses Argument ständig dafür benutzt wird, die Mitglieder der Linken zu diskreditieren. Mittlerweile gibt´s bei
    uns ´ne Menge junge Mitglieder, die nix aber auch rein gar nix mit dem Unrecht in der DDR zu tun hatten. Denen es nur um soziale Fragen im Rahmen der Globalisierung geht, die gegen jede Form von Krieg sind und sich einfach nur für ihre Mitmenschen engagieren. Aber soweit wird hier wohl nicht differenziert oder? Da wird es auch noch in 50 Jahren heißen, das sind doch nur die Altstalinisten. Obwohl dann keiner mehr davon lebt! Ich jedenfalls verwehre mich gegen dieses Schubladendenken.

    Sicher sind 78% kein hervorragendes Ergebnis. Aber es zeigt doch auch, dass Demokratie in der Linken kein Fremdwort ist! Und mal ganz ehrlich, welche Partei würde denn nicht versuchen, etwas offensichtlich negatives schön zu verpacken???

    Und ob etwas finanzierbar ist oder nicht sei mal dahin gestellt. Vom Grundsatz her ist es doch falsch, zu sagen, für das oder das ist kein Geld dar. Geld ist immer da, die Frage ist doch nur, wofür gebe ich es aus. Und wenn dann einzelne Sachen keine Priorität haben, dann ist einfach mal kein Geld dar.

    Ganz einfaches Beipiel. In diesem gigantischen Projekt BBI Schönefeld sind und werden soviele öffentliche Mittel versengt wobei die Gesamtkosten m.E. noch nicht mal im Ansatz überschaubar sind. Aber das ist von Seiten der Länder Berlin und Brandenburg einfach mal gewollt. Ganz egal, wie teuer das zu stehen kommt. Aber da einfach mal bichen Realismus walten lassen (Stichwort: unterirdischer Bahnhof etc.) und über die Finanzierung des Sozialticktes müsste nicht mal diskutiert werden. Und da gibts sicher noch mehr Beispiele, im Großen wie im Kleinen.

    Bis denn dann,
    der Micha

  4. @Michael
    Siehst du und das ist der Unterschied. Während Ihr versucht die öffentlichen Mittel in Form von Almosen auf eine Bevölkerungsgruppe zu verteilen, deren soziale Situation sich dadurch nicht grundlegend verbessert, nutzen andere diese Mittel um sie in die Zukunft zu inverstieren. Wo du gerade beim BBI bist. 40000 neue Arbeitsplätze sind mir jedenfalls lieber als über 50 Jährige deren Problem der Arbeitslosigkeit um ein halbes Jahr in Form von ALGI verlängert wird.

    Ihr macht genau den gleichen Müll wie eure Vorgänger zu DDR Zeiten nur um der Bevölkerung Geldgeschenke zu machen, und aus dem Grund ziehe ich Euch auch mit der SED gleich.

  5. Die PDS predigt im Bundestag die Minderheitenrechte und schreit, wo sie nur kann.
    Da, wo sie in der mehrheit ist (bernau) tritt sie andere mit füßen. ich empfehle jedem, eine svv in bernau zu besuchen, um zu sehen, wie elementarste rechte der unabhängigen durch die pds-svv-vorsitzende beschnitten werden: rederecht, antragsrecht, bildaufnahmen etc.

  6. @Stefan: Hoffen wir nur, dass Du nie über 50 Jahre alt wirst und nie ALG I oder II beziehen musst! Machst Du es Dir nicht etwas zu einfach mit Deiner Argumentation ? Wir haben doch nun gerade in Brandenburg genügend geförderte Großprojekte gehabt, die regelrecht mit allen ihren Milliarden in den Sand gesetzt wurden. Und ist nicht gerade ein Großflughafen das Musterbeispiel für ein Dinosaurier-Projekt? Fragen über Fragen, die ich auch nicht allein beantworteten kann, die man aber durchaus stellen muss…

  7. @Dr. Valentin
    Es ist ja auch richtig Fragen zu stellen, davon lebt eine Demokratie. Aber muss man denn zu allem Nein sagen nur weil Millionen dran hängen und man damit argumentieren kann diese den „Bedürftigen“ des Landes zu veräußern.

    Letztendlich sind solche Sozialgeschenke immer ein Kontrollinstrument des Staates. Der Staat ist dann der jenige der per Sozialtiket entscheidet ob ich mobil bin oder nicht. Nee, da ist es mir lieber wenn der Staat öffentliche Gelder nimmt und diese in Großprojekte investiert, das schafft Hoffnungen, Chancen und Arbeit…und das meine lieben Kollegen das ist sozial, sogar nachhaltig. Und warum muss ich mir jetzt als junger Mensch diese Hoffnung von einer Partei nehmen lassen deren Vorgänger mit ihrem verborten Idealismus ein ganzes Land schon ein mal an die Wand gefahren haben?

    Habt Ihr Euch mal Gedanken darüber gemacht warum scharenweise junge Menschen den „Osten“ des Landes verlassen und die älteren zurückbleiben? Die letzten Sätze vor dem Wegzug sind meist, „hier dreht sich kein Rad mehr“ und „es geht zu langsam vorwärts“.

    Es ist ja gerade bei BBI nun nicht so dass das Ding zu einer ungenutzten Investruine wird. Das Ding wird benutzt. So war das mit dem vorweg totgesagtem Berliner Hauptbahnhof auch. Ihr vermgat es kaum glauben, aber für BBI besteht sogar der Bedarf von Nachtflügen.

  8. Hallo Stefan, dir scheint ja ne Riesenlaus über die Leber getrampelt zu sein. Anders kann ich mir diesen äußerst schwachen Text nicht erklären, der dogmatische und endgültigste Vorurteile mit billigsten Klischees auf Bild-, nein schlimmer: auf BZ-Niveau verbindet und damit eine Klientel bedient, die du dir nun wirklich nicht wünschen kannst.
    Bei deiner Argumentation um BBI kommt mir gar der Gedanke, jemand könnte deine Identität gahackt haben, so krude und regelrecht antigrün sind deine Argumente. Nie hätte ich gedacht, dass du als Grüner in einem Großflughafen Nachhaltigkeit sehen könntest. Nenne mir ein Großprojekt, dass seine großspurig angekündigten Arbeitsplatzversprechen auch nur annähernd gehalten hätte. Und: Arbeit lässt sich kaum aus dem Nichts herbeizaubern: Meist handelt es sich bei angeblich geschaffenen Arbeitsplätzen doch nur um eine Umverteilung aus anderen Regionen. Wobei wir auch schon bei der Erklärung für die Ostflucht aller, die noch krauchen können, wären. Ich glaube nicht, dass dein völlig überspannter Kausalitätsbogen vom Sozialticket über fehlende Investition in Großprojekte bis zum Bankrott ganzer Regionen und einer ganau dies vorhersehenden Bevölkerung auch nur das geringste Lüftchen der Realität aushält. Dass hier nichts läuft, kann ja wohl nicht am Sozialticket liegen (das ja auch noch nicht existiert). Vielmehr liegt es doch an der Leichenfledderei nach der Wende, mit der auch das letzte bisschen, was nach der ruinösen SED-Witschaft noch übrig war, in reicherer Leute Taschen transferiert wurde. Und bis heute stinkt der Kadaver der DDR noch den allermeisten Investoren, nicht zuletzt weil er ständig und immer wieder mit Gestank eingesprüht wird: Dort herrschten noch immer die Kommunisten, die sich jetzt Twix nennten und heimlich aber dem Stalinismus frönten. Bestimmt täte es denen auch ganz schön weh, dass sie mit dem neuerlichen Erschießen und Einsperren noch warten müssten, bis sie in ganz Deutschland herrschten.
    Soso, die Linken machen also Angst mit dem sozialen Abstieg? – Hätte es denn irgend jemand nötig, diese Angst, die in der Realität oft genug erfüllt wird, noch zu schüren? Wer den sozialen Abstieg großer Bevölkerungsteile leugnet und die Angst davor nicht ernst nimmt oder gar lächerlich macht, der hat sich in meinen Augen für soziale Themen deutlich disqualifiziert. Das Sozialticket ein Almosen oder Sozialgeschenk zu nennen, statt es als Begrenzung eines längst eingetretenen Schadens zu sehen, ist schon ein großer Schritt in diese Richtung. Aber vielleicht sollen ja auch ein paar Kollateralschäden auf dem Weg in den dank Großinvestitionen und Budeswehrauslandseinsätzen blühenden Kapitalismus hingenommen werden.
    Zum mutwilligen Zusammenschmeißen der Linken mit der SPD sage ich mal nix. Das ist einfach unterirdisch.
    Ich bin weit davon entfernt, die Linken als große Hoffnungsträger zu sehen, was unsere Zukunft anbelangt. Dazu sind deren Konzepte tatsächlich noch zu wirr. Zudem hat diese Partei noch immer zu sehr mit denen zu tun, die von damals „übriggeblieben“ sind und weder inhaltlich noch stilistisch umlernen wollen (oder können).
    Aber eine derartig kurzsichtige Schwarz-Weiß-Malerei und Inakzeptanz bringt mich doch auf die Palme. – Und das Auf-Palmen-Klettern fällt mir momentan verdammt schwer!

  9. Hallo Andreas,

    abgeshen davon, dass man zum Ausgangsartikel denken kann was man will, ist Dir schon mal der Gedanke gekommen, dass es (auch im Barnim-Blog) mehr als einen Stefan mit F gibt (denn das bin ich, und dass ein anderer Stefan, Du sollst uns nicht verwechseln…). Ich bedauere selbst, dass dieser Name besonders zwischen 1965 und 1975 mit der Schöpfkelle verteilt wurde und irgendwie stand ich wohl mittendrin.

    Nichts für ungut…und alles Gute für Deinen Rücken…

    Stefan

  10. Offensichtlich trübt meine derzeitige Schmerzmedikation doch meine Sinne so weit, dass ich dieser unverzeihlichen Verwechslung der beiden Stefans in diesem Blog erlegen bin. Ich versuch’s trotzdem mal: ’ntschuldigung, Stefan Stahlbaum, dass ich die Kommentare dir zugeschrieben habe! Es war mir auch allzu merkwürdig vorgekommen, wie man an meinem Kommentar sehen kann.
    Mit meinem Namen habe ich ja eigentlich selbst genug Verwechslungserfahrung, um lieber zweimal hinzusehen.

    Trotz allem bleibt natürlich die Kritik an den Kommentaren des anderen Stefans. – So wirr bin ich dann doch nicht, dass ich da inhaltlich etwas durcheinanderbringen würde.

  11. Hallo.

    Mein Name ist Sebastian Walter und ich bin auch am Samstag in den Kreisvorstand der Partei Die Linke. Barnim gewählt. Ich bin 17 Jahre alt und meine DDR Vergangenheit hält sich wie Ihr/ Sie euch denken könnt sehr in Grenzen… Sagen wir mal 6 Monate.

    Ich bin es leid, dass meine Partei ständig nur auf ihre Vergangenheit reduziert wird. Ich bin jetzt schon 3 Jahre lang aktiv bei der PDS gewesen und ich kenne keine Partei die sich so mit ihrer Vergangenheit auseinandergesetzt hat wie die PDS. Ich kenne niemanden der bei uns noch die Mauer fordert oder die Vebrechen der DDR verteidigt.
    Ich habe Freunde in anderen Parteien wie z.B. der SPD und ich habe noch nie gehört, dass sie nur auf die Idee gekommen wären sich mit der DDR Vergangenheit ihrer Mitglieder auseinander zu setzen. Auch die CDU und alle anderen Parteien sind dazu nicht bereit haben aber aber auch eine Verantwortung (Blockparteien CDU usw.)

    Ich denke dieser Streit ist nur dazu da sich nicht mit den Forderungen der Partei Die Linke. zu beschäftigen. Sie soll ablenken von den sozialen Ideen der Partei.

    Deshalb möchte ich Sie bitten sich bevor sie über Die Linke. urteilen, sich erst einmal mit dieser Partei und ihren Dokumenten zu ihrer Geschichte und ihrem Umgang damit zu beschäftigen.

    Das scheint mir, ist nicht der Fall.

    Mit freundlichen Grüßen

    Sebastian Walter (Schüler)

  12. Pingback: Ich trage einen “Dutzendnamen” – Für alle Michaels und Nicoles dieser Welt « BAR-blog | Wir bloggen den Barnim

  13. Hallo Sebastian,

    ich bin immer wieder beeindruckt und beglückt wenn sich vergleichsweise junge Menschen politisch engagieren (von bräunlichen Dumpfbacken mal ganz abgesehen).

    Sicher haben Sie zudem recht, wenn sie „soziale Ideen“ verteidigen.
    Auch mir „rollen sich sämtliche Fußnägel hoch“ wenn sogar „Versicherungsleistungen“ (wie z.B ALG I) pauschal als Almosen (Hallo Stefan) verunglimpft werden.

    An der „Vorwärtsgewandtheit“ ihrer Partei habe ich allerdings schon „statistische Zweifel“.
    In der Gemeindevertretung meines Heimatortes Panketal besteht derzeit eine 6-köpfige Fraktion der Linkspartei.
    Der Altersdurchschnitt liegt bei ca. 66 Jahren.
    Die letzte Stasi-Überprüfung ergab eine „Trefferquote“ von 50 %.

    Ein Einzelfall?

    Grüße

    von

    Stefan Stahlbaum

  14. @Stefan

    Ich zitiere dich: „Sicher haben Sie zudem recht, wenn sie “soziale Ideen” verteidigen.
    Auch mir “rollen sich sämtliche Fußnägel hoch” wenn sogar “Versicherungsleistungen” (wie z.B ALG I) pauschal als Almosen (Hallo Stefan) verunglimpft werden.“

    Ich habe nicht ALG1 als Almosen bezeichnet, sonderen deren Verlängerung um ein 1/2 Jahr. Was letztendlich für die ohnehin schon schwer habende Altersgruppe eine Verschiebung des Problems bedeutet, jedoch keine Lösung.

    Der Rest einiger anderer Kommentatoren ist O.W., aber ich bedanke mich schon mal für die zahlreichen Klicks auf den Link zu meiner Seite und auf den darauf befindlichen Google AdWords. Mir hatten noch ein paar Klicks gefehlt, jetzt kommt es zur Auszahlung von Google und ich werde nun davon erst mal lecker Sushi essen gehen.

  15. @ Sebastian:

    Hallo Sebastian, komm doch mal zur Bernauer Stadtverordnetenversammlung. Da wirst Du erleben wie demokratisch und zukunftsgerichtet Deine Partei ist.
    Nein zur Stasi-Überprüfung, Lobhudeleien für die SED, Enkelmann bestreitet neuerdings, dass Stalin Kommunist war. Rederechte werden nicht gewährt, Anträge rechtsstaatswidrig nicht zur Abstimmung gesstellt. Die demokratische Daseinsberechtigung der Opposition wird bestritten. Wenn das nicth DDR ist, was dann?
    Nicht imer nur schauen, wie sich die Genossen dann geben, wenn sie sich ihren Mitgliedern präsentieren, sondern mal miterleben, wie sie sich verhalten, wenn sie in einem Parlament mal das sagen haben. Da besteht ein himmelweiter Unterschied!!!!

  16. Sicher gibt es noch einige Genossen mit der altem Denke. Das Beispiel Panketal mit dem Durchschnittsalter 66 mag dafür ein Beispiel sein. Aber dieses Problem wird spätestens die Zeit erledigen.

    Dennoch gibt es viele positive Entwicklungen in unserer Partei. Das Sebastian Walter mit 17 Jahren in den Kreisvorstand gewählt wurde, finde ich dabei richtig klasse.

    Aber auch in Eberswalde gibt es doch auch motivierte Leute, die für kein ZURÜCK in die DDR stehen. Karin Wagner, Torsten Duckert, Jörg Schneidereit, Christian Rehmer, meine Wenigkeit und noch andere mehr. Die richtig alte Garde ist hier doch nur noch auf Mitgliederversammlungen zu treffen, nicht aber mehr in leitender Verantwortung.

    Ich muss hier auch noch mal das Argument von Sebastian aufgreifen, nachdem dieser permanenente DDR-Bezug oftmals nur dazu dient, unsere Glaubwürdigkeit zu untergraben.

    Der letzte Komentar von Stefan (ohne Namnenszusatz), der ist doch echt der Hammer. Wenn man Meinungen anderer als o.W. bezeichnet, was sagt das denn über das Demokratieverständnis aus??

    ALG1 und auch eine mögliche Verlängerung sind keine Almosen. Schließlich haben gerade Ältere viele Jahre brav eingezahlt, um dann mit einem Jahr ALG 1 abgespeist zu werden.

    Was soll denn helfen, das Ältere Arbeit find. Qualifikation?? Es ist nunmal Tatsache, dass Unternehmen kaum Menschen über 50 Jahre einstellen. Mein Ex-Schwiegervater ist studierter Maschinenbauing., einer der kreativsten und handwerklich begabtesten Menschen, die ich kenne. Doch leider über 50. Unzählige Bewerbungen, soweit das Auge reicht. Ein Einzelfall?? Aber klar, die Daumenschrauben anlegen, dann wird´s schon!

    Das hat übrigens nichts mit Geldgeschenken zu tun, vielmehr mit über die Jahre gewachsenen Ansprüchen (ArbeitlosenVERSICHERUNG –> ansonsten wäre die Bezeichnung mal zu überarbeiten).

    Aber was ist denn mit der Subvention der Kohle, den Unmengen an Fördermitteln (vorallem die verlorenen: Chip-Fabrik, CargoLifter etc.), der Unternehmenssteuerreform, der Abschaffung der Vermögenssteuer usw. Ich will die Förderung der Wirtschaft auf keinen Fall in Abrede stellen. Aber beim Thema „Geldgeschenke“ auch bitte die Kirche im Dorf lassen.

  17. @Stefan Stahlbaum

    Sollte ein (vielleicht gescheiterter) Ansatz von Sarkasmus sein. Natürlich kann das nicht der Ansatz sein. Und ich scheue mich sicher nicht vor der inhaltlichen Auseinandersetzung. Wer mich kennt, der weiß das. Aber es gibt Fälle, in denen helfen keine Argumenete, nicht mehr nach 70 Jahren Ideologie-Starrsinn. Da hilft nur noch die Zeit. Ansonsten bin ich zu jedweder Diskussion bereit.