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Karneval in Eberswalde – Wahl des CDU-Kreisvorsitzenden angefochten

„Schuster bleib bei deinem Leisten“ – getreu diesem Motto ist die Barnimer CDU nach genau einer Woche zweifelhafter Harmonie zu den gewohnten „Hahnenkampfritualen“ zurückgekehrt.

Mit der Wahl des „importierten“ Landtagsabgeordneten Thomas Lunacek wollten die Delegierten des Kreisparteitages vom 14.09.2007 ein „Signal der Einigkeit aussenden“. Genau 7 Tage später hat Uwe Bartsch, Vorstandsmitglied der CDU Brandenburg, die Wahl wegen schwerwiegender Fehler angefochten.

“Demnach wurden nicht, wie vorgeschrieben, alle Barnimer CDU-Mitglieder schriftlich zum Parteitag eingeladen. Es seien schon Stimmzettel eingesammelt worden, obwohl der entsprechende Wahlgang noch nicht vom Tagungsleiter geschlossen worden war, und es habe Verstöße gegen die per Satzung vorgeschriebene Frauenquote gegeben.“ (Quelle: MOZ)

Pikant:
Vor ca. 21 Monaten wurde Uwe Bartsch nach 10 Jahren von seinem Posten als Kreisvorsitzender der Barnimer Christdemokraten abgelöst. Damals traf Lunacek der Vorwurf “hinter dem Rücken des Vorsitzenden gekungelt zu haben“.

Und so pflegen sie weiter ihren Ruf als Karnevalsverein. Woll mer se reinlasse?

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3 Kommentare » Schreiben Sie einen Kommentar

  1. Wurde nicht in den lezten Jahren fast jede CDU-Partei-Wahl im Barnim von irgendjemanden angefochten? Das hat bei den Barnimer „Christ“-Demokraten eine gute Tradition. Von Wahlwiederholungen habe ich dennoch nie gehört.

    Uwe Bartsch treibt wohl eher die Unzufriedenheit mit der eigenen Lebenssituation an, als angebliche Verstöβe gegen die Partei-Satzung. Ein Bekanner, der auch Bernauer CDU-Mitglied ist, wies mich mal nebenbei auf die Berichterstattung zu Bartschs „Karriere“ als Unternehmer hin:

    Jetzt droht sogar Diäten-Pfändung

    http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2003/0906/lokales/0027/index.html

    CDU-Wirtschaftsexperte vor dem Ruin

    2004 verlor Bartsch dann auch noch sein Landtagsmandat. Womit er seitdem seinen Lebensunterhalt verdient, ist nicht klar. Wahrscheinlich zieht es ihn zurück in die Berufspolitik. Wie auch immer: Auf jeden Fall eine persönlich traurige Entwicklung.
    Irgendwie ist es ja dann fast logisch, dass so einer richtig strampeln muss, um wieder Oberwasser zu bekommen. Für Bartsch führt der Weg zu Lohn und Brot nur über die Partei.

  2. Ja, ja, so ist das. Ich habe noch die Worte der „seriösen“ Stadtverordneten in den Ohren, welch besonnene und auf Ausgleich bedachte Politik doch unser aller Liebling Uwe Bartsch (seines Zeichens auch Hertha-Fanbotschafter der Stadt Bernau) macht und man sich doch eine Scheibe bei ihm abschneiden können.
    Nun legt just dieser Uwe Bartsch, der den Verlust seines Landtagsmandates und Kreisvorsitzendenpostens offenbar nicht verkraftet hat, Einspruch gegen die Wahl Lunaceks mit 84% ein.

    Es ist nur zu offensichtlich, dass Bartsch strampelt, um wieder in die bezahlte Berugspolitik zu kommen. als Barnimer Lakei des Affären-P@tke soll er für ihn hier Wirbel machen.

    Peinlich, wenn man bedenkt, dass aus dem Bartsch-Lager der Bernauer Bürgermeister Hubert Handke (Freund und Fürsprecher Bartschs) gebeten wurde, gegen Lunacek zu kandidieren, der dies aber (in bekannt zögerlicher, jovialer Art) ablehnte.

  3. Pingback: Mission Impossible? – Wer rettet die CDU?