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„Märkische Allgemeine“ berichtet über das Barnim-Blog

brandenburgs-beste-seiten.JPGDie in Potsdam erscheinende „Märkische Allgemeine Zeitung“ hat in ihrer Sonnabend-Ausgabe ausführlich über unser Barnim-Blog-Projekt berichtet.

In seinem Artikel „Vom Webradio bis zum Online-Tagebuch: Brandenburger gehen ins Internet“ schreibt Jochen Hung:

Die Macher des „Barnim-Blogs“ […] sitzen in Eberswalde, Biesenthal und Rüdnitz und steuern alle ihre Texte vom eigenen Computer zu Hause aus bei. Die Artikel sind lokalpolitisch geprägt und beschäftigen sich oft mit Naturschutzfragen und „grünen“ Themen. „Die Idee für unseren Blog entstand im November vergangenen Jahres wegen einer bedrohten Allee in der Nachbarschaft“, sagt Karl-Heinz Wenzlaff, einer der Autoren. Die Barnimer schlossen sich damals zusammen, um im Internet gegen die Fällung der Bäume zu protestieren. „Wir hatten zu dieser Zeit jeden Tag rund 1000 Leser.“ Das ist eines der Phänomene des Internets: Die Themen sind sehr lokal fokussiert, haben jedoch ein weltweites Publikum, theoretisch jedenfalls. Und es funktioniert: Die Allee steht noch immer.
Nach der Rettung der Bäume flachten die Benutzerzahlen ab, bis heute halten allerdings rund 300 regelmäßige Leser dem Barnim-Blog die Treue. Von internetscheuen Brandenburgern kann für ihn deshalb keine Rede sein. „Das Internet ist für mich auch kein Jugendmedium“, sagt der 49-Jährige. Unter den Autoren des Internettagebuchs ist eine Studentin, die anderen sind Berufstätige, Familienväter und Mütter. „Wir schreiben alle ehrenamtlich und sind deshalb finanziell unabhängig“, sagt Wenzlaff. „So können wir viel subjektiver und unabhängiger an Themen herangehen als die etablierten Medien.“ Die aktuellen Streitpunkte, über die in dem Blog diskutiert wird, sind die geplante Müllverbrennungsanlage in Eberswalde und die Zustände in einem örtlichen Altenpflegeheim. Die Webseite ist allerdings grundsätzlich offen für alle Themen und Autoren. Jeder darf über alles schreiben, solange es einen Bezug zur Region und ihren Menschen hat. „Das ist echter Bürgerjournalismus.“

Dem kann man nichts hinzufügen außer: Danke an „Brandenburgs beste Seiten“ für diesen Artikel!


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7 Kommentare » Schreiben Sie einen Kommentar

  1. Lieber Karl-Heinz,
    der Artikel ist richtig gut geschrieben und wurde zum Glück nicht, wie üblich, auf das Wesentliche „redaktionell eingedampft“.
    Herzlichen Glückwunsch zu diesem Erfolg!
    Vielleicht kommt auf Dich demnächst mal die MOZ zu?

  2. Die MOZ? Vermutlich eher nicht. Die MOZ ist sich doch selbst genug mit ihrem sogenannten „Blogprojekt“ w w w.a u f f.d e (Kein Link hier, weil ich Deine Augenarztrechnung nicht bezahlen kann :-))

  3. @Karl-Heinz
    Autsch,
    hast Recht, da sollte man sich vorher besser eine Schwarz-Weiß-Brille aufsetzen, sonst ensteht ein nicht reparabler Sehschaden.

  4. oh-ha,
    wer hat sich DAS denn ausgedacht? ich habs genau 12 sekunden ausgehalten.

  5. So etwas passiert, wenn man sich um jeden Preis bei den „jungen Leuten“ anbiedern will. Ob es wohl wirklich Leute gibt, die so etwas länger ertragen?