Hier im Barnim bedient sich der Grüne Punkt Gelber Säcke. Im Barnim werden die Gelben Säcke alle 14 Tage vor der Haustür abgeholt – bequemer geht es nicht. Trotzdem gibt es überall im Barnim Zeitgenossen, die das nicht abwarten können, sondern die Gelben Säcke, gefüllt mit jeder Art Hausmüll, an den Sammelplätzen für Altglas und Altpapier ablagern. Garten- und Gemüseabfälle sowie in Verwesung befindliche Essenreste, Knochen und Fleisch von Grillfesten sind ein lecker Häppchen für Ratten und Fliegen.
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Die Personen wechseln, die Probleme bleiben.
Vor ca. 20 Monaten wurde Uwe Bartsch von seinem Posten als Kreisvorsitzender der Barnimer Christdemokraten abgelöst. Die „Postensäge“ bediente seiner Zeit u.a. Vizelandrat Carsten Bockhardt.
Vorausgegangen war ein recht unterhaltsames Scharmützel in dem u.a. Kungelei und Mitgliedermanipulation zum Vorwurf standen. Im Ergebnis wurde Bartsch, auf Grund mangelnder Visionen und unzureichender Öffentlichkeitsarbeit, abgewählt und durch Hans-Joachim-Bernhardt ersetzt.
Heute muss der 58-jährige Panketaler zugeben, dass es auch unter seiner Führung „mit Visionen und Öffentlichkeitsarbeit nicht so klappte“. Er tritt in Kürze ins zweite Glied zurück. Als Nachfolger wird der Landtagsabgeordnete Thomas Lunacek gehandelt, der sich im Jahr 2005 noch „vornehm zurückhielt“.
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Geschrieben von Stefan Stahlbaum in Kultur, Tags: E.ON edis, Panketal, Schwanebeck, 1.123 mal gelesen
Die Rock-Untoten sind unterwegs
Schwanebeck (Gemeinde Panketal) feiert 750-jähriges Jubiläum und CITY liefern den „Festtagssoundtrack“. Die Männer um Sänger Tony Krahl, die sich seit mehr als 35-Jahren erfolgreich weigern die Bühne zu verlassen, gelten zu Recht als relativ rüstig und haben im Vergleich zu den „ewigen Puhdys“ in jedem Fall den besseren Schönheitschirurgen.
Am 07.09.2007 (Zillertaler Straße, ab 21:00 Uhr) haben Fans, Neugierige und „Selbsthilfegruppen chronisch-Am-Fenster-Geschädigter“ Gelegenheit, die „alten Helden“ umsonst und draußen zu erleben.
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Geschrieben von Stefan Stahlbaum in Vermischtes, Tags: Bernau, 559 mal gelesen
Bis vor einigen Jahren galt Bernau in der Öffentlichkeit als Schwerpunkt rechtsradikaler Jugendkriminalität. Durch verstärkte Polizeipräsenz und eine Justiz, die sich dann doch mal ihrer Handlungsmöglichkeiten erinnerte, galt die Situation als „beruhigt“. Vielleicht zu früh, denn Übergriffe und Aufmärsche fanden unverändert statt.
In der Nacht zum Sonntag ist ein 21-jähriger Deutscher türkischer Abstammung von einer Gruppe Jugendlicher angegriffen und schwer verletzt worden. Nach Presseberichten „ging dem Angriff ein Streit voraus. Dabei soll sich einer der Angreifer fremdenfeindlich geäußert haben. (…) Die Polizei ermittelt vorerst gegen einen Tatverdächtigen, der am Sonntagabend vorläufig festgenommen wurde. Er verweigerte zunächst die Aussage und sollte am Montag erneut vernommen werden.“
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Geschrieben von Stefan Stahlbaum in Bildung, 913 mal gelesen
Seuche, Seuche, Seuche!
Ausgehend von der MTV-Show „Pimp my Ride“, in der schrottreife Autos nach dem „Kosteeswaseswolle-Prinzip“schöngeschraubt werden, kam die „Pimp-Welle“ wie ein böser Fluch über die internatonale Medienlandschaft und griff mit ihren gierigen Fingern nach allem was sich als tunebar erwies. Nasen, Würstchen, Brüste, Werkzeugkästen… alles wurde schneller, höher und weiter (und natürlich viel, viel besser).
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Dass das Verhältnis zwischen dem Brandenburgischen Minister für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Verbraucherschutz, Dietmar Woidke, und dem ihm unterstellten Landesumweltamt (LUA) nicht gerade das beste ist, wissen wir im Barnim seit dem Kampf um die Allee Rüdnitz-Danewitz nur zu genau. Was man aber heute im Tagesspiegel unter dem Titel “Umweltamt verjagt Adler mit Schüssen” liest, ist noch einen Zahn schärfer. Da wird Woidke mit den Worten zitiert, dass es ihm mit den “militanten Hanseln” im Landesumweltamt nun reiche.
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Geschrieben von Stefan Stahlbaum in Umwelt, Tags: Dagmar Enkelmann, Danewitz, 583 mal gelesen
Nach 20 Minuten war der Spuk vorbei. Zurück blieben eine Folienhülle voller Nägel und jede Menge Papier mit „Rechtsschraibfähler“. Letzten Samstag entfernten vier Aktive des „Barnimer Baumschutzstammtisches“ die kläglichen Überreste einer „Protestaktion“, die im wahrsten Sinne des Wortes „gegen den Baum ging“.
Unbekannte hatten ca. 40 „Ahörner“ mit fragwürdigen Botschaften an die Adresse des Verkehrsministers „verziert“. Glücklicher Weise erwiesen sich die .. äh… „Naturschützer“ im Umgang mit die Hammer ähnlich ungeschickt wie bei das Benutzung von der geschriebene Wort (Merke: Die Dannewitz GmbH & Co. KG stellt Schrumpfschläuche her, DANEWITZ liegt im Barnim und ist glücklicher Weise noch immer im Besitz einer recht ansehnlichen Ahornallee).
Die stummen Zeugen handwerklichen Ungeschicks konnten also entfernt werden ohne Baum und Borke weiter zu schädigen. Der „Tatort“ erstreckte sich ungefähr über die Distanz der Längsseite von „Tannen-Gesche“.
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