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Fremdenfeindlicher Hintergrund? – 21-jähriger in Bernau schwer verletzt

Bis vor einigen Jahren galt Bernau in der Öffentlichkeit als Schwerpunkt rechtsradikaler Jugendkriminalität. Durch verstärkte Polizeipräsenz und eine Justiz, die sich dann doch mal ihrer Handlungsmöglichkeiten erinnerte, galt die Situation als „beruhigt“. Vielleicht zu früh, denn Übergriffe und Aufmärsche fanden unverändert statt.

In der Nacht zum Sonntag ist ein 21-jähriger Deutscher türkischer Abstammung von einer Gruppe Jugendlicher angegriffen und schwer verletzt worden. Nach Presseberichten „ging dem Angriff ein Streit voraus. Dabei soll sich einer der Angreifer fremdenfeindlich geäußert haben. (…) Die Polizei ermittelt vorerst gegen einen Tatverdächtigen, der am Sonntagabend vorläufig festgenommen wurde. Er verweigerte zunächst die Aussage und sollte am Montag erneut vernommen werden.“

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Veröffentlicht von

Stefan ist von Beruf Sozialarbeiter und arbeitet mit chronisch kranken Menschen. Der 2-fache Familienvater ist Autor verschiedener Websites und gelegentlich auch noch als Sänger aktiv. Als leidenschaftlicher Naturschützer wurde er unlängst in die Panketaler Gemeindevertretung gewählt. Weitere politische Schwerpunkte sind die Ortsentwicklung, sowie soziale Themen.

22 Kommentare » Schreiben Sie einen Kommentar

  1. Mit solchen Spekulationen wäre ich immer Vorsichtig.
    Sonst wird es am Ende wieder so eine Blamage wie im Fall von Ermyas M. aus Potsdam. Am Ende gab es Freisprüche. Aus der „rassischtischen Tat“ wurde eine Suff-Schlägerei.

  2. Hallo Frank,

    da die Ermittlungen derzeit noch andauern habe ich die Überschrift mit einem Fragezeichen versehen und auch der zitierte Pressebericht betont den „Verdacht (der allerdings offensichtlich auf Zeugenaussagen beruht). Was bleibt ist ein Mensch der am Sonntag brutal zusammengeschlagen wurde und die Leute die das getan haben. Die Motive und Hintergründe zu klären ist Sache der Polizei,“vornehme Zurückhaltung“ halte ich in der Berichterstattung allerdings für völlig fehl am Platze.
    Was Eremyas M. angeht sind die Angeklagten meines Wissens nicht wegen erwiesener Unschuld sondern aus Mangel an Beweisen freigesprochen worden. Der STERN (on man dem glauben will oder nicht) hat im Vorfeld des Urteiles z.B. von massiver Zeugenbeeinflussung berichtet.
    Eremyas M. hat die Attacke(nur mal zur Erinnerung) nur sehr knapp überlebt. Ob sein offensichtlich alkoholisierter Zustand sowie eine (auch nie bewiesende) Provakation seinerseits das rechtfertigt überlasse ich ihrer Beurteilung.
    Den Begriff „Suff-Schlägerei“ empfinde ich in diesem Zusammenhang als unpassende „Verniedlichung“.

  3. Herr Stahlbaum,

    Freispruch ist Freispruch. Gerichte unterscheiden nicht zwischen „erwiesener Unschuld“ und „mangel an Beweisen“. Klar ist immerhin geworden, dass die Angeklagten Potsdamer sehr, sehr vorverurteilt worden. Deshalb finde ich es nicht richtig, irgendwie den Freispruch jetzt relativieren zu wollen.

    Was bei der Bernauer Sache am Ende rauskommt können wir getrost dem Gericht überlassen.
    Da sollten wir mal ganz gelassen bleiben. Immerhin haben sich die Medien ja schon mal ziemlich blamiert (Ermyas-Fall). Der „unabhängige“ Bar-Blog sollte die Fehler der Mainstream-Medien nicht wiederholen, sondern besser dem Gericht die Arbeit überlassen.

  4. @Frank: In der Tat ist das Bar-Blog unabhängig, und zwar politisch, finanziell und intellektuell. Ihre Anführungszeichen sind also unangebracht.

  5. Ob jemand intellektuell, also geistig bzw. begrifflich unabhängig ist, möchte ich bezweifeln. Es kommt doch immer auf die persönlich Lage und Erziehung an.
    Ob jemand Schuldig ist oder nicht, entscheiden weder Presse noch Polizei. Und das ist gut so! Schlimmgenug, das jemand zusammengeschlagen wurde. Wenn der Festgenommene wirklich unschuldig ist,hat er Pech gehabt, der Ruf ist hin. Ach ja, in einem halben Jahr kommt dann noch ein Schreiben von der Staatsanwaltschaft, daß das Vefahren eingestellt wurde.

  6. Fremde DNA Spuren Probe am Opfer nehmen. Müsste bei einer Schlägerei in Unmengen vorhanden sein. Mit Verdächtigen vergleichen. Bei Treffer -> einbuchten. Fertig.

  7. Damit wir alle nicht mit von den Medien gekürzten Informationen leben müssen, hier noch einmal die Meldung der Barnimer Polizei in vollem Wortlaut:

    Bernau –

    Sonntag gegen 02:30 Uhr kam es im Zugangsbereich einer Diskothek in der Albersthofer Chaussee zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen mehreren deutschen Jugendlichen und einem 21-jährigen türkischen Staatsbürger, wonach der 21-Jährige anschließend wegen seiner Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht werden musste.

    Nach bisherigen Erkenntnissen war der Schlägerei zunächst eine verbale Auseinandersetzung vorangegangen, bei der sich ein Tatverdächtiger fremdenfeindlich geäußert haben soll. Aufgrund dieser Zeugenaussage kann ein fremdenfeindlicher Hintergrund nicht ausgeschlossen werden.

    Ein Tatverdächtiger wurde gestern ermittelt und in den Abendstunden vorläufig festgenommen.

    Bislang machte er jedoch von seinem Recht zur Aussageverweigerung Gebrauch und wird am heutigen Tage einen Rechtsanwalt hinzuziehen.

    Das Kommissariat für Jugend und politisch motivierte Kriminalität im Schutzbereich Barnim hat die Ermittlungen zur Aufhellung des Tathergangs und seiner Hintergründe aufgenommen.

    Das ist alles sehr vorsichtig formuliert worden – zwischen Vorfall und Pressemeldung lagen mehr als 36 Stunden – und enthält meines Erachtens keine Vorverurteilung.

  8. Hallo,

    was sagt Ihr dazu? Warum hört man soviel aus Bernau und Sachsen aber nicht von diesem Vorfall?

    Wie verschiedene Medien berichten, wurde in Hannover-Badenstedt, einem eher ländlichen Stadtteil der niedersächsischen Landeshauptstadt, ein junger, vermutlich angetrunkener Pole von einer Gruppe junger Männer durch die Straßen gehetzt und schließlich tot geschlagen. Während in den meisten Meldungen zwar die Nationalität des Opfers (”betrunkener Pole”) benannt wird, hält man sich bezüglich der Täter bedeckt. Lediglich ad-hoc-news und Focus sprechen von Tätern “südländischen Aussehens”.

    Ad-hoc-news beschreibt den Vorgang am hellichten Tag so:

    “Nach bisherigen Ermittlungen soll das stark angetrunkene spätere Opfer gegen 17.45 Uhr im Stadtteil Badenstedt an dem Kiosk mit der Gruppe junger Männer aneinander geraten sein. Die genauen Hintergründe des Streits sind laut Polizei bislang unklar. Vier bis fünf südländisch aussehende Männer im Alter von 20 bis 25 Jahren hätten laut Zeugenaussagen dann auf den Mann eingeschlagen und eingetreten. Einer von ihnen soll mit einem Holzknüppel zugeschlagen haben. Der mittlerweile Verletzte sei regelrecht die Straße entlang getrieben worden. Erst als der Mann schließlich zusammenbrach und eine Zeugin rief, dass sie die Polizei alarmiere, ließen die Täter von ihrem Opfer ab und flüchteten. Der Angetrunkene erlitt schwere Kopfverletzungen und konnte von Rettungskräften auf dem Gehweg zwar reanimiert werden. Er starb jedoch kurz darauf im Krankenhaus. Laut Polizei meldete sich bei den ermittelnden Beamten eine große Zahl von Zeugen. Diese müssten jedoch erst befragt werden. “

    Nach Darstellung des Focus hat das Opfer selbst eine Zaunlatte dabei gehabt, mit der er später zu Tode geprügelt wurde, als er an einem Imbiss mit einem der Täter in Streit geraten wäre. Daraufhin habe dieser seinen großen Bruder zu Hilfe gerufen, der wiederum weitere Männer alarmierte. Danach begann die Hetzjagd auf das bereits schwer verletzte Opfer.

    Der jüngere der beteiligten Brüder wurde von der Polizei ermittelt, woraufhin sein älterer Bruder sich freiwillig stellte. Nach den übrigen Tätern wird noch gesucht.

    Update: Inzwischen steht auch hier der “Bereicherungs”hintergrund fest:

    Die beiden Täter – sie sind 21 und 32 Jahre alt – wurden gefasst und kamen in Untersuchungshaft. Nach ersten Ermittlungen der Polizei ging dem Verbrechen ein Streit voran, den offenbar das spätere Opfer, der Pole Mariusz B., angezettelt hatte. Demnach betrat der 24-Jährige gegen 17.45 Uhr den Dönerimbiss „Kebap 21” in der Straße Am Lohgraben. Mit der Dachlatte in den Händen soll der betrunkene B. den Imbissbesitzer angepöbelt und bedroht haben. Was er zu dem Türken gesagt hat, ist noch unklar. Der 25-Jährige rief sofort seinen sieben Jahre älteren Bruder zur Hilfe. Der Türke und ein 21-jähriger Bekannter kamen herbei und wurden nun ihrerseits gewalttätig: Sie nahmen dem Randalierer die Holzlatte ab und trieben ihn aus dem Laden. Mehrere Zeugen berichteten, dass die beiden Türken im Gefolge von weiteren Männern P. dann regelrecht die Straße hinunter gehetzt und geprügelt haben.

  9. @ Hella:
    Natürlich sind wir alle Kinder unserer Eltern, Schüler unserer Lehrer und Leser unserer Bücher (usw. usw.)
    Innerhalb der gesetzlich definierten Grenzen (sowie der ureigenen Geschmacks- und Moralvorstellungen) berichtet allerdings jede Autorin/jeder Autor des Barnim-Blogs über das was sie/ihn interessiert und wählt auch den Weg ihrer/seiner Darstellung.
    Karl-Heinz (als DIE Redaktion) verbessert zwar hin und wieder heimlich meine Rechtschreib – und Kommafehlerfehler (Danke!) aber das wars dann auch schon mit der „Einmischung in meine subjektive Sicht der Dinge“.
    Einen Bezug zum Barnim bzw, angrenzenden Städten und Landkreisen (kleiner Hinweis an Frank) sollte ein Beitrag des BARNIM-BLOGS aber schon haben.

    Bezüglich des Bernauer Falls hoffe ich, dass das Opfer (egal welchen Hintergrund das Ganze im Endeffekt hatte) sich schnell von seinen Verletzungen erholt und keine dauerhaften Folgeschäden verbleiben.

    Gruß an Alle

    Stefan

    PS1: Das Bernau in den vergangenden Jahren relativ häufig in Zusammenhang mit rechtsradikalen Delikten genannt wurde hat vermutlich mit den Fallzahlen zu tun.

  10. Tatsächlich ist es so wie Frank es beschreibt.
    Ist der „Angreifer“ ein Deutscher und das Opfer ein Ausländer, dann wird das in der Presse berichtet und/oder die Polizeimeldung so übernommen.
    Ist es aber so, dass das Opfer ein deutscher Bürger ist, dann werden die Täter ausländischer Herkunft gerne verschwiegen. Auch bei den Meldungen der Polizei. Genauere Recherchen ergeben oftmals dann die Herkunft der Täter. Berlin ist da ganz besonders gut bei. Da gab es zum Beispiel in Berlin vor einigen Monaten das angezündete Mädchen im Koffer. Von der Herkunft der Täter wurde erst nichts gesagt. Erst nachdem dies nicht mehr zu verschleiern war konnte man auch in der Presse den „Migrationshintergrund“ der Täter erfahren.
    Noch ein Beispiel:
    Während man im Potsdamer Fall um Ermyas M. sofort das geschehene in den Medien, auch geschürt von den Politikern, hochkochte, fand ein anderer Fall der sich wenig später in Potsdam ereignete und bei dem ein deutscher Jugendlicher (David Fischer)von einem Ausländer getötet wurde den Weg in die Öffentlichkeit kaum. Und das wenige was darüber verbreitet wurde war auch noch von der Presse mit Verleumdungen und Lügen durchzogen.
    http://freenet-homepage.de/wanda/david/link4_politik.html
    und
    http://potsdam-blog.de/19.06.2006/20-jaehriger-erstochen/

    Nun mein Frage an die Community hier. Wie seht ihr den Umgang der Medien mit diesen Themen?
    Ich habe immer mehr in den letzten Jahren den Eindruck, dass die öffentliche Meinung von den Medien manipuliert wird und der deutsche Bürger schlecht ist und ein Nazi sein muss sobald er die Untaten von Ausländern anprangert. Gleichzeitig ist nur der Ausländer das Opfer und „seltenst“ der Täter. Kann man den Medien noch glauben? Und wenn ja was?

    Nicht das ihr mich falsch versteht. Es ist natürlich EURE Angelegenheit was hier besprochen wird. Aber warum wird zum Beispiel nicht von der kriminellen und gefährlichen Angelegenheit der Ausländer hier berichtet?

    Ist das nicht auch eine sehr einseitige Darstellung der derzeitigen Kriminalitätslage.

    lG

    Rena

  11. @Rena: Vielen Dank für Deinen Kommentar. Ich möchte gern auf Deine Frage „Kann man den Medien noch glauben?“ antworten.

    Man muss schon genau hinschauen, wer etwas geschrieben hat und aus welchem Grund. Vieles kommt nur deshalb in die Nachrichten, weil Auflage gemacht werden muss, anderes taucht nur deshalb in der Zeitung oder im Fernsehen nicht auf, weil die Redaktion einen potenten Anzeigenkunden nicht verscheuchen will.

    Generell sind Medien so gut oder so schlecht, wie wir als Leser es von ihnen verlangen UND die Schere in den Redaktionsköpfen es zulässt. Fordert von „den Medien“ Ehrlichkeit und Transparenz ein, und ihr werdet beides bekommen. Falls nicht – kauft die konkrete Zeitung nicht mehr und schaut den konkreten Fernsehsender nicht mehr. Kauft vor allem nicht die Produkte der Firmen, die „diese Medien“ durch ihre Anzeigen finanzieren.

    Zu Deinem Vorschlag, wir sollten mehr über die Angelegenheiten der Ausländer hier berichten. Das würden wir gern tun. Doch leider gibt es im Barnim nur sehr wenige Ausländer. Und zu den Grundsätzen des Barnim-Blogs gehört, dass wir über das schreiben, was wir sehen und erleben. Objektiv, wie gute Nachrichten, subjektiv, weil es sonst langweilig wäre, und nach Möglichkeit immer einen Tag früher, als es in den alten Medien steht.

  12. von Rena:
    Ich habe immer mehr in den letzten Jahren den Eindruck, dass die öffentliche Meinung von den Medien manipuliert wird

    Nicht nur Dir.

  13. @ Karl Heinz

    Zitat: „Man muss schon genau hinschauen, wer etwas geschrieben hat und aus welchem Grund. Vieles kommt nur deshalb in die Nachrichten, weil Auflage gemacht werden muss, anderes taucht nur deshalb in der Zeitung oder im Fernsehen nicht auf, weil die Redaktion einen potenten Anzeigenkunden nicht verscheuchen will.“

    Da hast du recht. Aber das ist doch eigentlich traurig. Konkret ausgedrückt heißt das doch, dass Meinung vom Kapital gemacht wird und letztendlich die Wahrheit auf der Strecke bleibt. Es gibt keine Möglichkeit für den Bürger sich einfach nur über nackte Fakten zu informieren ohne das die Informationen durch Interessen von Kapital und herrschender Politik verfälscht sind.
    Das sind für mich Zustände die nichts mehr mit Demokratie zu tun haben. Vielmehr erinnert mich das an eine Diktatur…gesteuert durch die politischen Marionetten an deren Fäden das globalisierte Kapital zieht. Genau das Kapital das weltweit Kriege führt um seine Interessen durchzusetzen und die angebliche „freiheitlichste Demokratie die jemals auf deutschem Boden existiert“ (hat) in Afganistan und sonstwo durch die Unterstützung von Kriegseinsätzen zu verteidigen…
    oh man..Sorry…ich merke schon….ich komme zu weit vom Thema weg.

    lG

    Rena

  14. @Rena. Ja, ziemlich OT, so weit wollte ich jetzt auch garnicht gehen.

    Ein trauriges Bild gibt m.E. vor allem „der“ faule Informationskonsument ab. Ihm und seinen täglichen 80 Cent haben wir es zu verdanken, dass Lokalzeitungen, die früher ganzseitig über die Eröffnung eines -sagen wir mal- Obst- und Gemüseladens durch den Kreissekretär der regierenden Partei berichtet haben, heute aus den gleichen Räumlichkeiten ganzseitig über die Eröffnung eines -sagen wir mal- Jungunternehmertreffens durch den Landrat berichten. Beides interessiert hier so wenig wie die Wasserstandsmeldung des Mississippi. Aber es wird wohl noch einen Moment dauern, bis niemand mehr 80 Cent für Nicht-Information und einen dicken Packen Werbe-Flyer ausgibt.

  15. ..na ja..und dann.

    Dann wird die Zeitung eben von einer Partei aufgekauft die dann durch die jetzt gerade wieder geforderte Erhöhung der Zuschüsse für Parteien finanziert wird.

    Ist das nicht auch schon so bei der Frankfurter Rundschau. Ich habe da mal was gelesen, dass die über eine Holding zu 100% der SPD gehört (nur ein Beispiel).

    Was ist aber mit der GEZ? Der Bürger wird gesetzlich verpflichtet für die Verbreitung von dem Medienmüll zu zahlen. Auch wenn er es sich nicht anhört oder ansieht….aber das führt noch weiter weg vom Thema.
    Wie gesagt…mich hat es nur gewundert das hier und in der Presse ein Thema aufgegriffen wird das jeden Tag passiert, an irgendeiner Discotür…egal ob zwischen Deutschen, zwischen Ausländern oder gegeneinander.
    Ansonsten werde ich bestimmt hier nun öfter Gast. Geht es hier eigentlich „nur“ um Themen aus dem Barnim oder auch um aktuelle Themen die ein sonst so bewegen?

    lG

    Rena

  16. @Rena: Das freut uns natürlich, eine neue Stammleserin gewonnen zu haben (ohne 80 Cent :-)

    Wir haben ganz zu Anfang mal gemeinsam aufgeschrieben, worum es hier auf dem Blog gehen soll, und haben uns bisher ganz gut daran gehalten. Aber wenn man die lange Rubrikenliste in der Sidebar sieht, ist es doch auch oft ein Blick über den Barnimer Tellerrand geworden. Das soll auch künftig so sein.

    Was hier wohl auch künftig nicht stattfindet, ist Bundespolitik und alles darüber hinaus – solange es uns nicht direkt betrifft. Also wenn unsere Barnimer Bundestagsabgeordneten sich mit Saarbrücker Hausfrauen anlegen, dann kann das auch hier mal thematisiert werden.

  17. Lieber Karl-Heinz,

    gerade aus der Schlafmulle gehüpft…

    Zitat: „….ist Bundespolitik und alles darüber hinaus – solange es uns nicht direkt betrifft.“
    .. verstehe ich nicht wirklich…auch nach dem ersten KKKKaffffffeeee…nicht.

    Zitat: „Also wenn unsere Barnimer Bundestagsabgeordneten sich mit Saarbrücker Hausfrauen anlegen, dann kann das auch hier mal thematisiert werden.“

    Das habe ich schon verstanden…grins…Wenn also Barnimer Linke über Frau Müller reden dann ist das okay…habe ich das nun richtig verstanden? *grins*

    ….na dann…mach mal auf das Thema…Hemmung!!!…sagten wir als Kinder um andere zu einer Mutprobe anzustiften…

    lG

    Rena

  18. @ Rena & Frank:
    Der Argumentationsgrundsatz, nachdem nahezu alle gängigen Medien „gekauft sind“ und einseitig oder tendenziös berichten, entspricht eine seit Monaten zu beobachtenen Strategie der NPD, die auf dieser Basis, gern auch in Weblogs (eigenen und fremden ), schreibt oder kommentiert.
    Hierzu gibt es einen aktuellen und interessanten Artikel mit dem Titel „Weil alle Anderen lügen“ in der FAZ:

    (schon klar , alles „fremdgesteuert“ gell?)in dem auch die Strukturen im Barnim erwähnt werden.
    Natürlich wissen wir das die NPD auch auf unserem Blog mitliest (soll sie doch) und hin und wieder mal zu uns verlinkt hat. Den Link zum NPD-Blog haben wir dann regelmäßig und ohne dafür bestochen worden zu sein (Böh, keiner will uns kaufen)gelöscht.
    Ob Sie aus vergleichbarer Richtung und Motivation argumentieren kann und will ich Ihnen nicht unterstellen.

    Was unseren Bernauer Fall angeht bin ich unverändert dafür bei den Tatsachen zu bleiben.
    Demnach wurde ein junger Mann türkischer Abstammung von Anderen schwer verletzt. Dabei soll es zu fremdenfeindlichen Äußerungen gekommen sein, was die Polizei veranlasste einen entsprechenden Hintergrund zu recherchieren.
    Über weitere Entwicklungen wreden wir bei Gelegenheit natürlich berichten.

    @Karl-Heinz
    Klar hast Du Recht, wenn Du zu einem kritischen Hinterfragen der Berichterstattung aufrufst. Schließlich haben wir u.a. im Zuge der „Rüdnitz-Proteste“ live erlebt, dass Medienpräsenz viele Gesichter haben kann.
    Meinen Ausgangsartikel würde ich aber immer wieder so schreiben wie er ist. Denn auch wir als Bürgerjournalisten sollten die (möglichen) Ursachen von Ereignissen oder Straftaten nicht ignorieren.

  19. Pingback: Dr. Motte im Musikzelt Bernau bei Berlin « BAR-blog | Wir bloggen den Barnim

  20. Pingback: Willkommen im Debattierclub – Die 10 meistkommentierten Beiträge auf dem Barnim-Blog « BAR-blog | Wir bloggen den Barnim

  21. David Fischer aus Potsdam, das Opfer über das niemand spricht. Auf der eigens anlässlich dieser abscheulichen Tat angelegten Webseite, können SIE nachlesen, wie, warum und wieso. Trauer und Beileid hilft.
    Helfen kann aber nur der „Aufstand der Anständigen“