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Dietmar Woidke und das Landesumweltamt Brandenburg

Dass das Verhältnis zwischen dem Brandenburgischen Minister für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Verbraucherschutz, Dietmar Woidke, und dem ihm unterstellten Landesumweltamt (LUA) nicht gerade das beste ist, wissen wir im Barnim seit dem Kampf um die Allee Rüdnitz-Danewitz nur zu genau. Was man aber heute im Tagesspiegel unter dem Titel „Umweltamt verjagt Adler mit Schüssen“ liest, ist noch einen Zahn schärfer. Da wird Woidke mit den Worten zitiert, dass es ihm mit den „militanten Hanseln“ im Landesumweltamt nun reiche.

Vorausgegangen war eine angebliche Adler-Jagd eines LUA-Mitarbeiters und eine angebliche Jagd auf weidenden Kühe, mit anschließendem Grillvergnügen und Goulasch vom frisch erlegten Rindsvieh.

Ein Minister, der solche Zustände in seiner Behörde duldet, sollte endlich zurücktreten.

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1 Kommentar » Schreiben Sie einen Kommentar

  1. Lange beobachte ich schon, und dies nicht erst seit dem Streit um die Allee Rüdnitz-Danewitz-L29, dass das LUA immer mehr unter öffentlichen Druck gesetzt wird und vielleicht sogar werden soll. Alles deutet darauf hin, dass das zuständige Agrarministerium hier eine ganz böse Rolle als „Erfüllungsgehilfe“ spielt.

    Vor diesem Hintergrund drängt sich mir auch der Verdacht auf, dass einzelne Mitarbeiter des Landesumweltamtes diskreditiert werden sollen, da sie mit ihren Bemühungen für den Artenschutz anderen Interessen entgegen stehen.

    Wie zukunftsorientiert ist die Politik des Landes Brandenburg und wie fortschrittlich will sie sein? Das LUA ist doch keine Verhinderungsbehörde, sondern entscheidet nach Landesrecht und -gesetz! Oftmals deshalb pro Wirtschaftslobby. Hat man in der Landesregierung immer noch nicht kapiert, dass nur ganzheitliche Ansätze uns weiter bringen, die Mensch und Natur so optimal wie möglich in Einklang bringen? Es gibt immer mindestens einen gangbaren Weg, wenn der Wille da ist.