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MOZ über Mißstände im Seniorenheim Zepernick

Wir bloggen den BarnimDie auf dem Barnim-Blog beschriebenen und lebhaft kommentierten Zustände im Zepernicker Seniorenheim sind heute Gegenstand eines langen Beitrags in der Märkischen Oderzeitung. Hajo Zenker zitiert in „Besuch bei Gisa Kuhn – ohne Gisa Kuhn“ ausführlich Positionen von Behörden, Heimleitung, Mitarbeitern, Gewerkschaft und Heimbeirat in der verfahrenen Kiste.

„Schlechter als jetzt kann es nicht werden“ sagen die Mitarbeiter – „Wir möchten, das alles bleibt wie es ist“ sagt die Heimratschefin. Die Heimaufsicht des Landesamt für Soziales und Versorgung ermittelt zu den Zuständen und will die Gemeinde in Kürze informieren, so die Sprecherin des Landesamtes Petra Schmoger.

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20 Kommentare » Schreiben Sie einen Kommentar

  1. Frau T.Ehrardt Heimbeiratschefin eine nette Frau bewonht auf der7
    eine für Haus11 eine Luxuswohnung,beklakt aber das wechselnde Personal“die harten Äpfel nicht klein schneiden“
    Was sagen die BW die zu zweit in einen Zimmer leben das Essen gereicht bekommen jeden Tag das Gleiche?
    Fr.E.Matteeus 100Jahre wird die Woche aus Zeitmangelund Körperlicherverfassung höchstens 3mal die Woche aus dem Bett geholt
    die Presse ist im Haus und Sie wird Vorgezeigt?
    Wenn Schw.Hannaske sagt es ist zumTeil heftig hat Sie Recht!

  2. @jörg: Verstehe ich Sie richtig?

    1. Da ist eine privilegierte Vorsitzende des Heimbeirats, die besser behandelt wird und besser untergebracht ist als der „durchschnittliche“ Heimbewohner, und die deshalb gegenüber der Presse nur Positives über das Heim sagt?

    2. Da gibt es eine hundertjährige Heimbewohnerin, die zwar als Vorzeigebewohnerin für die Presse herhalten muss, aber ansonsten „aus Zeitmangel“ nur dreimal pro Woche das Bett verlassen darf?

  3. Ich verstehe auch nur Bahnhof.
    Deutsche Rechtschreibung – zumindest auf Grundschulniveau – ist schon erforderlich, um sich hier einigermaßen verständlich auszudrücken.
    Dieses Beispiel zeigt erneut, dass das Niveau im Blog sinkt.

  4. @Dr. Andreas Steiner: Das halte ich nun aber für eine unzulässige Verallgemeinerung. Wir haben zuletzt versucht, das Themenspektrum etwas weiter zu fassen. Da ist dann auch eine größere Varianz bei den Kommentaren zwangsläufig. Gut’s Nächtle!

  5. Jörg, bitte! Alte oder neue Rechtschreibung, das ist doch egal, aber man (oder ich als Frau) muß doch den Sinn einer schriftlichen Aussage erfassen können.
    Karl-Heinz: „Varianz“ warum schreibt keiner mehr deutsch?

  6. @Karl-Heinz
    Ich weiß nicht, ob Du mich richtig verstanden hast? Das war als Hinweis für einige Leute gedacht, dass sie sich mehr bemühen sollten, verständlich zu schreiben. Dieses Bemühen hat nichts mit Können, sondern mit gutem Willen zu tun. Die Grundschulklassen haben wir doch alle absolviert! Und es geht mir dabei nicht um fehlerfreie Rechtschreibung. Die lege ich sicherlich auch nicht an den Tag.
    Ich persönlich – und ich denke andere Gäste dieses Blogs ebenfalls – haben keine Lust, Beiträge mindestens dreimal zu lesen, um deren Sinn zu verstehen. Das ist wahnsinnig anstrengend.
    Hiermit gebe ich zurück zum eigentlichen Thema.

  7. @Andreas: Ich muß noch einmal nachfragen. Bezieht sich Deine Kritik auf Beiträge (Artikel unserer Autoren) oder auf Kommentare (Leserbriefe)?

  8. @Karl-Heinz
    Um es noch einmal ausdrücklich zu sagen:
    Meine Kritik bezieht sich nicht auf die Beiträge von Autorinnen und Autoren, sondern auf manche jüngere Kommentare.
    Ich würde in meiner E-Mail-Signatur sicherlich nicht Werbung für den Barnim-Blog wie auch für die NachDenkSeiten
    machen, wenn ich nicht von den Inhalten dieser Internetauftritte überzeugt wäre.

  9. Hallo!

    Also ich persönlich finde, daß man das Niveau eines Blog´s nicht an der deutschen Rechtschreibung (egal ob alt oder neu) messen sollte!

    Eher der Inhalt und die Qualität der Beiträge (egal von wem) sollten Indikatoren für ein anständiges Niveau sein!!!

    @Karl-Heinz
    Die Fragen vom 12.08.07, an „Jörg“, sind durchaus berechtigt!
    Denn die Presse hat sich ihre Gesprächspartner für die Interviews eigens ausgesucht und angesprochen. Dieses können alle bei der Besichtung anwesenden sicher auch so bestätigen. Abgesehen davon, daß es überhaupt nicht beeinflußbar gewesen wäre und sich spontan ergeben hat wer, wann, und wo interviewt wurde.

    @Jörg
    Ich denke, ich bin „Jörg“??? Sicher nicht, denn solche falschen und unseren eigentlichen Arbeitgeber (die Bewohner) angreifenden Aussagen würde ich NIE treffen!!!

    Ich finde, daß es entschieden zu weit geht, wenn jetzt auch noch Bewohner angegriffen und hinein gezogen werden! Und auch nur aus dem bekannten Grund, dem Seniorenheim Zepernick und seiner Leitung in irgendeiner Weise zu Schaden!

    Wenn sich ein Bewohner seinen Wohnraum sehr hübsch und vermeintlich luxuriös von seinem eigens wohlverdienten Geld einrichtet, dann ist das seine absolut private und somit persönliche Angelegenheit!
    Wenn Du nicht meiner Meinung bist, nenne bitte Deinen richtigen Namen und Deine Adresse, dann besuchen wir Dich alle einmal und werten Deinen Wohnraum öffentlich aus!

    Die Einrichtung und Gestaltung des Wohnraumes von Bewohnern obliegt nicht dem Seniorenheim, dem Träger oder der Leitung! Einzig und allein der Bewohner verfügt ab Vertragsunterzeichnung über seinen Wohnraum! Vielmehr ist es sogar erwünscht, daß die Bewohner ihre eigenen, gewohnten und liebgewonnen Möbel und sonstigen Gegenstände (z.B. Erinnerungen) mitbringen und sich ihren Wohnraum hübsch gestalten.
    Denn ein Umzug und eine Eingewöhnung geht viel leichter von statten, wenn man vertraute Dinge in seiner unmittelbaren Umgebung hat.

    Ich behaupte: Mitarbeitern ist dieser Fakt bekannt!!! Warum Dir nicht???
    Kein Mitarbeiter? Praktikant? Kein Interesse?

    2 – Bett Zimmer: Im Gegensatz zu anderen Einrichtungen haben wir, die 2-Bettzimmer (zum Nachteil des Personalschlüssels -> zum Vorteil für die Bewohner und deren Lebensqualität) immer weiter abgebaut und verfügen noch über genau, wie viele?
    Noch deutlicher: Wie viele unser Bewohner leben in 2-Bettzimmern? Genaue Zahlen bitte!? …. von …. Bewohner leben in 2- Bettzimmern und davon sind …. Bewohner Ehepaar, verwand oder liiert?
    Wenn wir dieses Thema hier darstellen, dann bitte richtig!
    Nebenbei, wer zwingt sie dazu in 2- Bettzimmern zu leben? Manche wollen gar nicht alleine leben! Schon einmal darüber nachgedacht? Wir ja, deswegen werden die 2- Bettzimmer (bei uns heißen sie: Doppelzimmer) auch nicht gänzlich abgeschafft!

    Wie tief muß man sinken, um eine 100 jährige Bewohnerin mit hineinzuziehen???
    Ohne weitere Worte!

    Gruß

    Christian Hecker

  10. Der heutigen „MOZ“ entnehme ich, dass die dortigen und von der Heimaufsicht endlich reklamierten Mißstände den Angehörigen der Bewohner seit Jahren bekannt sein sollen ! Und da muckt man als verwandter/Bekannter erst jetzt auf, wenn es in der Zeitung steht? Jetzt hat es auf einmal jeder gewußt? Was ist hier nur los? Haben die alle kein Interesse an ihren Verwandten, haben sie Angst oder sind sie zu einfach gestrickt, um die Heimleitung auf Vordermann zu bringen ? Die ganze Angelegenheit kommt mir sehr misteriös vor, muss man hier auch noch politische Ranküne aufgrund der Nähe von Frau Kuhn zu einer bestimmten Partei vermuten?

  11. Hallo Herr Dr. Valentin,

    soviel Verschwörung wird wohl nicht dabei sein. Eher ein Aufwachen aus der Ohnmacht. Auch die Heimaufsicht hat 3 Jahre gebraucht um endlich klare Kosequenzen zu ziehen. Die Pflegekassen haben die Verträge mit diesem Heim auch schon gekündigt. Solche Institutionen handeln nur, wenn sie rationale Gründe haben.
    Was die Angehörigen betrifft, so versuchen die meisten das Beste aus der Situation zu machen. Nicht jeder hat den Mut sich öffentlich zu äußern. Das ist ganz normal und betrifft wohl eher die Mehrheit der hier lebenden Menschen. Wichtig ist doch, dass nun nach und nach Licht ins Dunkle kommt und die Öffentlichkeit informiert wird. Das ist doch besser als gar nicht. Und wie man sieht handeln die verantwortlichen Insitutionen ja auch. Auch die Gemeinde Panketal – wenn die Äußerungen des Bürgermeisters und einiger Gemeindevertreter hört, sieht jetzt ihre soziale Verantwortung und will nicht mehr, dass in ihrem Gebäude solch ein Schindluder getrieben wird.

    Mit freundlichen Grüßen,

    Klaus (Anghöriger ehemaliger Bewohnerin)

  12. @Dr. Valentin:

    Sie können sich sicher sein, dass einige Angehörige umgehend gehandelt haben, d.h. entsprechende Hinweise auf Pflegemängel und ihnen zugeschriebene Folgen der Heimaufsicht z.T. seit Monaten oder Jahren vorliegen.
    Wieviel „Belastungsmaterial“ eine Aufsichtsbehörde „sammeln muss“ um ein Untersagungsverfahren einzuleiten weiß ich nicht.
    Da aber davon auszugehen ist dass auch in anderen Heimen überfordertes Personal Fehler macht deutet das Handeln im Falle des Zepernicker Seniorenheimes auf absolut gravierende Vorkommnisse hin.

  13. @Klaus und Stefan Stahlbaum: Mein chronisches Mißtrauen gegenüber Behörden und Ämtern scheint meistens berechtigt zu sein…

  14. Pingback: Mediadaten August 2007 « BAR-blog | Wir bloggen den Barnim

  15. Guten Tag,
    schade, dass ich diesen Blog erst jetzt gefunden habe.

    Meine Mutter lebt seit mehreren Jahren in dieser Einrichtung, und ich konnte den Qualitätsabfall in der Pflege über diese Zeit genau beobachten. Nicht nur die ständig wechselnden Pflegekräfte waren für meine Mutter ein großes Problem, auch der Druck, dem die Pflegekräfte unterstanden, war für Patienten und Angehörige deutlich zu spüren. Mein Eindruck ist auch, dass anstelle des früher gut ausgebildeten Personals immer mehr Pflegehilfskräfte eingestellt wurden, unter denen sicherlich einige sind, die durchaus guten Willens sind.

    Was ich aber viel bedenklicher finde, ist die fehlende Transparenz auch gegenüber Bewohnern und Angehörigen. Ich habe erlebt, dass ohne irgendeine Mitteilung Leistungen in den Abrechnungen erschienen, die vertraglich nicht vereinbart waren. Die Leistungsnachweise entsprechen leider immer mal wieder den tatsächlichen Leistungen nicht – und meine alte Mutter unterschreibt alles. Weil gefragt wurde, warum Angehörige nichts unternehmen: die alten Leute haben Angst, wenn ihre Kinder oder Enkel protestieren wollen! Ob das wohl daran liegt, dass ihnen – wie ich selbst erlebt habe – bei berechtigten Fragen und berechtigter Kritik von Mitgliedern der Heimleitung in abenteuerlicher Weise über den Mund gefahren wurde? Bezüglich der fachlichen und charakterlichen Qualifikation mancher leitender Angestellter habe ich mittlerweile aufgrund eigener Erlebnisse starke Zweifel. Aber wie gesagt: ich soll stillhalten, weil meine Mutter Angst hat …

  16. Ich habe gerade den Beitrag von Herrn Hecker gelesen. Klare Positionen zu beziehen ist gut und mutig, aber in mir kommt die pure Wut hoch, was hat die Grundversorgung mit Zimmereinrichtung zu tun, wenn Mistände vom schlechten Essen bis hin zu nicht ausreichenden Handtüchern herrscht und noch viel mehr -Im Grundgesetz steht die Würde des Menschen ist unantastbar! Wo ist die Würde der älteren Menschen?
    Natürlich Sie sind schwach und können sich nicht wehren. Agumente wie kein Geld ist nicht!- Heimplätze sind sehr teuer! Na was passiert mit dem Geld? Der größte Teil fliest in die Verwaltung. Bitte liebe Angehörige wehren Sie sich, gehen Sie weiter an die Öffentlichkeit deckeln sie solche Mistände nicht länger. Nur wo ein Kläger ist- ist auch ein Richter.

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