web analytics

„Fischzug“ in Eberswalde

Der Brokatkarpfen (Cyprinus carpio), kurz Koi genannt, gilt als König der Teichfische und hat in aller Welt eine riesige Fangemeinde hinter sich versammelt Dabei lechzt der kundige Fischfreund besonders nach den japanischen Züchtungen, die auf dem Markt durchaus den Preis eines Mitteklassewagens erreichen können. Aber auch der Euro-Koi erfreut sich zunehmender Beliebtheit.

Es verwundert nicht, dass „schwimmende Geldanlage“ auch Diebe anlockt, wie häufig das geschieht überrascht dann allerdings doch. Inzwischen existiert sogar eine Webseite die sich einzig dem Zweck verschrieben hat, Koi-Diebstähle in ganz Europa zu publizieren.

In der Nacht vom 01. zum 02. August hat das Verbrechen auch in Eberswalde zugeschlagen. „In der Steinfurter Straße entwendeten unbekannte Täter (…) insgesamt 23 Zierfische aus einem Gartenteich. Darunter befanden sich auch sieben Kois. Es entstand Sachschaden in Höhe von 815 Euro.“

Ob die Polizei die Gründung einer „Sonderkommission Schwimmblase“ erwägt ist unbekannt.

„Fischzug“ in Eberswalde  auf Facebook teilen
„Fischzug“ in Eberswalde  auf Twitter teilen
„Fischzug“ in Eberswalde  auf Google Plus teilen

Ähnliche Artikel:

Veröffentlicht von

Stefan ist von Beruf Sozialarbeiter und arbeitet mit chronisch kranken Menschen. Der 2-fache Familienvater ist Autor verschiedener Websites und gelegentlich auch noch als Sänger aktiv. Als leidenschaftlicher Naturschützer wurde er unlängst in die Panketaler Gemeindevertretung gewählt. Weitere politische Schwerpunkte sind die Ortsentwicklung, sowie soziale Themen.

3 Kommentare » Schreiben Sie einen Kommentar

  1. Kein Wunder, kann man doch heutzutage via Google Earth bis in die künstlichen Fischteiche hineinschauen, was bis vor einigen Jahren nur den Fischreihern vorbehalten war. Also organisierte Internet-Kriminalität? Da müssen unsere Gesetzeshüter eventuell noch einige Lehrgänge besuchen. Ein Tipp: ich hab letztens bei „Pflanzen-Kölle“ in Hoppegarten einen Teich mit vielen Kois, die dort zum Verkauf angeboten wurden, gesehen.
    Achtung! Dieser Beitrag kann Spuren von Ironie beinhalten!!!

  2. Am letzten Wochenende haben Koi-Diebe erneut im Barnim zugeschlagen. In Klosterfelde wurden aus einem Gartenteich Fische im Wert von ca. 7500,-€ gestohlen.
    Hier der Link zur Kurzmeldung.

  3. Der Koi als Geldanlage ist ein sehr riskantes Investment ;-) Nicht nur Diebstähle, auch Krankheiten können die „Altersvorsorge“ dahinraffen. Angesichts der aktuellen Finanzkrise, aber vielleicht dennoch eine Alternative, Dann aber in einem Hochsicherheitsteich mit Stacheldraht und Panzerglas geschützt.